11. April 200719 J. Guten Abend! Ich habe nun schon so viel über das Einstellen/Korrigieren der Bodenfreiheit gelesen und das es bezüglich Laufruhe und Komfort einiges verbessern soll. Mein XM schein mir mit knapp 19 cm Abstand zwischen Schweller vorn unmittelbar hinter der Wagenheberaufnahme und Straße recht hoch zu sein, ich hatte mal gelesen, dass es an der Stelle so 16 cm sein sollten. Meine Fragen dazu: - Wie hoch sollte wo ein XM 2,1 TD (y4) mit 195er Reifen an welchen Stellen über dem Asphalt stehen? Da gab es schon viele, aber doch recht widersprüchliche Angaben hierzu. - Wie lange dauert so eine Prozedur etwa (damit ich weiß, was meine Werkstatt dafür verlangen kann)? - Muss der Wagen (Spur/Sturz) hinterher eingestellt bzw. vermessen werden? Meiner wurde im Januar vermessen, die Achsgeometrie ist ok. Kann dann die Bodenfreiheit trotzdem zu hoch sein? Ich dachte, mindestens an der Vorderachse müsste sich das doch an der Achsgeometie bemerkbar machen? Besten Dank für Eure Antworten! Es grüßt die PeinerEule
11. April 200719 J. Hallo PeinerEule, eine leicht veränderte Bodenfreiheit sollte sich auf die Spur nicht wesentlich auswirken, wohl aber auf den Radsturz. Der ist jedoch beim XM nicht einstellbar. Um sicher zu gehen, kannst Du nach Korrektur der Bodenfreiheit noch einmal die Spur kontrollieren lassen. Die Einstellprozedur der Höhe sollte auf einer Grube nicht mehr als 45 Minuten in Anspruch nehmen, wenn alles freigängig ist. Auf der Bühne dauert es etwas länger, da man nur intuitiv verstellen kann und den Wagen jeweils zur Kontrolle wieder auf die Räder stellen muß. Gruß M.
11. April 200719 J. Ersteller Hallo M, danke für die Antwort. Gleich noch eine Frage hinterher: Wenn der Sturz bei der Vermessung im Rahmen der Sollwerte liegt, ist dann nicht auch die Bodenfreiheit ok, da sich diese doch auf den Sturz auswirkt? Bei einem nicht einstellbaren Sturz wäre doch ein richtiger Sturz-Wert/Winkel ein Indikator für die richtige Bodenfreiheit sozusagen? Irgendwie verstehe ich das noch nicht richtig, dass man angeblich 2-3 cm Bodenfreiheit wegkorrigieren kann, ohne dass sich am Sturz/Spur was ändern soll. Und wenn sich der Sturz zeimlich ändert, müssten doch die, die eine Korrektur der Bodenfreiheit hinter sich haben einen falschen Sturz gehabt haben, der sich doch (wenn masslos daneben) auch auf den Abrieb der Reifen auswirken kann. Grüße, Sascha
11. April 200719 J. Hi, das ist nicht ganz rÃchtig. Auf jeden Fall verändert sich die Spureinstellung, weil das Lenkgetriebe am Fahrzeug befestigt ist und sich mit anhebt, wenn die Bodenfreiheit größer wird. Die Spurstangenhebel (an den Achsschenkeln) bleiben aber immer in der gleichen Höhe relativ zum Boden (hört sich kompliziert an, ich weiß). Die Spurstangen werden also beim anheben kürzer und ziehen an den Spurstangenhebeln wobei sich dabei vor allem die Spur recht drastisch verändert. Weil das Federbein aber nahezu senkrecht zum Boden steht verändert sich der Sturz im Verhältnis zur Spur weniger. Spur- oder Sturzwerte sind keine Indikatoren für eine korrekt eingestellte Bodenfreiheit! Im Gegenteil: Vor der Achsvermessung muss die Bodenfreiheit eingestellt werden, weil sich nach der Justierung der Fahrzeughöhe die Spurwerte ändern. Falsch eingestellte Bodenfreiheit wirkt sich auf das Fahrverhalten und den Reifenverschleiß negativ aus. Hier findest Du einen Ansatzwert für die Bodenfreiheit unter Schweller: http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?t=63403&highlight=Vibrationen
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