5. März 200719 J. Im FAZ-Motormarkt wird eine Jato Dynamics Studie vorgestellt, die den serienmäßigen Ausstattungsumfang aller angebotenen Ausstattungsversionen in der Oberen Mittelklasse untersucht. Am besten abgeschnitten, also am meisten Inklusivausstattung für eine Version, haben: Citroen C6 (Exclusive) Honda Legend 3.5 V6 (SH-AWD) Lexus GS (Luxury) Volvo S80 (Executive) Renault Vel Satis (Initiale) Gruß Markus
5. März 200719 J. Moin, danke für die Info! Ich habe mal zum Spass eine E-Klasse so ausgestattet (soweit möglich, kein AFIL, kein Headup-Display) wie meinen Exclusive. Da wirds einem beim Preis dann schnell schwindelig! Grüsse vom Spinner
5. März 200719 J. also wenn man sich die serienausstattung des legend ansieht, wird es einem auch schwindelig! da ist echt alles drin!!
5. März 200719 J. Ich denke, diese umfangreichen Ausstattungen haben neben dem Ruf des C6 eine komfortable Reiselimousine sein zu wollen, auch einen praktischen Grund. Je weniger zusätzlich geordert werden kann, desto weniger Logistik, die ja auch Geld kostet, fällt bei der Herstellung an. Der C6 wird nicht in Stückzahlen gebaut, wo es weh tut z.B auf elektronische Kleinigkeiten oder Alufelgen oder so zu verzichten. Da ist es vermutlich billiger, die Autos voll auszustatten, als auf der Zubehörliste irgendwelche Futzelposten für 180,- EUR stehen zu haben, die dann auch noch an passender Stelle bei der Montage am richtigen Auto sein müssen. Da werden drei Aussattungslinien gefahren und die unterscheiden sich nur in der Farbe. Kann man schlank durchbauen und man muss nicht überlegen. Grüße, Sascha Grüße, Sascha
6. März 200719 J. Ich denke, diese umfangreichen Ausstattungen haben neben dem Ruf des C6 eine komfortable Reiselimousine sein zu wollen, auch einen praktischen Grund. Je weniger zusätzlich geordert werden kann, desto weniger Logistik, die ja auch Geld kostet, fällt bei der Herstellung an. Der C6 wird nicht in Stückzahlen gebaut, wo es weh tut z.B auf elektronische Kleinigkeiten oder Alufelgen oder so zu verzichten. Da ist es vermutlich billiger, die Autos voll auszustatten, als auf der Zubehörliste irgendwelche Futzelposten für 180,- EUR stehen zu haben, die dann auch noch an passender Stelle bei der Montage am richtigen Auto sein müssen. Da werden drei Aussattungslinien gefahren und die unterscheiden sich nur in der Farbe. Kann man schlank durchbauen und man muss nicht überlegen.Grüße, Sascha Moin, seh ich genauso. Beispiel XM, damals: Die mit grösseren Maschinen hatten alle eine geregelte Klimaanlage serienmässig. Das war zu einer Zeit, als es beim Daimler noch den Schneeknopf gab! Drücken, bis es zu kalt wurde und wieder ausschalten. Nach einiger Zeit zogen die dann nach und boten das auch an. Heute ist es Standard. Durch die garantiert höhere Stückzahl durch Serienausstattung lässt sich der Herstellungspreis halt stark drücken. Ähnlich gelagerte Fälle: Als es selbst bei vielen kleinen PSA-Wagen üblich war mit Fernbedienung zu öffnen, war das bei den deutschen "Edel"-Wägen noch ein sehr selten gesehener Luxus. Parallel dazu haben es die Japaner ja auch vorgemacht, was ausstattungsmässig im mittleren Preissegment geht. Die Liebhaber deutscher Autos sollten uns dafür dankbar sein Grüsse vom Spinner
6. März 200719 J. Ich habe bereits in anderen Postings darauf hingewiesen, daß die Strategie der Komplettausstattung mit der steuerlichen Behandlung von Firmenfahrzeugen in Deutschland Nachteile hat. Ich finde diese Regelung zwar nicht gut, das hat das Finanzamt aber noch nie gestört. Nochmal kurz, was ich damit meine: Der Fahrer eines Firmenwagens muß 1% des Listenpreises für private Nutzung monatlich versteuern, es sei denn er führt ein Fahrtenbuch. Listenpreise in denen alles enthalten ist, sind für den Nutzer des Firmenwagens unattraktiv. Der Fiskus vermutet wohl kreatives Potential bei der Gestaltung von Kaufverträgen und bezieht sich deshalb auf Listenpreise. Die deutschen Hersteller haben das erkannt und haben in der Liste einen Preis stehen für ein Fahrzeug, das zwar später nie in dieser Nacktheit bestellt wird, aber dessen Preis fürs Finanzamt allemal gut ist. Bis zum C4 ist das egal, beim C5 hat es bestimmt schon einen Einfluß, für den C6 ist es ein Handicap.
6. März 200719 J. Nur mal kurz zum nachvollziehen - der Listenpreis ist wirklich nur der Basispreis für einen Wagen?? Ich dachte immer der Listenpreis setzt sich aus Basispreis + Kosten (aus dem Prospekt) für alle Extras zusammen...
6. März 200719 J. Steuerlich relevant ist latuernich der Listenpreis einschliesslich aller Extras. Der Fiskus ist ja nicht bloede. Ein Trick besteht darin, dass die Extras nicht auf der Fahrzeugrechnung erscheinen (gefaehrlich, denn s.o.) oder dass Sondermodelle exklusiv fuer Geschaeftskunden Extras enthalten, die im Listenpreis fuer dieses spezielle Modell "weggerechnet" werden. Ein C6-"Business" z.B. mit RT4 und Einparksensoren, dafuer ohne irgendeinen anderen Schnickschnack zum Preis eines C6-Basis. Das ist besser, weil fuer den Fiskus nicht zu kippen, denn Listenpreis ist nunmal Listenpreis Gab es sowas nicht kuerzlich beim C5?
6. März 200719 J. Yepp. Ich fahre jetzt einen C5 Business mit elektrischen Ledersitzen, Bi-Xenon, Sitzheizung, Automatik, Tempomat, Parksensoren, usw. Bis jetzt habe ich aber nirgends einen Listenpreis erfahren können, da dieses Auto gar nie nicht zum Listenpreis verkauft wurde ;-) Mal sehen... Martin
6. März 200719 J. Der zeitlich Faktor spielt da auch eine Rolle. Nach 36 Monaten Leasing: Dann kommt die Steuerprüfung. Unwahrscheinlich wegen Zeit. So what. Während der Leasinglaufzeit Nachfrager nach Listenpreis + Sonderausstattung: Unwahrscheinlich wegen Zeit und Aufwand. So fucking what. Steuergerechtigkeit generell: So fucking whatever. Ich mag es nicht, aber es ist so. Die teilweide erstaunte Reaktion auf die Steuerkacke ehrt Euch.
6. März 200719 J. "Der Fiskus ist ja nicht bloede." Die gewagteste These seit langem. Vorher schwebt ein Caterham Super 7.
6. März 200719 J. Wie oft hier das Thema auftaucht "ein Benz wäre ja nach der unverb. Preisempfehlung teurer als ein C6" wundert mich schon sehr. Auch bei Mercedes, BMW, Audi und Co. gibt man den wenigen Kunden die in dieser Klasse Neuwagen nicht leasen sondern kaufen (gibt es die überhaupt???) kräftige Rabatte! Man wirbt nur nicht so offensichtlich wie Citroen mit diesen Rabatten! Von den sehr günstigen Leasingangeboten mal ganz zu schweigen (auch die sind oft deutlich günstiger als im Onlinerechner). @ Argo .. genau so ist die Realität ..;-) Gruß, Frederick XM V6 Bj. 98
6. März 200719 J. Hi Martin, "Bis jetzt habe ich aber nirgends einen Listenpreis erfahren können, da dieses Auto gar nie nicht zum Listenpreis verkauft wurde ;-)" Ebend, bei den deutschen Fahrzeugen hätte man Dir gegenüber Deinem Steuerberater helfen können. Ich kriege anscheinend die Problematik nicht rüber. So the hell fucking whatever.
6. März 200719 J. Nur mal kurz zum nachvollziehen - der Listenpreis ist wirklich nur der Basispreis für einen Wagen?? Ich dachte immer der Listenpreis setzt sich aus Basispreis + Kosten (aus dem Prospekt) für alle Extras zusammen... ist schon recht. Das erste mal da tuts noch weh, da versteuerst Du ein 10 Jahre altes Auto mit 1% zum Neuwert für die private Nutzung. Du ärgerst Dich, daß Marktwert und zu versteuernder Listenpreis so auseinander gehen. Also lernst Du und denkst Dir: Nie mehr Gebrauchtwagen als Firmenwagen. Beim nächsten Neuwagen handelst Du 20% vom Neupreis raus, musst aber trotzdem den Listenpreis versteuern. Dann kommt ein (z.B. BMW-) Händler und bietet Dir an: Liste und zu versteuern: 30.000,- Zubehör: 15.000,- Ihr Chef und ich wir werden uns schon einig. Also Rabatt 7.500,- Sie fahren einen tollen Wagen für 45.000,- und rechnen für die private Nutzung nur 30.000,- ab. Was ist jetzt legal? Der Listenpreis von Deinem 10 Jahre alten Auto von 30.000,-DM, mit einem Marktwert von1.000 Euro, das Du für 15.000 Euro für den privaten Nutzen versteuert hast? Ausgehandelter höherer Preis gegenüber Liste? 30.000,- Euro Listenpreis ohne alles? 45.000,- Euro Listenpreis mit Extras, die aber keiner bezahlt? 37.500,- Euro (das Geld das fließt, ansonsten die einzige Maßgabe des Fiskus) hier jedoch irrelevant? Es fällt dem Steuerlamm schwer, voll Inbrunst zur Schlachtbank zu schreiten. Ich denke mal, da bescheißt jeder wie er kann. Unsozial, scheißegal, nicht mein Credo sondern meine Erfahrung. Außerdem: der Fahrer eines Firmenwagens tankt i.d.R. auf die Firma. Die Karte, die er hat, ist nunmal golden und nicht grün. Die Auswirkung von Gewicht, Cw-Wert und Verbrauch des C6 hinsichtlich der Verkaufzahlen sollten nicht überbewertet werden. Unsozial hatten wir schon, mit der Ökologie ist es auch nicht weit her. Es sei denn, man will ein ökologisches Statement abgeben. Ein Fanal: C6 kollidiert mit Wasserstoff BMW. Ein GAU vor dem nur die Stückzahlen schützen. Nach meiner Meinung ist der C6 ein Auto, auf das Citroen Fans schon lange gewartet haben und das neue Citroen Fans gewinnen könnte. Wenn die Leute sagen, daß sie das Auto zum verkehrstechnischen "Gutmenschen" erzogen hätte. Alleine durch seine Ausstrahlung. Dann ist das der Moment, wo ich mir Gedanken mache, ob ich demnächst dieses Auto oder ein anders fahren sollte. Da sind mir plötzlich alle fiskalischen, von 0 auf 100, Spaltmaße wurscht. Frei nach Schlämmer: weisse bescheid Schätzchen. Meine Überzeugung: Der C6 in Form von Technik, Qualität, Image überzeugen, jetzt muß der Vertrieb nachziehen.
7. März 200719 J. "Der Fiskus ist ja nicht bloede."Die gewagteste These seit langem. Vorher schwebt ein Caterham Super 7. na gut Von mir aus ist er bloede. Das ist dann aber nicht minder schlimm, eher im Gegenteil. Einem guten Freund hat der "bloede Fiskus" sein Fahrtenbuch nach allen Regeln der Steuerkunst zerlegt. Da wurde aus dem vermeintlich steuerfinanzierten Geschaeftswagen ganz schnell ein exklusives Privatvergnuegen. Auch der Steuerberater war da machtlos. Die Nachzahlung tat richtig weh! Ok, in dem Fall fand ich das sogar gerecht (wer so bescheisst, muss mit Konsequenzen rechnen). Weniger gerecht ist natuerlich, dass die Chance ohne Pruefung durchzukommen recht hoch ist. Steuerzocke als Volkssport sozusagen. Nur wer zockt, gewinnt? Fragt sich, ob es auch anders geht. Ich habe mich z.B. fuer die Kilometerpauschale entschieden, weil ich keine Lust mehr habe, mir ueber die ganze "Steuerkacke" Gedanken zu machen. Ausserdem finde ich diese Regelung wirklich gerecht. Wenn ich Lust habe, zum Kunden mit einem C6 zu fahren statt mit einem C4, ist es schliesslich mein Bier, wenn der C6 deutlich mehr kostet. Gleiches gilt sinngemaess fuer die anderen Premiumvehikelfahrer. Bin gespannt, wie lange es diese Regelung noch gibt. Ist naemlich viel zu einfach und zu gerecht fuer ein deutsches Steuergesetz. Verdaechtig...
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