25. Februar 200719 J. Mit meinem XM habe ich ein Problem. Wenn ich vor der Fahrt auf die Anhängerkupplung drücke, läßt sich der Wagen, aufgrund des Antisinkventils nicht herunterdrücken. Kurz nach dem Starten kann ich die tolle Federung genießen. Eine Kontrolle, Druck auf die Anhängekupplung, der Wagen federt. Nach einer Parkpause bleibt der Wagen meistens hart. Eine Kontrolle bei laufendem Motor, Druck auf die Anhängekupplung, der Wagen ist so hart wie vor der Fahrt. Die Empfehlung der Werkstatt, Hydraulicwechsel, brachte nichts. Die neue Empfehlung, Kugeln an der Hinterachse wechseln, halte ich für sinnlos. Kann mir jemand helfen? Besten Dank für die Hilfe Lutz
25. Februar 200719 J. Wenn ich vor der Fahrt auf die Anhängerkupplung drücke, läßt sich der Wagen, aufgrund des Antisinkventils nicht herunterdrücken. Wie bitte? Das Antisink sorgt dafür, dass er nicht absinkt, aber verhindert doch nicht das Federn. Fürs Federn zuständig ist das Stickstoffpolster in der Kugel, nicht das Hydrauliköl (Flüssigkeiten lassen sich ja bekanntlich nicht komprimoeren). Mein Xantia federt einwandfrei, wenn ich schaukle vor der Fahrt. Mir scheint der Tip mit dem Kugelwechsel plausibel.
25. Februar 200719 J. Bei stehendem Motor oder offenen Türen ist es bei Hydractiv-Fahrzeugen normal, daß die Federung hart ist (weil wenn sonst die dicke Oma hinten einsteigt, die Karrosserie auf den Boden fallen würde). Der Höhenkorrektor kann auch erst arbeiten (Niveau regulieren), wenn Hydraulikdruck da ist. Im Stand mit geschlossenen Türen sollte er jedoch immer weich sein. "Antisink" ist ein zusätzlicher Bremsdruckspeicher an der Hinterachse, der Antisinkeffekt kommt dadurch zustande, daß hintere Federung und die Versorgung der hinteren Bremsen gekoppelt sind (dadurch spart man den Bremskraftregler, den konventionelle Fahrzeuge haben). Der einzige Effekt einer vorhandenen "Antisinkkugel" im Stand ist, daß an der Hinterachse auch bei stehendem Motor länger Hydraulikdruck ansteht.
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