23. Juli 200719 J. Hallo mitsammen, ich hab gestern mal das offizielle Datenblatt zum C1 überflogen und da steht wörtlich drinnen "Pseudo-McPherson-Vorderachse" ... wie ist das zu verstehen? "Pseudo" hört sich für mich immer irgendwie nach Schwindel an, hat mich gewundert, das als Begriff in einem technischen Datenblatt zu lesen. Weiß da jemand mehr dazu? LG Grojoh
23. Juli 200719 J. Hallo Grojoh, Eine Vorderachse ist an sich immer eine Pseudo - McPherson, da die Achse Dreiecksquerlenker hat. Spricht man von einer "echten" McPherson Achse, so hat sie schmale Querlenker und die Enden des Stabis als Zugstreben ausgebildet. Eine Pseudo - Hinterradaufhängung ist eine Verbundlenkerhinterachse. Da sind die beiden Radlenker in einem und elastisch miteinander verbunden. Sprich Einzelradaufhängung mit Stabi. Eine "echte" Einzelradaufhängung würde ohne Stabi beispielsweise beim Einfedern das andere Rad nicht unmittelbar beeinflussen. Liebe Grüße R.
23. Juli 200719 J. Hallo Grojoh,Eine Vorderachse ist an sich immer eine Pseudo - McPherson, da die Achse Dreiecksquerlenker hat. ... Liebe Grüße R. Nee, das stimmt so aber nicht. Eine McPherson-Achse ist immer eine Achse, bei der Feder und Stoßdämpfer in einer Einheit zum Federbein zusammengefasst sind, und bei der dieses Federbein auch Radführungsaufgaben übernimmt. Beispielsweise sind alle Doppelquerlenkerachsen (z.B. CX) und alle Vorderachsen mit getrennten Federn und Stossdämpfern (viele ältere DB) KEINE McPhersons. Innerhalb der McPhersons gibt es dann wohl noch die Unterscheidung in echte ~ und Pseudos. Wobei ich jetzt gerade nicht weiß, ob die Radführung mit Dreiecksquerlenker oder die Variante mit einfachem Querlenker und Stabi/Zugstrebe als Radführung die okinale McHolzbein-Konstruktion war. >>Jürgen
23. Juli 200719 J. Hallo Jürgen, klar, daß der GS, CX .... keine MCPhersons sind. Das sind Phersons, vor denen man Respekt hat. :-) Ältere DB, ältere BMW, natürlich auch keine Mc´s. Wenn wir aber ein klein wenig in der aktuellen Zeit bleiben wollen, denn CX und Co. werden leider nicht mehr gebaut, ist meine Ausführung richtig. Auch, was der Unterschied zwischen "echt" und "pseudo" ist. Zumindest bei den Radaufhängungen :-) Hier geht es um den C1. Das Beispiel einer "echten" McPherson wäre z.B. der Visel Grüße R.
23. Juli 200719 J. Hallo Jürgen,...Wenn wir aber ein klein wenig in der aktuellen Zeit bleiben wollen, denn CX und Co. werden leider nicht mehr gebaut, ist meine Ausführung richtig. Auch, was der Unterschied zwischen "echt" und "pseudo" ist. Zumindest bei den Radaufhängungen :-) Hier geht es um den C1. Das Beispiel einer "echten" McPherson wäre z.B. der Visel Grüße R. Sorry, aber da bleibe ich hartnäckig! So haben z.B. Pug 407 und Cit C6 durchaus Querlenker an der Vorderachse, aber keinesfalls eine McPherson-Radaufhängung!Deshalb stimmt dieser Satz von Dir einfach nicht: "Eine Vorderachse ist an sich immer eine Pseudo - McPherson, da die Achse Dreiecksquerlenker hat." >>Jürgen
23. Juli 200719 J. Es ist manchmal schon schwierig. Was steht in der Überschrift gleich noch mal? Ach ja, "Pseudo-McPherson-Vorderachse im C1?" Und dessen Vorderachskonstruktion hat nun mal relativ wenig gemein mit einem C6
23. Juli 200719 J. Der erste deutsche Wagen mit Mc. Pherson-Vordeachse war der Ford 17m von 1957. Der hieß wegen der überlangen Federwege dann auch "Fliegender Teppich". Diese Bauart wurde ein paar Jahre vorher von Ford USA eingeführt. Nur mal so am Rande... LG Julian
23. Juli 200719 J. Hallo, die Erklärung "McPherson mit schmalem Querlenker und Stabilisator als Zugstrebe", "Pseudo McPherson mit Dreiecksquerlenker und irgendwie anders angelenktem Stabilisator (am Querlanker oder über eine Koppel am Federbein)" ist völlig korrekt. Der Visa hat z.B. eine echte McPherson Vorderachse. BX, Xantia, XM und C5 Pseudo -. McPherson Achsen. Der C6 hat wiederum eine Doppelquerlenkerachse mit einem über eine Doppelschwinge entkoppelten Fahrschemel. Den hatten CX und GS nicht, was aber aufgrund der jämmerlichen Reifendimiensionen ihrer Zeit auch entschuldbar ist. Der C6 legt auch mit 225ern die Schwenkachse des Rades dahin, wohin es der Konstrukteur haben möchte. Gernot
24. Juli 200719 J. Hallo,die Erklärung "McPherson mit schmalem Querlenker und Stabilisator als Zugstrebe", "Pseudo McPherson mit Dreiecksquerlenker und irgendwie anders angelenktem Stabilisator (am Querlanker oder über eine Koppel am Federbein)" ist völlig korrekt. Der Visa hat z.B. eine echte McPherson Vorderachse. BX, Xantia, XM und C5 Pseudo -. McPherson Achsen. Der C6 hat wiederum eine Doppelquerlenkerachse mit einem über eine Doppelschwinge entkoppelten Fahrschemel. Den hatten CX und GS nicht, was aber aufgrund der jämmerlichen Reifendimiensionen ihrer Zeit auch entschuldbar ist. Der C6 legt auch mit 225ern die Schwenkachse des Rades dahin, wohin es der Konstrukteur haben möchte. Gernot Vollkommen korrekt
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