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Wer würde sowas kaufen - falls der Preis stimmt?

Hervorgehobene Antworten

"PKW-Klone aus dem Land der Mitte

Chinas Autohersteller stehen kurz vor der dem Start in Europa. Bereits auf der Shanghai Motorshow 2005 wurden die preiswerten Kopien z. B. des Peugeot 307CC Cabrio/Coupés als Chery M14 ... gezeigt."

http://www.nurido.at/autos/chinesischeautos/autosauschinabeiunsjianglingzhonghuaco.html

Ich würde das auch wenns noch so billig (und gut) wäre schon aus Prinzip nicht kaufen!

Grüsse

vom Spinner

Prinzipien sind dazu da-diese auch zu durchbrechen. Über die Japaner hat man mal gelächelt und nun lächelt man über die Mobile aus China. Fazit-da die Masse der Konsumer in Dt. jedes Jahr deutliche Kaufkraftverluste hinnehmen muss, kommt der Tag.

Ein Tag an dem es normal ist einen Chinesen zu kaufen. Diese heutigen Autos sind nur

die Vorboten auf das was uns mal erwartet. Große Schiffe, welche ihre Autos aus China an deutschen Häfen ausspucken. Globalisierung macht es möglich. Das know how hat man ja erfolgreich aus Europa nach Osten transferiert.

Matthias

  • Ersteller

OK, akzeptiert.

Aber wenn irgendwo ein Peugeot 307CC rumfährt und du kämst mit der praktisch geklauten Version namens Chery M14 daher, wäre das nicht seltsam, peinlich, so als ob man wüsste, man kauft etwas, das vorher "geklaut" wurde, oder eben wie ne nachgemachte Rolex. Dann lieber gar keine...

Grüsse

vom Spinner

die masse denkt nicht so,spinner

es ehrt dich daß du so denkst

ich kauf den kühlschrank auch nicht bei M...markt

obwohl er dort 35 euro billiger wäre

ich kauf ihn beim kleineren elektromarkt

aber die machen ihren weg die chinesen,sicher

und wenn man einen stern oder ein peugeot löwen dranschraubt..

uwe

Prinzipien sind dazu da-diese auch zu durchbrechen. Über die Japaner hat man mal gelächelt und nun lächelt man über die Mobile aus China. Fazit-da die Masse der Konsumer in Dt. jedes Jahr deutliche Kaufkraftverluste hinnehmen muss, kommt der Tag.

Ein Tag an dem es normal ist einen Chinesen zu kaufen. Diese heutigen Autos sind nur

die Vorboten auf das was uns mal erwartet. Große Schiffe, welche ihre Autos aus China an deutschen Häfen ausspucken. Globalisierung macht es möglich. Das know how hat man ja erfolgreich aus Europa nach Osten transferiert.

Matthias

gut auf den Punkt gebracht; ich für meinen Teil schimpfe inzwischen gar einen der ehemals belächelten Japaner einen Traumwagen - den Lexus GS.

Wäre ich in der angenehmen Verlegenheit, in seiner Preisklasse ein Auto wählen zu können, würde es für den - ebenfalls Traumwagen - C6 schwierig werden......

Was allerdings Deine ganz konkrete Frage angeht -

erstens jetzt definitiv nocht nicht, weil ich erhebliche Zweifel an der Qualität der chinesischen Autos habe - aber man muss hier das Wörtchen noch betonen....

zweitens definitiv keine Kopie......

vielleicht denke ich eines Tages daran, ein chinesisches Auto zu kaufen, aber dazu müsste es dann schon was sein, was sich durch Qualität etabliert hat.

Ein gutes Beispiel wie's laufen kann sind die Japaner in den letzten 30 Jahren und die Koreaner die letzten 15.

Gegen Koreaner hält meine Abneigung bislang noch an - ich mag aber schon nimmer sagen 'niemals'......

Derzeit trifft die Koreaner noch ein Problem, das auch die Chinesen bis auf Weiteres haben werde: der Wertverlust macht jeden günstigen Kaufpreis mehr als zunichte.

Der Kia Cee'd ist doch nett. Auch ohne Schnäppchen Bonus. Den gibt's aber. Sieben (7!) Jahre Garantie auf Antriebsstrang und Motor, Fünf (5!) Jahre auf das gesamte Fahrzeug.

Der Wertverlust? Ein Citroën-Fan ist doch Erfinder der vergleichenden Rechnung, die nicht vom Milchmädchen ist: 50% Wertverlust von 20K€ ist weniger realer Verlust als 40 Prozent Wertverlust von 30K€.

Beim Kia Cee´d gibt Kia ganz unverblümt zu, den Peugeot 307 als Vorbild genommen zu haben. Der Kombi sieht sogar noch peugeot-mäßiger aus.

Die Chinesen sollen doch auch unsere Autos kaufen - dann dürfen doch auch gerne ein paar Sparfüchse hier ein chinesisches Auto fahren.

Das sichert auch Arbeitsplätze hier (Vertrieb, Werkstatt, Werbefritzen, Autohäuser etc.)

Mit nachgemachten Autos werden sich die Chinesen sicher nicht lange aufhalten. Wie die Japaner und Koreaner damals auch. Da werden schon schnell eigenständige Entwürfe hierher kommen.

Nur billig sein allein reicht aber heute nicht mehr - das hat ja Lada, Skoda oder Proton auch erlebt.

Gruß

Markus

Wer sowas kauft sollte dann auch chinesische Sozialstandards für sich gelten lassen.

Ich denk keinen Augenblick daran, dass die chinesischen Autos in Europa vielleicht NICHT gut ankommen könnten - warum auch? Billig ist der Ton, der die Musik macht. Noch einmal: BILLIG.

Es gibt einen kleinen Kreis von Leuten, die sich ihr Auto der Wahl aussuchen können, es gibt einen beträchtlichen Kreis von Leuten, die sichs auf Gebrauchtwagen stehen (wiederum zumeist aus Kostengründen) und es gibt einen großen Kreis von Leuten, die sich möglichst billige Neuwagen kaufen müssen/werden und denen die Marke relativ egal ist, solange sie eine lange Garantie bekommen und sich möglichst die ersten fünf Jahre nicht selbst um die Instandhaltung kümmern müssen.

Wenn dann unsere lieben Europäer oft monatelang zur Auslieferung brauchen, während die Chinesen zu tausenden angeschifft werden und sofort verfügbar sind, dann ist für mich relativ klar, wo Leute, für die alles andere als der Preis irrelevant ist, einkaufen werden.

So gesehen bei einem Arbeitskollegen, der mit dem C3 in einer bestimmten Ausstattung liebäugelte, bis es dann hieß, der kann frühestens in drei Monaten geliefert werden. Also nahm er schließlich eine Woche drauf einen Honda Jazz.

Dass ein Logan kein großer Verkaufsschlager ist, liegt angesichts der 80er Jahre Optik auf der Hand. Dass aber quasi geklonte aktuelle europäische Autos zu einem Verkaufsschlager werden könnten, davon bin ich überzeugt. Siehe Ssangyong, deren einziges Problem ist, dass sie doch eine Spur zu teuer sind und noch nicht in der Klein- und Mittelklasse mitspielen.

Wer sowas kauft sollte dann auch chinesische Sozialstandards für sich gelten lassen.

Beim Auto hört der Spaß auf? Dirk, das ist wieder mal zu krass.

Du hast unzählige Dinge in deinem Haushalt, die in China produziert sind. Vielleicht sogar das eine oder andere Teil in deinem Citroën. Weißt du genau, dass es nicht so ist?

Die Globalisierung nimmt ihren Lauf. Und wir alle tragen dazu bei. Ob wir es wollen oder nicht.

Gruß

Holger

Ja Holger, die habe ich leider. Und zwar immer dann, wenn es wirklich keine Alternative dazu gab. Ich schaue sehr genau hin woher die Waren kommen die ich kaufe.

Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf. Hieß es mal. Wir werden sehen. Wir trauen der Globalisierung nicht, wir mögen sie nicht und offensichtlich hat niemand was davon, außer denen die eh schon zuviel haben.

Beste Grüße

Anna und Dirk

PS: Bei uns hört der Spaß schon bei einer Schaufel für Katzenstreu auf, die kaufen wir nicht, wenn die offensichtlich aus China kommt.

Apropos zu krass, die einzige Macht die wir (auch Du, Holger) haben ist die Entscheidung wem wir unser Geld geben. Da wählen wir sehr gerne das kleinere Übel und geben nicht denen Geld in die Hand denen die Würde des Menschen nichts bedeutet, denn Menschen hat man ja genug. Oder wäre es Dir lieber wenn Deine Kinder in einer Fabrik schuften müssten?

Ja, ich bin deiner Meinung. Aber nicht das chinesische Regime baut die Autos, sondern die chinesischen Automobilkonzerne. Und die sind zunehmend mit den anderen weltweiten Autokonzernen wirtschaftlich verbunden. Diese Einflüsse sind jedenfalls besser als Ausgrenzung.

Ich bin vor 20 Jahren in China gewesen. Kein Vergleich zu heute. Dieser Wandel ist der Globalisierung der Warenverkehrs zuzuschreiben. EIn Blick nach Lateinamerika wirft übrigens ähnliche Fragen auf. Nur herscht hier keine Doktrin eines Regimes, sondern eine jämmerliche Verteilungsungerechtigkeit.

Was ist mit Citroën's Engagement in Lateinamerika und in China? Den Chinesen Autos verkaufen ist ok, aber chinesische Autos kaufen nicht. Das ist nicht fair.

Gruß

Holger

Solange die aktuelle Regierung in China herrscht, wird dort kein Auto ohne deren Zustimmung gebaut. So einfach ist das. Arbeitsplätze die in China mit europäischem Geld entstehen, fallen hier weg. Siehe Schuhindustrie und die mittlerweile zu zahlenden Strafzölle für Schuhe aus Vietnam oder China. Kurzfristig mag man mit Billigprodukten etwas sparen, siehe z. B. die vielen Billigstschuhe bei den bekannten Händlern. Lächerliches Fußbett, unglaublich gesundheitsschädliche Materialien und von Kinderarbeit schreibe ich besser nichts.

Da fällt mir auch wieder Michelin ein, sehr ökonomische Reifen, halten lange, kann man prima zum Runderneuern nehmen und werden z. T. sogar in Deutschland gebacken, wobei doch jeder dahergelaufene Betriebswirtschaftler einem weißmachen will, daß dies zu bezahlbaren Preisen doch gar nicht geht.

Transport muß endlich so teuer werden wie die tatsächlichen Schäden durch den Transport. Dann hat sich der Warenaustausch mit China sehr schnell erledigt.

Wenn man denen vorschreiben könnte, mit welchen Sozialstandards und Umweltschutzmaßnahmen die Waren für Europa produzieren dürften, dann wäre das ein positiver Einfluß. Ist aber leider nicht der Fall und so reiben sich hiesige Geldsäcke die Hände und die Chinesen machen all den hier betriebenen Aufwand mehrfach zu nichte.

Weil PSA auch in China mitmacht schrieb ich vom kleineren Übel. Wir haben weder Aktien von PSA noch würden wir einen in China produzierten Citroën kaufen. Wir verkaufen den Chinesen auch nichts.

Letztens war ich auf der Suche nach einem neuen Rucksack. Fündig wurde ich bei www.faehrmann.com Als ich meinen Wunsch nach einem Produkt aus europäischer Produktion äußerte, präsentierte mir der Händler den Rucksack Gucki. War der einzige Fährmann neben bestimmt drei Dutzend anderen aus vorwiegend asiatischer Produktion...

Sollte es nicht eigentlich anders herum sein? Sind wir wirklich nicht mehr gewillt für gute Qualität mehr zu bezahlen?

Beste Grüße

Anna und Dirk

Solange die aktuelle Regierung in China herrscht, wird dort kein Auto ohne deren Zustimmung gebaut. So einfach ist das. Arbeitsplätze die in China mit europäischem Geld entstehen, fallen hier weg. Siehe Schuhindustrie und die mittlerweile zu zahlenden Strafzölle für Schuhe aus Vietnam oder China. Kurzfristig mag man mit Billigprodukten etwas sparen, siehe z. B. die vielen Billigstschuhe bei den bekannten Händlern. Lächerliches Fußbett, unglaublich gesundheitsschädliche Materialien und von Kinderarbeit schreibe ich besser nichts.

Da fällt mir auch wieder Michelin ein, sehr ökonomische Reifen, halten lange, kann man prima zum Runderneuern nehmen und werden z. T. sogar in Deutschland gebacken, wobei doch jeder dahergelaufene Betriebswirtschaftler einem weißmachen will, daß dies zu bezahlbaren Preisen doch gar nicht geht.

Transport muß endlich so teuer werden wie die tatsächlichen Schäden durch den Transport. Dann hat sich der Warenaustausch mit China sehr schnell erledigt.

Wenn man denen vorschreiben könnte, mit welchen Sozialstandards und Umweltschutzmaßnahmen die Waren für Europa produzieren dürften, dann wäre das ein positiver Einfluß. Ist aber leider nicht der Fall und so reiben sich hiesige Geldsäcke die Hände und die Chinesen machen all den hier betriebenen Aufwand mehrfach zu nichte.

Weil PSA auch in China mitmacht schrieb ich vom kleineren Übel. Wir haben weder Aktien von PSA noch würden wir einen in China produzierten Citroën kaufen. Wir verkaufen den Chinesen auch nichts.

Letztens war ich auf der Suche nach einem neuen Rucksack. Fündig wurde ich bei www.faehrmann.com Als ich meinen Wunsch nach einem Produkt aus europäischer Produktion äußerte, präsentierte mir der Händler den Rucksack Gucki. War der einzige Fährmann neben bestimmt drei Dutzend anderen aus vorwiegend asiatischer Produktion...

Sollte es nicht eigentlich anders herum sein? Sind wir wirklich nicht mehr gewillt für gute Qualität mehr zu bezahlen?

Beste Grüße

Anna und Dirk

Hi Dirk, ich verstehe dich, aber das ist ein sehr komplexes Thema, bei dem man sich schnell mal zu sehr aus dem Fenster lehnt. Besonders in einem Auto-Fetisch-Forum.

Aber deine Schlussfrage ist etwas einfacher zu beantworten:

Wir wollen alles haben. Auto(s), Haus, mehrere Fernsehgeräte, Spülmaschine, Wäschetrockner, dann erst mal die vielen Kleinigkeiten bis zum Kaffeelöffel - ach ich höre auf zu zählen - alles Standardwünsche. Hier.

Die Spuren der Kolonialzeit wirken bis heute. Tasache ist: Wir verdienen nicht genug aus eigener Hand, um den wahren Gegenwert zu bezahlen. Deswegen müssen die nicht priviligierten für uns billiger schuften. Kaum ein Bürger in der westlichen Welt, der sich von dieser Ausbeutung praktisch distanzieren kann. So konzentriert man sich der Reue auf ein bestimmtes, oder ein paar ausgewählte Produkte, die dürfen teurer und fair sein. Z.B mein Kaffee, ja ich kaufe viel GEPA usw.

Aber jeden Gegenstand in einer deutschen Wohnung von westlichen, womöglich deutschen Arbeitern gefertigt - so ein Kreislauf ist doch eine Illusion. Dann wären unsere Häuser ziemlich leer - und ziemlich kalt. Und Auto fahren? Ich weiß nicht so recht. ;)

Wir werden den Weg so weitergehen, in der Hoffnung, dass durch viele kleine Schritte aus wenig entwickelten Volkswirtschaften sog. Schwellenländer werden, usw, usw.

Oje. Ich mach jetzt lieber die Augen zu und versuche morgen ein konsequenter Gutmensch zu sein. Ab morgen kaufe nichts mehr. Außer was ich zum puren Überleben brauche. Ich versprech's! Bye, bye! Es war eine schöne Zeit im Autoforum. :D

Gute Nacht!

Holger,

der gerade auf einer höchstwahrscheinlich chinesischen Tastatur tippt, auf deren Rückseite "made in Germany" steht.

Ich ! Ich wuerde so ein auto kaufen. Ich freue mich schon darauf, wenn endlich die chinesen autos hier anbieten.

Ich wuerde deswegen solch ein auto kaufen, da es sich hier in deutschland nicht mehr lohnt, ein teures, verzinktes auto zu kaufen. Da der staat erfolgreich volkseigentum durch verordnungen vernichtet.

Was nuetzt ein gutes auto das 15 jahre haelt , wenn alle naselang eine neue euroX abgasmist oder feinstaub oder wasweisichnoch die sich aus der birne druecken ?

Noe, dann lieber so billig wie irgend moeglich, und nach 7 Jahren aufn schrott, fertig ! Es musesste, wie bei händies, so ein wegwerfauto geben, das waere cool !

Aber vermutlich wird es bei mir scheiten, da die bis jetzt zuminderten, nur dicke schiffe anbieten und vor allen, kein gescheiten diesel.

Ausserdem wird der preis schnell steigen wie einst bei den japarnern und koreanern.

Der Kia Cee'd ist doch nett. Auch ohne Schnäppchen Bonus. Den gibt's aber. Sieben (7!) Jahre Garantie auf Antriebsstrang und Motor, Fünf (5!) Jahre auf das gesamte Fahrzeug.

Der Wertverlust? Ein Citroën-Fan ist doch Erfinder der vergleichenden Rechnung, die nicht vom Milchmädchen ist: 50% Wertverlust von 20K€ ist weniger realer Verlust als 40 Prozent Wertverlust von 30K€.

schon richtig......aber 60% von 20.000 sind immer noch mehr als 30% von 30.000 :-)

So in etwas sieht's beim Kia Magentis oder Opirus aus.....

  • Ersteller

Also: kaufen und fahren, bis er auseinanderfällt.

Im Falle der raubkopierten Designs aus CHina: Alle die sich sowas kaufen und ihr Geld selbst mit Lizenzen, Patenteinnahmen, Tantiemen oder musikalischen Royalties verdienen, tja, die sollten es dann vielleicht besser wieder zurückgeben, ist ja offenbar nicht gerechtfertigt.

Grüsse

vom Spinner

@Markus Z.: Gut beobachtet. Genauso sieht es aus.

Die deutsche Automobilindustrie schmiert unsere Volksverräter so lange damit sie Altautos entwerten, bis genau dieser Effekt eintritt.

Wegwerfautos für 5000 EUR die den Zulassungsvorschriften minimal genügen. Und nach 8 Jahren -> ab in die Tonne.

Nebenbei: Mit China Geschäfte zu machen ist Volksverrat und sollte bestraft werden!

Ich bin für ein völliges Einfuhrverbot von Waren aus Billiglohnländern. auch wenn vieles dann teurer wird. Man sollte lieber nachhaltig produzieren, reparieren und Aufrüstungsmöglichkeiten anbieten.

Meine anloge Spiegelreflexkamera ist doch noch gut. Warum kann man sie nicht auf digital umbauen?

Meine anloge Spiegelreflexkamera ist doch noch gut. Warum kann man sie nicht auf digital umbauen?

Weil der Chip aus China kommt?

Ja stimmt! *seufz*

Das nervt mich so richtig. Das ich es mir inzwischen selbst bei gutem Willen nicht einmal aussuchen kann.

Trotzdem kann ich mit stolz vermelden, daß die fast alle Haushaltsgeräte und Möbel bei mir zu Hause aus deutscher (oder europäischer) Wertarbeit sind.

Allerdings sind die Werktätigen, die sie erschaffen haben, wohl fast alle entweder in Rente oder tot ;-)

Hallo.

Abkupfern können die Chinesen v.a. für den eigenen Markt, weil dort die Schutzrechte ziemlich lasch sind (bzw. lasch gehandhabt werden). Für den Export nach Europa müssen sie sich etwas zurückhalten; der "206CC"-Clone aus dem Link würde in Europa aller Voraussicht nach erfolgreich von PSA beeinsprucht.

Ich glaube auch gar nicht, dass die Chinesen bereits in den nächsten 5 Jahren gezielt auf den europäischen Markt drängen werden (von ein paar Händler-Desperados jetzt mal abgesehen). Ein Auto ist kein billig-Turnschuh, wo der Käufer für den billigen Preis bereit ist, zu riskieren, dass das Ding nach einem Zehntel der erwarteten Nutzungsdauer hin ist. Nachdem die chinesische "Staatswirtschaft" doch langfristig plant, würden sie mit Autos der aktuellen Qualität bloss den eigenen Ruf ruinieren. Momentan liegt ihnen wohl mehr daran, den eigenen Motorisierungsbedarf aus heimischer Produktion (und eigenen Firmen, ohne Joint-Ventures) zu decken. Mittelfristig wollen sie aber sicher auch zum Global Player aufsteigen. Damit werden sie aber in "Schwellenmärkten" beginnen, dann evtl. USA (die sind sowieso nicht heikel bei Autos). Old Europe steht da wahrscheinlich weit unten auf der Liste - global betrachtet ist dieser Markt eh' nicht so bedeutend.

Die Europäer könnten sich längerfristig durch technischen Vorsprung absichern. Ein 1000ccm-Benziner mit Schichtladung und Doppelturbo, der im Kompakten keine 4 Liter verbraucht, wäre ja mal was - und technisch locker im Bereich des möglichen. Dummerweise hat die sich die Europäische Automobilindustrie in ihrem chronischen Autismus seit 20 Jahren gegen alle wirklichen Neuerungen abgeschottet, und ist jetzt natürlich anfällig für Konkurrenz aus Billigländern. Strenge Abgasvorschriften wären ein wirksames Hindernis gegen billige 80er-Jahre-Verschnitte aus Fernost, aber man musste sich ja unbedingt auf das Provinzphänomen "Hochleistungs"-Diesel einschwören, das in spätestens 10 Jahren in einer Sackgasse münden wird.

Wohin jahrelanges Vertrauen auf die Sonderstellung des "Heimmarktes" führt, präsentiert ja momentan die Krise der US-Automobilindustrie sehr eindrücklich.

Grüße

Georg

Wer sich für die "guten, alten Dinge" interessiert sollte mal bei "Manufaktum" ´reinsehen - da wird noch Wert auf Qualität (aus einheimischer Produktion) und Werthaltigkeit gelegt. Und bei Lebensmitteln auf Geschmack und "alte" Sorten.

Nur habe ich z. Zt. leider Schwierigkeiten mit der Finanzierung dieser schönen Dinge...

Gruß

Florian

Hallo Holger,

aktuelle Meldung aus China:

http://www.taz.de/pt/2007/03/13/a0088.1/text

Demnächst also weniger Organe für wohlhabende Weltbürger.

Ich frage mich sowieso warum die EU

http://www.fifoost.org/news/index.php?name=News&file=article&sid=570

mit einem Land Geschäfte macht, das Christen verfolgt, weil sie Christen sind.

http://www.igfm-muenchen.de/china/Waffenembargo/GfbVChina-ReportApril04.html

http://www.google.de/search?hl=de&q=christenverfolgung+in+china&btnG=Google-Suche&meta=

Sensenmann bringt es auf den Punkt.

Es ist auch nicht richtig zu behaupten man könne sich Produkte aus Europa nicht durchgängig leisten. Als Normalverdiener (deutscher Durchschnitt) geht das sehr wohl.

Dummerweise gibt es Produkte die einfach nicht mehr in Europa produziert werden. So muß ich diesen Text auf einer in Malaysia hergestellten Tastatur tippen.

Beste Grüße

Dirk

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