5. Januar 200719 J. Hallo Forum (allen ein gutes neues Jahr 2007, nachträglich!), ist das Phänomen des innen am Anzeigegerät abgelesenen "ansteigenden Ölstands" bekannt? Beim bzw. vorm Starten des kalten Motors zeigt das Gerät paradoxerweise einen geringeren Ölstand an als z.B. eine halbe Stunde später, wenn man den Motor nochmal, z.B. nach dem Kauf der Morgenbrötchen (bzw. für Francophile: des Morgen- Croissants / Baguettes) oder nach dem Tanken wieder starten will: jetzt zeigt er MEHR an - dabei müßte doch zunächst das ganze Motoröl in der Wanne sein, später aber, nach 5 bis 10 Minuten Motorstillstand, noch teilweise im System verteilt... müßte also dann etwas weniger anzeigen. Ist das bei anderen auch so? Oder nur bei meinem Saugdiesel (der hat vielleicht noch irgendwelche Neben-Ölkanäle, deren Inhalt der Ölstands-Fühler erst nach ein paar Minuten Betrieb messen kann... Fragezeichen - neg.verte
5. Januar 200719 J. Hallo, abseits des Schätzeisens dehnt sich Öl mit der Erwärmung aus. Einfach ´mal am Peilstab 15 Minuten nach einer längeren Autobahnfahrt und dann kalt messen. Gernot
5. Januar 200719 J. Ersteller Tja, Ausdehnung kommt hin - hatte ich gar nicht dran gedacht! Dann wäre der Ölstands-Messer ja sogar ziemlich genau, zumindest SENSIBEL... Wie anfällig sind CXe (habe, wie gesagt, einen 75PS-Saugdiesel) denn für Schäden durch zu hohem Ölstand? Wenn also ausversehen zuviel Motoröl reingekommen ist, also Ölstand etwas über oberer Markierung, müßte man dann SOFORT wieder was ablassen, weil sonst Dichtungen/Simmeringe rausgedrückt werden? Man kippt sich ja gerne vor irgendwelchen Langstrecken schnell mal noch was nach, wenn man eh zu spät dran ist usw. - und denkt sich dann, das würde sicher nicht so viel ausmachen, lieber zuviel als zuwenig - und außerdem isses eh gerade so naß und kalt ... (einer meiner Jugend- Opels (Rekord Bj.´66) fing mal nach so einer (nächtlichen Ohne-Licht-)Nachfüllung etwas an zu ölen, ich glaube, am hinteren Kurbelwellenlager, es tropfte irgendwo zwischen Motor und Getriebeglocke raus) - und der zwoeinhalbliter-Kleinlastermotor macht ja auch eher einen robusten Eindruck. Danke für die Hinweise! - nv
5. Januar 200719 J. Hi, kleine Zusatzfrage zum Ölstandsanzeiger. Weiss hier jemand wie dieser Ausgelöst wird? Also wenn ich meinen CX Starte, bzw Zündung anmache, ist diese Anzeige kurz hintergrundbeleuchtet und zeigt für ca 10 sekunden den Ölstand an. Soweit OK. Ich habe es aber manchmal, das er beim Fahren plötzlich wieder angeht und etwas anzeigt. Ich tippe da auf einen Wackler bzw schlechten Kontakt des Steckers, aber ist es so das die Anzeigeelektronik nach jeder Spannungsunterbrechung und anschließender Neuversorgung (sag ich mal so), diesen Messvorgang einleitet? MfG Andreas
5. Januar 200719 J. Die Funktion interessiert mich auch; schließe mich der Frage an. Als Schätzeisen habe ich sie weder im XM noch im CX noch im jetzigen XM erlebt. Im Gegenteil: so genau, daß der Blick auf den Peilstab irrelevant war. Wichtig dabei: Genau nur nach längerer Standzeit von wohl mehr als 5 Minuten. Ich möchte das Teil nicht mehr missen. Gruß, Jan
5. Januar 200719 J. Ich habe bisher noch nie eine genaue Ölstandsanzeige bei Citroen-Modellen erlebt (CX, BX, XM). Gruß M.
5. Januar 200719 J. Moin, ich habe zwei Einser CX Benziner mit Ölwalze-und bei beiden geht sie nicht. Ich kenne es gar nicht anders. LG, Oliver
5. Januar 200719 J. Die elektrische in meinen Turbodieseln war immer sehr übereinstimmend mit dem Ölstab. Die Messung beginnt, wenn die Öldrucklampe angeht ... was durchaus auch (unbemerkt und kurz) während der Fahrt passieren kann, etwa wenn schon arg wenig Öl drin ist. In Serie 1 kann man auch in voller Fahrt den Ölstand absichtlich messen, indem man auf die Lampenprüftaste drückt
5. Januar 200719 J. ich hatte die Ölstandsanzeige in einem BX nachgerüstet, diese hat gestimmt, ich hatte ein BX mit der Ölstandsanzeige, die hat mich vor nem Motorschaden bewahrt, ich hab jetzt einen XM mit Ölstandsanzeige, da stimmt die anzeige auch..............Ich weiß nicht ,was für ein Problem ihr habt............Außerdem find ich das Klasse!
6. Januar 200719 J. Ersteller Ähm, vielen Dank für die vielen Meldungen - aber nochmal zu meiner Zusatzfrage: WIE EMPFINDLICH sind die Citroën-Motoren (hier: CX, meiner: ein 75PS- Saugdiesel) für ZU HOHEN Ölstand - bei versehentlich zuviel reingegossenem Motoröl? Hat da jemand Erfahrungen? Müßte man das zuviele Öl SOFORT wieder ablassen, weil sonst durch dann eventuell zu hohen Öldruck Dichtungen oder Simmeringe rausgedrückt oder sonstwie undicht werden? Mein aktueller Motor hat erst etwas über 90 000 km Laufleistung, der verbraucht noch nicht so viel Öl als daß er´s gleich wieder rausverbrennen würde... Dies zuviel-Reinkippen passiert mir manchmal gerne unterwegs auf Autobahn-Rastplätzen und zudem vorzugsweise nachts, wenn man natürlich keine Auffang-Wannen u. Ölklamotten am Mann trägt, dafür aber eine schlechtgelaunte Lebensabschnittspartnerin auf dem Beifahrersitz darauf wartet, wiedermal den allfälligen Spruch "Kannst du nicht endlich mal ein VERNÜNFTIGES Auto fahren!?" loslassen zu können... Gruß - negresse verte, manchmal genervt...
6. Januar 200719 J. Mir hatte eine Werkstatt tatsächlich mal fast einen Liter zuviel in den TD2 gekippt (man muß heute wirklich alles selber machen oder daneben stehen!). Eine Woche später saute es dann überall, wo der CX etwas verweilte; zuvor war er 'trocken'. Erst einmal hatte ich das Öl reduziert. Es saute weiter. Nämlich aus Simmering und Ventildeckeldichtung. Da der Motor vor dem Zerlegen stand, habe ich erst einmal das Wundermittel gegen leckende Dichtungen reingekippt (hatte mir vor Jahren schon mal beim BX Diesel 1,9 geholfen). Aber die Ventildeckeldichtung mußte dennoch neu. Letzteres vor allem deswegen, weil die Schrauben im Kopf kaum Halt hatten, also ein ordentliches Vorspannen einer schon 3 Jahren alten Dichtung nicht mehr möglich war. Weiterhin gilt für Diesel: bei zuviel Öl wird er im schlimmsten Fall zum wirklichen Selbstzünder. Auch ohne Dieselzufuhr...Das möchte ich nicht erleben. Also keine fachkundige, aber einer Antwort aus Erfahrung des letzten Sommers. Übrigens stand die Ölstandsanzeige nach besagtem Werkstattbesuch im roten Bereich! Ich kann nur sagen: sie KANN genau sein, und ich finde sie eben klasse und hilfreich. Auch würde ich daher alles tun, sie funktionstüchtig zu erhalten. Gruß, Jan
6. Januar 200719 J. Hallo,... Die elektrische in meinen Turbodieseln war immer sehr übereinstimmend mit dem Ölstab.Die Messung beginnt, wenn die Öldrucklampe angeht ... was durchaus auch (unbemerkt und kurz) während der Fahrt passieren kann, etwa wenn schon arg wenig Öl drin ist. In Serie 1 kann man auch in voller Fahrt den Ölstand absichtlich messen, indem man auf die Lampenprüftaste drückt Bei mir sollte genügend Öl eingefüllt sein, und die Öldrucklampe ist hier noch nie, außer beim Anlassen, angegangen. Ich hatte vor einigen Wochen mal das komplette Anzeigemodul ausgetauscht, dabei aus 2 bzw 3, eine intakte Anzeige gebaut. Seitdem hab ich es eigentlich häufig, das die Ölstandsanzeige sich während der Fahrt selbstständig macht. Manchmal auch nur fuer 2 sek,.. d.h. Die Nadel bleibt mittig stehen. Ist übrigens nen Serie II... 2.5ie MfG Andreas
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