4. April 200719 J. Hallo, mein Vorkriegs-11BL (1938er) springt schon seit ich denken kann mittelmäßig bis schlecht an. Was wurde schon alles gemacht: Überholter Anlasser, neuer Anlasserschalter, neue Batterie, Zündanlage, Kerzen, Verteiler, Unterbrecher, manuelle Zündverstellung, Unterdruckdose, Vergaser, Beschleunigerpumpengestänge, Benzinpumpe, Filter, Choke.... also eigentlich einfach alles gewechselt/überholt/eingestellt/kontrolliert. Das Problem läßt sich ganz einfach beschreiben: In kaltem Zustand dreht der Anlasser einfach unglaublich langsam, bleibt kurz vor OT sogar stehen und dann reicht der Schwung eben nicht und Zündfunke kommt bei so einem "Kurzschluß" ja auch kaum noch. Aktuell habe ich daher die Zündung per 6V-Relais vom Zündschloß entkoppelt, Funke kommt somit sicher, aber das träge Drehen verhindert einfach ein zuverlässiges Anspringen (da ist man beim Ankurbeln mit mehr Schwung unterwegs). Will halt nicht schon wieder ein par hundert Teuro in einen weiteren Anlasser stecken, wenn er es letztlich gar nicht ist.... Hat jemand einen Tip für mich ? 1000 Dank vorab, viele Grüße, Creeeter
4. April 200719 J. hast du die Masseverbindungen mal geprüft? Klingt mir sehr nach schlechter Masse....
4. April 200719 J. Ist ein Massekabel vorhanden zwischen Motor (oder besser sogar Anlasser) und Batterie?? Hatte genau dieses Problem bei einem alten Plymouth 1932: die Masse ging von der Batterie zum Chassis und dann nur über den Auspuff zum Motor. Der Anlasser blieb auf dem oberen Totpunkt häufig stehen. Kannst mit einem Voltmeter die Spannung zwischen Motor und Chassis während des Anlassens messen: sie darf höchstens ein paar Zentelvolt betragen.
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