16. Januar 200719 J. Hallo, hat sich schon einmal jemand an das Thema rangemacht? Gemeint ist das teilweise Ablösen des Lederbezuges von der Türverkleidung (Hier Serie 1 Prestige). Sieht man auf vielen Fotos, bin also kein Einzelfall. Die Kruz (was ist das für ein Deutsch?) ist ja, dass sich das Leder oft im mittleren Bereich gelöst hat und sowohl Ober- als auch Unterkante noch fest sind. Spannungen sind im Gegensatz zu den Verkeidungen aus Kunststoff Gott sei Dank nicht der Fall. Sprich das Leder ist nicht geschrumft. Ich tendiere dazu, das Leder an der Oberkante durch erhitzen abzulösen und dann mit dem Kleber von Büsing wieder sauber zu verkleben. Sollte hier aber jemand sein, der damit schlechte Erfahrungen gemacht hat, bitte melden. Ich möchte mir mein schönes Prestige-Leder nicht "kaputt-instandsetzen". Eine andere Möglichkeit wäre ja durch eine Bohrung von hinten die losen stellen auf andere Art an Weise wieder zu kleben. Erfahrungen in Sachen Himmel sind ausreichend vorhanden, aber Türverkleidung aus Leder ist neues Terrain. Danke für jegliche Tipps oder Erfahrungen.
16. Januar 200719 J. Meine Verkleidungen waren verzogen. Ich habe vorn an entsprechenden Stellen das Leder abgezogen (ging fast von allein), die Verkleidung eingesägt (sie schrumpft dort, wo der Kunststoffanteil hoch ist), 'plan' geklemmt und die entstehenden Kerben mit Spachtel gefüllt. Nach Aushärten verschliffen und das Leder vom Schuster komplett, also auch die Hohlstellen, kleben lassen. Dann noch den Ärger mit den herausgerissenen Plastikdübeln (z.B. Lochscheibe eingeklebt, die Bohrung darunter offen gehalten, später neue Dübel reingedreht; gibt aber noch andere Methoden), und die Verkleidung ließ sich schön ordentlich wieder montieren. Fotos bei Bedarf per mail. Wenn es wirklich nur um die Hohlstellen gegangen wäre und das Leder sonst wirklich fest (!) gesessen hätte, hätte ich auch die Behandlung nur von der Rückseite gestartet. Gruß, Jan
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren