8. Mai 200719 J. viele der sogenannten ökospinner leben in häusern die autark sind, sie versorgen sich selber. produzieren eigenen strom . die einzigen fanatiker die ich sehe in diesem thread (und zuvor in anderen) sind diejenigen die glauben das es das nicht gibt was sie gerne nicht (ein)sehen wollen. wie hieß es doch in der Kirchenideologie: es fallen keine Steine vom Himmel, weil es im Himmel keine Steine gibt.
8. Mai 200719 J. Zitat: "viele der sogenannten ökospinner leben in häusern die autark sind" Ja suuuper! Weiter so. LG Julian
8. Mai 200719 J. ...die Ergebnisse von z.B. Mojib Latif sind keineswegs Unsinn.Viele Vorhersagen wurden schon bestätigt... Ich wollte es mir eigentlich verkneifen, etwas über Mojib Latif zu schreiben, aber es MUSS sein.Latif ist der Prototyp des unseriösen Panikmachers! Als Meeresbiologe möglicherweise brauchbar, aber mit Sicherheit unbekannt geblieben, hat er sich darauf verlegt, als Katastrophenprophet allerallerschlimmste Szenarien zu verbreiten. Seine "Voraussagen", die er, wenn man genau hinhört, immer als "Möglichkeiten" vorstellt, übertreffen alles, was selbst die Außenseiter im IPCC als mögliche Maximalfolgen des Klimawandels verbreiten. Sagt das IPCC offiziell einen Anstieg des Meeresspiegels von max. 60 cm im allerschlimmsten Fall voraus (was an sich schon absurd ist), machen die Hardliner daraus 6 m, Latif aber verzehnfacht den Wert noch einmal, sagt aber nicht dazu, in welchen Zeiträumen sich das abspielen kann. Dramatische Änderungen der Meeresspiegel (und/oder Hebungen/Senkungen der Landmassen) hat es nämlich immer gegeben, so war bei Nizza der Strand vor 250.000 Jahren rd. 150 m höher als heute. Es ist sicher, dass der Meeresspiegel im Bereich des heutigen Norddeutschland irgendwann einmal, bezogen auf das dortige Land, dramatisch höher oder niedriger sein wird, aber, und das weiß dieser Mensch, sagt es nur nicht dazu: das hat mit dem derzeitigen "Problem" der Erwärmung absolut nichts zu tun! In 200.000 Jahren wird die Erde ein anderes Gesicht haben! Latif erzeugt GANZ BEWUSST und absichtlich Stimmung. Er ist an Unseriosität praktisch nicht mehr zu übertreffen. Seine Äußerungen sind absolut unwissenschaftlich, seine älteren Voraussagen allesamt NICHT eingetroffen. Oder müssen die Bewohner Tuvalus seit einigen Jahren schwimmen?? Er hätte in seinem Metier bleiben sollen, wäre wahrscheinlich ein brauchbarer Meeresbiologe geworden, nur halt - leider, leider - unbekannt, hätte fleißig arbeiten müssen, ohne auch nur einen Bruchteil der Mittel zur Verfügung zu haben, die er sich mit seiner Panikpropaganda erschlichen hat.
8. Mai 200719 J. Dramatische Änderungen der Meeresspiegel (und/oder Hebungen/Senkungen der Landmassen) hat es nämlich immer gegeben, so war bei Nizza der Strand vor 250.000 Jahren rd. 150 m höher als heute. Wieviel Touristen hat es denn vor 250.000 Jahren am Strand von Nizza gegeben ?
8. Mai 200719 J. Leute kriegt Euch wieder ein, ist ja schon peinlich hier. Wäre gut, wenn jeder von Euch mal gelegentlich ein paar viele Jahre das Thema regelrecht studiert, um hier sachliche UVW-Statements zu geben. Wir haben schon mehr als genug Halb- und Nochwenigerwisser, die gierig in jedes Medienmikrofon beißen, um mit staatstrauertragenden Blicken bedeutungsschwere Dummheiten von sich zu geben. Da gehören auch die Wissenschaftler der 2. und 3. Garde zu. Ihr müsst das nicht unbedingt noch erweitern.
8. Mai 200719 J. ...Wieviel Touristen hat es denn vor 250.000 Jahren am Strand von Nizza gegeben ?Er WILL'S nicht verstehen, nicht einmal LESEN... aussichtslos.Ich versuch's aber nochmal - soll keiner sagen, ich hätte keine Geduld mit meinen Mitmenschen: Wenn Mojib Latif, wie dieser Tage im FS, zum Besten gibt, es sei möglich, dass der Meeresspiegel um 60 m steigt, denkt er in eben diesen Zeiträumen, präsentiert seine Plattitüden mit Bedacht aber so, dass beim unbedarften Zuhörer der Eindruck entsteht, er rede von den Folgen der aktuellen Klimaerwärmung und wir höchstpersönlich hätten mit dieser dramatischen Klimawandelfolge zu tun. Wenn DAS seriös ist, dann weiß ich nicht ... das wäre eine zum bisherigen Verständnis total gegensätzliche Neudefinition des Begriffs "seriös". Aber das dürfte Thorsten nicht weiter stören... Die Menschen, die übrigens vor 200.000 Jahren ihre Spuren in den Bergen über Nizza hinterließen, als der Platz noch am Strand war, waren im weiteren Sinne tatsächlich Touristen: sie kamen immer nur im Frühjahr und blieben für wenige Wochen. Nach ihrer Abreise wurde ihr Lagerplatz von einem benachbarten Bach überschwemmt. So schichtete sich Jahr für Jahr einer der bedeutensten Fundplätze der Frühgeschichte in Europa auf, wo selbst organisches Material, ja, auch das, in erstaunlich gutem Zustand gefunden werden konnte. Der Platz wurde in den 1960erjahren eingehend erforscht. Wir dürfen davon ausgehen, dass es den Leuten herzlich egal gewesen wäre, wenn ein prähistorischer Latif ihnen erklärt hätte, dass sie mal mehrere Kilometer zum Strand zu laufen und zu klettern hätten, wenn sie weiterhin hemmungslos Holz verbrennen. Bestimmt hätten sie ihn mit Steinen oder den gedachten Stücken organischen Materials beworfen. Er hätte es verdient...
8. Mai 200719 J. Kleine Ergänzung: dieser edle Mojib Latif ist einer der durch die Medien HOCH qualifizierten Wissenschaftler 3. Garde, der in der echten Wissenschaftsszene garnicht wahrgenommen wird.
8. Mai 200719 J. gerhard ich hatte gefragt wieviele Touristen davon damals betroffen waren. das habe ich nicht ohne grund. Das Problem ist doch das heutzutage viele Menschen an Küsten leben, manche sogar unter dem meeresspiegel hinter irgendwelchen deichen. schau dir die phillipinen an. oder irgendwelche südseeinseln die so gerade eben über der wasseroberfläche liegen. Auch in den gebirgen leben sehr viele Menschen deren Haupteinnahmequelle z.B. mit dem Skifahren und dem Tourismus im gebirge zusammenhängt. wenn nun der schnee schmilzt, die küsten und bungalowanlagen und hotels geflutet sind, wilde Wasser in schlammlawinen ins tal rauschen, könnte das für einige bewohner sehr unangenehm werden. entweder sie verlieren ihr leben, oder ihre existenzgrundlage. es ist doch heute schon klar das man die Niederlande nicht mehr halten kann. Küstenstädte oder Städte mit großen Flüssen problematisch sind. was sollen die millionen menschen auf den phillipinen machen, die jahraus und jahrein von den unglaublichsten katastrophen heimgesucht werden. genauso die stetig schlimmer werdenden Stürme in den USA.
8. Mai 200719 J. Ist ja schon schön, wie sich die Experten hier alle so auskennen und pauschal die Aussagen aller seriösen Wissenschaftler diskreditieren. Da alles schon tausendmal gesagt wurde, enthalte ich mich hier der Versuchung der geistigen ++++++++++ von Herr Trosien und von Peter V nochmals zu kommentieren.
8. Mai 200719 J. Also Thorsten: in 200.000 Jahren, vielleicht aber auch schon in 150.000 Jahren KÖNNTE der Meeresspiegel irgendwo um 60 m höher sein als heute, bezogen auf die lokale Landmasse, die auch abgesunken sein könnte. Das wird so sein, irgendwo. Aber auch umgekehrt. Von daher hat Latif nicht gelogen - er hätte nur den Zeitrahmen dazu sagen sollen, aber dann wäre es nicht so schön dramatisch anzuhören und das FS hätte wenig Neigung, dafür Sendezeit zu opfern! Es kann nicht Dein Ernst sein, dass DARAN unser heutiger Energieverbauch schuld sein soll und dass die Hoteliers auf den Seychellen sich DESWEGEN heute schon auf das Schlimmste gefasst machen sollen, oder dass irgendein Strandvillenbesitzer DESWEGEN auch nur eine einzige schlaflose Nacht haben sollte... Die tiefliegenden Gebiete der Niederlande wurden im frühen Mittelalter trocken gelegt und kultiviert, mit Deichen, die ERHEBLICH niedriger waren als heute, zu einer Zeit also, als die Durchschnittstemperaturen der Nordhalbhugel um ca. 2°C HÖHER waren als heute, ca. 140 Jahre NACH Ende der Kleinen Eiszeit. Die Behauptung, die Niederlande seien in wenigen Jahren wegen der derzeitigen Erwärmung nicht zu halten, ist wissenschaftlich NICHT HALTBAR, sie entbehrt jeder Grundlage. Solch eine Annahme läßt sich nicht einmal aus den pessimistischsten Daten des 4. IPCC-Berichts ableiten. Diese Behauptung ist unseriöse Panikmache und passt perfekt zu meinem Vorwurf, dass da eine Menge Leute unterwegs sind, die als Katastrophenpropheten ihr Geld (und das nicht zu knapp) "verdienen", weil die Menschen mehrheitlich so blöd sind, solche "Vorhersagen" gierig aufzusaugen und zu glauben, egal wie wenig von diesen Prophezeiungen auch nur ansatzweise zutrifft, egal, wie oft die abstrusteten Annahmen regelmäßig revidiert werden, immer mit dem Zusatz: aber es kommt doch. Und wenn es dann noch heißt: "und es wird alles noch viel schlimmer" lehnt sich das Menschlein zurück und denkt mit deutlich spürbarem Grusel: ach wie schlecht sind wir doch, wir haben's gar nicht anders verdient... Und noch was: die Behauptung, Naturkatastrophen würden immer schlimmer werden, ist ebenso wenig haltbar. Nur die materiellen (Versicherungs-)Schäden werden größer, weil in Gebieten, in denen sich die Natur vor Jahrhunderten schadlos austoben konnte, heute Menschen siedeln mit festen Häusern, Telefonleitungen, Straßen und Autos, deren Zerstörung Geld kostet. Aber auch hier ist Vorsicht angesagt: das schlimme Jahr 2006 war für die Versicherungen - ein Ruhejahr. Es ist die subjektive Wahrnehmung, durch Medien beeinflusst, die uns einen Streich spielt. Der Wirbelsturm letzte Woche in den USA wäre hier nicht eine Randnotiz wert gewesen, wenn nicht ein Städtchen betroffen wäre. Jeden Tag sieht man heute im FS grausige Bilder von alltäglichen Ereignissen, für die noch vor 10 Jahren keine Redaktion Sendezeit verschwendet hätte, die aber jetzt, vor dem Hintergrund der erfundenen "Klimakatastrophe" ein ganz anderes Gewicht bekommen haben. Hier wird eine Dramatik erzeugt, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt! Noch ein Beispiel? Du nennst Philippinen: wenn dort, auf den viel zu dicht bevölkerten Inseln, inzwischen jeder 2. Urwaldhang gerodet und mit Pappendeckelhäusern zugebaut ist, MUSS jeder für diese Region stinknormale Regenguss (der für unsere Verhältnisse ein Wolkenbruch ist) zur Katastrophe werden. Was soll DAS mit der Erwärmung zu tun haben? So schlimm das für die Betroffenen ist: es ist NORMAL!! In Mitteleuropa gab es die verheerendsten Wetterereignisse mit den massivsten Überschwemmungen übrigens NACH BEGINN der Kleinen Eiszeit; dagegen war das verheerende Oderhochwasser Pipifax. Aber wenn man, wie Du, so sehr an den Lippen der Katastrophenpropheten hängt, muss man das ja gar nicht wissen wollen....
8. Mai 200719 J. Hi Meiko, nicht dass wir uns jetzt falsch verstehen. Das genannte Problem IST ein PROBLEM und nicht wegdiskutierbar. Allerdings nicht auf dem Level wie hier diskutiert (polemisiert, parolisiert, ...) und auch nicht auf dem Level des besagten Fernsehwissenschaftlers, der wegen seiner "Kompetenz" und seinem "Fachwissen" in der echten Wissenschaftsecke deutlich kritisiert wird.
8. Mai 200719 J. ich gebs auf. die wissenschaftler finden heraus das die wirbelstürme in den USA immer verheerender werden und deine hingeworfene Erwiderung darauf ist: Es ist die subjektive Wahrnehmung, durch Medien beeinflusst, die uns einen Streich spielt. Na klar. so wirds sein. nicht das wetter oder das klima ist schuld. sondern die medien. da möchte ich eigentlich nichts weiter zu sagen.
8. Mai 200719 J. natürlich ist die wahrnehmung subjektiv - wenn mir jemals ein menschen-ähnliches geschöpf die wege kreuzen sollte, das wirklich die kunst der objektiven wahrnehmung beherrscht - es müsste dann wohl gott sein ;-))) ein schöner spruch: "Als ich acht Jahre alt war, wurde noch überall die nächste Eiszeit vorausgesagt. Mit der gleichen Dringlichkeit. Ich hatte wahnsinnige Angst davor" john naisbitt im spiegel-interview: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,477472,00.html
8. Mai 200719 J. Der hier verballhornte Mojib Latif ist promovierter und habilitierter Meeresbiologe und seit über 20 Jahren Klimaforscher am Max-Planck-Institut in Hamburg. Wenn er es nicht ist, was ist denn dann bitte ein "echter" Wissenschaftler? Ich habe ihn schon persönlich erlebt und muss zugeben, dass er sich durch seine betont freundlichen und höflichen Umgangsformen von vielen Kollegen unterscheidet und nicht wie der typische Fachidiot auftritt. Sowas macht natürlich verdächtig.
8. Mai 200719 J. Es bestreitet niemand den Klimawandel, ich bestreite lediglich, dass der Mensch allein Schuld ist. Das Klima ändert sich, so oder so... Verfolge mal die Erdgeschichte zurück!
8. Mai 200719 J. Ich werf mal was anderes ein: Müssen wir unbedingt mit aller Gewalt die gute fossile Energie verheizen ? Wenn die Klimathematik die Leute ans Sparen bringt, na perfetto, besser geht es nicht. ICH fahr schon langsamer, und guck aufs Display, was die Karre so schnorchelt.... Carsten (der ein Kind hat, das wenigstens MAL selber einen Oldtimer bewegen können sollte in 15 Jahren...)
8. Mai 200719 J. Jo, da hat der Carsten mal recht. Egal warum, wir sollten aufhören das in Jahrmillionen entstandene Öl innerhalb von 2 Jahrhunderten zu verballern. @Peter V: Da habe ich dich in der Tat missverstanden, sorry! Mojib Latif jetzt aber die fachliche Kompetenz abzusprechen, halte ich allerdings auch für -gelinde gesagt- gewagt. Ich habe ihn zur Zeit meines Meteorologie-Studiums kennengelernt und mochte ihn damals auch nicht. Man muss aber anerkennen, daß er etwas schafft, was den meisten engagierten und fachlich hochkompetenten Wissenschaftlern abgeht: Nämlich die Sachverhalte öffentlichkeitskompatibel darzustellen. Öffentlichkeitsarbeit ist heutzutage extrem wichtig, sonst ist man trotz toller Wissenschaft unsichtbar. Er ist aber in der Tat nicht unumstritten, was wiederrum ein gutes Zeichen für einen lebenden Konkurrenkampf in dieser Disziplin ist. Die Bekanntheit Latifs war wohl auch der Grund, ihn nach Kiel zu holen. Das war allerdings erst nach meiner Zeit am IFM-Geomar. Zu meiner Zeit war noch Peter Lemke Professor in Kiel (bei dem musste ich auch meine Diplom-Prüfung ablegen), jetzt ist er am AWI in Bremen und sitzt mit im IPCC. @Gerhard: Du bemängelst immer, daß die Leute die Klimaveränderung selbst als Theorie bezeichnen, dies ist aber in der seriösen Wissenschaft selbstverständlich, wenn etwas zwas sehr naheliegend, nicht aber bewiesen ist. Nur unseriöse Menschen verkaufen eine Hypothese als Fakt! Grüße, Meiko
8. Mai 200719 J. Ich wollte eigentlich aussteigen - es ist alles gesagt. Nur so viel noch: @Thorsten: die Hurricane in USA werden erst seit relativ "kurzer" Zeit beobachtet, eigentlich erst so lange, wie die meist betroffenen Regionen dichter besiedelt sind, und das fing eigentlich erst mit Erfindung der Klimaanlage an. In USA fehlen zudem die in Europa zu Hauf vorhandenen alten Chroniken. Aber: wenn die Hurricane früher, vor der "Klimakatastrophe", laue Windchen gewesen wären, wäre es nicht nötig gewesen, für dieses phänomenale, in Europa völlig unbekannte Wetterereignis ein indianisches Wort zu übernehmen. Die Hurrikane sind in der Tat zerstörerischer geworden, aber eben nur gemessen an den Versicherungssummen. Einen anderen objektiven Maßstab gibt es mangels langfristiger Beobachtungen und Messungen nicht. Es gibt weiterhin keinerlei Hinweise darauf, dass sie insgeamt häufiger oder stärker geworden sind. Es sei denn, beliebter statistischer Trick, man kappt den Beobachtungszeitraum und läßt diesen in den 1950erjahren beginnen. Es gab nämlich eine 30 oder 40 Jahre kurze Phase verhältnismäßig harmloser Hurricane. DAS ist die Grundlage der weit verbreiteten, unhaltbaren Behauptung, Hurricane seien häufiger und Stärker geworden. Tatsächlich sind sie in den 1990-erjahren bis heute häufiger und stärker als in den 40 Jahre davor, aber diese 40 Jahre waren eine statistisch ungewöhnliche Ruhephase. Alter Trick von unseriösen Meinungsmachern. Weiters Beispiel gefällig? 2006 war der wärmste Sommer der letzten 100 Jahre. Warum nicht der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (die je nach Bedarf mal 1792, mal 1860, mal 1900 begannen...)? Ganz einfach: weil der Sommer 1903 wärmer war.... @Meico: ich spreche Herrn Latif nicht fachliche Kompetenz ab. Das kann ich gar nicht und will es auch nicht. Ich werfe ihm "nur" bewusste PANIKMACHE vor. Oder wie beurteilst Du seine im Zusammenhang mit der derzeitig beobachteten Erwärmung unhaltbare Äußerung, der Meeresspiegel könne "um bis zu 60m steigen", WENN der grönländische Inlandsgletscher total abschmelze, wovon selbst die Hardliner im IPCC nicht ausgehen? Was aber irgendwann in den nächsten Millionen Jahren passieren wird?? Wie ich schon oben geschrieben habe: er prognostiziert extrem langfristige Ereignisse in einem Rahmen von vielleicht 250.000 Jahren, präsentiert dieses aber gezielt so, dass beim unbedarften Zuhörer der Eindruck entstehen muss, es handele sich um Optionen für die allernächste Zukunft und der menschliche CO2-Ausstoss sei verantwortlich zu machen. Ist DAS seriös? Ich bemängele NICHT, dass "die Leute die Klimaveränderung selbst als Theorie bezeichnen"! Ich erkenne an, dass es eine Klimaveränderung als Realität tatsächlich gibt, eine von unzählig vielen, seit es Wetter auf der Erde gibt. Ich bemängele vielmehr, dass eine unhaltbare Hypothese aus einer Zeit, als die Grundlagen derselben noch nicht messtechnisch be- oder widerlegt werden konnten, als URSACHE der vollkommen natürlichen Schwankung erklärt und politisch festgemacht wird. Wissenschaftliche Arbeit kann nicht bedeuten, dass nach einer Beobachtung (es wird wärmer seit 1860, dem Beginn der Industrialisierung) und der ersten Hypothese (das antropogene CO2 verstärkt den von Svante Arrhenius erfundenen "Treibhauseffekt") auf eben dieser herumgeritten wird, obwohl vieles dagegen spricht, viele Behauptungen (=Bausteine des Gedankengebäudes) sich als Unsinn herausgestellt haben, KEINE WEITERE BEOBACHTUNG diese Hypothese stützen kann, keinerlei messtechnische Hinweise diesen Unsinn stützen können, obwohl es diese nach der Logik geben müsste, abgeschlossene wissenschaftliche Arbeiten, die die wirklichen Ursachen BEWEISEN, als "irrelevant" abgetan werden, Gegenschriften wegen minimaler Fehler oder rhetorischer Schwächen insgesamt abgetan werden, auf das Entdecken bewußter Fälschungen (Hockeystick) gar nicht reagiert wird, obwohl die Fälschund selbst bei ihrem Erscheinen enthusiastisch gefeiert wurde ("endlich sind wir das Mittelalterliche Klimaoptimum los") usw.. Sind DAS Regeln Wissenschaftlicher Arbeit??? Eine der Grundregeln wissenschaftlicher Arbeit heißt: wenn nur ein Stein eines Gedankengebäudes sich als falsch erweist, ist das gesamte Gedankengebäude als falsch anzunehmen. Das Gedankengebäude "Treibhauseffekt" und "menschengemachte Verstärkung" desselben ist nach diesem althergebrachten Grundsatz nur mehr eine unkenntliche Ruine, trotzdem wird weiter darauf bestanden (warum wohl?) und die Weltbevölkerung von Politikern, die das angebotene Instrument dankbar annehmen, TERRORISIERT. Eine wissenschaftliche Arbeit besteht aus ca. 8 Schritten bis zum endgültigen Beweis aufgrund von nachvollziehbaren Experimenten (was im Fall des Zusammenhangs von kosmischer Strahlung und Wolkenbildung lückenlos gelang, beim Nachweis von Lungenkrebs und Tabakrauch naturgemäß nicht funktionieren kann). Die "etablierten Forscher" sind bei der Ursache der derzeitigen Erwärmung immer noch beim 2. Schritt der Hypothese (übertragen heißt dass, dass das Schrumpfen der Storchenpopulation absolut sicher für den Rückgang der Geburtenrate verantwortlich ist). Alles, was rechts und links liegt, und ihre Kreise stören könnte, wird mit blindwütigem Eifer weggewischt. Jegliche Hinweise von Kritikern auf Ungereimtheiten werden als Auswüchse kranker Hirne ohne jeden wissenschaftlichen Anspruch diskreditiert, mit dem Erfolg, dass sich heute kaum noch ein Fachmann, der eine berufliche Zukunft vor sich hat, zu widersprechen traut und mit den Wölfen heult. Der systematische Aufbau und die Qualität wissenschaftlicher Arbeit ist neu definiert, diese Definition anerkannt, glücklicherweise nur in diesem "Fachgebiet". Nachvollziehbare Arbeitsschritte braucht es nicht, Geschwafel hat den ernsthaften Dialog abgelöst. Medien, Politik und Publikum applaudieren... es ist zum Kotzen
8. Mai 200719 J. Ich finde das Wort "Niedrigenergiehaus" einfach scheiße & langweilig. Außerdem mußte ich fast kotzen, als ich sah, daß hier in Göttingen drei wunderschöne Fachwerkhäuser in Styropor gepackt wurden (Wärmedämmung, sogar gefördert!) und nun so aussehen wie sozialer Wohnungsbau aus den siebzigern. Obwohl es ja immer wärmer wird. Von Mojib Latif habe ich noch nie was gehört. Finde ich nicht schlimm, ich habe andere Interessen und keine Langeweile. Zum Thema: Ich empfehle mal den aktuellen Spiegel. (Nr. 19 vom 07.05.2007) ab Seite 142 ff. Heute sind die Ökos die Spießer. Zugegeben: Das war vor 30 Jahren mal anders. Julian
9. Mai 200719 J. ...Außerdem mußte ich fast kotzen, als ich sah, daß hier in Göttingen drei wunderschöne Fachwerkhäuser in Styropor gepackt wurden (Wärmedämmung, sogar gefördert!) und nun so aussehen wie sozialer Wohnungsbau aus den siebzigern. Obwohl es ja immer wärmer wird...Dass der Einfluss dieser unglaublich dämlichen Ökologisten SO weit gehen kann, überrascht selbst mich. Da können wir uns ja noch auf einiges gefasst machen. Die Diktatur der Ökologistenbande hat längst begonnen! Wenn ich nur wüsste, wohin ich auswandern könnte...
9. Mai 200719 J. Hallo Gerhard, geh nach Amazonien, Soja und Raps anbauen. Da gibt es garantiert keine Ökologen. Wenigstens keine, die lange leben... Irgendwie habt ihr alle Recht. Das Klima erwärmt sich. So oder so. Es geht ein wenig schneller weil wir CO2 und Methan verblasen. Und? Es gab neulich mal einen Bericht im Fernsehen über die Erde in n Millionen Jahren. Da kamen Menschen gar nicht mehr vor! Die waren so etwas wie heute Dinosaurier. Geschichte. Eine Legende, nach der niemand geforscht hat. Manchmal denke ich, je schneller der Mensch von der Erde verschwindet, desto besser. Wenigstens so lange es Menschen gibt, die glauben für Biotreibstoff und Viehfutter müsse man Regenwälder verbrennen! Dann geb ich wieder Gas und verbrenn Resourcen. OK. Der einzige Wissenschaftler den ich kenne war Prof. Heinz Haber. Viele Grüße Helge
9. Mai 200719 J. Hi Meiko, dieser "verballhornte" Wissenschaftler ist nicht wegen seiner fachlichen Qualitäten in der Kritik, sondern wegen seiner sozusagen "einsamen" und seriös nicht haltbaren "Interpretationen". Das machen Wissenschaftler nicht, die diskutieren und verfolgen so lange sämtliche Alternativen, bis bis entweder durch Dedizierung oder Versuch-und-Irrtum eine der Alternativen als "sehr wahrscheinlich" (also deutlich wahrscheinlicher als die anderen Alternativen) oder als "sicher" herausstellt. Da zudem die Klimaforschung eine interdisziplinäre Forschung ist, sind isolierte Aussagen stets als hochspekulativ zu betrachten. Die heutigen die Klimazukunft extrapolierenden "Modelle" berücksichten allesamt noch lange nicht alle relevanten Parameter, und mit den heute bekannten Parametern werden selbst bei kleinsten Anfangswertvariationen völlig unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Daraus leitet sich aber keineswegs ab, dass alles okay ist und ein per Mensch erzeugter Klimawander nicht stattfindet. Die richtige Schlussfolgerung ist, dass wir es einfach nicht wissen, wie es weitergeht. Wir wissen nur, DASS sich was verändert, aber nicht WAS. Und genau da macht der besagte Wissenschaftler einen aus wissenschaftlicher Sicht einen groben Anfängerfehler. Nur so am Rande: es weiß hier offensichtlich NIEMAND, was es mit der sog. Methangefahr auf sich hat, und wo diese Gefahr herkommt ..... (Kühe jedenfalls nicht).
9. Mai 200719 J. Prof. Latif´s Problem ist, daß seine fachlich fundierten Aussagen von den Medien grundsätzlich ohne die von ihm gemachten Einschränckungen zitiert werden. Er betont durchaus, daß alle Voraussagen mit einem hohen Maß an Variabilität ausgestattet sind, da gegenwärtig weder die Datenerhebung noch die zur Verfügung stehenden Modelle eine wirklich sichere Prognose ermöglichen und es sich somit immer um Prognosen mit einer erheblichen Schwankungsbandbreite handeln muß.
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