20. April 200719 J. Hallo liebe Doppelwinkelgemeinde, ich würde gerne mal zu folgender Sache ein paar fachkundige Meinungen hören: Bei meinem ZX 1.4i Bj.95 wurde diese Woche, im Rahmen einer Einstellung der Autogasanlage, festgestellt, dass der Zahnriemen um einen Zahn verstellt war. Da ich damit wahrscheinlich um die 16000km mit gefahren bin, war die "Zahnversatzrichtung" wohl nicht in Richtung "Ventile auf Kolben"... Das ganze wurde allerdings in einem Opel-Autohaus festgestellt, weil dieser auf Gas umbaut und sich um eine korrekten Motorlauf bemühen sollte. Da der Wagen auch auf Benzin nicht gut lief und sich recht "zäh" fuhr, sprich Leistung fehlte, kamen dann die verstellten Steuerzeiten zutage. Der Zahnriemen wurde eben vor besagten 16 Tkm gewechselt, zusammen mit einer neuen ZKD (Anfang 2006). Spannrollen und Wasserpumpe auch neu. Und das ganze natürlich beim Vertragshändler, dem wir auch schon ganze 13 Jahre treu sind. Hmmm.... Meine Frage also: Kann der Riemen selbst gesprungen sein? Meines Wissens springt der doch höchstens in die andere Richtung, sprich Motorschaden. Falls die Werkstatt dran schuld sein sollte, wie sollte ich mich dann verhalten? Was meint ihr dazu? Danke für euren Input, Gruß, ZX-LPG
21. April 200719 J. Hallo, falls die Sache nicht schon behoben ist, zu besagtem Händler fahren und die Geschichte richtigstellen lassen. Von alleine springt der Riemen nicht über. Die Frage ist allerdings auch, warum du 16tkm damit gefahren bist ohne den zähen Motorlauf bem Händler zu reklamieren, das Phänomen hätte ja direkt nach dem Werkstattaufenthalt schon aufgetreten sein müssen (ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Sache bei Opel richtig diagnostiziert wurde). Gruß Frank
21. April 200719 J. ein Überspringen ist durchaus möglich, z.B. beim Anschleppen mit ruckartigem Einkuppeln. Ein Versatz um einen Zahn, vorwärts oder rückwärts, führt jedenfalls noch nicht zum Aufsetzen der Ventile. Gruß Gerd
21. April 200719 J. Ersteller @Frank Terfort Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie sich das Auto direkt nach der Reparatur fuhr. Jedenfalls war es kein gravierender Unterschied, jedoch war damals die Autogasanlage nicht sehr gut eingestellt und das Auto war daher auf Gas generell recht träge, deswegen kann ein Leistungsverlust auch darin etwas untergegangen sein. Was mir aber sofort danach auffiel, war eine um 5-10°C höhere Wassertemp., davor immer so 85-90°C und dann 95-100°C. Das habe ich auch sofort nachgefragt, jedoch nach Werkstattaussage, sei dies ganz normal. Zu Opels Diagnose: Sie meinten, dass der Wagen, als sie ihn zum 1.Mal probefuhren, er auf Gas und Benzin wirklich nicht sauber lief, da hatte ich mich wohl schon zu sehr dran gewöhnt. Jedenfalls war nach Korrektur des Zahnriemens wie gewandelt, auf deren Leistungsprüfstand, erreichte er jedenfalls ohne Probleme seine eingetragenen 55kW. Vorher haben sie leider nicht gemessen. Ich bekomme es nächste Woche wieder. Was allerdings auch bei unserer Werkstatt monieren werden, ist der erst kürzlich erneuerte Saugrohrdrucksensor, der bei Opel als "von seinen Werten her" als nicht passend identifiziert wurde. Dieser beeinflußte die Zündverstellung negativ und minderte dadurch ebenfalls die Leistung. Das Teil trug keinerlei Nummer oder Bezeichnung, muss aber wohl ein Originalteil sein. Opel besorgte ein passendes und hatte somit noch eine Fehlerquelle gefunden. @Gerd Kruse Danke, gut zu wissen. Angeschleppt wurde er nicht, jedoch ist die Gasannahme auf Autogas recht hart, wenn man einfach so aufs Gas tritt (beim Lastwechsel). Das wäre das einzige was mir jetzt einfiele. Gruß
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