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Spritpreise

Hervorgehobene Antworten

Hohe Spritpreise

Wer elektrisch fährt, kommt billiger weg

Zitat

 

Verbände rechnen vor, was E-Auto-Fahren in Zeiten hoher Energiepreise finanziell bringt. Die EU berät über schwächere Klimaregeln für die Autobranche.

T&E rechnet mit langfristigen Folgen für Spritpreise

Die Au­to­r:in­nen der T&E-Studie nehmen an, dass die durchschnittlichen Spritpreise in der EU bei etwa 2 Euro pro Liter bleiben. Das schließen sie aus der Energiekrise im Jahr 2022, als Russland seinen Krieg gegen die Ukraine ausweitete, der Ölpreis auf etwa 100 US-Dollar pro Barrel anwuchs und sich die Spritpreise eine Weile auf hohem Niveau hielten.

Das Betanken eines durchschnittlichen Benziners würde so 14,20 Euro pro 100 Kilometer kosten, rechnet T&E vor – 3,80 Euro mehr als vor dem Krieg zwischen Iran und Israel sowie den USA. Fürs Laden eines E-Autos müssten die Fah­re­r:in­nen infolge höherer Gas- und Strompreise 6,50 Euro für 100 Kilometer zahlen, nur 0,70 Euro mehr als vorher. Hierbei setzt T&E voraus, dass der durchschnittliche Strompreis für Kun­d:in­nen in der EU „mittelfristig um 12 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 steigen wird“.

Die Auswirkungen des Irankriegs auf die Strompreise seien komplex und schwierig zu beziffern, gibt Patrick Plötz, Leiter der Abteilung Energietechnologien am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe zu Bedenken. „Die grundsätzliche Aussage der Studie finde ich aber total richtig.“ Selbst wenn sich die akute Ölkrise schnell entspannen würde, blieben die Benzinpreise langfristig teurer – zum Beispiel wegen steigender CO₂-Preise auf nationaler und europäischer Ebene. „Je höher der Benzinpreis, desto attraktiver ist das E-Auto“, meint Plötz.

 

https://taz.de/Hohe-Spritpreise/!6163432/

Was hat diese Meldung mit LPG zu tun? 
Sogutwie nix. ;)

Bearbeitet ( von schwinge)

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Angriffe-auf-Katar-schraenken-Fluessiggas-Export-auf-Jahre-ein-id30489844.html

Edit: Ist wohl LNG und nicht LPG..

Edit 2: "Die Exporte von Kondensat werden laut Kaabi um rund 24 Prozent einbrechen, die von Flüssiggas (LPG) um 13 Prozent."

Bearbeitet ( von AndreasRS)

Der größte Irrtum deutscher Verkehrspolitik ist für mich die Pendlerpauschale (die nicht mehr so heißt, ich weiß). Sie motiviert die Leute dazu, die Entfernung zu ihrer Arbeit bei ihrer Wohnortwahl weniger stark zu gewichten und führt dadurch zu mehr Verkehr.  

Ich selbst bin auch ein Deutschlandticket-Pendler. Seit ca. 8 Jahren fahre ich mit dem Zug zur Arbeit. Es gab ab und zu mal eine (lange angekündigte) Streckensperrung, in dieser Zeit brauchte ich tatsächlich ein Auto. Ansonsten fährt die Bahn in aller Regel zuverlässig. Am Zielort habe ich ein Fahrrad geparkt, womit ich dann die letzten paar Kilometer vom Bahnhof bis zur Arbeit zurücklege. Entsprechend sind mir die Spritpreise im Moment auch relativ wurscht. 
Ich habe mir damals aber auch gezielt einen Wohnort mit Bahnanschluss gesucht und bin dort auch absichtlich in Bahnhofsnähe gezogen. Täglich mit dem Auto zu pendeln fand ich schon vor 8 Jahren nicht mehr zeitgemäß.

 

2 hours ago, highharti said:

Der größte Irrtum deutscher Verkehrspolitik ist für mich die Pendlerpauschale (die nicht mehr so heißt, ich weiß). Sie motiviert die Leute dazu, die Entfernung zu ihrer Arbeit bei ihrer Wohnortwahl weniger stark zu gewichten und führt dadurch zu mehr Verkehr.  

Das propagierte ich bereits vor geraumer Zeit in "Wie können wir unsere Städte emissionsfrei machen".
Die Pendlerpauschale gehört sich vollständig wegrationalisiert. Das ist staatlich subventionierte CO2-Emission, nix weiter.
Bei mir gäbe es allenfalls für auf zu Fuß in selbstgeschnitzten Schuhen aus Pappelholz zurückgelegte Strecken Kilometergeld. 
Auf diese Art könnte man ein größere Zahl dazu "überreden", für den Arbeitsweg auf ÖPNV statt Individualverkehr umzusteigen.
Plus, wenn man das eigene Fahrzeug dann nurnoch zweimal im Monat für größere Erledigungen oder Belustigungen benötigt, kann man das auch gleich wegrationalisieren  und sich ggf fix was mieten.

Ich hatte die ersten 2 Jahre zurück in D auch nur Mietwagen genommen. Das funktioniert absolut problemlos. Bestellt per App, hin, Karte, Unterschrift, Schlüssel, ab die Post. Fix ums Auto gelaufen und eventuelle für einen Blinden erkennbare Schäden geknipst, fertig.
Aber immer 35 km mit dem Radl zur Mietstation sind mir dann doch irgendwann zuviel geworden. Und man muss halt immer nen paar Stunden vorher anrufen was man denn für nen Auto kriegt. Die wollten mir mal nen A4 statt nem gebuchten Superb Combi verkaufen. Blieb nix übrig als mich dann für nen A6 Avant gehörig abkassieren zu lassen (um 600 Glocken statt 250 fürs Wochenende). Nen A4 wäre untauglich für die längere Fahrt mit 4 Personen gewesen. Nicht nachvollziehbar, wie die Verleiher ihre Fahrzeuge in die Kategorien einordnen...

vor 3 Stunden schrieb schwinge:


Die Pendlerpauschale gehört sich vollständig wegrationalisiert. Das ist staatlich subventionierte CO2-Emission, nix weiter. 

Die Pendlerpauschale bekommt man auch, wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt; man bekommt sie auch, wenn man zur Arbeit läuft. 

vor 3 Stunden schrieb schwinge:

 Auf diese Art könnte man ein größere Zahl dazu "überreden", für den Arbeitsweg auf ÖPNV statt Individualverkehr umzusteigen.

Wenn die  fahren, daß sie zu den persönlichen Arbeitszeiten passen, kann man das machen.

vor 4 Stunden schrieb EntenDaniel:

Die Pendlerpauschale bekommt man auch, wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt; man bekommt sie auch, wenn man zur Arbeit läuft. 

Nachdem Robert Habeck für diese Wissenslücke lange gescholten wurde, sollte es mittlerweile zum Allgemeinwissen gehören. 

Man "bekommt" diese aber nicht, sondern diese zählt zu den "einkommensteuemindernden" Werbungskosten. 

https://www.finanztip.de/entfernungspauschale/

 

Bearbeitet ( von Ronald)

Gute Nachricht für mich - beim einmotten vom Xantia im Oktober vollgetankt. Wertsteigerung Inclusive.😏

  • Ersteller
vor 9 Stunden schrieb schwinge:

Bei mir gäbe es allenfalls für auf zu Fuß in selbstgeschnitzten Schuhen aus Pappelholz zurückgelegte Strecken Kilometergeld. 

 

und die ersten 10 Kilometer lauf ich hinter dir her, nur um zu sehen wie du mit den Holzschuhen läufst ............ ;)

vor 12 Stunden schrieb highharti:

Ich selbst bin auch ein Deutschlandticket-Pendler. Seit ca. 8 Jahren fahre ich mit dem Zug zur Arbeit. Es gab ab und zu mal eine (lange angekündigte) Streckensperrung, in dieser Zeit brauchte ich tatsächlich ein Auto. Ansonsten fährt die Bahn in aller Regel zuverlässig.

Das mit der Zuverlässigkeit haben meine beiden Söhne leider ganz anders erlebt.

vor einer Stunde schrieb bx-basis:

Das mit der Zuverlässigkeit haben meine beiden Söhne leider ganz anders erlebt.

Schon klar daß es nicht überall klappt und das Vieles bei der Bahn im Argen liegt. Aber man sollte auch die positiven Erlebnisse erwähnen damit die Stimmung nicht komplett i.d.A. geht. Nützt ja nur den ...(wir wissen schon)😊

Bearbeitet ( von SeppCx)

Ich hatte ja nun in den letzten Wochen das Vergnügen, öfter mit den Öffis zu fahren. In dieser Zeit gab es zweimal Streik und einmal einen Totalausfall weil irgendwo im Augsburger Osten ein Toyota eine Bahn gerammt hat. Ich fuhr dann jeweils Taxi zu den Untersuchungen/OP Vorbesprechungen, was selbst für meine Verhältnisse teuer ist.

Am Ende bin ich natürlich froh, daß es die Öffis gibt, aber es muß einem klar sein, daß die signifikant unzuverlässiger sind als ein Citroën. Der hat noch nie gestreikt. Und das in 38 Jahren. Öffi dreimal in zwei Monaten. 

Gernot

Ich musste heute Tanken. 2,269 EUR für einen Liter Diesel. Würde der Aufschlag in den angewandten Klimaschutz gehen, würde ich das gerne zahlen. So blase ich der Untergangswirtschaft noch mehr Zucker in den Arsch. 

In Kronberg heute 2,309 € für Diesel und 2,079€ für E10 ..

Wir werden dieses Jahr noch die 3,00€ sehen, Dirk.

Hier im Gloustershire, Vereinigtes Königreich, kostet der Liter Super gerade £1,44, umgerechtet €1,70.

Finde den Fehler.

Bearbeitet ( von holger s)

Heute früh 2,19€ für Diesel, alles andere auch erstmals über 2€.

vor 10 Stunden schrieb bx-basis:

Das mit der Zuverlässigkeit haben meine beiden Söhne leider ganz anders erlebt.

Am Ende kommt es immer auf die konkrete Verbindung an. Ich denke aber, dass den allerwenigsten klar ist, dass die Pünktlichkeit im Regionalverkehr immer noch bei ca. 90% liegt. In vielen S-Bahn-Netzen sind es über 95%. Die schlechte Gesamtpünktlichkeit kommt durch den Fernverkehr zustande. 

Ich werbe dafür auszuprobieren, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Auf meiner Strecke ist die Bahn, was die Pünktlichkeit und Berechenbarkeit angeht, das zuverlässigste Verkehrsmittel. Ich lege Termine oft auf "10 Minuten nach planmäßiger Ankunft". Mit dem Auto würde ich das nicht machen.

Abends ist die Pünktlichkeit tendenziell etwas schlecher. Aber das ist okay, Verspätungen sehe ich meistens schon im Büro und gehe dann halt entsprechend später los. Dass ich mir am Bahnhof die Beine in den Bauch stehe, wie man sich das als Auto-Pendler vielleicht vorstellt, passiert äußerst selten. Gefühlt vielleicht ein Mal im Jahr.

Meine Erfahrung im Raum Frankfurt ist, daß innerhalb der Stadt Frankfurt die U-& S-Bahnen sehr pünktlich fahren und man sich auf die Bahn verlassen kann. Als ich damals in Frankfurt wohnte, bin ich innerhalb Frankfurts nur mit der Bahn gefahren. Ab und an bin ich auch mit der Bahn zur Arbeit - ging fast schneller als mit dem Auto - und sie fuhr auch zu Zeiten, wo ich pünktlich zur Arbeit komme.

Seit dem ich nicht mehr in Frankfurt wohne, sieht es anders aus. Richtung Frankfurt kommt man relativ gut, aber die Querverbindungen sind zum Teil katastrophal. Mit den Öffis komm ich morgens nicht pünktlich zur Arbeit. Was hinzu kommt sind die Fahrzeiten. In Frankfurt kommt man mit der Bahn tatsächlich schnell voran, und man ist zum Teil schneller als mit dem Auto. Außerhalb Frankfurts dauert manche Verbindung so lange, daß man trotz Hügellandschaft selbst mit dem Fahrrad schneller ist.

Falls jetzt einer mit dem Satz kommt, den ich schon öfter hörte: "Dann zieh in den Ort, wo du arbeitest". Die Mietkosten für eine anständige Wohnung sind so viel höher, als da, wo ich jetzt wohne - so hoch können meine Fahrtkosten gar nicht sein, daß sich das rechnen würde an den Arbeitsort zu ziehen.

So ist das. Frage einmal einen der Pendler aus Augsburg oder einem Dorf dazwischen nach München, warum sie das tun. Außerdem lebt es sich auf dem Land viel entspannter. Da kommen Freunde zu Besuch und die parken einfach so wenige Meter weg vor dem Haus. Kein Anwohnerparken, keine Parkscheibe unter der Woche. 

Gernot

vor 8 Stunden schrieb highharti:

Ich werbe dafür auszuprobieren, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Auf meiner Strecke ist die Bahn, was die Pünktlichkeit und Berechenbarkeit angeht, das zuverlässigste Verkehrsmittel. Ich lege Termine oft auf "10 Minuten nach planmäßiger Ankunft". Mit dem Auto würde ich das nicht machen.

Mein Schwiegervater ist 30 Jahre mit dem Zug ins Büro gefahren, an beiden Bahnhöfen hatte er ein Fahrrad und seine Bürozeiten paßten zum Fahrplan - hat prima funktioniert und würde vermutlich sogar heute noch klappen, denn dieser kurze Streckenabschnitt (Emden - Leer) bietet nur wenig Potential für Verspätungen.

Mein Sohn ist in den vergangenen Jahren viel mit dem Zug gefahren, auf unterschiedlichen Strecken und leider sehr häufig mit Problemen. Es ging da auch nicht um kurze Fahrten von A nach B sondern von A über B und C nach D, also Verbindungen mit Anschlußzügen. Und selbst wenn man da großzügige Umstiegszeiten plant und nicht den letzten oder vorletzten Zug am Startbahnhof wählt geht es immer noch sehr häufig schief und am Ende strandet man irgendwo weil der letzte weiterführende Zug einfach schon weg ist.

In die Verlegenheit auszuprobieren mit dem ÖPNV zu pendeln werde ich erstmal nicht kommen, denn da wo ich wohne ist er schlicht und einfach inexistent. Eine einzige Buslinie die 3x täglich das Dorf anfährt - aber nicht in Richtung meiner Arbeitsstelle...

Es gibt natürlich auch Pendler aus München zur KUKA. Die fahren bis zum Bahnhof Hochzoll und laufen dann zwei Kilometer zur KUKA oder sie haben am Bahnhof ein Fahrrad, das halt von Zeit zu Zeit geklaut oder massakriert wird. Mit einer leichten Tasche und ohne körperliche Gebrechen alles kein Problem.

Wenn man Meßgeräte usw. dabei hat ist es aber deutlich besser, gleich im Bürogebäude zu parken. Und wenn es am Nachmittag in die Versuchshalle im Industriegebiet geht, ist in Sachen Öffis sowieso Ende Gelände. Da ginge es erstmal mit der Tram Richtung Innenstadt, dann Umsteigen in den Bus und bis zu dessen Endhaltestelle. Dann - der Bus fährt zurück eine andere Route als hin - noch eine Kurzstrecke und schon ist man da. Macht schmale € 4,20 + € 2,10 für eine Route. OK, man macht da noch eine schöne Fahrt durch die Stadt und wer weiß, wen man im Bus so trifft, mit dem Auto ist man da in 10 Minuten da. 

Gernot

Bearbeitet ( von Gernot)

vor 23 Stunden schrieb Kronberger:

In Kronberg heute 2,309 € für Diesel und 2,079€ für E10 ..

Mal zum Vergleich:

Habe die letzten Tage in Spanien E10 für 1,74 Euro getankt. Diesel lag bei 1,95 Euro.

Wir haben in D schon sehr besonderen Kraftstoff🙃

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