11. Mai 200719 J. Wenn man das Fahrgestell beim 2CV austauscht, wäre es doch sinnvoll, diese "Laube", die man auf den Fahrgestellnachbau setzt, irgendwie vor Rost zu schützen. Der Franzose bietet dafür ein Korrosionsschutzfett an. Hat jemand Erfahrungen damit? Gibt es etwas besseres? Das Blech der Laube ist ja so dünne, dass man aufpassen muss, dass man es nicht aus Versehen mit dem Finger eindellt.
11. Mai 200719 J. Meine Empfehlung: Mike Sanders Rostschutzfett/Konservierer. Ist mein CX auch behandelt worden. So -wichtig dabei ist aber daß dieses Produkt auch mit speziellen Werkzeug, also Düsen, Sonden, fast kochend, etc., und `gezielt` angewendet werden muss. Ein Spezialist hierfür ist die Fa. BÜSING, kann ich jedem sehr empfehlen.: info@auto-buesing.de , diese sind auch speziallisiert für Citroen. Gruß vom EX
11. Mai 200719 J. ...und statt des Schaumstoffstreifens als Dichtung zwischen Rahmen und Hütte Mike Sanders Fettband benutzen.........Gruß Berndt
12. Mai 200719 J. Ersteller Danke! Mike Sanders Fließfett kommt vom Franzosen. Vielen Dank für den Tipp mit dem Fettband. Interessant finde ich auch, dass die Holräume im nachgebauten Fahrgestell im Gegensatz zum alten Rahmen von Hause aus belüftet sind.
12. Mai 200719 J. Mike Sanders ist erste Wahl, keine Frage. Wenn auch schwierig zu verarbeiten, aber die Mühe lohnt sich. Eine Alternative ist SIEGA-Fett von Mönnich aus Wapeldorf. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es das noch gibt. Die Homepage der Firma Mönnich ist nämlich mächtig "unaktuell" :-(
14. Mai 200719 J. Moin, gibbet noch. Die sind da gerade im Streß wegen Geschäftsübergabe zum Jahreswechsel, aber die Firma existiert weiter. Viele Grüße Arne
14. Mai 200719 J. Ich habe die ganze Ausrüstung von Mike Sander gekauft und es ausprobiert. Und: es geht supergut. Ist nur 'ne Riesensauerei. In der Werkelstatt. Zum Heißmachen des Fetts eignet sich nach meiner Erfahrung eine alte Herdplatte am besten. Da wird einfach der ganze Eimer draufgestellt. Wenn das ganze Zeug geschmolzen ist (DAS dauert...), muss allerdings die Temperatur überwacht und die Herdplatte entsprechend reguliert werden. Über einen großen Trichter wird der Becher der Druckbecherpistole gefüllt. Mann muss ihn nicht voll machen, dann geht's entspannter. Sind Düsen und Schläuche vorgeheizt (VOR dem Einfüllen des Fetts), kann's losgehen. Vor der ersten Abfüllung sollte man allerdings einen Ablaufplan im Kopf haben und alle Bohrungen vorbereitet haben. Vor Arbeitspausen werden Schläuche und Düsen leer gespritzt, nach der Pause wieder vorgeheizt, dann kanns weiter gehen. Wenn man vor dem Wagen sitzt, sollte man aufpassen, dass das heiße Zeug, welches aus allen Ritzen wieder rausläuft, einem nicht über die Beine läuft - es ist wirklich warm...
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