20. März 200323 J. Hallo Ich habe mir relativ günstig Bremsbeläge kekauft da meine hinten runter sind nun habe ich aber von einigen leuten gehört das es "verboten" sei diese selber zu wechseln?!? kann ich es selber machen oder muss ich eine werkstadt beauftragen?? kann doch nicht so schwierig sein oder?! danke schon mal
20. März 200323 J. Also. Leider schreibst Du nicht, was für ein Auto Du fährst. Beim GS/GSA ist es etwas schwierig, denn da müssen die Wärmetauscher rausgebaut werden, ist aber auch zu schaffen... Ne, aber im Ernst. ICH bin kein Schrauber und habe schon bei x Citronen (2CV, DS, GS, BX, Visa, CX, XM, meist vorne) selbst die Beläge gewechselt. Ist IM PRINZIP keine Zauberei, NUR: Ich habe irgendwann einmal bei einem Schrauber GENAU aufgepasst und habe dann genauso demontiert und dann die neuen Beläge montiert. (Ein Problem kann hierbei das Zurückdrücken der Bremskolben sein.) Wenn Du also aufgepasst hast und GENAU weisst, was Du machst, kannst Du es Dir zutrauen. Solltest aber NIE vergessen, was Du machst: Bremsen sind WICHTIG, LEBENSWICHTIG!!! Wenn Du an der Zündung rumschraubst, kann es passieren, daß Du stehenbleibst, wenn Du unsachgemäß an den Bremsen rumfummelst, kann es passieren, daß Du NICHT stehenbleibst, und daß kann schlimm enden! Alles klar?? Gruß, Christian
20. März 200323 J. Du solltest sowasam besten in einer guten Hobbywerkstatt unter sachkundiger Führung machen!!! Tip: die vorderen BX- Bremskolben werden im Uhrzeigersinn zurückGEDREHT nicht GEDRÜCKT.Die hinteren kannst du meines Wissens nach zurückdrücken. Wenn du in der Nähe von Chemnitz bist bin ich dir gern behilflich! UND DENKE IMMER DRAN OHNE DIE BREMSEN LEBT WEDER DEIN CITROEN NOCH DU LANGE!!!!!! MfG: andibxroyal!
21. März 200323 J. Feunde, er redet von der Hinterachse eines BX. Die Aktion ist so groß nicht, kann aber teuflisch werden. Der hintere Bremssattel hat eine Schraube in der Mitte, so SW 8 oder ähnlich. Versuche, ob sich diese Schraube lösen läßt. Wenn ja ist alles andere kein Problem, aufschrauben, alte Klötze raus, Kolben zurückdrücken (drehen ist nur vorn), neue Klötze rein, zuschrauben, fertig. Häufig gibts aber reichlich Streß mit der Schraube, die sich gern gnadenlos festfrißt, da hier Stahl und Alu zusammenkommen. Wenn Du als Schrauber nicht so erfahren bist und die Schraube nicht halbwegs leicht rauskommt such Dir unbedingt fachkundige Hilfe, denn wenn das Ding dumm abreißt hast Du ein Problem.
21. März 200323 J. @Xantiaheinz Ganz meine Rede. Bremsen reparieren ist KEIN Teufelszeug! Aber, wenn man nicht weiß, was man macht, können die Konsequenzen *teuflisch* werden... Gutes Schweben, Christian
21. März 200323 J. Hallo Christian, bist Du auch so ein begeisterter Fan der Alu/Stahlkonstuktion? Ich habe mir schon öfter gewünscht, dem "Erfinder" mal im Dunkeln zu begegnen.
21. März 200323 J. Hm, ist ein wenig off topic ein wenig wundere ich mich darüber. Wenn schon bekannt ist, dass Stahl-auf-Alu ein Korrosionsproblem bedeutet, wieso wird dann beim Belagwechsel über festgebackene Schrauben lamentiert ?? Richtige BremsenPFLEGE sieht doch ein klein wenig deutlich anders aus. Zum Beispiel ein Mal im Jahr, typischerweise im Frühjahr, die Bremsen aufmachen, die Beläge raus, alles intensiv reinigen, Abschmieren und wieder zusammenbauen. Da werden die Belagträgerplatten gereinigt, Roststellen abgeschmirgelt. Die Trägerplatten werden mit Kupferpaste eingeschmiert. Die Bremssättel werden zunächst mit einer kleinen Drahtbürste innen grob gereinigt, außen mit einer großen Bürste. Die Stellen, an denen die Trägerplatten sitzen, werden mit einem Schraubendreher richtig in den Ecken ausgekratzt. Die Beläge testweise einsetzen und auf Leichtgängigkeit in diesen Ecken achten. Dann vielleicht noch abschließend Bremsenreiniger aufsprühen. Abtrocknen und die Bremskolben an ihrer Druckfläche ebenfalls mit Kupferpaste einstreichen. Vorher noch die Kolbenmanschetten (falls vorhanden) aud Dichtigkeit und Sauberkeit prüfen. Die "schlimmen" Schrauben mit Schmirgelpapier reinigen und komplett mit Kupferpaste einstreichen. Alles zusammenbauen. Auch die Entlüftungsschraube öffnen, ein paar mal hin und her drehen und wieder schließen. Bei der Gelegenheit kann auch gleich die "Bremsflüssigkeit" etwas rausgepumpt werden. Dann sitzt das Gewinde auch wieder im Öl und hat für längere Zeit keine Gelegenheit zum Anbacken (hier ist auch Stahl-Alu). So werden Bremsen - - - - GEPFLEGT - - - - Die sind dann nicht nur leicht zerlegbar, wenn die Beläge alle sind. Die sind dann auch immer leichtgängig und generell gegen Korrosion geschützt. Es gibt keine Schmutzablagerungen aus mehreren Jahren. Auch wird das eingetragene Salz des letzten Winters entfernt. So halten Bremsen buchstäblich ewig lang und machen nie Probleme. Kein Quietschen, kein garnix. Kann man alles machen bein Wechsel auf Sommerreifen. Ist wirklich keine große Arbeit. Der erfahrene Schrauber vermeidet Probleme, anstatt sie aufwendig zu lösen. Gruß von P.
21. März 200323 J. Bei der pflege der hinteren Bremse vom BX oder Xantia sollte aber auch die Korosion zwischen dem Bremssattel und der Hinterarmschwinge entfernt werden, weil sonst der innere Bremsbelag nicht mehr mit dem Antiquitschplättchen in den Schacht passt, da hilft auch kein kratzen mit Schraubenzieher mehr. Durch die Korosion wandert der Bremssattel in Richtung Felge(gebraucht oder abgenutzte Bremsbeläge passen, neue aber nicht). Die Reinigung ist ganz einfach. Die Bremsbeläge raus, Kolben zurück drücken, mittlere Halteschraube (M5 oder SW8) wieder rein drehen und mit der Mutter festziehen, danach die HAlteschraubendes Bremssattels vorsichtig lössen und herraus schrauben und den sattel vorsichtig zur Seite hin wegziehen. Die mittlere Schraube verhindert dass der Bremssattel auseinander fällt, und mann das System entlüften muss. Die Korosion mit Schmiegelpapier oder Feile entfernen. Geübte Schrauber können mit einer Flex mit Schleifscheibe die Korosion entfernen. Danach wieder in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen schrauben.
21. März 200323 J. Das ist sicher alles richtig, nur würde ich statt Kupferpaste Keramikpaste nehmen, ich hab immer Bedenken, da noch ein drittes Material hinzuzufügen. @BX- Blueunimatrix nicht entmutien lassen, hört sich alles schlimmer an als es ist, am besten erst einmal zusehen, dann mitmachen, dann selbermachen. (Trial and Error)
21. März 200323 J. Hallo crollide, auch etwas off topic, aber zum Wechsel der vorderen Beläge beim GS/A muß man keinesfalls die Wärmetauscher ausbauen, das wäre ein halber Tag Arbeit, der Ausbau der Warmluftklappe (beim GS) und des Warmluftgebläses (beim GSA) mit jeweils drei Schrauben reicht völlig. Wenn Du Finger "mit Augen" und fünf Gelenken hast, gehts auch ohne. Zu der Belaghalteschraube bei den hinteren Bremsen: beim GS/A wird diese durch beide Sattelhälften gesteckt und dann mit einer Mutter gesichert. Ist beim BX das Gewinde in der hinteren Sattelhälfte? Dann hilft bei abgerissener Schraube vielleicht ausbohren und die Lösung vom GS/A übernehmen? Gruß Bernhard
21. März 200323 J. @Bernhard Sorry, ich weiß nur noch, dap es ein großes schwarzes Teil war, daß zur Heizung gehört hat, weil ja die Plaketten innen am Getriebe waren. Oder war das beim DS? Na ja, ist schon 'ne Weile her... Gutes Schweben, Christian *g*
22. März 200323 J. Hallo ! Also ich wechsle meine Bremsteile alle selbst. Habe zwar auch im Kfz Bereich gelernt aber denke so schwer ist es nicht, `wenn man eben weiß was man zu machen hat´. Ich mache es auch deswegen, weil man eine Menge Geld sparen kann. Man muß zwar ein wenig Zeit investieren aber ist mir egal. Wenns Wetter schön ist und man Zeit hat, macht es sogar Spaß. Mal abgesehen davon, daß man auch Geld spart. MfG J.A. ca.109Tkm und kaum Probleme!!!
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