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Welches ÖL soll ich am besten nehmen???

Hervorgehobene Antworten

Hallo!

Habe mir einen Citroen XSARA PICASSO Bj. 2002 mit dem 2,0 HDI DIESEL Motor mit 90 PS und 105.000km drauf gestern gekauft, welchen Motoröl soll ich am besten einfüllen, im Motorraum gibts leider keine Aufkleber oder Zetellchen vom letztem Ölwechsel wo ich es herausfinden kann, und Betriebsanleitung ist nicht mehr vorhanden und Citroen Autohaus war so materialistisch fixiert das er mir 3 verschiedene ÖL-Varrianten genannt hat, entweder 5W30 Vollsynthetik oder 5W40 Vollsyn. oder 10 W 40 Teilsyn. natürlich NUUUURRRR von TOTAL, mit diesen Aussagen bin ich soweit wie am Anfang meiner Frage, was meint Ihr was der 2,0 HDI 90 PS Motor am besten vertragen kann?

Tom

Hi,

ich wundere mich, daß noch kein neuer Glaubenskrieg ausgebrochen ist - eigentlich normal bei Öl- und Winterreifenfragen.

Ich fuhr meine AX Diesel immer mit Teil Synthetischem Öl, 10w40.

Ich denke, wenn Du viel Leistung forderst, solltest Du über 5w40 nachdenken - gibt's denn kein Öl-Forum?

Frag' doch bei Citroen nach, musst ja nicht Total nehmen...

Gruß,

Cathérine

Hallo Tom,

von welchem Hersteller ist egal.

Ohne Diesel-Partikel-Filter kannst Du bei kurzen Wechselintervallen z.B. das GTD-Magnatec von Castrol oder Diesel-Leichtlauföl von Liqui Moly als 10-W40 ohne weiteres verwenden.

Es gehen natürlich auch alle 10-W40 Dieselöle anderer Hersteller.

Bei langem Wechselintervall kann ich das GTX-A1-Topup 5-W40 von Castrol empfehlen.

Hier geht natürlich auch eines der anderen Anbieter, es muß nur den Anforderungen entsprechen (nachzulesen in der Bedienungsanleitung).

Falls ein Diesel-Partikel-Filter eingebaut ist bitte nur 5-W40 (z.B.Castrol Magnatec GTD) verwenden.

Es gibt natürlich noch andere Hersteller-ich bin aber gerade zum Glück nicht auf Arbeit. :-)))

Gruß Herbert

Nabend

das hatten wir doch vor kurtzen!! Nicht mal eine Woche!

MFG Sven

10W40 für alle normalen Fahrer

10W60 !!! für Heitzer

fertig ende und aus 5W40 ist gleich 10W40 auch ausdiskutiert

ich fahre auch den HDI 2 Liter mit 90 PS, z. Z. mit knapp 240.000 auf dem Tacho. Ölwechsel alle 35.000 km, Motoröl Motul X-cess 5w40 vollsynthetisch, seit 140.000 im Motor. Ölverbrauch mit diesem Öl über 20.000 km ca. 0,5 Liter.

Gruß

Zalu

noch einen Tip, wenn Du der Einspritzanlage (Pumpen, Injektoren, usw.) etwas Gutes tun möchtest (Stichwort Späne), dann tanke 2Takt-Öl im Mischverhältnis 1:200 bei jedem Tanken dazu (also bei 50 Liter Diesel, 1/4 Liter Zweitaktöl).

Zalu

gilt das mit dem zweitaktöl auch für benziner???

Wenns nicht gerade ein Trabbi ist, nein.

Beim Diesel werden durch das Zweitaktöl die mechanischen Komponeten der Einspritzanlage geschmiert.

Bin da etwas erstaunt drüber, weil Diesel selbst ja auch Öl ist. Also Öl dem Öl beimischen. Beim klassischen Zweitakter verstehe ich die Beimischung, beim Diesel jetzt nicht wirklich.

Bin da etwas erstaunt drüber, weil Diesel selbst ja auch Öl ist. Also Öl dem Öl beimischen. Beim klassischen Zweitakter verstehe ich die Beimischung, beim Diesel jetzt nicht wirklich.

Die ESP ist Eigenmediumgeschmiert, also mit Diesel. Der hat aber in den letzten Jahren an Schmierfähigkeit verloren. Er ist z.B. entschwefelt worden und hat Beimischungen die nicht unbedingt gut schmieren. Biodiesel ist so ein Zeug. Mit dem Zweitaktöl kann man defekten an der ESP vorbeugen.

Rainer

Jetzt möchte ich den Glaubenskrieg doch mal kräftig anheizen:

Bei meinem C5 V6 steht in absehbarer Zeit die 30 000 km Inspektion mit Ölwechsel an. Irgendwo in den Weiten des Internets habe ich mich innerlich vom Öl Mobil 1 0W40 überzeugen lassen. Das möchte ich dem Freundlichen dann mitbringen.

Was spricht dafür und was dagegen? Verliere ich ggf. die Mobilitätsgarantie wenn nicht Total verwendet wird?

Gruß,

Wilfried

Moin,

für meinen HDi steht in der Bedienungsanleitung 5W40 Vollsynthetisch. Und nur das tu ich da rein.

Gruß

Arne

Hallo Wilfried,

der Hersteller des Öls ist sowas von egal.

Wenn Du Nähmaschienen-Öl von irgendeinem bekommst, das die von Cit. geforderten

Spezifikationen erfüllt kannst Du das auch nehmen.

Mal im ernst, hat einer von Euch (die hier laufend fragen), schon mal dieses Heft (Buch) in die Hand genommen, (Bedienungsanleitung oder Betriebsanleitung steht drauf) und darin GELESEN ? !!!!

Unter der Rubrik "Schmierstoffe" oder "Flüssigkeiten" oder "Öle" stehen die Anforderungen für den jeweiligen z.B. Motor.

In meinem Fall - Xm 3,0 V6 24V (190 PS) - Motoröl Benzimotor (das n hat Cit. weggelassen),

steht dann logischerweise "Total Quartz etc.

Dann kommt was wichtig ist. z.B. die API-Norm. In meinem Fall SG/SH.Solange also ein Öl, egal von wem, dieser Norm entspricht KANN ich es verwenden.Muß aber nicht.Ich tu dem V6 kein 15W-40 an solang er gesund ist und noch keinen Ölverbrauch hat.

10w-40 oder 5w-40 wär in Ordnung, er bekommt aber 10w-60.

In der gleichen Spalte steht noch die ACEA-Norm. In meinem Fall - A2.96/A3.96 (G4-G5).

Die sagt im Prinzip das gleiche aus ist nur z.B. von einem anderen Kontinent(oder Verein).

Diese Normen stehen auf jedem ! Ölbehälter(der neues Öl enthält).

Danach kann jeder !!! das passende Öl für seinen Wagen aussuchen.

Da trotzdem oder gerade deshalb jede Menge Erklärungsbedarf besteht, helfen wir unseren Kunden natürlich das richtige Öl zu finden.

Besonders aufpassen muß man bei "Pumpe-Düse", Partikelfilter, langen Wechselintervallen und einigen Turbos.

Ich helfe gern weiter, muß aber Arne recht geben.

Gruß Herbert

alles andere als ein nicht vollsynthetisches Öl bei einem Turbomotor halte ich für riskant.

Zalu

Stimmt, vollsynth. Öle sind heute Stand der Technik, allerdings nicht nur für Turbomotoren sehr empfehlenswert, sondern z.B. auch für LPG-Motoren wegen der der höheren Verbrennungstemperatur. Vollsynth. Öle sind in erster Linie weitaus temperaturstabiler und durch die wesentlich verlangsamte chemische Reaktionsgeschwindigkeit deutlich langzeitstabiler als Mineralöle oder HC-Öle, haben wesentlich geringere Verdamfungsneigung, dadurch deutlich geringeren Ölverbrauch und eine wesentlich erhöhte Motorensauberkeit. Ferner sind diese hoch additiviert mit z.B. reibungssenkenden Zusätzen (EP-AW-Additive modernster Formulierung), Dichtungspflegern und Dispertants und Detergentien für hohes Reinigungs- und Schmutztragevermögen, was natürlich Geld kostet sich aber langfristig natürlich auszahlt.

Die API-Normen kann man sich sparen, die sind für die amerikanischen Fahrgewohnheiten (niedrige Drehzahlen, großvolumige Motoren) bestimmt und sind weitaus lascher als die wesentlich strengeren europäischen ACEA-Normen die sich an europäischen Fahrgewohnheiten orientieren (höhere Drehzahlen, höhere Geschwindigkeiten, höhere mittl. Kolbengeschwindigkeiten). Die Empfehlungen in den Anleitungen sind Mindestempfehlungen, die zu übertreffen ist mit Sicherheit weder schwer noch sinnfrei.

Oben genanntes Mobil1 0W40 ist ein hervorragendes Öl, noch besser wäre allerdings das Mobil1 5W40, welches allerdings in Deutschland leider nicht angeboten wird, in F seltsamerweise schon.

10W60er Öle sind allerdings unnötig und nur bei extremen Motoren sinnvoll und vorgeschrieben (z.B. BMW M3 mit Kolbengeschwindigkeiten von 25 m/sec. bei Vollgas).

Aber auch da ist das Mobil1 5W50 mindestens genau so gut und meistens sogar noch besser als die 10W60er, da die meisten ältere Formulierungen sind und ausgelegt sind für kürzere Ölwechselintervalle durch geringeres Schmutztragevermögen, da diese Rennöle in der Regel nur kurze Zeit im Motor verbleiben. Außerdem setzen diese 60er Öle bei betriebswarmem Motor durch ihre hohe Viskosität mehr Widerstand entgegen, was man bei nicht ganz so großen Motoren durchaus an etwas weniger Drehwilligkeit merkt. Das Mobil1 5W50er z.B. fängt erst oberhalb von 350°C an sich langsam zu zersetzen, bei dieser Temperatur sind Mineral-oder billige Baumarktöle längst eine schwarze, teerartige Masse ohne Schmierwirkung.

Fazit: 0W40er sind für unsere Klimaregion unnötig, die optimale Viskositätsspanne wären vollsynth. 5W40er die die ACEA A3-98/B3-98 erfüllen. Sehr empfehlenswert und sehr "Preis-Wert" sind vollsynth. Öle von Meguin (Lieferant von LiquiMoly) und Fuchs (Lieferant von DaimlerChrysler), allerdings wird Mobil1 öfters in der Bucht von Händlern wesentlich günstiger angeboten als z.B. bei ATU und wäre somit eine Alternative, wenn man wirklich nur das Beste vom Besten will.

beim c5 schreibt citroen seit neuestem 0w30 quarz total... vor. exclusiv erhäältlich beim citronen dealer und ganz vereinzelt auch im fachhandel. kosten um die 30 euro der liter.

früher war mal 5 w 40 bis 10 w 40 empfohlen.

das kommt mir mittlerweile so vor wie bei VW/Audi mit ihren speziellen hight-tec-motorenölen, allerdings kostet da der liter bis zu 60 euro.

naja, wenns so weitergeht schütt ich irgendwann heißes flüssiges gold in den motor (das dürfte billiger sein), muß nur sehen, daß es mir nicht auskühlt, bis dahin gibts weiter 5 w 40.

Mit einem vollsynth. 5W40er bist du mehr als gut beraten und zwar mit mind. 95% aller PKW-Motoren auf dem Weltmarkt. 0W30er Öle werden empfohlen um das letzte Quentchen an Verbrauchsvorteil auszureizen, macht sich halt gut im Verkaufsprospekt aber dem Motor tut man damit langfristig ganz bestimmt keinen Gefallen.

Dies mußte die VW-Kundschaft schmerzhaft erfahren, durch den abgesenkten HTHS-Wert (Maß für Scherstabilität bei hohen Temperaturen) und dadurch abgesenkte Viskosität (0W30 und 5W30er Öle nach ACEA A1 und A5!) und sog. "Longlife-Öle" mit astronomischen Wechselintervallen haben sich die kapitalen Motorschäden in der Vergangenheit stark erhöht, so daß VW mittlerweile still und leise zurückgerudert ist und den Quatsch nicht mehr im Programm hat.

Also bleib bei deinem (hoffentlich) vollsynth. 5W40er, sehr gute bekommst du im 5 Liter-Kanister schon für 25,- Euros und was besseres kannst du ihm schmiertechnisch (Verschleißschutz, Motorensauberkeit und bezüglich Abgasemissionen) nicht antun.

"Longlife-Öle" mit astronomischen Wechselintervallen haben sich die kapitalen Motorschäden in der Vergangenheit stark erhöht, so daß VW mittlerweile still und leise zurückgerudert ist und den Quatsch nicht mehr im Programm hat

Hallo,

was verstehst Du denn unter astronomischer Wechselintervalle? Die Wartungsintervallverlängerung (WIV) bei VW beinhaltet doch je nach Fahrweise einen Ölwechsel bei max. 30.000 km oder 2 Jahre, wenn ich mich nicht irre.

Zalu

Die 30.000km gelten für Benziner, bei Dieseln 50.000km/2 Jahre!

Ich persönlich würde das Öl spätestens jährlich wechseln. 50.000km mit einer Ölfüllung ist äußerst gewagt und riskant, wie sich ja auch herausgestellt hat.

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