9. Juli 200719 J. Was ich mich gerade frage: wie spricht eigentlich ein Zitrön-Sager "Peugeot" aus? Bei uns sagt man P'özho (das zh ist das weiche j wie z.B. in Peugeot oder Journal). Aber natürlich mit der Betonung auf der ersten Silbe, die kurz ausgesprochen wird. Und R'enno, auch auf der ersten Silbe betont. "Du mit dingem Franzuusedriss, ejaal ob Pöschö, Zitröhn oder Renno"
9. Juli 200719 J. Ich glaube, ich nehme nen DeeJuh - da kannste nix verkehrt machen. zu spät, DeeJuh heißt doch jetzt ChefRoulette
9. Juli 200719 J. ChefRoulette? Heißt das so, weil sich der arme Louis Chevrolet ob seiner koreanischen Brut im Grabe umdreht?
9. Juli 200719 J. Egal, ich hole mir jetzt erst einmal einen Kamputtschieno. Der Kammbert ist auch schon wieder weg. Aber der wird irgendwann anfangen zu riechen, falls er unter dem Sitz liegt
9. Juli 200719 J. Komisch, eigentlich, daß man immer als abgehoben gilt, wenn man einen vermeintlich schwierigen Namen korrekt ausspricht. Michelin wusste ich auch lange nicht als "MISCHELÄNGH" auszusprechen (machen auch glaube ich nicht ganz soviele hier). Man kann es ja überhaupt nicht schreiben, wie man es sprechen sollte. Da ist DEUX-CHEVAUX, also Döhschjewoh fast noch einfacher, dachte ich zumindest. Na ja, wir können ja noch fragen und überlegen. Wer den nächsten F-urlaub macht, nimmt ein Aufnahmegerät mit und fragt alle wie man Citroen ausspricht!!! Gruß, Cat.
10. Juli 200719 J. Mieschölä oder schnell Mieschlä wäre korrekt, ebenso Klebär... Karmann Dschia.... Ich wäreden Leuten bei der Benennung meines Vehikels gern ins Gesicht gesprungen. Es heißt übrigens auch Bärlängo mit deutlich nasalem ng...! Märßädäs und Odie... Lol
10. Juli 200719 J. Mieschlä hat sich sich vor Jahren im deutschen TV ja selber "Michelien" genannt. Ob die es nicht besser wussten, oder den deutschen TV-Konsumenten nicht verunsichern wollten?
10. Juli 200719 J. ...keine Verunsicherung! Der Deutsche spricht, wie es geschrieben steht und nicht anders... Wie oft höre ich, daß die LEVI'S Jeans "lehwiss" ausgesprochen werden, wo sie in Amerika "liehweiss" heißen. Selbst Kollegen im Geschäft sagen den Kunden das, weil diesonst ungläubig gucken. NIKE aka "NAIKIEH" werden ja auch immer wieder falsch ausgesprochen. Alles sehr schwierig. Gruß, Cat.
10. Juli 200719 J. Wobei das Levis wahrscheinlich auf den Ursprung zurückgeht, hieß der gute Mann aus Bayern doch auch Levi Strauss und nicht Liehwei
10. Juli 200719 J. Isses nicht an sich total schnuppe, wie wer was ausspricht ? Hauptsache die Menschheit verstehts.
10. Juli 200719 J. Eingangsfrage war: „Wie wird Citroën ausgesprochen?“ Vorbemerkung: Es geht nicht um Akademiker versus Nicht-Akademiker, sondern aus meiner Sicht darum, ob man einen Zusammenhang besser verstehen möchte und deshalb fragt oder ob man seine/ihre Sicht der Dinge phantasiert belassen will - weil man sich so schön eingerichtet hat und alles sich an seinem (vermeintlich) richtigen Platz befindet, wodurch man sich in seinen Kopfgeburten auskennt (oder auch nicht). Im Französischen wird immer die letzte Silbe betont. (im Gegensatz zum Deutschen!). Akzente werden im Französischen nicht als Betonungsakzente gebraucht*, sondern als Aussprachezeichen. Das heißt durch einen Akzent erhält ein Vokal (a, e, i, o, u) eine andere Aussprachefärbung. * im Gegensatz zum Spanischen, dort wird ein Akzent dann gesetzt, wenn ein Wort abweichend von der Regel ausgesprochen werden soll (oder zur Unterscheidung gleichgeschriebener Wörter, z.B. tu - „dein“, aber tú - „du“). Beispiel: Das spanische Wort für Zucker heißt „azúcar“ („z“ wie das engliche „th“). Durch den Akzent auf dem „u“ erfährt der/die Leser/in, daß die vorletzte Silbe zu betonen ist. Das heißt ohne Akzent wäre die letzte zu betonen. Das Trema „ ¨ “ hat die Besonderheit, daß durch seine Setzung zwei aufeinanderfolgende Buchstaben (normal nur Vokale!) anders als üblich auszusprechen sind. Beispiele: Staël (sta-äl, wobei „ä“ schwach auszusprechen ist) oder naïf (na-if). Das heißt Citroen ohne „ ¨ “ auf dem e würde ca. so ausgesprochen: „citroä“ („ä“ nasal), unter Weglassung des „n“ also, denn nach dem „n“ steht keine „e“. Da aber der Eigenname Citroën über ein Trema auf dem Vokal „e“ verfügt, was seinen Ursprung in der Familiengeschichte der Citroëns hat, ist es ca. so auszusprechen: „citroän“. Und wie verhält es sich mit dem „C“? Anders dann, wenn zwischen dem Konsonant „c“ und dem Vokal „i“ ein „h“ stände. Dann würde man Chitroën nämlich ca. so aussprechen: „schitroän“, treadüblich abgekürzt: „Schit.“, was zu Irritationen führen könnte. Aber da dem „C“ ein „i“ folgt, wird das „C“ wie „ß“ ausgesprochen. Das heißt die Aussprache von „Citroën“ hat eindeutig so zu lauten: „ßitroän“. Daß es davon in Frankreich dialektisch bedingte Aussprache-Variationen gibt, ändert nichts an diesem Sachverhalt. Kennt man im Deutschen ja auch: „Können Sie vielleicht einmal den Kofferraum aufmachen?“, wird im Sächsischen ca. zu: „Gänse fleisch ma den Gufferum uffmache?“. ^Jo_Cit^
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