26. Januar 200719 J. Erleuchtung macht sich breit: Fahrdynamik und Komfort – zwei Attribute, die Autofahrer in ihren Pkw gerne vereint sehen. Die Realität aber sieht anders aus: Immer mehr Hersteller konzentrieren sich den Erkenntnissen eines aktuellen Tests zufolge zu sehr auf die sportlich-straffe Note. ... Das Ergebnis enthält Berechenbares, offenbart jedoch auch die ein oder andere Überraschung. Mercedes und Citroën setzten sich klar durch. BMW dagegen landete etwas unerwartet auf den letzten beiden Plätzen. http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/auto/verkehr/398330 Grüße, Dirk
26. Januar 200719 J. Erleuchtung macht sich breit: Fahrdynamik und Komfort – zwei Attribute, ... setzten sich klar durch. ... auf den letzten beiden Plätzen. Hi, vieleicht ist es ja auch nur das helle licht, das einem nach ablauf des eigenen lebensfilm entgegenkommt ... Schon die sprache: als wäre der vergleichstest ein ringkampf!? Ich weiss ja nicht, die wievielte zweitverwertung des niveaulosen BILD-artikels das schon ist. Die fahrzeuge werden an einem sammelsurium von kriterien gemessen. Es kann aber niemand plausibel machen, inwiefern sich die gemessenen werte auf das fahrempfinden umlegen lassen. Was ist "komfort" genau? Solange man das nicht anhand der zahlen klipp und klar nachvollziehen kann, ist der "test" grundlegend unseriös. Beispiele: (i) ist eine verdoppelung der vertikalbeschleunigung auch doppelt so unbequem? (ii) sind eher kurze aber wenig intensive oder eher längere aber intensivere schwankungen unangenehm? Wenn eindeutig ja - wie hängt es davon ab, ob die beförderte person aus dem fenster guckt oder nicht?! ciao
26. Januar 200719 J. Ersteller vieleicht ist es ja auch nur das helle licht, das einem nach ablauf des eigenen lebensfilm entgegenkommt ... Das ist nicht auszuschließen... Was ist "komfort" genau? Solange man das nicht anhand der zahlen klipp und klar nachvollziehen kann, ist der "test" grundlegend unseriös. Ich könnte mir vorstellen, dass es in der Orthopädie interessante Kriterien gibt ("Bandscheiben-Belastung pro Kilometer"). Citroen hatte übrigens die Vermarktung des Xantia mal mit entsprechenden "Testergebnissen" unterstützt -- leider heute nicht mehr googlebar. Grüße, Dirk
26. Januar 200719 J. nun ja, ganz objektiv - denke ich - kann man dies eh niemals messen; dazu müssten wir Menschen 100% identische Anatomie und vor allem 100% identische Empfindungen haben. Ist ja durchaus denkbar, daß manch einer eine weiche federung tatsählich als unangenehme empfindet. Oder auch die Frage- superweiche, angenehme Federung in einem GS, aber auf grottenschlechten Sitzen - womöglich ist da ein anderer, der weniger gut federt, dafür Kreuz und Schenkel anständig stützt, unter'm Strich angenehmer? Was mich persönlich an dem AB test erfreut hat war, daß die dieses Thema überhaupt mal aufgegriffen haben und das - ungeachtet der sicherlich strittigen Frage, ob der C6 nun fair oder weniger fair bedacht wurde, mal klar zum Ausdruck gebracht haben, daß hart nicht das nonplusultra ist. Ist doch schon mal was......
26. Januar 200719 J. Tja, entweder wählt man ein fahrdynamisch optimiertes und dann entsprechend hart abgestimmtes Auto oder eine komfortabel weich gefederte Limousine. Oder den C6, der kann beides. Aber das wollen die bei AB einfach nicht kapieren.
26. Januar 200719 J. Moin, moin, eigentlich hatte ich mir vorgenommen, diese Tests nicht mehr zu lesen. Weil es noch nie Sinn machte, auch nicht bei HiFi-Stereo oder sonstwas. Bestechlichkeit, Abhängigkeit (Werbekunden), bei praktisch allen Zeitungen und praktisch allen Produkten. -> BMW dagegen landete etwas unerwartet auf den letzten beiden Plätzen. Entschuldigung, jeder der auch nur 50 km in egal welchem BMW der letzten 20 Jahre mitgefahren ist, für den ist es NICHT unerwartet. Peinlich. C6 Buckelpiste: 50/100 km/h: 3+/3+ Stufen/Gullydeckel: 50/100 km/h: 1/1 Blaubasalt: 50/100 km/h: 1- Betonautobahn: 130 km/h: 1 ALLE HP-Citroens die ich fuhr (ab CX und GS alle bis heute) waren auf Buckelpisten so derart unglaublich gut. Und alle waren auf Gullydeckeln und Stufen nicht so toll. Wenn man selbige mit nur einem Rad nimmt dann waren sie hervorragend, mit beiden Rädern (einer Achse) gleichzeitig schlecht bis einigermassen. Erst der C6 macht hier einen Sprung nach vorn und ist da zumindest gut. Warum also von AB das volle Lob und die 1 für die schlechteste Disziplin des C6? Das war nun mein letzter Test, den ich lese. Ich schwörs! Grosses Barschel Ehrenwort!!! Grüsse vom Spinner
26. Januar 200719 J. Hallo, ein gewisse Feder- und Dämpferhärte ist notwendig, um die Räder am Boden zu halten, nach unten hin setzen die Eigenfrequenzen menschlicher Organe die Grenzen. Schwingungen mit etwa 0,5 Hz machen dem Magen schwer zu schaffen. Achterbahnen machen das absichtlich, Piloten suchen es zu meiden. Ein XM hat etwa 0,7 Hz Eigenfrequenz, viel weicher darf der gar nicht sein. Dann gibt es noch viele kleine nichtlineare Tricks, wie Gasdruckstoßdämpfer, Zug-/Druckstufe der Dämpfer oder sonstige Basteleien, um die Dämpfung vom Federweg und/oder der Federgeschwindigkeit abhängig zu machen. Von diesen Tricks könnte der XM z.B. durchaus noch profitieren. Gernot
30. Januar 200719 J. Ich habe die Bewertung in AB auch nicht verstanden. Bin dann irgend wann zu dem Schluss gekommen, dass AB unverständlich stark abwertete bei der Buckelpiste (auch im Vergleich zu anderen Noten), damit der Mercedes als erster Sieger feststand. Normalerweise mag ich solche Vermutungen und Pauschalurteile nicht, aber bei AMS und AB riecht es bisweilen doch sehr danach, dass neutrale Testergebnisse tendenziell interpretiert werden.
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