28. August 200719 J. * Der Vorhang wurde soeben gelüftet: Jaguars letzte Chance Meine bescheidene Meinung werde ich jetzt hier mal weglassen. Für Energiesparter und Oldiefreaks ist das sowiso nix.
28. August 200719 J. Moin, wird ein neuer Jaguar jetzt immer in Japan entwickelt? Das Ding sieht aus wie ein aufgepeppter Mitsujota oder so. Jetzt ist es mit Jaguar also auch vorbei.... LordAir Englandfan
28. August 200719 J. Hm ja, klasse, sieht aus wie ein... oder ein... oder ein... richtig typisch Jaguar... oder was? Und jedesmal, wenn ein neues Modell rauskommt, wird es besch... eidener. Ach ja, die Zeiten des Autodesigns sind vorbei, mal abgesehen von ein paar recht teuren meist roten Autos aus Italien. Erinnert sich noch jemand an den Honda Accord Aerodeck? Das war ein schönes Auto... - unter anderen...
28. August 200719 J. Betreiben die jetzt Badge-Engineering mit Lexus-Produkten? Insgesamt kein schlechtes Design, wenn man auf Hecklastigkeit steht, aber leider sehr verwechselbar. Das reißt auch das Brüllmaul nicht raus.
28. August 200719 J. Hm, designmäßig eine Mischung aus - Bentley (Kühlergrill) - Lexus (Seitenansicht), auch ein bißchen Ford Mondeo neu - Aston Martin (Heck/-leuchten). Modern, aber nicht wirklich neu. Der Drehsteller als Automatik-Wählhebel ist ja wohl ein schlechter Gag! Auf der Uhr eine Stunde weiter drehen und die Kiste fährt in die andere Richtung? Prost Mahlzeit. >>Jürgen
28. August 200719 J. Also ich steh ja auf solche Karosserien. Tolle Heckansicht. Von der Seite und von vorne sieht er etwas hochbeinig aus. Aber der Rest läßt darüber hinwegsehen. Vielleicht ist aber auch nur einer an den Hebel gekommen und das HP-Fahrwerk steht auf hoch ? Naja, wie gesagt - er gefällt mir ganz gut, der DeLorean. ;-) Herbert
28. August 200719 J. Von vorne hat er starke Ähnlichkeit mit einem Mazda Xedos 9, finde ich. Nicht mein Fall. Gruß
28. August 200719 J. Ich finde Ihn Äußerlich sehr gelungen, von innen halt Ford und das ist das K.O Kriterium für dieses Auto, schade
28. August 200719 J. Mir hat der bisherige unsportliche S-Type eigentlich gefallen. Der hier sieht aus wie ein Mondeo-Coupe mit feinerem Innenraum. Nicht schlecht, aber den Ich-will-haben Refelx löst er bei mir nicht aus. Gruß Markus
29. August 200719 J. Aber mit Musik "Die Scheinwerfer erhielten für die Serie einen Liedaufschlag. " Thilo
29. August 200718 J. Hallo! Jaguar räumt auf: das Modellbezeichnungs-Wirrwarr wird entrümpelt. In langen Jahren mit Überlegungen, den XJ analog zu S-Type in J-Type umzubenennen, musste man erkennen, dass man an der weltweit bekannten Bezeichnung "XJ" besser festhelaten sollte. Nun wird eben das Bezeichnungsschema der anderen Modelle dem "XJ"-Vorbild angepasst: der X-Type verschwindet ganz, statt S-Type kommt XF. XF, XJ, XK: so konsistent und prägnant ist nun die ganze Jaguar-Palette bezeichnet: das gemeinsame X eint die Modelle. Gerade US-Amerikaner mögen derzeit derartige Buchstabenkürzel: die Ford-Marke Mercury stellt auch gerade die gesamte Modellpalette von Modellnamen auf Buchstabenkombinationen um. Falls es es nicht aufgefallen sein sollte: die Abkehr vom Traditions-Design hat sich bei bereits überdeutlich angekündigt. Im Zuge des des S-Type Facelifts hatte Jaguar bereits zahlreiche Retro-Elemente des ursprünglichen S-Type-Designs komplett entfernt. Jaguar wollte mit dem Retro-Lametta des S-Type plötzlich nichts mehr zu tun haben: dabei hatten doch genau diese Retro-Elemente eine erfolgreiche Rückkehr der Marke Jaguar in den oberen Bereich der oberen Mittelklasse erst möglich gemacht. Der Erfolg hielt aber leider nicht lange. Warum nicht? Da kommt wieder die generelle Frage auf (wie auch der Spiegel bemerkt), ob der S-Type wegen seines Desigs oder der Qualität ins Abseits rutschte.... Der Jaguar S-Type ist nie etwas anderes gewesen als ein Lincoln LS im Jaguar-Look. Der gigantische anfängliche Verkaufserfolg wurde durch eklatante Qualitätsmängel schnell verringert. Jaguar verteilte meies Wissens gegen Ende der 90er-Jahre an seine Händler dicke Ordner, die dem Verkäufspersonal den richtigen Umgang mit sogenannten "schwierigen Kunden" im Kontext mit dem S-Type Qualitätsdebakel erklären sollte. Konsequent: Jaguar verabschiedet sich von den alten Modellbezeichnungen aus den 50er/60er-jahren (...-Type), und das ganze markentypische Design wird gleich mit über den Haufen gekippt. das gleiche wie eine Klasse tiefer bei Citroen C5 und Mercedes C-Klasse: beide Baureihen sind u.a. bzw. v.a. wegen Qualitätsmängeln gescheitert: das mag aber keiner zugeben. Viel leichter zu kommunizieren: das Design war schuld. Daher brechen C5, C-Klasse und eine Klasse höher nun der Jaguar XF komplett mit dem Design ihrer Vorgänger: auf das so alles besser werde.... MFG
29. August 200718 J. Hallo Wie der neue Jaguar aussieht kann man sich eingendlich direkt einen Toyota kaufen, alles nur noch ein Disigneinheitsbrei, vielleicht kann man demnächst Mecedes Kotflügel am Porsche befestigen oder so :-). gruß daniel
29. August 200718 J. passt gut zum auch schon völlig verwässerten XK. Mir ist's deshalb relativ egal, weil mir auch der alte Stype nicht gefallen hat, hab den gar nicht so recht als Jag wahrgenommen. So lange sie den lassen wie er ist:
29. August 200718 J. Mich erinnert die Front an den Volvo S80 und die Seite an den Lexus LS. Es ist kein hässliches Auto aber auch nicht besonders speziell. Der Innenraum ist meiner Meinung nach deutlicher schöner als im Alten.
29. August 200718 J. Hallo!....Der Jaguar S-Type ist nie etwas anderes gewesen als ein Lincoln LS im Jaguar-Look.... MFG Da habe ich doch glatt was verpasst. Ich habe mir nämlich kürzlich mal auf der Hebebühne die enorm aufwändige Hinterachse eines S-Type angekuckt. Sollte sowas jemals unter einer US-Schüssel gehangen haben, dann falle ich aber komplett vom Glauben ab! Jetzt komme mir keiner damit, die 'Plattform' sei aber die gleiche! Wenn da komplett andere Radaufhängungen und Motoren drinstecken, dann sind auch die Fehler und Mängel nicht vergleichbar, also das sog. 'Scheitern' des S-Type nicht mit der gemeinsamen Plattform mit dieser Schüssel zu begründen. (Das Bodenblech wird ja nicht für Reklamationen verantwortlich gewesen sein. ;) ) >>Jürgen
29. August 200718 J. Hallo! Jaguar S-Type, der kürzlich eingestellte Lincoln LS und übrigens auch der Ford Thunderbird sind technisch sehr eng miteinander verwandt: die Motoren sind zum teil sogar identisch, die Getriebe ebenfalls, Elektronik, Fahrwerk usw.: alles identisch oder sehr ähnlich. Ganz klar: den V6-Diesel gab es nur im Jaguar. Ein Einsatz des V6-Diesels im Lincoln-Nachfolger wird aber diskutiert. Die drei genannten Modelle liegen (bzw. lagen) was technische Finesse und Qualität angeht ganz klar oberhalb des US- und ebenso klar unterhalb des europäischen Standards. (Offiziell hatten die Jaguar-Motoren mit den Lincoln-Motoren natürlich nur den Motorblock als Gleichteil. ) MFG
30. August 200718 J. Ergänzend: Der 3,0l-V6 im Jaguar S-Type unterscheidet sich vom 3,0l-V6 im Lincoln LS vor allem durch eine geänderte Einspritzanlage, beim V8-Motor im Jaguar kommen sogar u.a. auch noch andere Kolben als bei den Ford-USA-Modellen zum Einsatz. Die letzten originären Jaguar-Motoren war der jahrzehntelang produzierte Reihen-6er (2,9-4,2 l) und der ebenfalls jahrzehntelang produzierte V12-Motor (5,3-6,0l). Zur Hinterachskonstruktion im Detail: Jaguar S-Type : Doppelquerlenker, Schraubenfeder, Querstabilisator Linoln LS : Doppelquerlenker, Schraubenfeder, Querstabilisator Ford Thunderbird: Doppelquerlenker, Schraubenfeder, Querstabilisator Quelle: Auto Katalog 2002 Jaguar und Lincoln weisen den gleichen Radstand auf, für den Ford Thunderbird wurde "die Plattform verkürzt". Ergo: der Hinweis mit dem gleichen Bodenblech war albern, den "gleiche Plattform" bedeutet eben keineswegs zwangsläufig "gleiches Bodenblech" oder "gleicher Radstand. Und, vom Glauben abgefallen? Immerhin: der Jaguar S-Type unterscheidet sich in fast allen sichtbaren Teilen vom Lincoln LS. Ganz am Rande und ein wenig zum Schmunzeln: der weltweit erste PKW mit Turbodiesel-Motor und Luftfederung war doch glatt ein Lincoln, die Diesel stammten damals von BMW. Origineller Link dazu: http://luxusdiesel.de/lincoln_diesel.shtml MFG
30. August 200718 J. Nix vom Glauben abgefallen, ich gähne, Wolfgang! Du kannst mir z.B. nicht erzählen, daß der schon seit vielen Jahren von Jaguar (noch vor der Übernahme durch Ford) angebotene originäre Jaguar-V8 jetzt plötzlich mit einem Lincoln-Motor (bis auf die Kolben???) baugleich sein soll!!! Und Dein Prospektwissen "Doppelquerlenker, Schraubenfeder, Querstabilisator" besagt noch lange nicht, daß es sich auch nur um eine vergleichbare Hinterachskonstruktion handelt. >>Jürgen
30. August 200718 J. Hallo! Manchmal tut die Wahrheit eben weh.... Jaguar wurde 1989 von Ford übernommen. Zu dem Zeitpunkt hatte Jaguar nur den Reihen-6- und den V12-Motor im Portfolio. Erst 1996 gab es erstmals einen Jaguar mit V8-Motor: den XK8. Der "Jaguar-V8" wird übrigens im Ford-Motorenwerk Bridgend produziert: http://media.ford.com/facilities/plant_display.cfm?plant_id=77 Jaguar S-Type und Lincoln LS wurden MW seinerzeit übrigens ganz offiziell als "Gemeinschaftsentwicklung" kommuniziert. MFG
31. August 200718 J. Hallo!Manchmal tut die Wahrheit eben weh.... ...MFG Meinetwegen, wenn Du unbedingt meinst, dann hab' ich jetzt eben Schmerzen. >>Jürgen
31. August 200718 J. Dachte bei den ersten Bildern auch, ach Du meine Güte ... mittlerweile habe ich aber noch ein paar andere gesehen ... könnte es sein, dass das Fhz in echt besser aussieht als auf Photos, so wie der C6? Wir werden es feststellen...
1. September 200718 J. passt gut zum auch schon völlig verwässerten XK.Mir ist's deshalb relativ egal, weil mir auch der alte Stype nicht gefallen hat, hab den gar nicht so recht als Jag wahrgenommen. So lange sie den lassen wie er ist: Dem kann ich nur zustimmen: Der hat mich auch DIREKT vom C6 abziehen können. Hier stimmt Design, Gewicht, Leistung... Allerdings freue ich mich weniger auf den Winter.
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