11. Juli 200719 J. Mann, ist der SM gut! "Für ein klassisches Auto mit Vergasermotor galt eigentlich immer als Faustformel 100 kg = 1 l Benzinverbrauch/100km." Mein SM hat ein Fahrgewicht (viel zu dicker Fahrer und leichtes Gepäck) von ca. 1.600 kg. Dabei verbraucht er auf der Bahn 14l Super+/100km. Was für ein Öko-Auto! Aber zurück zu dem Busch-Artikel: Der Mann hat Recht - trotz seiner 85 Jahre. Und wenn sein Automuseum am Bodensee liegt ist Lünen mitten in Köln und Hamburg an der Ostseeküste bei Eckernföhrde. Aber so sind sie halt die Journalisten. Viele Grüße Helge PS: Ich werde versuchen meinen XM in den Status eines historisch wertvollen Automobils zu überführen (nur noch 13 Jahre). Das ist Ökologie. Und ich glaube, es wird nie wieder ein Besseres Auto als SM oder XM geben.
12. Juli 200719 J. yuppiduh, der bildervergleich abarth-nuova 500 ist ja heftig! Erinnert stark an das, was von BMW kommt und ich eigentlich nur "Maxi" nenne neben einem britischen Wunder mit Zollschrauben, integriertem Getriebe-Motor-Block und leichtbau-Fahrwerk. Neulich hatte ich Gelegenheit, in einem Puch 650 am Fahrerplatz probezusitzen. ich bin knapp unter 1,90 lang mit sehr langen Beinen. Der Eigner des Pucherl ist so ein 2m-Schrank. Man kann es schon ahnen: wir haben beide bequem in dem Elefantenrollschuh Platz. Ganz im Gegensatz z.B. zum Berlingo, von dessen Gestühl und Platzangebot bin ich schon sehr enttäuscht. Bei den neuen Autos ist halt innen tasächlich alles mit Plastik und Dämmung und Tod und Teufel zugekleistert. Zudem sind die Aussnhäute viel voluminöser geworden. Knautschzone halt. Das ist der Teil, den dann jeder doch haben will: auch im nuova 500 noch eine Chance haben, wenn die S-Klasse von links mit 40 zur Detailstudie des Stern angeboten wird.
21. August 200818 J. Ersteller HIer noch mehr Gedanken von Fritz B. Busch: http://www.kadett-a.de/grusswort.htm Nicht das Retro-Auto ist nötig, sondern Retro -Sein. Gruß Markus PS: Mit dem Schuhkarton als ideale Automobilform schleimt er sich aber auch beim Zielpublikum ein. Dabei hatte er beim Autonova noch ganz andere Ansätze: http://www.carsablanca.de/Magazin/22-Wir-sind-Helden/70-autonova-fam-der-erste-Familien-Van
21. August 200818 J. Der weit verbreiteten Fehlinterprätation des Fortschritts der passiven Sicherheit schließt er sich schreibend an. Und fahrend? Vor Jahren seiner rückschrittlichen ID folgend könnte ich das hier wahrscheinlich gar nicht mehr gelesen haben. Retro-Sein trotz Sicherheitsdenken, das scheint für viele undenkbar. Selbst für Denker. Könnte man vielleicht ganz unsortiert erfassen, was sinnvoll ist, und was nicht? Viele Menschen brauchen Schubladen, damit sie sich zurecht finden. Und Schreiberlinge füllen Schubladen, damit sie diese Menschen erreichen. Was will der Schreiber? Zustimmung. Möglichst auf einfachstem Wege. Einfach macht glücklich. Viel Glück, Herr Busch! hs
21. August 200818 J. Ersteller Sicherheit bedeutet für ihn automobile Abrüstung und defensive Fahrweise. Also statt Airbags und ESP einbauen das zu nutzen, was sowieso schon vorhanden ist - Gehirn und ein Gaspedal, dass man auch sanft bedienen kann. Das hat was für sich, nur leider kann man die Autos leichter verändern wie des Autofahrers Psyche. Sonst hätte es ja früher viel weniger üble Unfälle gegeben,damals, als die meisten noch mit dem Käfer unterwegs waren. Gruß Markus
21. August 200818 J. Plus an Sicherheit ist automobile Aufrüstung in Sinne der aktiven und passiven Sicherheit plus defensive Fahrweise. Also Airbags, ESP und Abstandradar plus Gehirn ein und ein Gaspedal, dass man auch sanft bedienen kann. Passive und aktive Sicherheit ist nötig, weil der Mensch zu oft Fehler begeht. Der Opa, der letztlich Pininfarina tötete, war sicher kein Raser. Und Pininfarina war mit einem extrem unsicheren Fahrzeug unterwegs. Einer Vespa. Gewicht sparen könnte man bei fetten Rädern, überflüssigen Komfortfeatures, vor allem bei dummen Konzepten, die den Leistungshunger auch noch rechtfertigen. Ein sicheres Auto kann sicher leicht sein. Man muss es nur intelligent konstruieren. hs Bearbeitet (21. August 200818 J. von avantprimacx)
21. August 200818 J. Also, ich für meinen Teil bin eigentlich ganz froh, daß ich nicht mehr mit einem Auto mit Trommelbremsen, 40 PS, flauer Lüftung und bockiger Starrachse mit der ganzen Familie nach Italien fahren "darf". Natürlich sind 240 PS in einer Mittelklasse Limousine eine absurde Übertreibung. Deshalb gibt es ja auch noch verhältnismäßig viele Menschen, die mit weniger mehr als mit mehr weniger zufrieden sind. P.S.: Dieses deutsche Standart Modell verbrauchte übrigends in einem AMS Test 1972 nur 10,3 L auf 100 km.
21. August 200818 J. Frage an den 85 jährigen Fritz B. Busch: "Fahren Sie selber ein neueres Auto? Natürlich. Ich wohne am Wald in 700 Meter Höhe und brauche im Winter Allradantrieb und fahre deshalb seit Jahren Geländewagen. Und dann habe ich ein Reisemobil." Er empfielt dem Plebs Dacia Logan. Huhu, wo ist die Meute aus dem "Stopt die SUV-Thread", ich habe die Fährte wieder aufgenommen. Holt Teer und Federn, los geht die wilde Hatz! <g>
21. August 200818 J. Dieses deutsche Standart Modell verbrauchte übrigends in einem AMS Test 1972 nur 10,3 L auf 100 km. Kann eigentlich nicht sein. 1972 Wurde da schon längst der Kadett B gebaut. Der Kadett A braucht um die 7 l. Es war aber vor der Ölkrise eine Spezialität der AMS bei den Testfahrten zu heizen wie bescheuert. Man kann den von der AMS angegebenen Verbrauch in alten Testberichten quasi als Maximalverbrauch ansehen
21. August 200818 J. http://www.kadettb.net/geschichte/02_tests/1972/15_KADETT_LIMO_11N_AMS_9_1972/index.html Vielleicht haben die den 4. Gang nie gefunden. Aber bei den Auto, die ich persönlich erfahren habe, waren die Messwerte immer realistisch. (Wenn man erhöhten Stadtanteil zu Grunde legt, was bei Kompaktwagen ja auch nicht ganz falsch wäre.) Bearbeitet (21. August 200818 J. von Martin 480 Turbo)
21. August 200818 J. Kann eigentlich nicht sein. 1972 Wurde da schon längst der Kadett B gebaut. Der Kadett A braucht um die 7 l. Es war aber vor der Ölkrise eine Spezialität der AMS bei den Testfahrten zu heizen wie bescheuert. Man kann den von der AMS angegebenen Verbrauch in alten Testberichten quasi als Maximalverbrauch ansehen Das ist beim C6 eher noch mehr als der Maximalverbrauch. Die haben 10,4 Liter ermittelt!!Die habe ich noch nicht erreicht. Das würde eine extrem materialmordende Fahrweise erfordern. Meist liege ich bei 8,7 laut BC (entspricht genau DIN Drittelmix). Tatsächlich sind es rund 9,5.
21. August 200818 J. Meist liege ich bei 8,7 laut BC (entspricht genau DIN Drittelmix). Tatsächlich sind es rund 9,5. :-)))) hs
21. August 200818 J. Zum Kadett B (#57, #59, #60): den gab es bis 1971 in Deutschland als Basisversion mit 1,1 l-Motor und 45 PS, danach mit 50 PS, 1,0 l mit 40 PS war der Kadett A oder die "Italien"-Version. Die ams-Testverbräuche waren damals weitgehend realistisch, im Gegensatz zu den damaligen DIN-Angaben, die noch unrealsitischer waren als spätere ECE-Angaben in den verschiedenen Versionen. Autos der "kleinen Klasse" verbrauchten damals um die 10 Liter auf 100km (der Käfer auch mehr), alles andere ist nostalgische Verklärung. Wenn heute ein solches Auto als Oldtimer wie ein rohes Ei behandelt wird , mag das mit 7 Litern ja möglich ein, sonst nicht. Dies mit neuzeitlichen Dieseln zu vergleichen, ist ziemlich daneben, wobei nach Ernergiegehalt bzw. CO²-Ausstoß 9,5 l Diesel gut 11 l Benzin entsprechen. Lutz-Harald Richter
21. August 200818 J. :-))))hs Ja, der BC schönt die Werte etwas. Das ergab eine meinerseitige Nachmessung... leider kein Einzelfall...
21. August 200818 J. Ja, der BC schönt die Werte etwas.Immerhin 0,7 iter. Vielleicht. Das ist jedenfalls beabsichtigt, da der BC für die meisten die Orientierung, wenn nicht der Maßstab ist. Bei Benz spielt der BC in der Kaltlaufphase Wunschwerte ins Display, damit die Besitzer keinen Herzschlag kriegen. Aber eine oder ein paar Nachmessungen sagen auch nicht wirklich genaues aus. Verschiedene Zapfsäulen und eine nicht standardisierte Betankungmethode verfälschen die Tankfüllung manchmal zwischen 0,5 und 3 Liter. Da muss man schon ganz schön lange die Betankungen und BC-Were aufzeichnen. Ich bezweifle die Genauigkeit von Angaben, wenn ich keine langfristige Betankungsaufzeichnung nachvollziehen kann. Vielleicht verbraucht dein C6 ja nur 7 Liter! Gruß hs Bearbeitet (21. August 200818 J. von avantprimacx)
21. August 200818 J. Bei einem Standardunfall, den man vor 20 Jahren nicht überlebt hätte, steigt man heute unverletzt wieder aus“, sagt Christian Sahr, Oberingenieur am Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen. http://www.heise.de/newsticker/Komfort-und-Sicherheit-frisst-Leichtbau-Optimierung-beim-Auto--/meldung/114585
21. August 200818 J. Aber eine oder ein paar Nachmessungen sagen auch nicht wirklich genaues aus. Verschiedene Zapfsäulen und eine nicht standardisierte Betankungmethode verfälschen die Tankfüllung manchmal zwischen 0,5 und 3 Liter. Da muss man schon ganz schön lange die Betankungen und BC-Were aufzeichnen. Ich hoffe doch SEHR, dass der Wert, den mir die Zapfsäule anzeigt auch mit dem Tatsächlich getankten Volumen übereinstimmt! Schließlich sind die Dinger geeicht. Damit müsste man dann an sich recht genau rechnen können....
21. August 200818 J. Ich hoffe doch SEHR, dass der Wert, den mir die Zapfsäule anzeigt auch mit dem Tatsächlich getankten Volumen übereinstimmt! Schließlich sind die Dinger geeicht.Damit müsste man dann an sich recht genau rechnen können.... Moin, genau sind die Säulen schon, nur schalten sie unterschiedlich ab. Mir ist es öfters schon passiert, das mein Verbrauch höher war als gedacht, und nach wenigen Kilometern ist dann schon der erste Balken der Benzinanzeige weggegangen. Eigentlich müßte man nach dem abschalten der Säule solange nachfüllen, bis das Benzin auch ganz oben am Tank ist. Aber dieses Gejuckele ist mir zu Zeitaufwendig. Gruß HD
21. August 200818 J. Aber dieses Gejuckele ist mir zu Zeitaufwendig. Mir bleibt mit dem 13,5L-Alutank beim CD gar nix anderes übrig: Einmal voll dauert zwar nich so lange wie bei einem Cayenne aber die Entlüftung ist so schwach, daß die letzten drei Liter nur in Zeitlupe eingeflößt werden können. Da kann's schon mal passieren, daß der Tankuhr langweilig wird, und gar keine Literabgabe angezeigt wird... Ist mir letztens aufgefallen. Time is money - and: you always have to expect the unexpected! L.
21. August 200818 J. Da kann's schonmal passieren, daß der Tankuhr langweilig wird, und gar keine Literabgabe angezeigt wird... Ist mir letztens aufgefallen. Ist aber auch praktisch, wenn man keinen Verbrauch hat. Gruß HD
21. August 200818 J. Stimmt nicht. Der CD säuft im Verhältnis zum cW-Wert wie ein Loch: 850ccm können, je nach Gaspedalstellung und eingelegtem Gang zwischen exakt 6,5 und 11,5 L/100km durch die (!) Vergaser jagen. Ersteres bei (theoretisch) 80km/h konstant, letzteres im "ams-Beschleunigungsmodus" in den unteren Gängen. Nürburgring-Modus geht auch hurtig mit moderaten 10L, während ein gleichstarker 1600er 356 mit 60PS über 16L in sich hineingoß. Soviel zur Praxis... L.
21. August 200818 J. Ich hoffe doch SEHR, dass der Wert, den mir die Zapfsäule anzeigt auch mit dem Tatsächlich getankten Volumen übereinstimmt! Schließlich sind die Dinger geeicht.Damit müsste man dann an sich recht genau rechnen können.... Die besten Ergebnisse erziele ich mit der Methode: die selbe Tanke, die selbe Säule in gleicher Fahrtrichtung mit der gleichen Methode, nämlich beim ersten Klick aufhören Fahre ich an eine andere Tanke, kann die Differenz zum BC recht groß sein. Im guten wie im schlechten. Das egalisiert sich zwar über mehrere Betankungen, aber man braucht dann eben auch viele Betankungen, um die Abweichung des BC zu ermitteln. Beim Prius ist das nach 30TKM 0,1 vom BC geschönter Liter auf 100 km. Die geringste Abweichung in der Historie meiner Autos mit BC. hs Bearbeitet (21. August 200818 J. von avantprimacx)
22. August 200818 J. Interessant, daß wohl doch alle BC schönen. Dieses Verdachts mußte ich mich angesichts der Fabelwerte des A2 immer wieder mühsam erwehren. Nach meiner stichprobenhaften Messung ergaben sich meist ca. 5%, beim Honda etwa das Gleiche. Wenn man's weiß kann man's ja auch zugeben. Werd ich auch in Zukunft... L.
22. August 200818 J. Zum Verbrauch der Autos der 1970er Jahre: ich hatte damals meine erste Ente und war in meinem gesamten Freundes- und Bekanntenkreis der einzige, dessen Auto unter 10l/100km verbrauchte. Bei den Autos der anderen handelte es sich um B-Kadett, Escord, Käfer, allesamt keine Boliden. Das Gaspedal wurde von niemandem nur gestreichelt. Jeder meiner Bekannten überlebte die "unsicheren Kisten". Das Sicherheitsdenken heute emfinde ich als maßlos übertrieben. Es vermittelt unbewusst ein Gefühl der Unverletzlichkeit, und das ist KEINE Voraussetzung für defensives Fahren. Ich habe tatsächlich mal gelesen, dass Fahrer der mit Sicherheitsmerkmalen überfrachteten Autos vermehrt Unfälle bauen, mit harmlosen körperlichen Folgen für sich selbst. Ich kann da irgendwo keinen Fortschritt erkennen. Ein amerikanischer Fachmann forderte angesichts dieser Entwicklung schon vor Jahren sarkastisch den Einbau einer Speerspitze in die Lenkradnabe. Das würde die UnfallZAHLEN ganz sicher drastisch senken...
22. August 200818 J. "Ich kann da irgendwo keinen Fortschritt erkennen." Dann vergleiche mal die Anzahl der Verkehrstoten von 1970 mit der Zahl von 2007. Ist schon ein Unterschied. Dennoch fahre auch ich ohne allzuviel Angst mit meiner Ente, aber eben ähnlich defensiv und vorausschauend wie ich das auch beim Motorrad mache. Gruß Jörg
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