1. Mai 200719 J. So, nach 5 Jahren habe ich meinen Xantia 1,8i 16V Bj.1997 abgegeben; Zeit, abschliessend kurz Bilanz zu ziehen. Ist vielleicht ganz interessant für den einen oder anderen, der sich selber für einen gebrauchten Xantia interessiert. Gekauft wurde er 1997 für 5900.- Euro. Also sehr billig, dafür aber auch etwas runtergeritten (trotz nur 65.000 km) und mit einem gewissen Wartungsstau. Über die Jahre sind dann natürlich alle Verschleissreparaturen etc. angefallen, die man gerne verdrängt, die bei einem Gebrauchten so über 5 Jahre aber trotzdem unvermeidlich sind, also: Auspuff Reifen (So+Wi) Bremsen (vo.&hi.) Zahnriemen+WaPu Komplettrenovierung Hydropneumatik plus vier Jahreservices, und dann natürlich das unvermeidliche Kleinzeugs wie: Blinkerhebel Innenraumlüfter Leerlaufsteller. Alles Reparaturen/Services etc. wurden in der Fachwerkstätte gemacht, und alles oben genannte zusammen summierte sich dann doch auf 4500.- . Deswegen waren die also so freundlich. Selberschrauber werden jetzt wahrscheinlich in Ohnmacht fallen. Weiters (auf 5 Jahre): 4500.- Benzin (8 Liter/100km) 1900.- Kfz-Steuer (in Österreich PS-abhängig, da kosten 110 PS schon was) 3200.- Haftpflicht (ich habe im Bonus/Malus-System bei 100% begonnen, da kann der Xantia nichts dafür). Alles in allem habe ich so doch (inkl. Wertverlust) stolze 19.000 im Xantia versenkt, also 37 cent pro Kilometer. Die 0,365 cent pro km, die ich für ca. 3000 km Dienstfahrten abrechnen konnte, haben also zufällig gut gepasst. Abschliessend muss ich sagen, dass es „gross, gut und billig“ für den Normalverbraucher auch gebraucht nicht gibt; wirklich billig können nur Selberschrauber aussteigen, oder Fahrer mit extremer „Grotten-Toleranz“. Für meinen neuen Colt 1,1 habe ich jetzt mal (für 5 Jahre Behaltedauer) vergleichsweise eine Ersparnis von 7-800 Euro im Jahr ausgerechnet - und bei einem Neuen kann man sogar recht gut vorausrechnen, was bei einem Gebrauchten nie funktioniert. Klar, das ganze jetzt eine Nummer kleiner und schwächer, geht mir aber eh' nicht ab. Und, grosser Vorteil: kalkulierbar, ohne "was ist als nächstes fällig?". Ach ja, zum Verkauf: Ost-Export, „westlich“ renovieren rentierte sich nicht mehr, da weder Kombi noch Diesel, und in den nächsten 12 Monaten wäre einfach zuviel angefallen. Na ja, so endet ein schönes Auto bei realistischer Betrachtung eben als „wirtschaftlicher Totalschaden“ für 600 Euro. Abschliessend muss ich sagen: er war ein tolles Auto (mit Betonung auf „war“), aber eben nicht so günstig, wie ich (wahrscheinlich nicht als einziger) gehofft hatte. Grüße Georg
1. Mai 200719 J. So, nach 5 Jahren habe ich meinen Xantia 1,8i 16V Bj.1997 abgegeben; ... Gekauft wurde er 1997 für 5900.- Euro. Also sehr billig, dafür aber auch etwas runtergeritten (trotz nur 65.000 km) und mit einem gewissen Wartungsstau. Wo ist der Fehler, ist das Auto älter als ´97 oder hast du ihn nach ´97 gekauft ? Ansonsten ist die Bilanz denke ich sehr ok, ich würde den Xantia eine Klasse über dem Colt ansiedeln und deshalb höhere Kosten gerne akzeptieren. Beachtlich ist wohl der Verbrauch: 8 Liter sind weit weniger, als hier öfters für diesen Motor gepostet wird. Gruß und viel Glück mit dem Neuen ! Torsten
1. Mai 200719 J. Hallo, also die 8 Liter Verbrauch finde ich ganz OK.Mein Xantia ist von 97 also noch X1 und ich komme mit 8 Liter Verbrauch gut hin.Hab ihn 1997 neu gekauft und muß ehrlich sagen ich möchte ihn zur Zeit auch nicht eintauschen solange er mich nicht ärgert.Die Reparaturkosten hielten sich bis heute gut in Grenzen also alles im normalen Verschleiß.Ob wohl der Wagen auch fast jeden Tag läuft.Da ich von Berufswegen her selber Schrauber bin kann ich mir alles selber reparieren aber mit dem Xantia bis jetzt gab es relativ wenig Probleme. Viel Glück mit dem Neuen. Gruß Mario
1. Mai 200719 J. Ersteller Blödsinn, Fehler. Ich habe ihn natürlich 2002 gekauft; 1997 ist Baujahr Du hast schon recht, wirklich teuer war er schlussendlich eh' nicht; immerhin hatten die beiden Vorbesitzer innerhalb 5 Jahren zusammen gleich ca. 14.000 Euro Wertverlust zu tragen. Und eigentlich hat er sich den Großteil der Zeit bei mir wie ein Neuwagen verhalten- obwohl, zum Schluss ist er dann schon "alt" geworden, trotz der immer noch guten "Grundsubstanz". Dann fängt diverses Kleinzeug halt doch zu nerven an, so dass ich ihn leichten Herzens abgegeben habe. Aber man unterschätzt eben bei einem Anschaffungspreis von 5900.- gerne ein bisschen die Folgekosten, und deshalb habe ich es hier als Orientierungshilfe mal eine grobe Bilanz zusammengestellt. Ohne schriftliche Aufstellung liegt man da mit seinen eigenen Schätzungen meist weit daneben. Grüße Georg
1. Mai 200719 J. Hi. Ich denke, diese Kostenaufstellung lässt sich bequem auf fast alle Autos übertragen, die gebraucht gekauft werden. Ein Auto stellt immer (mal abgesehen von wertvollen Oldtimer und sonstige) ein Wertverlust dar. Gruß, Reiner.
1. Mai 200719 J. Hi Georg, dann sag' uns doch bitte auch noch Deine Gesamtfahrleistung. Ich hab' jetzt keine Lust aus den Spritkosten und dem Verbrauch zurückzurechnen. >>Jürgen
1. Mai 200719 J. Hab ich ungefähr richtig gerechnet dass Du dem Wägelchen in den 5 Jahren ca.50000Km drauf gefahren hast??
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