2. März 200719 J. Aha. Vorrauseilender Gehorsam? Zur Zeit gibt es noch keine Umweltzonen. Da spare ich mir lieber das Geld für so einen Unsinn. LG Julian
2. März 200719 J. An den Frontscheiben meiner Autos ist nur Platz für eine Plakette, nämlich die vom ACC, natürlich in grün. Ich bin noch sehr zuversichtlich, daß wir keine Umweltzonen erleben werden. Einige der Städte, die solch einen Unfug immer noch planen, sind für mich heute schon nicht attraktiv und werden dann auf meine temporäre Anwesenheit (die meist mit Geldausgeben zu ihrem Nutzen verbunden war) ganz verzichten müssen. Mein Problem wird das jedenfalls nicht sein. Gruß
3. März 200719 J. Aha. Vorrauseilender Gehorsam?Zur Zeit gibt es noch keine Umweltzonen. Da spare ich mir lieber das Geld für so einen Unsinn. LG Julian Hallo, Julian! Unsinn ist es, ja! Sogar riesiger Unsinn! Aber es wird Umweltzonen geben. Wann, weiß noch niemand, aber sie kommen. Das steht fest! Da können wir leider nichts mehr dran ändern. Europa möchte das so! Und dann ist es vielleicht gar nicht so schlecht, schon so eine Plakette am Auto pappen oder im Handschuhfach liegen zu haben. Das gilt besonders für Bewohner von Ballungszentren. Ich freue mich schon auf den Tag, Wenn die Dortmunder Innenstadt als Umweltzone deklariert wurde und die abwartenden Bauern aus Unna und Soest vor den Toren der Stadt stehen beleiben müssen, weil sie auch mit der Plakette warten wollten Übrigens soll diese Plakettenregelung bis Ende des Jahres angepaßt werden. Bei den Politikern ist es mittlerweile auch angekommen, daß Euro 1 Benziner sauber genug sind. Betroffen wären dann nur noch G-KAT lose Benziner und Diesel ohne Oxi-KAT.
3. März 200719 J. An sich finde ich das Thema nur widerlich. Aber doch noch eine Anmerkung zu Michael_Werth (#47) "Europa möchte das so!" Diese These ist leider weit verbreitet, aber absolut FALSCH! Die Mitgliedstaaten und somit die Kommunen sind völlig frei, was sie im Sinne der EU-Richtlinie zur Feinstaubbekämpfung unternehmen. Ich bin ganz sicher, daß alle in Europa eine Lösung finden werden, um die Richtlinie formal zu erfüllen, ohne größere Teile der Bevölkerung zu ärgern. In Berlin wird aber ein ganz anderes Süppchen gekocht. Da hat man auf eine EU-Richtlinie nur gewartet, um dann mit der intensivst verbreiteten, aber eben FALSCHEN Begründung "Europa will das so" den eigenen Unfug (in engster Absprache mit unserer Autoindustrie) zu inszenieren. Berlin ist unser Problem, nicht Brüssel! Schönes WE noch.
3. März 200719 J. Ersteller ...wenn es irgendwann WIRKLICH zu solchen Zonen kommt, sollten sich Wege finden lassen, die Sache massiv zu boykottieren. Ich fahre sehr selten in die Innenstadte der um mich rum liegenden Städte, weil mich extrem nervt, was unsere "sogenannten Stadtplaner" (oder wer auch immer dafür zuständig ist) so angezettelt haben: Etliche Ampeln bremsen den Verkehr aus, Parkplätze auch für Kurzparker in der Innenstadt kostenpflichtig und oft mühsam zu erreichen = 3 x um den Block fahren ist garantiert nicht ökologisch sinnvoll...dann ist das Produkt, weswegen ich in die Stadt gefahren bin, nicht erhältlich...usw...usw. Mein Verhalten hat sich in den letzten Jahren gründlich geändert und es ist ohne jedes Dogma, einfach durch die Rahmenbedingungen, deutlich umweltfreundlicher geworden. Übrigens aus reinem, nennen wir es ruhig: EGOISMUS - ist schließlich MEINE Lebenszeit die ich für MEHR-Arbeit nur fürs konforme Leben opfern muss... 1.) Büro in der Stadt aufgeben: + pro Tag ca. 3/4 Std Zeit für An/Abfahrt gespart, pro Tag 35 km Wegstrecke gespart (manchmal auch 70 km) Verschleiß am Kfz reduziert und Wartung weniger p.a. Nachteil: Statuswert niedriger = mein Büro im Haus ist nicht besonders repräsentierfähig - das in der Stadt war chic...(ist mir aber Schei**egal). Durch den Umstand, dass ich meine Kunden online, per email und per Telefon erreiche, brauche ich nicht mehr, wie noch vor 7 Jahren ca. 30 tkm p. a. mit dem Auto fahren, sondern nur noch knapp 10 tkm => brauch deshalb auch nicht mehr alle 3 Jahre ein neues (Leasing-)Auto - Gebrauchtwagen reicht. 2.) Einkaufen Lebensmittel: in den diversen Supermärkten auf der grünen Wiese - viele haben mittlerweile sowohl umfangreiches Bio-Sortiment, leckere Delikatessen und ein brauchbares Weinangebot. Einkaufen: Bürobedarf, Werkstattkram, Ersatzteile aller art etc... übers Internet. Ich muss (oder kann - je nach Sichtweise) die Produktbeschreibung ohne Anfahrt, ohne halbwissende Verkäufer etc. in Ruhe, zu einem Zeitpunkt, der MIR passt im web vergleichen, kann mir Erfahrungsberichte anderer user einholen - und schließlich bei einem günstigen Anbieter erwerben. Konkret: Letzten Monat habe ich benötigt (Ausschnitt): Computerdrucker, Nüsse in Sondergr. 38 und 55 (gibts in ganz Hildesheim sowieso nicht ;-), Spezialsicherungen für mein Schweißgerät (habe vorher 3 Baumärkte und 2 Spezialelektrohändler angefahren - hamwanich, kriegenwaauchnich...) Fachbuch, CDs....usw...usw... Weiterer Vorteil: Ich brauche kein Bargeld, keine Kreditkarte - Bezahlung erfolgt über Rechnung, bzw. Abbuchung. Bleibt: gelegentl. Genussshoppen (nervt mich als Mann auch meist :-)))) und hin und wieder Essengehen - wobei bei uns die besten Restaurants NICHT in der Innenstadt zu finden sind - ätsch! Also so what!? Weiterer Vorteil: In den meisten Fällen erhalte ich bereits EINEN Tag nach online-Bestellung meine Artikel bequem per Kurierdienst/Postservice direkt ins Haus. DIESE Umsätze gehen der Stadt schon mal aus allg. Strukturgründen (Angebot/Erreichbarkeit) verloren - auch ohne idiotische Plaketten
3. März 200719 J. Von meiner Seite volle Zustimmung zu Christian (HY-plus #49). Leider können natürlich einige Bemitleidenswerte nicht so ausweichen. Was die schon jetzt hochakuten Probleme unserer Städte betrifft, habe ich schonmal geschrieben: Einigen Stadtvätern dämmert es inzwischen, daß man sich heftig anstrengen muß, um mehr Leute wenigstens gelegentlich zum Geldabliefern in die Städte zu bringen. Derart dämliche Maßnahmen wie Umweltzonen in der Berliner Denkart bewirken das Gegenteil. Ich habe Darmstadt vor der Tür, wo die wirtschaftlichen Probleme schon jetzt wahrlich nicht zu übersehen sind. Warten wir's mal ab, ob die neuen Farbklekse nicht das dasselbe Schicksal erleiden werden wie die braunen G-Kat-Dinger seinerzeit. Ich bin zuversichtlich. Gruß
3. März 200719 J. Moin, für Viersen wären diese bunten Dinger auch der Todesstoss. Seit ein paar Jahren blutet die Innenstadt systematsich aus, es gibt bzw. gab noch nichtmal ein grosses Kaufhaus, geschweige denn ein Kino, seitdem Rupprecht (Horten) und das Kino schlossen. Mittlerweile ist man aber auf dem Weg, nen U-Turn zu schaffen. Es wird ein neues EKZ gebaut, die Mayersche Buchhandlung siedelt sich mit einem Neubau an, auch C&A gibt es hier seit drei Jahren. Dazu kommt, wenn man die chaotische Verkehrsführung aussen vor lässt, kostenfreies Parken werktags von 13-15 Uhr, ausserdem grds. 15 Minuten freies parken in allen Stadtteilen, und am Samstag kostet das parken grds. gar nichts. Zudem erstatten manche Geschäfte den Obolus für die innerstädtische TG. Und trotzdem weiche ich nach Mönchengladbach aus, denn die Dinge, die mich ansprechen, gibt es in Viersen nicht. Es gibt keine Fachhandlung für CDs, es gibt keine Modehäuser, die auch junge Mode anbieten, die meinen Geschmack trifft, es gibt kein einigermassen trendiges Café oder ein Kino. Stattdessen gibt es noch immer Leerstände oder Euroshops. Und da ich eh einmal die Woche in MG bin, erledige ich das meiste dort. LG, Oliver
3. März 200719 J. Tja, ich habe das Pech, mitten in Göttingen zu wohnen und eine ganze Reihe katloser Autos zu besitzen :-( Ich hoffe auch, daß dieser ganze Ärger in der Tonne verschwindet. Nur glaube ich das nicht so. Denn seit ca. zehn Jahren versucht die Politik immer wieder, uns Industrie-Politik als Umwelt-Politik zu verkaufen. Es nervt einfach. LG Julian
3. März 200719 J. An sich finde ich das Thema nur widerlich.Aber doch noch eine Anmerkung zu Michael_Werth (#47) "Europa möchte das so!" Diese These ist leider weit verbreitet, aber absolut FALSCH! Die Mitgliedstaaten und somit die Kommunen sind völlig frei, was sie im Sinne der EU-Richtlinie zur Feinstaubbekämpfung unternehmen. Diese Art der gezielten Desinformation der deutschen Medien stirbt wohl nie aus. In Deutschland denken wahrscheinlich auch viele, dass man ueberall in Europa den Muell trennt und Batterien nicht in den Hausmuell werfen darf. Ein Englaender fragte mich einmal zum Thema Muelltrennung in Deutschland mit grossen Augen: "Und die machen das wirklich, die Leute?" Und als ich das bejahte, war er voellig fassungslos.
3. März 200719 J. Komisch, der Forums-Server scheint die Uhrzeit verwechselt zu haben und das hier ins Nirwana geschrieben Achtung, Fangfrage: wo liegt da (im wahrsten Sinne des Wortes) das Problem begraben? Na ja, vielleicht bin ich ja naiv. Aber ich hatte eher damit gerechnet, dass man die Dinger schreddert, dann Kunststoff von Blei trennt und ggf. recyclet. Einbuddeln kann ich die bei mir im Garten auch selber. Gruß Boris
3. März 200719 J. Ersteller ...;-)))))) ja, ich überdenke das Thema Mülltrennung auch gerade und gestehe, manchmal alles (egal ob ölige Lumpen, Zwiebelschalen, Plasteteile) in die graue Restmülltonne Tonne zu versenken - für mich ist das alles RESTMÜLL - und es schafft Niedriglohnarbeitsplätze (die in Deutschland immer weniger werden) bei der Mülltrennung hinterher. Mit den Putzlappen (Diesel, Benzin und Spiritus) mach ich auch gerne unsern Kamin an :-) also ich oute mich einfach mal als fröhliche Umweltsau. Altglas und Papier trenne ich und die Batterien kommen in die Sammelstelle - kann ich akzeptieren...aber die Korken sind wertvoll und müssen gesondert gesammelt werden - Blechdeckel von Glaskonserven auch - WICHTIG!!!(...mir allerdings wurscht - die bleiben drauf und verschwinden mit im Glaskontainer...). Aber Kartoffelpellen von GEKOCHTEN Kartoffeln gehören in den Restmüll - die Schalen von UNGEKOCHTEN auf den Kompost - DAS kann man nur mit den DEUTSCHEN machen...
4. März 200719 J. Moin, in unserem Mietshaus werden wir von der Eigentümerin gezwungen, den Müll zu trennen. Müll ist nämlich ihr Lieblingsthema, dass sie pedantisch verfolgt. Und wehe, man trennt falsch, dann ist ein Rapport fällig. Aus den Restmüll-und Komposttonnen kann man essen, denn sie werden jede Woche ausgewaschen. In der Papiertonne werden die Zeitungen akkurat auf Stoss gestapelt, damit mehr hereinpasst und Windeln müssen separat entsorgt werden. Und wehe, man schmeisst Obst-und Gemüseschalen sowie Kaffee-oder Teefilter ohne eine Umverpackung aus Zeitungspapier fort, dann Gnade Gott! Müssig zu erwähnen, dass wir Milch-und Saftkartons falten müssen, genauso wie Zigarettenschachteln, und dass Joghurtbecher ausgewaschen werden müssen. Vive l´Allemagne! Oliver
4. März 200719 J. Ein Bekannter von mir arbeitet bei einem Entsorgungsunternehmen. Einmal habe ich von ihm eine inoffizielle Führung über die Deponie bekommen. Lustig fand ich die Stelle, an der eine kleine Mulde aus dem Boden gebaggert war, wo die alten Autobatterien reingekippt werden. Ich wollte das gar nicht glauben, aber es lagen tatsächlich schon Batterien da rum.
4. März 200719 J. Hallo, man könnte das Thema mal ein wenig drehen. Warum ist das Nachrüsten von umweltfreundlicheren Systemen für ältere Fahrzeuge so nen Problem? Ich denke, in erster Linie geht es unserem, von Verwaltung überladenem Staat, doch nur, und nur! um das Geld. Man könnte den Herstellern von solchen Systemen die Typenprüfung wesentlich erleichtern( Eine Prüfung von 305, 405 1.6, BX 1.6 uns Anderen mit ident.Motor). DAS wäre im Sinne der Umwelt. So zahle ich mehr Kfz-Steuer oder bald auch Umweltsteuern auf Flüge. Das brint GELD, aber keine Besserung für unsere Umwelt.Die Umweltzonen sind das Gleiche und derjenige, der ein älteres Auto besitzt und jeden Tag zur Arbeit in die Stadt muß, der ist angeschmiert. Aber dafür gibt es dann vielleicht noch ne Ausnahmeregelung, aber was bleibt dann? Wenige Autos, die nicht mehr reinfahren dürfen. Effekt: mehr als gering. Die anderen EU-Staaten lachen auch noch über uns. Und der Klar bleibt drin, na klar. Und dumme Ideen weltfremder Politiker braucht auch keiner. Jetzt geht es mir besser. Grüße an alle Citroenisten et une bonne journée
4. März 200719 J. in unserem Mietshaus werden wir von der Eigentümerin gezwungen, den Müll zu trennen. Müll ist nämlich ihr Lieblingsthema, dass sie pedantisch verfolgt. Und wehe, man trennt falsch, dann ist ein Rapport fällig. Aus den Restmüll-und Komposttonnen kann man essen, denn sie werden jede Woche ausgewaschen. In der Papiertonne werden die Zeitungen akkurat auf Stoss gestapelt, damit mehr hereinpasst und Windeln müssen separat entsorgt werden. Und wehe, man schmeisst Obst-und Gemüseschalen sowie Kaffee-oder Teefilter ohne eine Umverpackung aus Zeitungspapier fort, dann Gnade Gott! Müssig zu erwähnen, dass wir Milch-und Saftkartons falten müssen, genauso wie Zigarettenschachteln, und dass Joghurtbecher ausgewaschen werden müssen. Offensichtlich handelt es sich um Gemeinschaftsmülltonnen. Und da sich ganz ganz sicher auch Deine Nase kräuselt, wenn sich Dir aus der Mülltonne eine fremde und frisch vollgesch* Windel entgegenreckt, handeln sie sicher auch damit in Deinem Sinne. Zumal Du garantiert nie kein eigenes Windelentsorgungsproblem haben wirst. Ich möchte zudem wetten, daß Du die Tonnen auch lieber etwas ordentlicher gefüllt hättest, würdest Du sie jede Woche nach der Entleerung sauber machen dürfen. Die Eigentümer überlassen Dir das sicher liebend gerne Vive la france Ein Bekannter von mir arbeitet bei einem Entsorgungsunternehmen. Einmal habe ich von ihm eine inoffizielle Führung über die Deponie bekommen. Lustig fand ich die Stelle, an der eine kleine Mulde aus dem Boden gebaggert war, wo die alten Autobatterien reingekippt werden. Ich wollte das gar nicht glauben, aber es lagen tatsächlich schon Batterien da rum. Achtung, Fangfrage: wo liegt da (im wahrsten Sinne des Wortes) das Problem begraben?
4. März 200719 J. Wieso Jörg. Wenn man keine Ahnung hat, kann man doch träumen. Wasweiss ich wieviele Hornochsen es gibt, die davon träumen, in den USA zu leben. Obwohl sie noch nie da waren. Der Klang von Weite, Freiheit und furztrockenen Brötchen- all das liegt uns doch auch auf der Seele, wenn wir an den wilden Westen denken. Und der Sense ist nunmal so einer, der sich die Welt in ameisenblauer uniformierter Bekleidung, weil ja alle gleich sind, vorstellt. Ok, alte Protzerautos und die Stuckvillen, a) woher die kommen und was aus denen wird, das müsste man noch überdenken- aber soweit denkt doch der sozial-Schöngeist nicht.
5. März 200719 J. jetzt weiß ich auch wie es ist wenn einem der Beitrag gelöscht wird. Vor allem gibt es keine Notiz zu der Löschung, odedr sehe ich das falsch an diesem frühen Montagmorgen? Der Beitrag fällt einfach heraus und der Thread wird neu durchnummeriert?
5. März 200719 J. In Deutschland denken wahrscheinlich auch viele, dass man ueberall in Europa den Muell trennt und Batterien nicht in den Hausmuell werfen darf. Ein Englaender fragte mich einmal zum Thema Muelltrennung in Deutschland mit grossen Augen: "Und die machen das wirklich, die Leute?" Und als ich das bejahte, war er voellig fassungslos. Rückgewinnung von Rohstoffe ok. Maschinenbauer und Verfahrenstechniker meines Vertrauens haben mir jetzt mehrfach bestätigt, daß es durchentwickelte vollautomatische Prozeßanlagen gibt, die angelieferten Müll um ein Vielfaches besser trennen als es der Mensch tut. Warum werden sie nicht gebaut und wir werfen alles wieder in eine Tonne? 1. Weil das Duale System ein Riesengeschäft ist. Zeigt auch der Bonner und Kölner Müllskandal (Trienekens) 2. Weil die Politik nicht auf den "Erzieheungseffekt" verzichten müssen, wenn sie uns weiter zwingen den Müll zu trennen. Übrigens: Dadurch daß die Mülltrennung durch den Menschen so schlecht ist, kann der wiedergewonnene Kunstsstoff nur für minderwertige Artikel wiederverwendet werden. Das meiste wird in der MVA zusammen mit dem Restmüll verbrannt. Lüge, Betrug und oberlehrerhafte Schurigelei. Das ist Mülltrennung
5. März 200719 J. ... Das meiste wird in der MVA zusammen mit dem Restmüll verbrannt.Lüge, Betrug und oberlehrerhafte Schurigelei. Das ist Mülltrennung ... und je besser sie funktioniert, umso mehr (fossile!) Brennstoffe müssen in der Verbrennungsanlage zugefügt werden, damit der "Restmüll" ÜBERHAUPT brennt....
5. März 200719 J. Moin, wahrscheinlich wissen die wenigstens, dass Trienenkens ein Unternehmen aus meiner Heimatstadt ist (ich kann aus unserem Garten die ehem. Firmenzentrale sehen, weil sich das Gebäude in einer Parallelstrasse befindet). Das, was in den Medien zu dieser ehrenwerten Persönlichkeit propagiert wird und wurde, ist nur die Spitze eines Eisberges. Selbst auf kommunaler Ebene wurde zwischen der ehemals schwarzen und korrupten Bürgermeisterin und Trienekens gemauschelt, dass es kracht. Die Stadtwerke Viersen wurden gegen den Willen der Opposition an Trienekens verkauft, mit der Folge, dass alles an RWE Umwelt fiel, als das Trienekens-Imperium zerbrach. An RWE fiel übrigens alles, weil diese wiederum an Trienekens beteiligt waren. Leider liess sich der Deal nicht rückgängig machen. Zwischenzeitlich hat RWE dann wieder mal verkauft, sodass unser momentaner Müllentsorger nach Trienekens und RWE Umwelt die Fa. EGN ist. Diese hat ihren Sitz auch noch immer hinter meinem Garten in der ehem. Trienekenszentrale und macht auch einen Bombendienst. Leider hat der Wahnsinn aber dazu geführt, dass EGN unterlag, als die Aufträge für den Plastikmüll neu ausgeschrieben wurden. Gedumpt wurde durch die Firma HML aus Goch, die seit Anfang Januar dieses Zeug bei uns entsorgt. Allerdings ist das Geschäftsgebaren der Firma derartig arrogant und mies, sodass es bei uns stellenweise mit der Entsorgung gar nicht mehr funktioniert. Alle Handreichungen, die für EGN selbstverständlich waren (abholen und hinstellen der geleerten Container auf Industriegeländen und in Wohnanlagen) führt HML nicht mehr durch, sodass besonders Grosskunden hochverärgert sind und nun schauen, wie sie die zum Teil übervollen Container an die Abholpunkte bekommen. Beschwerden dazu lassen die überforderte und arrogante Kundenhotline kalt. Zudem hat sich die Firma bei Übernahme des Auftrages nicht genügend vorbereitet, die Fahrer waren ortsunkundig. Eigentlich auch kein Wunder, wenn die Kerle nur die Routen im Kreis KLE kennen und nun in Viersen arbeiten müssen. Mein Fazit: wir zahlen beim Kauf der Plastikverpackungen schon Entgelte für die Entsorgung und werden dann durch arroganten und miesen Service bestraft. Hoffentlich bekommen wir irgendwann unseren alten Entsorger komplett zurück, der im Moment nur noch Kompost, Restmüll und Altpapier entsorgen darf, denn da klappt alles reibungslos. LG, Oliver
5. März 200719 J. Ich will gar nicht das System der Mülltrennung in Abrede stellen, das war eigentlich nur als Beispiel gedacht. Was mich immer nur kopfschütteln läßt, mich aber schon gar nicht mehr aufregt, weil ich jede Hoffnung schon lange aufgegeben habe, ist immer dieser Verweis auf "Andere" im Allgemeinen und Europa im Speziellen. Deutschland will immer den Vorreiter bei allem Unausgegorenem spielen, auch wenn es selbstzerstörerische Tendenzen annimmt, und verweist dann immer auf "die Anderen". Die "Anderen" tun aber aber einen Dreck, um beim Beispiel mit der Mülltrennung zu bleiben.
5. März 200719 J. Mein Fazit: wir zahlen beim Kauf der Plastikverpackungen schon Entgelte für die Entsorgung und werden dann durch arroganten und miesen Service bestraft. Das Geschäftsmodell gibts in ganz Deutschland und schimpft sich Wie ist das denn nun, wenn Deine Nase auf kac*-frische Windel trifft ?
6. März 200719 J. Aus dem 2CV Forum geliehen: DAS sind die einzigen Plaketten, die an meine Fahrzeuge kommen!
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