12. Februar 200719 J. Sonntg stand in der FAZ eine Kolumne, die mir dermassen gut gefallen hat, daß ich sie hier mal abtippe (erste Klammer - ist das überhaupt zulässig ?) (zweite Klammer - ich hatte mal ein scan programm, mit dem man einen Text scannen und in als word-datei speichern konnte, das kann mein neuer scanner leider nicht mehr)..... "Es ist wie ein pawlowscher Reflex: sobald irgendein Umweltproblem auftritt, deuten Umweltschützer, und solche die sich dafür halten, auf das Auto. Das war beim sogenannten Waldsterben sobeim Ozon, beim Feinstaub und jetzt wieder beim CO2. Daraufhin werden Maßnahmen ergriffen, welche die Autos zweifellos sauberer, sparsamer, aber auch teurer machen. Nur am Umweltbefund ändert sich nichts. Glaubt man dem amtlichen Waldschadensbericht, dann ist der Wald trotz Kat und sauberen Kraftstoffen so krank wie nie zuvor, stirbt aber nicht. Und zuviel Ozon gibt es bei hoher Sonneneinstrahlung mit oder ohne Auto. Auch am Feinstaubaufkommen werden Fahrverbote und Filter nichts ändern. Das Sprengen der Strassen im Sommer wäre wirkungsvoller. Doch das kostet Geld. Mit Fahrverboten und Plaketten dagegen lässt sich Geld abzocken. Bei der CO2 diskussion steht natürlich wieder das Auto im Fokus der Kritik. Niemand interessiert, wie viel Heizöl, Gas oder Kohle verpulvert wird. Niemand interessiert, warum die zahllosen Textilbilligläden selbst bei strengstem Frost mit offenen Fronten zum Kauf einladen, nur abgeschotett von einer Warmluftdusche. Kein Langstreckenflieger hat ein schlechtes Gewissen, wenn sein Jumbo 250.000 Liter Kerosin schon dort in CO2 umwandelt, wo es am Schnellsten wirksam ist. Das Feindbild 'Auto' ist einfach zu festgefahren. Darum kann man auch Kanzlerin Merkel nicht böse sein, wenn sie uns zu langsameren Fahren auffordert. Doch das ist von der Wirkung her so, als würde man in Gibraltar einen Zuckerwürfel ins Mittelmeer werfen und am Bosporus Süsswasser erwarten von Gert Hack, FAZ vom 11.02.2007
12. Februar 200719 J. Das stimmt alles und ist trotzdem das peinliche Gejammere von uns Spielkindern, die wir keine intelligentere Form von Mobilität gefunden haben, als tonnenweise Schwermetall durch die Gegend zu wuchten. isso
12. Februar 200719 J. @magoo: Einsicht ist ja nun mal schon vorhanden, nur an der Besserung haperCX ganz schön, gell ?
12. Februar 200719 J. Ersteller so kann man's auch sehen - und die Augen vor allen ungeliebten Meinungen schliessen....
12. Februar 200719 J. Die Kolumnen von Gert Hack mit dem Subtext "Freie Fahrt für freie Bürger" stehen immer auf der "Motor"-Seite. Der gemeine Autofahrer mit seinen Stammtischparolen findet sich in diesen Texten am ehesten wieder. Irgendwie unsympathisch, für solchen Populismus ist die FAZ sonst doch nicht bekannt. Aber die heutige Bildzeitung mit ihrem Aufruf auf der Titelseite, die Leser sollten ihre "alten Kisten" gegen "saubere Toyotas" tauschen, gefällt auch nicht wirklich... Gruß Jörg
12. Februar 200719 J. Hallo! Gerade das Beispiel mit dem Jumbo auf dem Langstreckenflug schreit doch zum Himmel.... Ganz normale Menschen sitzen eben nicht alleine in so einem Jumbo....Ganz im Gegenteil: da ist es meist aus Sicht des Einzelnen ziemlich eng:) Mal abgesehen davon: wer wird ernsthaft bestreiten wollen, dass ein normal ausgelastetes Flugzeug auf Langstrecken umweltfreundlicher ist als der Einsatz einer ensprechenden Menge an normal ausgelasteten PKW? Schlimm sind doch wohl die Kurzstreckenflüge. MFG
12. Februar 200719 J. Das Flugzeug ist auf Intercontinental-Langstrecke alternativlos, deswegen kann man sich jeden Vergleich mit anderen Verkehrsträgern sparen. Das ist jedoch kein Grund, das Fliegen pauschal von jeder Steuer zu befreien. Das Auto ist für viele Arbeitnehmer, die gezwungen sind, zeitlich und örtlich flexibel zu sein, auch ohne Alternative. Dass es deshalb steuerfrei ist wäre mir neu. Im Gegenteil.
12. Februar 200719 J. Oute mich durchaus gern als regelmäßiger FAZ-Leser. Wie die FAZ bemühe ich mich ja auch krampfhaft, die alte (ordentliche) Rechtschreibung zu pflegen. Es gibt nur einen Bereich in der FAZ, über den ich mich fast regelmäßig ärgere, und das ist der "Motor"-Teil. Dessen Niveau finde ich häufig unterirdisch. @ACCM Wolfgang ZX Ich habe jetzt gerade weder Zeit noch Lust, Zahlen zu recherchieren. Nur, so doll ist die Bilanz des vollbesetzten Jumbos nicht. Eher erschreckend. Die für einen Passagier bei einem Interkontinentaltrip umgesetzte Energie reicht wohl , um eine kleinere ETW hierzulande ein Jahr zu beheizen. So oder so ähnlich an verschiedenen Stellen nachzulesen. Kurzstreckenflüge sind ökologisch betrachtet völlig daneben. Gruß
12. Februar 200719 J. Hallo, mal ganz abgesehen davon, dass mein Auto - wie die meisten, auch Nicht-Citroen, kaum mit 130 Dezibel hundert Meter an mir, bzw.über mir hinwegfliegen! Jetzt mal Stammtisch: ist ja auch gut so wenn man mit Bafög zwar bis auf die Malediven kommt, aber keine Miete mehr vor Ort bezahlen kann. Fazit: Die Welt ist halt schräg Gruß Tower
12. Februar 200719 J. @magoo: Einsicht ist ja nun mal schon vorhanden, nur an der Besserung haperCX ganz schön, gell ? Einsicht schücxt vor Sünde nicht ...
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