9. März 200323 J. Hallo, Ende Dezember hatte ich mein (besser sein) Problem schon 'mal vorgestellt: Nach Einbau eines jüngeren Motors anlässlich der fälligen Kupplungserneuerung stieg der Verbrauch auf 15,6 l. Kerzen neu, alle anderen Aggregate stammen vom vorherigen 12,5 l-Zustand. Mittlerweile sind auch die Ventile eingestellt und der Temp.-Sensor überprüft. Alle möglichen Nebenluftquellen sind mit Pilotspray überprüft. Eine Abgasmessung ergab nun über 6% CO! Kann das die einfache Ursache sein und soll ich jetzt einfach die Gemischschraube am Luftmengenmesser justieren? Die ist ja sicher nicht ohne Grund verplombt - oder wird die zum jeweiligen Motor eingestellt? In meiner Not habe ich daraufhin versucht, irgendwie die Regeltätigkeit des Luftmengenmessers zu messen: Von einem Anschluss (steht "7" drüber) zu allen anderen steigt der Widerstandswert beim Drehen der Klappe - aber nicht kontinuierlich sondern mit undefinierbaren Schwankungen! Am Ende fällt der Widerstandswert sogar wieder. Deutet das auf schadhafte Widerstandsbahnen hin? Ein Ersatzteil aus einem ebenfalls funktionierenden Wagen zeigt ähnliches Verhalten. Weiß jemand wie dieser Luftmengenmesser arbeiten soll? Und gibt es vor allem noch weitere Tips für die Suche nach dem Spritloch? Für die erhoffte sachkundige Hilfe will ich schon jetzt "Danke" sagen. Gruß, Rainer
10. März 200323 J. Den Luftmassenmesser kann man nicht direkt per Ohmmeter durchmessen, jedenfalls nicht mit den heute üblichen Digimetern, die mit sehr geringen Mesströmen arbeiten. Du erhältst nur die von Dir beobachteten abstrusen Schwankungen, da die kapazitiven und induktiven Effekte beim Bewegen der Stauklappe überwiegen. Richtig wird so gemessen: Eine Batterie (1.5 Volt-Zelle, keine 12V!) an beiden Enden der Schleifbahn anbringen. Dann mit dem Voltmeter die Spannung über dem Abgriff ermitteln, während man an der Stauklappe dreht. Jetzt siehst Du die tatsächliche Kennlinie und kannst die beiden LMM vergleichen. Über das Rauschen sagt das allerdings nichts aus. Grüsse, Harald.
10. März 200323 J. Ersteller Danke Harald, wie bekomme ich denn die Belegung des Steckers heraus? Aus dem Schaltplan werde ich leider nicht schlau, zumal die Anschlüsse dort nicht bezeichnet und außerdem nur vier belegt sind. Von diesem Anschluss "7" sind ja die Widerstände zu allen anderen Kontakten drehwinkelabhängig. Und das Wichtigste: Ursache für den hohen Spritverbrauch wird das Teil wohl nicht sein. Kann ich denn einfach das Gemisch am LMM einstellen, oder bringe ich dann irgendwelche anderen Abstimmungen durcheinander? Gruß, Rainer
10. März 200323 J. am einfachsten Du hebelst vorsichtig den Deckel zum LMM ab. Das Ding ist nur angeklebt. Dann liegt die Schleifbahn vor Dir und Du siehst genau, welcher Pin wohin geht. Ausserdem kann man so sehr schön an der Stauklappe drehen. Hinterher wieder sorgfältig dicht zukleben, damit das Poti nicht durch Feuchtigkeit vergammelt. Den Temp-Sensor zur Jetronic würde ich trotzdem mal tauschen. Sicher ist sicher. Das ist ein wichtiger Parameter für die Jetronic, genauso wichtig wie der LMM und das Zündsignal. Habe erst wieder 2 Stück bei der CX-Basis bestellt. Kosten nicht die Welt und sowas braucht man immer -- zumindest als CX-Fahrer ;-))
10. März 200323 J. Ersteller Hallo, habe gerade wieder alles eingebaut. Um den Luftfilter besser einfädeln zu können, habe ich die Schläuche getrennt und zur Seite geklappt, und siehe da - im Schlauch von der Kurbelgehäuseentlüftung grinst mich ein klitzekleines Loch an, wie gebohrt! (Vielleicht habe ich ihn beim Einbau irgendwie auf diese Haltespange am Kettengehäuse gedrückt.) Auf diesen Schlauch hatte mich im Dezember schon Murat hingewiesen, aber damals hab' ich nichts gefunden. Kann das nun wirklich die Ursache sein? Was bewirkt denn so ein Loch an dieser Stelle? (Danke, Harald, das Teil werde ich nochmal näher untersuchen. Temp.-Sensor ist übrigens schon getauscht.) Gruß, Rainer
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren