24. Mai 200719 J. Wie der Wiesbadener Kurier in seiner Ausgabe vom 23.05.07 schreibt, ist der Rückgang beim Autoabsatz in D auf die Kaufzurückhaltung der Privatkunden zurückzuführen. Die privaten Autokäufe sind von Januar bis April um 27,2 Prozent eingebrochen. Am stärksten betroffen sei Ford mit einem Absatzrückgang im Privatkundengeschäft von 54,4 Prozent. Es folgten BMW -minus 39,1 Prozent, Fiat -minus 38,2 Prozent, Audi -minus 34,6 Prozent, VW -minus 34,4 Prozent, und Opel mit -minus 29,8 Prozent. Als einziger deutscher Hersteller habe Mercedes Benz mit einem minus von 6,1 Prozent die Einbrüche in Grenzen halten können. Den geringsten Rückgang verzeichne Skoda mit minus 1,6 Prozent. Das Minus falle höher aus als nach der Mehrwertsteuer erwartet ! Wie siehts denn mit unserer Marke aus ??
24. Mai 200719 J. Das habe ich auch gestern im Radio gehört. Ich erinnere mich auch an die Aussage, dass BMW nur noch 22 Prozent der Fahrzeuge an Privatkunden verkauft. Der Rest sind Firmenwagen.
24. Mai 200719 J. war auch klar - da sind sie selbst schuld die firmen, die ja schlussendlich selber eine "jetzt-noch-sparen"-kampagne nach der anderen gezündet haben ...
24. Mai 200719 J. Hier im Münsterland fahren die Bürgermeister kleiner Gemeinden und Städte oft einen 5er BMW als Dienstwagen. Konkurrenzlos günstig als Leasingfahrzeug.
24. Mai 200719 J. He hallo, ein top ausgesastatteter C5 kommt auf 35k€. Vor 6 Jahren hätte sich kein Händler bzw. Hersteller getraut einen C5 für 70000 DM oder mehr in den Showroom zu stellen. Und Hand aufs herz, das Doppelte verdiene ich seitdem nicht. Dazu kommen die Produktivitätssteigerungen pro Jahr. Die Fahrzeuge müßten zumindest den Preis halten, wenn nicht sogar günstiger werden. Eingekauft wird sowieso weltweit. Es weiß keiner mehr ob er einen verkappten Koreaner fährt oder nicht. Mercedes hat schon in den siebzigern einen Verteiler von Mitsubishi verbaut. In den Achtzigern hatten sie 22 japanische Zulieferer. Wurde der Preisvorteil an den Kunden weitergegeben? Ist die Qualität gestiegen? Hat man einen besseren Service oder bessere Garantie bekommen? Ich habe kein Mitleid. Daimler (Chrysler) hat Millarden in den Sand gesetzt. Ich halte das derzeitige Management der weltweiten Industrienationen schlichtweg für unfähig und gewinnsüchtig auf Kosten des Allgemeinwohls und der deutschen Wirtschaft. Das rächt sich, aber die Damen und Herren sind ja fein raus. So, das mußte jetzt mal sein. Gruß Frank
24. Mai 200719 J. He hallo, ein top ausgesastatteter C5 kommt auf 35k€. Ich habe kein Mitleid. Daimler (Chrysler) hat Millarden in den Sand gesetzt. Ich halte das derzeitige Management der weltweiten Industrienationen schlichtweg für unfähig und gewinnsüchtig auf Kosten des Allgemeinwohls und der deutschen Wirtschaft. k€ ist wirklich schön ... :-)) und bei Daimler kann ich dir auch nur zustimmen ... die Gewinnsucht geht zunehmend auf die Kosten der Arbeitnehmer und die Zeitarbeitsfirmen geben dem kleinen Mann den Rest und dem großen fast alles. Da läuft was schief in D ...:-(( ... musste auch mal raus ...
24. Mai 200719 J. Ich würde den Rückgang nicht allein auf die Steuererhöhung zurück führen. Die aktuelle Umweltdiskussion, die immer weiter steigenden Kraftstoffpreise und die daraus entstehende Verunsicherung spielen dabei sicherlich auch eine Rolle. Ein neues Auto mit einem Normverbrauch über 5,5 Liter würde ich aktuell nicht kaufen. Da bleiben im Grunde nur Diesel übrig, FAP sollte dann obligatorisch sein. Sowas hat nicht jeder Hersteller im Programm. Ein C5 Break HDi FAP 110 Style kostet aktuell nach Liste 19110 Euro. Normverbrauch 5,4 Liter. Der Xsara Picasso 110 FAP Style kostet aktuell sogar nur 15400 Euro nach Liste. Normverbrauch 5,1 Liter. Das ist ein unschlagbarer Preis.
24. Mai 200719 J. Na dann lieber ein 17 Jahre altes Auto mit dann auch meinetwegen 11 Liter Verbrauch für 400 Euro und noch einmal 350 Euro Reparaturen. Kann man den ganzen Neuwagenquatsch dagegen knicken....! Ich denke, dass da mittlerweile so manche auf den Trichter gekommen sind. Gesamtumweltbilanztechnisch sicher auch die bessere Lösung - genauso wie unsere 35 Jahre alte Kühltrue. Wir bräuchten 45 Jahre, um den Vorteil eines Neukaufs einer Neuen gegenüber dem Weiterbetrieb des alten Schlachtroß zu spüren. Dann lebe ich sicher nicht mehr - ist mir somit egal.... Gruß Sven PS: Das ist eine wesentliche Erfahrung aus dem Kauf so einiger Neuwagen....
25. Mai 200719 J. Wie preiswert ein vollwertiger Familienkombi sein kann, zeigt doch z. B. der Dacia Logan. Und auch da verdient Renault gewiss noch Geld. Ich denke auch, daß die Fahrzeuge einfach zu teuer angeboten werden. Seit der Euro-Einführung gab es eben einen deutlichen Kaufkraftverlust.
25. Mai 200719 J. Ich würde den Rückgang nicht allein auf die Steuererhöhung zurück führen. Die aktuelle Umweltdiskussion, die immer weiter steigenden Kraftstoffpreise und die daraus entstehende Verunsicherung spielen dabei sicherlich auch eine Rolle. Da kommt noch mehr zusammen. Seit Jahren steigt das Durchschnittsalter der zugelassenen Fahrzeuge. Das liegt vor allem an der laengeren Haltbarkeit. Aufgrund der gestiegenen Fertigungsqualitaet (v.a. Rostresistenz) ist es einfach nicht mehr noetig, ein Auto nach 6 bis 8 Jahren zu verschrotten, wie das noch in den 70ern der Fall war. Ein weiterer Grund: Autos aus den spaeten 90ern (also die, die jetzt eigentlich "dran" waeren) haben heute so ziemlich alles an Optionen, was der Mensch braucht bzw. glaubt zu brauchen. Kaufte man sich frueher ein neues Auto, weil man endlich mal eine Klimaanlage haben wollte oder ein Navi, Airbags oder einen laufruhigeren Motor, muss man heute schon lange suchen, um sich zum Neukauf zu ueberreden. Ok, 11 statt 4 Airbags, Xenonlicht vielleicht, hier und da eine elektronische Spielerei, ok, ok, aber deswegen gleich ein ganzes Auto kaufen? Das "alte" tut's doch! Und vor allem faehrt es wie neu und sieht auch so aus! Und wenn das neue Auto nicht deutlich weniger Benzin verbraucht, lohnt sich der Umstieg schonmal gleich gar nicht. So denke nicht nur ich. Mein Nachbar hat sich kuerzlich einen A4 gekauft. Gebraucht natuerlich. Als Ersatz fuer seinen 22 Jahre alten Benz. "Da waeren jetzt ein paar Reparaturen gekommen" -- war die Begruendung. Der Audi ist uebrigens ein Neuwagen, auch wenn er schon 6 Jahre alt ist. Finde ich. Der Verbrauch ist uebrigens nicht geringer als beim alten. Und zuletzt: Wenn es schon keine rationalen Gruende mehr gibt, sich ein neues Auto zu kaufen, dann sucht man halt nach emotionalen. Aber auch da herrscht -- zumindest was mich betrifft -- gaehnende Langeweile. Mich reisst einfach nix vom Hocker. Bauhaus scheint offenbar tot zu sein und der neue Barock reizt mich nicht. Vielleicht tut sich ja jetzt wenigstens was in Sachen Verbrauch, Leergewicht, Effizienz. Aber bis dahin fahren wir fuer die Ratio erst mal die "alten" weiter und fuer den Spass haben wir ja noch die ganz alten Morgen wird wieder CX Turbo gefahren. Fuer's Gemuet. Der Truebsinn ist mir naemlich zu teuer, sagt die Ratio (die faehrt XM). Gruss Harald
25. Mai 200719 J. Sehe ich genauso wie Harald. Privat würde ich niemals ein neues Fahrzeug erwerben und auch der jetzige Firmenwagen war nicht brandneu im Sinne von 0 Monate 0 Kilometer. Wenn man sich anschaut, was für eine bescheidene Qualität Mercedes und VW in den letzten Jahren angeboten haben kommt das entsprechende Misstrauen noch dazu. In der Familie hatten wir die Diskussion im letzten Jahr auch mehrfach. Es standen zum Ersatz an: VW Golf III Bj. 97 100 tsd km BMW 316 Bj. 95 130 tsd. km. Mazda MX5 Bj. 2000 75 tsd. km Keines dieser Fahrzeuge wurde schlussendlich durch eine Neues ersetzt. Obwohl es möglich gewesen und gewohnheitsmäßig emotional als "angemessen" betrachtet wurde. Nur, jedes dieser 3 Autos versieht zuverlässig seinen Dienst und zeigt Verschleiss auch nur an Verschleissteilen. Warum also sollte man jetzt ein neues Auto erwerben? Wo sind die Vorteile? Rational, kann kein "Neuwagenduft" eine entsprechende Investition (die überhöhten Neuwagenpreise) rechtfertigen. So denken wahrscheinlich immer mehr Mitkonsumenten.
25. Mai 200719 J. Und weil immer mehr "Nichtkonsumenten" so denken, muss die Politik am Automobilstandort D eben Anreize schaffen : strengere Schadstoffgrenzwerte, Umweltzonen, etc....
25. Mai 200719 J. Und weil immer mehr "Nichtkonsumenten" so denken, muss die Politik am Automobilstandort D eben Anreize schaffen : strengere Schadstoffgrenzwerte, Umweltzonen, etc.... Merkt man bei uns (Schweiz) an eben dem fehlenden Automobilstandort: Diesel- und Benziner gleiche Steuer unabhängig von Schadstoffausstoss, keine Strafsteuer für alte Autos, Wechselkennzeichen, Keine Dieselsubvention, aber auch FREIWILLIGE Benzinpreiserhöhung um 10 Rp/l zur Finanzierung von AHV durc Volksabstimmung. Thilo
25. Mai 200719 J. ich hab mich auch vor längerer Zeit von dem Gedanken verabschiedet, einen Neuwagen zu kaufen, schon vor der Mwst erhöhung. Gründe dafür gibt es reichlich; das fängt damit an, daß - realistisch gerechnet - maximal ein gut ausstaffierter C3 oder ein Mager C4 in Frage käme - und ich immer noch höhere Kosten hätte als mit 'nem gebrauchten Mittelklässler in Top ausstattung. Dazu kommt - selbst mit einem Mercedes ist heutzutage der qanfängliche Wertverlust extrem hoch, um dem zu entgehen müsste ich das Auto mindestens 5-6 Jahre fahren, so lange will ich mich ganz einfach garnicht festlegen. Weiters - wenige Neuwagen bieten überhaupt einen Anreiz, die ganzen Innovationen der letzten Jahre interessieren mich nicht die Bohne, die Entwicklung in Richtung selbstfahrendes, lautloses Vernunftvehikel ist ja schon sehr weit fortgeschritten. Will ich aber nicht ! Ich will hören und spüren, daß ich mich fortbewege Unter den Fahrzeugen, die aktuell neu, aber noch nicht (oder kaum) gebraucht zu haben wären reizt mich tatsächlich, selbst nach Ablegen meiner Citroenbrille, der C6 - aber als Normalverdiener kann ich mich bei dem zu erwarteten WV auch genausogut ins Knie schiessen - davon mal abgesehen, daß ich ihn mir nicht wirklich leisten könnte. Was noch ? Das neue Audi Coupe.......aber sowas muss Edelausstattung haben - unbezahlbar Lexus GS - unbezahlbar.... In der Klasse, in der ich finanziell zuhause bin, findet sich eigentlich gar nichts, was mich von der Abkehr vom Xantia derzeit verleiten könnte.......
25. Mai 200719 J. moin, da heute so gut wie kein Arbeitsplatz mehr sicher ist,( siehe z.B. Frechheit Telekom) überlegen sich viele Leute ob sie ein neues Auto kaufen oder nicht. Lieber hebt man das gesparte für die schlechte Zeit auf bzw. bei Finanzierung weiß man nicht ob man die Raten bezahlen kann. Deswegen werden die größeren Investititonen vor sich hergeschoben. Gruß HD
25. Mai 200719 J. moin,da heute so gut wie kein Arbeitsplatz mehr sicher ist,( siehe z.B. Frechheit Telekom) überlegen sich viele Leute ob sie ein neues Auto kaufen oder nicht. Lieber hebt man das gesparte für die schlechte Zeit auf bzw. bei Finanzierung weiß man nicht ob man die Raten bezahlen kann. Deswegen werden die größeren Investititonen vor sich hergeschoben. Gruß HD Frechheit ?? Ist dir klar, daß heute Brutto-Stundensätze von 7,60 Euro für ungelernte Tätigkeiten und 13 Euro für FH-Absolventen zb. im Bereich der Kirche und Diakonie normal sind ? Kennst du den TVöD und was der bedeutet, wenn jemand seine Stelle innerhalb des öffentl. Dienstes wechseln will ? Weißt du, daß ich als Betriebswirt in leitender Funktion deutlich weniger verdiene als ein Telekom-Monteur und dennoch zufrieden bin damit, obwohl ich einige Stunden im Monat länger arbeite ? Weißt du, wie die Besitzstandsregelung bei der Telekom sein wird ? Und nebenbei, die Telekom genießt den Ruf, faul und unfähig zu sein. Wenn da nicht massiv Personalkosten abgebaut werden, sehe ich für deren Zukunft in Zeiten bröckelnder Monopole äußerst schwarz. -- Sorry, mußte mal raus-- Viel Glück ! Gruß Torsten
25. Mai 200719 J. moin,da heute so gut wie kein Arbeitsplatz mehr sicher ist,( siehe z.B. Frechheit Telekom) überlegen sich viele Leute ob sie ein neues Auto kaufen oder nicht. Lieber hebt man das gesparte für die schlechte Zeit auf bzw. bei Finanzierung weiß man nicht ob man die Raten bezahlen kann. Deswegen werden die größeren Investititonen vor sich hergeschoben. Gruß HD Frechheit ?? Ist dir klar, daß heute Brutto-Stundensätze von 7,60 Euro für ungelernte Tätigkeiten und 13 Euro für FH-Absolventen zb. im Bereich der Kirche und Diakonie normal sind ? Kennst du den TVöD und was der bedeutet, wenn jemand seine Stelle innerhalb des öffentl. Dienstes wechseln will ? Weißt du, daß ich als Betriebswirt in leitender Funktion deutlich weniger verdiene als ein Telekom-Monteur und dennoch zufrieden bin damit, obwohl ich einige Stunden im Monat länger arbeite ? Weißt du, wie die Besitzstandsregelung bei der Telekom sein wird ? Und nebenbei, die Telekom genießt den Ruf, faul und unfähig zu sein. Wenn da nicht massiv Personalkosten abgebaut werden, sehe ich für deren Zukunft in Zeiten bröckelnder Monopole äußerst schwarz. -- Sorry, mußte mal raus-- Viel Glück ! Gruß Torsten ich bin selbstständig und was mich da stört ist wie mit den Menschen umgegangen wird. Meinem Mitarbeiter zu sagen, entweder du tust mehr Arbeiten und verdienst weniger ansonsten kannst du gehen, finde ich nicht ok. Egal in welchen Betrieb man arbeitet, man sollte nicht vergessen das es Menschen sind, die arbeiten. Ich mußte schon selber 3 Mitarbeiter entlassen, weil keine Arbeit da war, und das ist ein verdammt scheiß Shop. Es kommt darauf an wie man es macht, und nicht wie die Telekom, die so tut, als wären dort nur Deppen beschäftigt. -das mußte ich auch mal los werden.- Aber wir sind ja beimThema Privatverkäufe. Gruß HD
25. Mai 200719 J. ok, dann eben nochmals of-topic.. Es wird kaum anders sein, als dass die vorhandenen Mitarbeiter mehr oder weniger großzügige Regelungen zur Besitzstandswahrung bekommen und im Laufe einiger, vielleicht vieler Jahre sich an die neuen Verhältnisse gewöhnen dürfen, und neu eingestellte Mitarbeiter deutlich schlechtere Bedingungen erhalten. Älteren Mitarbeitern wird mit finanziellen Anreizen der vorzeitige Weg in den Ruhestand schmackhaft gemacht. An Änderungskündigungen oder betriebsbedingte Kündigungen glaube ich nicht. Meiner Meinung nach wird da viel zu viel Trara gemacht. Gruß Torsten ..der vorhin leicht genervt war, weil sich eine besoffene Hornisse erst aus dem Bierglas helfen ließ und dann auch noch zustechen mußte.
26. Mai 200719 J. Autos werden immer teuer? 1990: Ford Fiesta ohne Extras (auch ohne abblendbarer Innenspiegel!): 16000 DM 2007: C1 ohne irgendwelche Extras, aber im Vergleich zum Fiesta mit 4 Türen (wg. Kiddies), ABS und 4 Airbags: 8200 Euro. O.k., der Kofferraum ist etwas kleiner. Teuer sind die verkauften Neuwagen deshalb, weil sich die Hersteller über dreiste Preise für Extras goldene Nasen verdienen. Wer das nicht mitmacht, zahlt heute inflationsbereinigt eher weniger als früher. Jürgen
26. Mai 200719 J. ..der vorhin leicht genervt war, weil sich eine besoffene Hornisse erst aus dem Bierglas helfen ließ und dann auch noch zustechen mußte. @Torsten hab´s auch nicht so ernst genommen. Und kühl mal ordentlich deinen Stich und schlürfe noch gemütlich paar Bierchen. Leg das nächste mal einen Deckel aufs Glas. Gruß HD
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren