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CX Bestatter bei ebay


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hallo!

wer hat Zeit und Lust, sich mal den CX 25 TRi Bestatter aus Saarlouis anzusehen, der bei ebay drin steht? Der sieht auf den Bildern sehr gut aus, aber wissen wäre besser als vermuten. Also, wer wohnt umme Ecke und fährt mal gucken?

Grüße

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Ich würde den Wagen nicht kaufen ohne vorher probegesessen zu haben.

Der hat keine verlängerte Heckklappe so wie meiner und damit besteht die "Gefahr" daß die vorgeschriebene Trennwand zum Sargraum soweit vorne montiert wurde daß nur reinrassige Südfranzosen mit unter 1,70 Lebendgröße als Fahrer geeignet sind. Während alle hochgewachsenen Teutonen die Knie neben den Ohren haben. Denn die Verstorbenen werden sie nicht mit angewinkelten Beinen in extrakurzen Kisten befördert haben. Es sei denn der Bestattungsunternehmer hat nur Südfranzosen als Kunden aufgenommen. ;)

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@sensenmann

Weiß nicht, wäre sicher gut als Camping-Schlafwagen zu nutzen?

(Hab' ich mal mit 'nem AK400 gemacht!)

Wer denkt denn immer gleich an Leichen?? *g*

Könnte man massig Camping-Gebühren sparen???

Gutes Schweben,

Christian *gg*

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igor_e postete

Aber wer setzt sich mal probeweise rein?

Grüße

Hi Gregor,

Je nach deiner Körpergrösse am besten du selber oder eine gleich grosse Person.

Hast du mal Kontakt aufgenommen? Vielleicht ist ja auch noch der Sarg drin, dann kann man auch gleich noch probeliegen ;-)

Bei meiner Ambulance gibt es übrigens das gleiche Problem. Glücklicherweise bin ich aber nicht so gross... So grob kannst du dir schon mal eine Orientierung bei einem normalen CX holen:

Den Sitz relativ senkrecht stellen und soweit nach hinten schieben, das die Rückseite bündig mit der B-Säule ist. Wenn du dann noch bequem sitzen kannst, dürfte es kein Problem geben. U.U. hast du dann real nachher sogar etwas mehr Platz.

Falls bei dem Test es schon knapp ist, dürfte eigenes Probesitzen durch nichts zu ersetzen sein. Schliesslich hat ja auch jeder eine bestimmte Sitzposition. Evtl. ist dir ja eine "fast liegende" Sitzposition lieber. Dann reduziert sich die Strecke die der Sitz nach hinten geschoben werden kann noch zusätzlich. Des weiteren können aber durch die Sitzhöhenverstellung noch ein paar cm rausgeholt werden...

Gruss

Michael

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@crollide.

Ich campe auch in meinem LW. Dafür habe ich ihn u.A. auch. Ist sehr bequem. Die Steuern und Versicherungen günstig. Man wird nicht gedrängelt. Nur in Oberbayern gibt es gerne Streß mit den Nachbarn. Das kenne ich aber nur von anderen LW-Fahrern.

Leichenwagen fahren ist eine schöne Sache. Und wer da "Befürchtungen" hat, dem sei gesagt: Klopfende und mahlende Geräusche von hinten, sind keine untote Seelen sondern defekte Radlager (meistens ;) )

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Ich wollte auch mal einen kaufen, aber der Bestatter sagte mir, daß der ganz spezielle Geruch nicht mehr aus den Autos rausgeht! Beim Break geht ja schließlich die Belüftung über den Dachhimmel, und da ist eine Menge Dämmmaterial drunter. Das mieft ja so schon muffig.

Das mit dem Camping ist übrigens Quatsch, weil man idR den vollen Preis für ein Wohnmobil zahlt - das sind in Italien im August mal locker 40 Euro für 2 Personen die Nacht!!!

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@wilhelm

Also weeßte, ma Gutster:

Isch, in meim olten AK, vorm Vriedhoff, zahl' isch gor nüschts! *g*

(Aber im Ernst, für so ein Teil gibt es immer ein stilles, freies

(und kostenloses Plätzchen!)

Gutes Schweben,

Christian *gg*

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@Wilhelm

Ein CX Kombi/Leichenwagen/Ambulance/SixWheeler gilt auf Campingplatz i.d.R. als Auto (zumindest in F war das bisher immer so). Also zahlt man den Preis für ein Zelt + Auto. Wenn man länger als eine Nacht da ist lohnt sich meiner Meinung auch irgendein Mini-Zelt aufzubauen, selbst wenn man im Auto schläft. Erstens bleibt der Platz auch erhalten, wenn man kurz mal Brötchen/Baguette etc. holt. Und zweitens kann da alles was man nicht sorgfältig verstuen will (Tisch, Stuhl...) darein stellen.

Und für Unterwegs bekommt man auf dem Parkplatz bei Übernachtung weniger Probleme, als mit einem "richtigen" Wohnmobil.

Natürlich gibt es immer Sturköpfe - v.a. in D ist Camping nicht sehr lustig...

Gruss

Michael

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Bin mit meinem CX Bestsatter ganz zufrieden.

Gut,der Geruch,....geht mit der Zeit raus,nur meine Hunde steigen hinten

nicht gerne ein.Haben halt die bessere Nase.

Die Bestatter sind meist in sehr gutem Zustand.

Meiner hat Bj.80 erst 57000 km runter,ist aus erster Hand und hat kaum

Rost.

Die Trennwand bei Rappold ist verstellbar.

Wenn die Wand zurückgeklappt ist,komme ich mit 1,80 eigentlich ganz

gut zurecht.

Also ich würde immer wieder einen Bestatter kaufen,schonmal von der

Substanz her.

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Thomas DSCM

Hallo

Ich hab auch nen Funebreak von Rappold ohne Klappenverlängerung aber mit flexibeler Trennwand. Trotz meiner 1,86 habe ich bei meinen wöchentlichen 830km-nonstop-Touren keine Sitzprobleme. In meinem W123-KTW hatte ich die schon nach einer Stunde. Komische Gerüche konnte ich auch mit meiner berufsmässig geschulten Nase nicht feststellen. Und schlafen kann man prima in dem Teil. Durch die Gardinentafeln ist es schön dunkel ;-)

Bei den Versicherungen ist eingehender Preisvergleich angesagt. Es gibt noch günstige Spezial-Tarife meist aber nur auf hartnäckiges Nachfragen. Einige Versicherer haben in letzter Zeit allerdings die Prämien heftig erhöht.

Thomas

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wilhelm postete

der Bestatter sagte mir, daß der ganz spezielle Geruch nicht mehr aus den Autos rausgeht!

Also das halte ich für eine moderne Legende. Schließlich werden die Leichen in den Wagen transportiert und nicht gelagert, und auch das meist bevor sie anfangen zu stinken, und dann noch in Särgen. Oder ist mit dem besonderen Geruch das Holzschutzmittel in den Särgen gemeint? ;-)

Viele Grüße

Peter

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Es gibt in der Tat einige unglaublich schlampige Bestatter deren Autos nach Leiche stinken.

Im Grunde haben wir als potentielle Autokäufer noch das geringste Problem damit wie die ihr Geschäft führen. Der Wagen stinkt, also nimmt man ihn nicht, es sei denn er ist billig.

Aber mir tut es leid um deren Kundschaft. Denn es hat nichts mit Würde und Pietät etc. zu tun die Verstorbenen so zu behandeln, daß da etwas im Auto ausläuft und dann noch nicht einmal den Wagen ausreichend sorgfältig zu reinigen. Kostet schließlich auch eine ganze Menge Jemanden unter die Erde bringen zu lassen. Wenn er dann vom beauftragten Bestattungsunternehmen aber so behandelt wird, daß man ihn auch selber auf einer Schubkarre zum Friedhof hätte fahren können ist das schon ein starkes Stück und rechtfertigt m.E. nach auch eine Meldung bei den Aufsichtsbehörden.

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Sensenmann postete

die Verstorbenen so zu behandeln, daß da etwas im Auto ausläuft

Hallo Sensenmann,

Du mußt es ja besser wissen als ich- aber auslaufen? Wann fängt denn ein toter Körper an auszulaufen? Nach drei Monaten? Und bei der Beerdigung fällt es nicht auf, wenn es aus dem Sarg tropft?

Auch auf die Gefahr hin, mich mangels Sachkenntnis lächerlich zu machen, aber das kann ich einfach nicht glauben.

Mich erinnert das ganze an die Geschicht mit dem Porsche für 300 DM, weil eine Leiche drin gemodert hat.

Viele Grüße

Peter

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Ich bin jetzt auch nicht vom Fach. Aber ich weiß, bereits mit dem Einsetzen der Leichenstarre nach wenigen Stunden bilden sich Wasserablagerungen dort wo der Leichnam aufliegt. Wird in der Rechtsmedizin zu Bestimmung der Todeszeit benutzt und um festzustellen, ob der Tote bewegt worden ist.

Tote beginnen also bereits nach kurzer Zeit Flüssigkeit abzugeben. Diese Flüssigkeit unterliegt weiteren Zersetzungsprozessen. D.h. zunächst weitgehend geruchsfrei gelangt eine geringe Menge frischen Leichenwassers, dank schlampiger Behandlung und eines undichten Sargs in die Ecken des Leichenwagen. Wird es dann auch nicht vom Bestattungsunternehmer herausgewaschen und der Innenraum auch nicht wie vorgeschrieben desinfiziert, kommt es durch die anwesenden für die Verwesung zuständigen Bakterien zu diesem elendem Gestank. Und da reichen kleine Mengen Flüssigkeit aus.

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Salut,

also was ist denn nun ausser Gruselgeschichten und Gänsehautphantasien- kennt jemand den Wagen?? War jemand dort und gibt es zu?

Danke und Gruß,

Georg

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Ich wolte hier jetzt keine offtopic-Gruselgeschichten verbreiten, aber zum Geruchsproblem in Bestattungswagen gibt es sehr viel Unsicherheit.

Um genau aufs Thema zurückzukommen:

Wenn sich jemand findet der sich den Wagen ansieht, sollte er zusätzlich zu den üblichen Schwachstellen bei einem normalen Break (Türen, Schweller, Fahrschemel, Battreriefach) auch auf die Sitzpostion und den Geruch achten.

Saarbrücken ist von mir aus auch zu weit weg, leider.

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@sensenmann

Ich habe ja gar nichts gegen off-topic und Grusel,...

aber die spannende Frage ist ja, ob der CX etwas taugt.

Da gibt es ja ziemliche Unterschiede:

siehe z.B.

http://www.leichenwagen.de/bild18.htm

Dort sieht man auch, dass bei einem professionellen Umbau mit variabler Trennwand der Fahrer auch ein wenig grösser sein darf. Ist aber eher selten.

Gruß, Georg

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Ja, die variable Trennwand habe ich auch drin. Dennoch kann man den Sitz nicht so weit nach hinten schieben wie bei einem normalen CX. Aber ich bin mit 1,70m auch eher "Südfranzose". Zusätzlich wurde bei meinem CX auch die Klappe verlängert. Es soll aber auch richtige Billiglösungen geben die ein feste Wand haben und eine normale Rückwand. Muß man sehen.

Sind nur noch 2 Tage also seht Euch den Wagen mal an. Einen guten Eindruck macht er ja. Nur die Informationen sind etwas dürftig.

Ach ja ganz wichtig! Der Wagen muß auch noch die Trennwand drin haben und im Brief als Sonder Kfz. Leichenwagen klassifiziert sein. Ohne Trennwand wird das mit der LKW-Steuer schwierig. Bei einer LKW-Zulassung wird die Versicherung teuer, weil man in der schadenshäufigen Kleinlasterklasse ist. Bei einem echten Leichenwagen gibt es LKW Steuer = 124 EUR und Leichenwagenversicherung = 350 EUR bei der HUK

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