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Spritpreise

Hervorgehobene Antworten

vor 9 Minuten schrieb fredo:

Die Frage ging zwar nicht an mich, für mich wäre der Vergleich ähnlich.

Entweder weiter mit den 2000-5000 Euro Citroen C6 / Saab 9-5 fahren oder einen streckentrauglichen Elektriker, z.B. Hyundai Ioniq6, macht etwa 25000 Euro aufwärts. Ein ähnlich teurer Verbrenner kommt nicht in den Vergleich, da sehe ich den Vorteil gegenüber dem Status Quo nicht.

Das kann ich schon nachvollziehen, aber trotzdem hinkt so ein Vergleich ziemlich.

Ich hatte übrigens drei C6. Zwei Gebrauchte und einen Neuen (davor drei XM und davor vier CXe). Wenn ich die Gesamterfahrung und die TotalCostOfOwnership mit unseren Elektroautos heute vergleiche, dann bleibt nur noch ein Pluspunkt für den C6 übrig: das Fahrwerk. Alles andere war deutlich schlechter, auch die Gesamtkosten.

 

vor 3 Minuten schrieb Ronald:

Warum, durch die MTS-K stand doch schon immer im Raum das es zu einer Preis-Synchronisation kommt?

Mir ging es eher um die Wirkmächtigkeit des Kartellamtes insgesamt. Die gibt es nämlich praktisch nicht.

vor 38 Minuten schrieb -martin-:

Das kann ich schon nachvollziehen, aber trotzdem hinkt so ein Vergleich ziemlich.

Ich hatte übrigens drei C6. Zwei Gebrauchte und einen Neuen (davor drei XM und davor vier CXe). Wenn ich die Gesamterfahrung und die TotalCostOfOwnership mit unseren Elektroautos heute vergleiche, dann bleibt nur noch ein Pluspunkt für den C6 übrig: das Fahrwerk. Alles andere war deutlich schlechter, auch die Gesamtkosten.

Hinken in Sachen technische Vergleichbarkeit vielleicht, aber es ist das, was zur Auswahl steht. Und bei abgeschriebener Verbrenner gegen Jung-E-Auto sieht der Kostenvergleich nicht gut aus für das Elektroauto. Mein neu gekaufter Nissan Leaf war die teuerste Autoerfahrung, die ich machen durfte. 

Aber nochmal ganz klar: wäre ich Jungwagenkäufer mit der Auswahl junger Verbrenner gegen junges E-Auto, würde ich nicht zögern zum Elektroauto zu greifen.

vor 3 Stunden schrieb Ronald:

Ok, ich hatte die Situation vor der 2023 eingeführten 11. GWB-Novelle in Erinnerung. Da sah es nämlich anders aus:

Zitat

Vorher:

  • Sektoruntersuchung = vor allem Aufklärung und Bericht über Wettbewerbsprobleme.

  • Eingriffe waren im Wesentlichen nur möglich, wenn das Amt anschließend einen klassischen Rechtsverstoß nachweisen konnte, etwa ein Kartell oder den Missbrauch von Marktmacht.

  • Eine missbrauchsunabhängige Entflechtung als letztes Mittel gab es nicht.

Seit der 11. Novelle:

  • Nach einer Sektoruntersuchung kann das Amt Abhilfemaßnahmen anordnen, obwohl kein konkreter Verstoß gegen Kartellverbot oder Missbrauchsverbot bewiesen ist.

  • Diese Maßnahmen können verhaltensbezogen oder strukturell sein.

  • Als äußerstes Mittel ist nun sogar eine eigentumsrechtliche Entflechtung vorgesehen, allerdings nur unter sehr hohen Voraussetzungen.

Daneben hat die 11. Novelle noch zwei weitere wichtige Änderungen gebracht:

1. Sektoruntersuchungen wurden gestärkt und beschleunigt.
Das BMWK hat die Reform ausdrücklich damit begründet, die Befugnisse des Bundeskartellamts auszuweiten; in den Materialien wird außerdem beschrieben, dass Sektoruntersuchungen beschleunigt und als Grundlage für spätere Maßnahmen nutzbar gemacht werden sollten.

2. Die Vorteilsabschöpfung wurde verschärft bzw. praktikabler gemacht.
Schon in der offiziellen Kommunikation zur Novelle wird hervorgehoben, dass nicht nur Sektoruntersuchungen gestärkt, sondern auch die Vorteilsabschöpfung effektiviert werden sollte. Das zielt darauf, wirtschaftliche Vorteile aus Wettbewerbsverstößen leichter abzuschöpfen als zuvor.

Etwas feiner formuliert ist der Kernunterschied also:

Vor der 11. Novelle konnte das Bundeskartellamt nach einer Marktuntersuchung oft nur sagen:
„Hier funktioniert der Wettbewerb nicht richtig.“

https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2023/07_11_2023_GWB-Novelle.html

 

Arbeitskollege hat auf Grund der Dieselpreise seinen Fahrstil geändert und auf der Autobahn wird statt 130km/h nur noch max.110km/h gefahren.

Und siehe da: sein Berlingo HDi130 verbraucht nur noch  5l/100km, etwas über einen Liter weniger als vorher. Der Verbrauch sind keine BC-Daten, sondern selber errechnet. Für den Arbeitsweg hin und zurück fährt er täglich 70km. 

Ja, würde ich auch gerne machen. "Leider" habe ich das schon beim ersten "Preisschock" vor ein paar Jahren umgesetzt. Ohne vorher gerast zu sein.

Deswegen ist heute keine weitere Ersparnis drin. Einzige Möglichkeit zumindest beim Boxer den Verbrauch temporär wieder zu senken, wird jetzt der Wechsel auf Sommerreifen sein. Das macht 0,7 - 0,9 Liter aus.

Ich komme eher auf nen halben Liter, aber meine Sommerreifen hab ich auch nicht nach dem Rollwiderstand gewählt.

5 hours ago, -martin- said:

Warum vergleichst Du ein 6-jähriges Model S mit einem 25-jährigen XM?

Womit denn sonst, was wesentlich billiger wäre? Es muss ja kein S sein. Irgendein anderer Reisewagen in der gleichen Größe und mit 600+ km "Reichweite" täte es genauso. Da die Rückbank teilweise zum Personentransport dient, darf diese keinesfalls zu eng und "billig" sein (wie es zB in ner Verbrenner C-Klasse der Fall ist). Einsatzzweck ist fast ausschließlich Autobahn, einfache Strecke 200-600 km.
Mein XM ist 28. :P:D Ich frage mich, welche Rolle in dem Zusammenhang das Fahrzeugalter spielen soll. Das Fahrzeug befindet sich optisch und haptisch in einem vergleichsweise guten Zustand. Da sehen viele 10 Jahre alte PKW schlechter aus.
Das Alter und die Laufleistung für den BEV-Kandidaten habe ich so gewählt, dass eine ausreichende Wahrscheinlichkeit besteht über einen Nutzungszeitraum von 10 Jahren keine neue Antriebsbatterie zu benötigen.

Heute bin ich ausnahmsweise mal ne mehr oder weniger typische Pendlerstrecke gefahren (2x25 km). Die Mama meiner Mietenden musste zum Lungendoktor und außer mir hatte wohl niemand "Zeit". Sone Strecke kann man natürlich auch in einem elektrischen Schuhkarton zurücklegen. Und da stört es auch niemanden, wenn die Rückbank sich anfühlt als wäre sie aus Pappkarton geschnitzt.

Bearbeitet ( von schwinge)

vor 2 Minuten schrieb schwinge:

Womit denn sonst, was wesentlich billiger wäre?

Na mit nem 25 Jahren alten Model S natürlich. Musst Du halt noch 15 Jahre warten.

Wenig Elektro-Talibans hier.Bleibt die Schadenfreude wohl zuhause.

Da ist der XM dann aber auch wieder 15 Jahre älter (und ja, ich fahr den dann noch - oder einen der anderen die ich gebunkert habe). Muss ich dann wieder weitere 15 Jahre warten. Oder wie?
Ich sehe immer noch nicht, was das Alter eines PKW mit dessen Eignung für den vorgesehen Zweck zu tun haben soll. 
In meinem Besteckkasten hab ich zwei Sorten Besteck. Einmal Edelstahl von IKEA, das ist relativ neu. Einmal uraltes Zeug welches meine Eltern hier zurückgelassen haben. Das Eine gabelt, messert, und löffelt wie das Andere.

Es geht doch letztlich aber darum, wie man als Verbrennerfahrender den "hohen Spritpreisen" entkommen kann. Und da ist meiner Ansicht nach der Erwerb eines BEV keine Option. Es sei denn, es stünde ohnehin ein "neues" Fahrzeug auf der Einkaufsliste.
Ich will ja auch nicht Batteriefahrzeuge schlechtreden. Wenn ich die Kohle hätte, hätte ich ein S und einen Cybertruck auf dem Hof stehen. Und meine mühsam angesammelten XM-Werke hätte ich kurzerhand zum Einschmelzen verbracht.
Die Kohle hab ich aber leider nicht. Und viele andere die ich kenne auch nicht.

Bearbeitet ( von schwinge)

Vorgestern mit einem 2001 er Berlingo mit 340.000 km ohne Mängel durch TÜV gefahren.  Gekauft für 3000 vor 10 Jahren mit 188000 km ....

TÜV-Prüfer meinte, das merkt man dem Auto nicht an, soviel zu km Alter und Zustand

vor 13 Minuten schrieb schwinge:

Es geht doch letztlich aber darum, wie man als Verbrennerfahrender den "hohen Spritpreisen" entkommen kann. Und da ist meiner Ansicht nach der Erwerb eines BEV keine Option.

Das dürfte eine individuelle Rechnung sein. Am Ende sind Prognosen schwierig. Vor allem wenn sie, wie Mark Twain angemerkt haben soll, die Zukunft betreffen. Wie viele Kilometer muss man im Jahr fahren, damit sich eine Anschaffung lohnt? Ist das D-Ticket-Abonnement zusätzlich zum eigenen PKW eine Option? Oder stattdessen? Und wie sieht es mit Car Sharing aus? Nicht jeder muss jeden Tag reisen. Wer täglich mehrere Kilometer zurücklegen muss, ist für jede Fahrt ein eigenes Fahrzeug vonnöten? Das alles kann man nicht pauschal beantworten.

Grüße
Andreas

Das Deutschlandticket - ideal wenn man gerne mit Taxi und Uber reist weil die Bimmelbahnen in die man mit diesem Ticket rein darf ständig verspätet sind oder einfach komplett ausfallen. Und überhaupt funktioniert es für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung nicht weil der nächste Bahnhof schlicht und einfch zu weit weg ist.

Car Sharing? Funktioniert in Ballungsräumen bestimmt genauso gut wie ÖPNV - aber auf dem Land ist oft beides inexistent.

Wer verallgemeinert, hat im Allgemeinen unrecht :)

vor 2 Stunden schrieb schwinge:

Es geht doch letztlich aber darum, wie man als Verbrennerfahrender den "hohen Spritpreisen" entkommen kann.

Mit einem 40-jährigen XM vermutlich gar nicht.

 

Wegen aktuell  20 - 30 € mehr im Monat muss ich nicht über ein anderes Auto nachdenken, zumal der C5 gut 2l weniger verbraucht als der Xsara zuvor. 

vor 7 Minuten schrieb Ronald:

Wegen aktuell  20 - 30 € mehr im Monat muss ich nicht über ein anderes Auto nachdenken, zumal der C5 gut 2l weniger verbraucht als der Xsara zuvor. 

Zum Ausgleich verbraucht mein C5 gut 2l mehr als mein Xsara zuvor :D

(zum Glück muss ich derzeit nicht viel fahren...) 

Mit nem alten 2,1 TD und Bosch-ESP vielleicht, wenn man noch irgendwo RME bekommt. Der Raps-Dieselersatz hat interessanterweise die Preissteigerungen der letzten Wochen nicht mitgemacht und liegt (in Schweden) bei umgerechnet 1,73 €. Oder mit einem Benziner-XM in Grenznähe zu Frankreich, dort ist E85 auch je Energiegehalt wesentlich günstiger als Benzin.

Sind aber natürlich alles Nischen, die mit den Autos auch nicht unbedingt "out of the box" funktionieren - man muß wissen, was man tankt und tut.

Den C5 HDi bekomme ich im Alltag auf knapp über 5 l/100 km, was für die Größe und Masse des Autos sehr okay ist. Zum Glück ist das Salzwetter vorbei, so daß ich wieder alle Strecken, die sich auf bis zu 60 km zwischen von zu Hause wegfahren und wieder heimkommen beschränken, elektrisch mit dem AX fahren kann.

vor 3 Stunden schrieb bx-basis:

Das Deutschlandticket - ideal wenn man gerne mit Taxi und Uber reist weil die Bimmelbahnen in die man mit diesem Ticket rein darf ständig verspätet sind oder einfach komplett ausfallen.

Meine persönliche Erfahrung ist eine komplett andere. Ich fahr jetzt seit einem halben Jahr 2 bis 3 mal die Woche mit der Bahn eine Strecke von einfach 150 km,  einmal umsteigen, hin und zurück also 300km. Bis auf eine Fahrt war alles pünktlich und problemlos und für Lebensmüde kann die Bahn nichts.  Gut, der Regionalexpress macht manchmal seltsame Geräusche und wenn Kindergeburtstag ist im Abteil dann ist es etwas laut aber dafür gibts Kopfhörer mit Umgebungsgeräuschunterdrückung. 
Vor dem Deutschlandticket dieselbe Strecke mit dem Auto, quasi regelmässig Stau, entweder wegen Unfall oder Baustelle oder weil einfach zuviel Verkehr.
Preislich ist das Ticket sowieso konkurrenzlos. 
🙂     

Bearbeitet ( von SeppCx)

17 minutes ago, SeppCx said:

Preislich ist das Ticket sowieso konkurrenzlos. 

  Das ist so billig, da gibts keine Frage. Sofern man Anbindung hat.
Und Sepp, ich freue mich für dich, dass auf deinem Abschnitt gerade alles rundzulaufen scheint. Das ist leider nicht überall der Fall. Ich bin 7 Jahre lang S-Bahn von Meißen nach Dresden gefahren, vor 20 Jahren, das war teilweise recht übel.
Seit ner handvoll Jahren fährt n Kumpel regelmäßig ICE von Dresden nach Hamburg und zurück. Nur, wenn er unbedingt muss. Es gelingt ihm leider nicht immer, seinem Arbeitgebenden nen Mietwagen rauszuleiern.
Ich persönlich fahre lieber FlixBus. Das ist zwar in gewisser Weise nen Risikospiel, aber unter dem Strich ist auf den Bus mehr Verlass als auf ne Bahn.

1 hour ago, -martin- said:

Mit einem 40-jährigen XM vermutlich gar nicht.

Mich persönlich interessiert das nicht die Bohne. Sollte der Spritpreis 5 Euro deutlich überschreiten, muss ich langsam nochmal nachrechnen - dann komm ich im E-Auto-Bereich an.

Deine Erfahrungen mit dem C6 wundern mich nicht. Ich habe es verpasst, mir zum Produktionsende einen (oder besser zwei oder drei oder vier) junge Gebrauchte zu kaufen. Da waren die übel billig zu bekommen - reihenweise 1-2 Jahre "alte" HDi 240 mit <100k km für 12000 rum. Alles andere - finanzieller Wahnsinn.
In den Jahren danach hab ich immer wieder geliebäugelt - aber da wars zu spät.

Bearbeitet ( von schwinge)

Schnell nochn Zitat aus der guten alten Zeit: 
 

Zitat

Auf dem Rückflug von einem Wirtschaftsgipfel in Tokio zu Beginn der zweiten Ölkrise im Juli 1979 sagte Helmut Schmidt einem mitreisenden Redakteur der Süddeutschen Zeitung, die Industrieländer müssten sich nun endlich unabhängiger machen von den Öllieferanten in Nahost. Seine Regierung werde darauf drängen, schnell neue Technologien zu entwickeln, für die Vergasung von Kohle und zur Nutzung von Sonne und Erdwärme, auch damit später auf die Kernenergie verzichtet werden könne. Autos würden in der Zukunft statt mit Benzinmotoren mit Batterien angetrieben, sagte Schmidt. Mehr als 46 Jahre später steht fest: Diese Aufgabe ist noch immer nicht erledigt.

https://www.sueddeutsche.de/politik/oelpreis-energiekrise-reformen-geschichte-helmut-schmidt-li.3453447

vor 7 Stunden schrieb Kirunavaara:

Zum Glück ist das Salzwetter vorbei, so daß ich wieder alle Strecken, die sich auf bis zu 60 km zwischen von zu Hause wegfahren und wieder heimkommen beschränken, elektrisch mit dem AX fahren kann.

Gibt es sonst einen "Kurzschluss"?

Unterbodenschutz und Konservierung rechnen sich (doch) nicht? 

Die Mischung aus Schneematsch, Splitt und Salz ist hier echt heftig. Da kann man konservieren wie man will, die Substanz leidet trotzdem. Das tut man keinem Liebhaber-Auto an. Zudem wird es bei Kälte mit der Reichweite knapp. 

Vielleicht sollte ich mir für den Winter noch nen C-Zero besorgen. Die sind inzwischen auch für ziemlich wenig Geld zu haben, und selbst bei Minusgraden dürften die benötigten 50 km Reichweite noch drin sein.

Bearbeitet ( von Kirunavaara)

vor 5 Minuten schrieb Kirunavaara:

C-Zero

 

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