27. Oktober 200718 J. kann man sich nur auch bei Citroën wünschen...... seit einiger Zeit bietet VW ja den kleinen TSI motor an, wenig Hubraum, aber dank Turbo mit dieselmässigem Drehmoment unten raus. VWs langweilen mich dermassen, daß ich trotz Interesse an dieser Technik auf weitere "Recherchen" verzichtet habe. Seit recht kurzer Zeit bietet auch Fiat sowas an, 1.4 Liter Hubraum, im Grando Punto mit 120, im Bravo gart mit 150 PS, und da mir der Grande Punto eh sehr gut gefällt, hab ich nu mal meinen faulen Hintern in Bewegung gesetzt um mir das genauer anzuschauen b.z.w. zu erfahren....... Kurz gesagt - ich habe Mühe zu glauben, daß dieses Auto, das ich da gefahren habe, wirklich nur 1.4 Liter Hubraum hat...... Bis 1600 U/min ist er recht träge, aber schon ab 1600 geht sauber die Post ab; dazu sehr ruhig, das, was man hört klingt recht anständig. Hatte unmittelbar danach noch einen 1.9 L Diesel, auch 120 PS - keinerlei Leistungsvorsprung mehr spürbar (subjektiv), obwohl er objektiv da ist, denn im Diesel spürt man knapp 300 U/min früher, das er beisst.. Ehrlich, bin richtig begeistert, auch wenn das hier nicht gern gelesen wird :-) Übrigens nicht nur vom Motor, auch das Interieur des Grande Punto finde ich sehr gelungen, das macht was her - keinerlei Vergleich zu der billig-schlechten Machart des Vorgängers und so garnicht dem Ruf der Marke entsprechend. Und dennoch war die Probefahrt erschütternd ! Warum ? nun, im wörtlichsten Sinne - erschütternd, der Vorführwagen, den ich fuhr, hatte eine Sportausstattung mit entsprechend abgestimmten Fahrwerk und 17' Rädern, Waaaahnsinn - wie kann man sowas mögen ? Jeder lumpige Kanaldeckel lässt die Fuhre erzittern, ständig ist Unruhe in der Kiste - fast noch schlimmer als im Audi A3. Der Diesel war dann ein Linea Emocion, erheblich besser, ungefähr C4 niveau, also kein Vergleich mit 'nem Hydropneumaten, aber durchaus erträglich :-) wollt' ich nur mal erzählen.....vielleicht bekommt ja Citroën auch bald mal die kleinen BMW/PSA maschinen, dürften ja im Charakter ähnlich sein....
27. Oktober 200718 J. Wäre zu wünschen. richtig! Die Hochrehzahlmotoren besonders im C4 mit 2.0 L passen nicht zum Charakter der doch sehr schweren und komoden Fahzeuge.. Besser wäre ein durchzugsstarker Turbo oder Kompresoor... Gruß
27. Oktober 200718 J. Moin, mit Verlaub, aber das sind alles alte Hüte. Kleine Turbos gab es schon vor über 20 Jahren aus Frankreich und Italien. Beispielsweise gab es den R5 GT Turbo mit 1,4 Litern und knapp 100 PS. Und den kompakten R11 Turbo gab es sogar ohne Kriegsbemalung. Nur aus Wolfsburg kam damals nichts............. LG von Oliver, der gerne nen R5 GTTurbo hätte
28. Oktober 200718 J. Naja, in der aktuellen ams werden ja einige Kisten mit den kleinen Benzinern getestet. Soo toll sind die nicht. Wenn man die Leistung abruft, fangen die auch das trinken an. VW Tiguan 1.4 TFSI (150PS) - Testverbrauch 11,3 Liter Mini Clubman 1.4 (175 PS) - Testverbrauch 9,8 Liter (Maximal 14,0) Peugeot 308 150 THP - Testverbrauch 9,1 Liter Fiat Bravo T-Jet 150 - Testverbrauch 8,9 Liter Find ich jetzt für ne neue Motorengeneration nicht so revolutionär. Den 1.4 Liter TSI mit 170 PS, den VW als Wunderwerk der Technik dargestellt hat, bauen sie schon gar nicht mehr in den Tiguan ein. Gruß Markus
28. Oktober 200718 J. Hallo, die Grundidee des kleinen Turbos ist ja wohl auch, die Leistung nicht oder nur sehr selten abzurufen. So fährt man ein sparsames Autos, daß im Fall der Fälle doch ganz gut geht. Meist gurkt man man doch in der Kolonne oder im Stau herum. Sind eigentlich die Lagerschalen und Zylinder der kleinen Motoren heute größer geworden, so daß sie die Kräfte besser verkraften als früher oder hat man immer noch keinen Weg gefunden, das Innenleben eines Zweilitermotors in einen Vierzehnhunderter zu bekommen? Allenfalls als platzsparendes Pulver, das man dann in der Ölwanne findet? Schade... Gernot
28. Oktober 200718 J. Hallo! Die neue generation der kleinen Turbo-benziner unterscheidet sich erheblich von den Vorgängern aus den 70ern. Damals interessierte keinen die Drehmomentsteigerung, sondern ausschliesslich die höhere Leistungsausbeute durch Aufladung. Dementsprechend hatte die alte Turbo-Motoren auch eine ganz andere Leistungscharakteristik: riesen Turboloch bis 3500 oder 4000 U/min, danach alles auf einen Schlag. Ohne den Dieselmboom würde es die heutigen Turbo-benziner eben vielleicht gar nicht geben: die europäische Masse hat sich an die Diesel-Charakteristik gewöhnt, die Dieselmarktanteile kommen aber an die Sättigungsgrenze und nun werden eben Motoren mit Diesel-Drehmomententwicklung, sauberen Abgasen und hoher Drehfähigkeit gefordert. -Weiterer kleiner Vorteil der kleinen Turbos: mit ihnen kann man die überholten extremen Hubraum-Strafsteuern (wie z.B. in Griechenland ) komplett unterwandern. - Motoren mit Aufladung kann man in ihrer Leistung sehr einfach differnzieren. VW liefert den 1,4l-Turbo-Kompreesor mittlerweile in 3 Leistungsstufen: 140, 150 und 170 PS. Hinzu kommt ein 1,4l-Turbo ohne Kompressor mit 122/125 PS. Das Rezept hat sich schon beim Diesel bewährt: eine Hubraumstufe entwickeln und darus mit wenig technischen Änderungen verschiedene Leistungsstufen machen. -später kann man die Leistung kostengünstig regelmäßig erhöhen um neue Kaufanreize zu schaffen. Die Zeiten, in denen diverse Hubraumstufen mit unterschiedlichen Kolben usw. entwickelt werden mussten sind jedenfalls vorbei. Und daher ist die neue Turbotechnik dann auch gar nicht mehr teuer. -Renault hat bereits einen 1,2l-Turbo mit 100 PS im Programm, demnächst folgen neue 1,4l-Turbos. -Die größte Herausfordeung für das Marketing bleibt die Aufgabe, althergebrachte Karosseriegrößen/Hubraumschemata aus den Köpfen der Menschen zu eliminieren. Audi hat erstmal Angst vor dem kleinen Hubraum in der Mittelklasse: statt des 1,4l-Turbo-Kompressors verbaut Audi im A4 1,8l-Turbos mit 130/170 PS. Und im größeren A6 werden die 170 PS dann sogar aus 2,0l-Hubraum entwickelt (ebenfalls Turbo) BMW kombiniert die Motoren aus der BMW/PSA-Kooperation mit modernen Getrieben (6-gang-Schaltgetribe/6-Stufen-Automatik). PSA kombiniert die neuen Motoren jedoch bisher mit veralteten Getrieben (5-gang-Schaltgetriebe/4-Stufen-Automatik). Sobals PSA die neuen Motoren mit zeitgemäßen getrieben kombiniert (kombinieren darf), wird es die Motoren dann wohl auch im C5 geben. @phantomas (Die Tatsache, dass VW den 170 PS-1,4-TSI nicht im Tiguan anbietet hat wenig zu bedeuten. VW wird im Tiguan stattdessen einen 170-PS-2,0l-Turbo offerieren (siehe Audi A6). Im Tiguan liefert VW auch nicht das Direktschaltgetriebe, sondern die herkömmliche 6-Stufen-Wandlerautomatik von Aisin (bekannt z.B. auch aus Citroen C6).) MFG
27. November 200718 J. Naja, in der aktuellen ams werden ja einige Kisten mit den kleinen Benzinern getestet. Soo toll sind die nicht. Wenn man die Leistung abruft, fangen die auch das trinken an.VW Tiguan 1.4 TFSI (150PS) - Testverbrauch 11,3 Liter Mini Clubman 1.4 (175 PS) - Testverbrauch 9,8 Liter (Maximal 14,0) Peugeot 308 150 THP - Testverbrauch 9,1 Liter Fiat Bravo T-Jet 150 - Testverbrauch 8,9 Liter Find ich jetzt für ne neue Motorengeneration nicht so revolutionär. Den 1.4 Liter TSI mit 170 PS, den VW als Wunderwerk der Technik dargestellt hat, bauen sie schon gar nicht mehr in den Tiguan ein. Gruß Markus Bisher bin ich mit meinen Autos immer auf EU Schnitt gekommen... Gut auf der BAB wird es natürlich mehr sein.. auf den landtraße dafür eher weniger Finde den Klang der Benziner auch weitaus angenehmer als das Diesel gerassel.. Trotzdem soll man "nie nie" sagen .. Mache demnächst mal den Probefahrt im C4 Diesel..
28. November 200718 J. staune einmal mehr, wie lange die autoindustrie gebraucht hat, um endlich mal von den 16v-drehzahlorgeln, welche die aufgrund der papierform zu erwartende leistung zwischen 4500 und 8000 u/min bringen, einen höllenlärm veranstalten und erst noch saufen wie blöd, wegzukommen. kann mir das nur so erklären, dass alle in den 90-ern auf diesel gesetzt und den benziner vergessen haben. jetzt, mit der feinstaubdebatte, entdeckt man den benziner wieder. zum mitschwimmen im normalverkehr bewegt man sich zu 90% zwischen 1000 und 3000 u/min, die drehorgeln sind also für den normalverkehr untauglich, im gegensatz zu den niederdruckturbos, die genau dann den notwendigen punch haben und dann erst noch sehr sparsam laufen. citroen hätte die tct-motoren weiterentwickeln sollen statt stur auf die brustschwachen drehorgeln zurückzugreifen, welche immer noch in der gesamten modellpalette eingesetzt werden. wenigstens wagt man sich jetzt zaghaft mit dem 1.6t-motor von bmw (!!) wieder auf dieses terrain, aber das ist zu wenig. jetzt sind halt andere da, einmal mehr... gruss marc1234
28. November 200718 J. Hallo,die Grundidee des kleinen Turbos ist ja wohl auch, die Leistung nicht oder nur sehr selten abzurufen. So fährt man ein sparsames Autos, daß im Fall der Fälle doch ganz gut geht. Meist gurkt man man doch in der Kolonne oder im Stau herum. diese grundidee lag den TDIs einst auch zugrunde ... aber die praktische umsetzung scheitert einfach, fehlercode 99 => benutzer. und spätestens wenn dann doch leistung abverlangt wird schlägt das viel zu hohe gewicht der autos mit voller wucht auf den verbrauch durch. die technik ist sicher gut - fehlen noch die passenden autos dazu.
28. November 200718 J. @marc1234 Die Tatsache daß BMW die Dinger in den Mini einbaut heißt noch lange nicht daß die auch von BMW kommen. Obwohl das natürlich (insbesondere für deutsche Ohren) einen verführerischen Klang hat
28. November 200718 J. @peterT: je nach leseart ist es eine gemeinschaftsentwicklung zwischen bmw und psa, der motor hat ja im pug207 bereits seinen festen platz. der würde z.B. auch sehr gut in den c4 passen.
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