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Anhängerkauf: Was ist zu beachten?

Hervorgehobene Antworten

Hallo Zusammen!

Ich beabsichtige in den nächsten Monaten einen gebrauchten Anhänger zu kaufen.

Im Wesentlichen wird das Teil für Gartenabfälle und (hoffentlich) irgendwann auch beim Häuslebau zum Einsatz kommen.

Mich würde interessieren auf was ich dabei achten muss.

Mir schwebt ein Anhänger vor, der mind. 2,2 m lang ist (schließlich soll auch man ne Biertischgarnitur reinpassen), kann ein Ein- oder Tandemachser sein.

Ausserdem tendiere ich im Moment dazu einen ohne Aufbau und großer Plane zu nehmen, sondern nur einen der eine relativ hohe Wand hat und eine flache Folie zum Abdecken.

Für Infos wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße

Sossus

Hallo Sossus.

Ein äusle baue" mit dem PKW_ Anhänger kannst du vergessen. Bis das Haus bezugsfertigist, verschleißt du 2 Anhäner und mindestens 1 Zugfahrzeug!

Baustoffhändler bringen dir alles was du brauchst auf die Baustelle.

Zum Biertischgarniturtransport brauchst du keinen Anhänger, in den der Tisch rein- sondern drauf passt. Was man immer braucht, ist ein kleiner, ungebremster Hänger zwischen 400 u. 650kg ZgG. Die Lademaße sollten mind. einer Europalette (80x120) entsprechen. Desweiteren solltest du auf solide Zurrmöglichkeiten achten. Solch ein Hänger kostet dich ca. 100-350€ in der Anschaffung- der Unterhalt ist zu vernachlässigen.

Besser kaufst du was älteres mit einem Markennamen (Westf***a, Heinem**n usw.) als einen von diesen neuen Baumarktanhängern(**aktik##). Auch in der Ostzone haben sie gute Anhänger gebaut. Allerdings sind viele davon ausgenudelt wg. Häüslebaue.

Achte auf gute Reifen- keine Runderneuerten- und den passenden Traglastindex. Im Zweifelsfall kauf Neue.

PS: Alle meine Fahrzeuge haben Namen. Der kleine Anhäner heist Klaufix. Auch ich habe gebaut.....

Klaufix. Auch ich habe gebaut.....

haddu was vergessen:

"Und Alles bedahld!"

Gruß

Günter

der mal aus einem Neubau geklaute Heizkörper wiederbeschafft-frei Hof- hatte;)

Einen Klaufix hätte ich auch noch im Angebot......

Mit Plane,Spriegel+Blechdeckel+Guten Reifen/Ersatzrad....Brauch Tüv+Rep.

70€

Will jemand?

wo, Foto, welche Rep.???

immer das Gleiche;)

Gruß

Günter

so wird das Forum voll

Ich habe letztes jahr auch intensiv nach einem Anhänger gesucht, der mich u.a. bei meinem

Umzug unterstützen sollte.

Auch ich wollte erst einen gebrauchten "Marken"-Anhänger kaufen (Brenderup, Westfalia usw.).

Leider sind selbst ältere Anhänger dieser Marken noch recht teuer.

Letztlich habe ich einen neuen Stema-Anhänger bei OBI gekauft. Ja, ich hatte auch erst die

Vorurteile: Billigmüll, schlecht verarbeitet, Schrott usw.

Aber: Das Teil hat nach Abzug von 15% Sonder-Payback-Rabatt knapp 340 EUR gekostet.

Gesamtgewicht 750 kg, ungebremst, mit guten Neureifen Made in Great Britain und Plane.

100 km/h-Zulassung ist vorbereitet. Dazu eine Ladefläche aus wirklich gutem Material (Holz).

Etwas fummelig ist die Verrieglung der Ladeklappe, das könnte besser sein.

Ansonsten läuft der Anhänger mit etwas Gewicht sehr ruhig hinter dem C5 her und ist

wesentlich stabiler als gemeinhin angenommen.

Dazu Markenachse von Knott und Markenzugvorrichtung.

Den Umzug hat das Teil klaglos bestanden und danach ist noch ein Kollege für seinen

Umzug damit quer durch die Republik gefahren.

Jederzeit wieder!

..achte beim gebrauchten Hänger ob die Kupplung nicht verschlissen ist. Der Tüv achtet da nicht drauf....

Hab ich erfahren als mir ein Bootsanhänger davongehüpft ist. Die neuen, etwas bessern Kupplungen haben eine Verschleißanzeige.

Ich kann Thomas nur voll und ganz zustimmen.

Die Baumarktanhänger von Stema sind Welten besser als Ihr Ruf.

Du bekommst im Angebot für ca 400€ ein nagelneues Teil mit Garantie und 3 Jahren TÜV.

Günstiger geht das eigentlich nicht.

Meiner ist gerade wieder mal verliehen - für einen Umzug.

Torsten

@eulekatz:

Foto hab ich im Moment noch keine,das Ding ist aber demnächst bei Ebay zu erstehen;-)

Rep:

Er braucht neue Rückleuchten mit Kabel und das Blech wo die Leuchten drauf befestigt werden sollte auch neu.....Müsste aber geschraubt sein,soweit ich mich erinnere......Bin mal an einer Baumwurzel hängen geblieben;-)

Ansonsten kANN an dem Teil einfach nix kaputt gehen.....

NICHT neu,aber brauchbar!

Hersteller ist übrigens "Ernst Grube,Werdau" 300kg GGw

Ich habe mir für einen Umzug auch so einen 750kg Stema-Hänger gekauft und würde das wieder tun, das Ding ist viel robuster als ich das erwartet habe und wird vermutlich wegen fehlender Bremse niemals Probleme beim TÜV machen. Ich habe 400 Euro neu bezahlt samt 80cm Hochplane und Bugrad. Ohne Werbung auf der Seite :-)

Empfehlenswert sind allerdings die Stützen die man nachträglich hinten anbauen kann( Ebay) damit der Hänger beim nicht angekuppelten Beladen nicht kippt.

Die Dinger sind sehr wertstabil, ich könnte den jetzt nach 2 Jahren Gebrauch quasi für den Neupreis verkaufen. Will ich aber nicht, habe just vorgestern damit eine alte Telefonzelle als Gartenhäuschen abgeholt. BTW: Kennt sich jemand mit den alten Modellen mit den rechteckigen Scheiben aus?

Gibt halt immer was zu transportieren.

Gruß, gasmann

Wenn für Dich die Augsburger Region nicht allzu weit entfernt ist, könntest Du bei der Fa. Humbaur in Gersthofen vorbeifahren - die haben meistens etliche neue Hänger günstiger zum Verkauf (Auslaufmodelle oder Hänger mit kleineren Fehlern). Habe meinen dort gekauft und bin absolut zufrieden! Markus

Ein Anhänger darf ruhig maximal robust sein , mit höchstmöglichem zGGw , wenn man bauen will. Ich kann das behaupten , weil ich seit 15 Jahren bei einem Baustoffhändler arbeite. Der liefert natürlich für kleines Geld , aber am Samstag Vormittag fällt mir plötzlich ein , daß ich noch eben schnell (gutes Wetter,Freiwillige...etc.) was mauern kann. So'n Paket Steine wiegt in der Regel 1to plus Zement und so und mit 'nem kleinen AH fährt man sich tot und Arbeitszeit kaputt , oder ständig überladen . Der Ti_p: Kauf den gößten AH den du ziehen darfst (i.d.R.max 3to) , bau dein Häuschen , vertick ihn dann wieder und hol dir von dem Geld einen Kleinen für den Garten und so . Du verlierst vielleicht 2/3oo Eu's , sparst aber Zeit,Geld und Nerven . Der freundliche Baustoffhändler stellt dir Samstags eine Palette xy auf die Ladefläche und du bist wieder weg , nix von Hand und so . @gasmann: Meinst du so eine Metallzelle wie z.B. bei mir im Garten wo die ganzen Arbeitsgeräte reinpassen? Wieso auskennen,telefonieren kann man nicht mehr,wenn das Erdkabel ab is'...?! Schönen Sonntag noch , Volker

Als jemand, der gerade baut, und einen Anhänger aus dem Forum sein Eigen nennt, folgende Tips:

* Deichsel und Kupplung: Die Klaue (der Teil der Kupplung am Anhänger) kostet im Netz bei 35 Euro. Ob sie verschlissen ist, merkst du, wenn der Anhänger auf der Kugel poltert. 2 Schrauben und fertig.

Die Deichsel sollte nicht die kürzeste sein, lange Deichseln erleichtern das Schieben (Rückwärtsfahren) ungemein.

*Gebremst / ungebremst: Mein Anhänger darf 400 kg zuladen. Macht mit dem Anhänger bei 580 kg.

Ich habe schon von Leuten gehört, die Steine geholt haben und sich verschätzt haben und mit 1000 kg auf dem Anhänger schadlos, wenn auch sehr vorausschauend, von Rostock bis ber Berlin gefahren sind.

Eine normgerechte Europalette wiegt maximal 1000 kg. Fazit: Gebremst ist schon praktisch.

* Ladefläche: Prinzipbedingt scheinen alle bezahlbaren Anhänger keine 1,25 x 2,5 m (für Gipskarton) als Ladeflächenmaß zu haben. Von diesem Standpunkt aus, bleibt nur die Europaleette als Richtma0, und 80 x 120 kriege ich auch im Kofferraum unter.

* Räder: Das Format 135 x 13 von meinem Brenderup kriegt man sowieso nirgends, folglich lohnt ein Blick auf die möglichen Bereifungen, da man sonst im Zweifelsfall noch rumrennt um das Format zu kriegen oder ein anderes eingetragen zu bekommen.

* 100 km/h: Schöne Sache. Ich fahre immer so schnell, wie der Hänger gut liegt. Ob das nun 60, 80 (beladen) oder 110 km/h (leer) sind- wenn man sich auf den Hänger konzentriert, kann da nix passieren.

* Radlager: Verschleissen bei Baustelleneinsätzen gern. Hier sollte man auf preiswerte Ersatzteile achten. Beim TÜV wurde mir vor 1 Jahr gesagt, dass die Lager wohl demnächst kommen. Mal sehen, ob ich dieses Mal noch durchkomme.

  • Ersteller

Wau...!!!

Vielen Dank euch allen für die vielen Tipps!!!

Jetzt kann ich hier in der Gegend (Pfalz) mal losziehen und mir ein paar anschauen ohne gleich dem erstbesten auf den Leim zu gehen!

Wenns noch mehr Tipps gibt: nur her damit :-)

Vielen Dank und viele Grüße

Sossus

etzt kann ich hier in der Gegend (Pfalz) mal losziehen

und dabei singen:

"Ich bin der Tramp vun de Palz"

Gruß

Günter;)

Ich hatte mit vor 8 Jahren einen Praktika-Stema 850 kg mit Flach- und Hochplane gekauft. Der Anhänger ist gebremst. Eine Wartungsanleitung für die Bremse und Ersatzteillisten mit Bezugsadressen hatte beigelegen. Obwohl der Anhänger recht viel und teilweise auch intensiv benutzt wird, gabs bislang keinerlei Schwierigkeiten, auch beim TÜV nicht.

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Im Zuge meines Hausumbaus benötigte ich 2001 einen kleinen Anhänger für Baustoff- und Bauschutt-Transporte. Wie unter #7 erwähnt, wollte auch ich erst einen "Markenanhänger" gebraucht kaufen. Letztlich bin auch ich beim Praktiker-Markt gelandet und habe einen Stema 750 Kg Anhänger mit Plane und Spriegel + Stützrad gekauft. Die Verriegelung der Klappe ist wirklich schlecht und für die Plane könnten ein paar Ösen mehr montiert sein, aber selbst 800 kg Bauschutt haben das Teil nicht klein gekriegt. Und auch mit 120-130 km/h (ist zwar nicht erlaubt) läuft der Anhänger schön hinterher. Der TÜV hat auch nie Probleme gemacht.

Moin,

auch ich bin auf der Suche nach einem Anhänger. Ich denke, die Variante von PeterV ist die, die mir am nächsten liegt. Mit Auflaufbremse, dann kann man auch mal etwas überladen fahren, ohne gleich komplett Angstschweiss auf der Stirn zu haben.

Ich werde vermutlich auch einen OBI / Praktiker-Hänger nehmen, da dort sicherlich im wesentlichen Standardkomponenten verbaut werden, die wenig Zicken machen.

Gruß

Arne

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