4. April 200719 J. Hallo, seit ein paar Tagen macht der Anlasser bei kaltem Motor meines 1.6 16V Xsara II Bj. 2000 mit 85.000 km Geräusche. Angelassen wird ganz normal mit getretener Kupplung. Natürlich lasse ich den Zündschlüssel nach dem Anspringen sofort los. Trotzdem gibt es kratzende Geräusche, als wenn der Anlasser für 1-2 Sekunden nachlaufen würde. Ist der Motor einmal warm und wird erneut gestartet, gibt's keine Probleme. Was genau ist kaputt, was kann gemacht werden und wieviel wird das in der Werkstatt ungefähr kosten? Danke im Voraus! MfG Sebastian
4. April 200719 J. Hallo Dein Anlasser ist nur verdreckt! Muss zum saubermachen aber Ausgebaut werden! Der Freilauf hängt auf der Welle. Diese muss neu geschmiert werden Fertig! Macht Dir gerne eine kleine Werkstatt! Lass Dir keinen neuen Anlasser aufschwatzen! Ich baue bei meinen Kunden gerne die Anlasser dann ganz auseinander und Säubere Sie komplett und schmiere die Getriebe(im Anlasser) neu! MFg Sven
5. April 200719 J. Und immer noch, weiß ich nicht mit WAS ich den Magnetschalter vom Anlasser schmieren soll............
5. April 200719 J. hallo hm- electric, wie ernsthaft stellst du diese frage ? den magnetschalter selbst kann man nicht schmieren! oder doch ? welle und ritzel sollte man mit einem fett versehen, daß hohe temp. verträgt . das was ! mfg fiete
5. April 200719 J. Hallo, solche Geräusche sind Instabilitäten einer Gleitlagerung. So etwas stellt sich bei einem bestimmten Spiel zwischen Welle und Lagerschale und bestimmten Dämpfungsverhältnissen des Schmiermittels im Lager ein. Dann schleudert die Welle im Lager wie ein Hullahupp (?) Reifen um den Bauch. Mit einem enegen Gürtel oder einem Ring von 3 m Durchmesser geht das auch nicht. Abhilfe ist die Reinigung des kleinen Führungslagers am Ritzel im Gehäuse, womit man den Bewegungsablauf stört (sozusagen den Gürtel eng zieht), so daß diese Vibration nicht mehr auftritt. Aus unerfindlichen Gründen wird diese unscheinbare Lagerbüchse oft auch einzeln verkauft. Als Schmiermittel empfiehlt sich ein Molybdändisulfid (MoS2) enthaltendes Fett (z.B. für Antriesbwellen), das man recht sparsam im Hinblick auf die Kupplung aufträgt. Besteht die Lagerbüchse aus Graphit kann man sie auch ein paar Tage in Motoröl einlegen. Eine generelle Reinigung des Anlassers von Kupplungsgabrieb kann bei dieser Gelegenheit auch nicht schaden. Gernot
5. April 200719 J. Noch mal Sven schmieren tut man es am besten! Getriebe im Anlasser mit Gelenkwellen Fett MOs (schwartzes Fett) Well im Getriebe und Freilauf Kupferpaste Und der Mangnetschalter wird mit Motorenöl BENETZT! (kein Fett!!!!) So nun los ,schau noch nach den Kohlen die kann man gleich mit machen! MFG Sven
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