25. März 20224 J. vor 4 Stunden schrieb Ebby Zutt: Na, dann ist’s ja gut ich Selbständiger kriege 300€ und zahle später über Steuern 500 € zurück. War das so gedacht? 😎 Ob es so gedacht war, lasse ich offen. Dass es zwangsweise so kommen muss, ist logisch. Wenn der Staat für die Gewinne der Raffinerien zahlt, muss er das Geld ja irgendwo her holen. Und Kleinunternehmer sind nun mal die besseren Steuerzahler als Grosskonzerne. Neu ist das ja nicht. Und dass der Staat seine Büros und seine Arbeitskräfte auch nicht geschenkt kriegt, ist nun auch nicht neu. Genau deshalb hab ich einem guten Freund, der im Transportgewerbe soloselbständig ist und bei den Spritpreisen nicht mehr weiss, wovon er tanken soll, und deshalb Steuersenkung oder Staatsrabatt forderte, erklärt, dass das nicht in seinem Sinn wäre, weil wenn der Staat die Raffinerien zahlt, er das ja mit Steuergeld macht. Im Zweifel mit seinem, und im Zweifel mit aufschlag. Wenn, dann muss man Kartelle zerschlagen, oder staatlich festlegen, was der Sprit höchstens kosten darf, und damit, was sich die Raffinerie nehmen darf. Alles andere ist Umverteilung von Steuergeld von unten nach oben. Weil die oben in der Regel relativ weniger Steuern zahlen, als die kleinen, die eben nicht mal eben mit Arbeitsplatzverlust und Sitzverlegung drohen können, die Raffinerien aber eben den big Playern gehören. Da kam dann kein Widerspruch mehr, und die Diskussion war beendet. Schade eigentlich, denn ich würde auch gern billigere Ölprodukte haben. Aber eben nur, wenn das unterm Strich auch noch stimmt.
25. März 20224 J. Sag ich doch, die Gewinne der Energiekonzerne so besteuern, dass ab einem festgelegten Preis die Steuer den Gewinn abschöpft. ( so wie ich die Lobby kenne, Ära dieser Basispreis schon noch komfortabel für die Konzerne). Edit ( es ist ja noch früh am Morgen). Gewinne müssen da versteuert werden, wo sie entstehen, sonst funzt das nicht. Bearbeitet (25. März 20224 J. von Ebby Zutt) Ergänzt
25. März 20224 J. vor 5 Stunden schrieb Ebby Zutt: Sag ich doch, die Gewinne der Energiekonzerne so besteuern, dass ab einem festgelegten Preis die Steuer den Gewinn abschöpft. ( so wie ich die Lobby kenne, Ära dieser Basispreis schon noch komfortabel für die Konzerne). Edit ( es ist ja noch früh am Morgen). Gewinne müssen da versteuert werden, wo sie entstehen, sonst funzt das nicht. Der Gedanke gefällt mir an sich. Es dürfte aber weniger Aufwand sein, als Steuern zu erheben, wenn man einfach festlegt, was bei dem Ölpreis der Liter an der Zapfsäule kosten darf. Wenn man das dann indexiert, steigen die Gewinne immer noch mit den Preisen an, aber eben nicht mehr beliebig. Festlegen müsste man auch, dass unterhalb dieser Obergrenze der freie Markt herrscht. Macht man das über die Steuer, dann werden nur Gewinne abgeschöpft, und je grösser ein Konzern, umso einfacher wird es, Gewinne zu steuern. Macht man zu wenig, dann stellt man Konzernintern halt ein paar Rechnungen so, dass herauskommt, was man will, oder man verkauft eine Immobilie oder so. Macht man zu viel Gewinn, dann stellt man dem Abschreibungen entgegen, oder sorgt für Mehraufwand. Sei es, indem man Mittel im Konzeern woanders hin lenkt (über Lizenzrechte oder Markenrechte, oder über Beraterverträge... der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Nimmt man hingegen die Zapfsäulenpreise, und sieht sich die Kostenstruktur an, kann man da dran wesentlich weniger drehen, und die Steuerungstricks der Konzerne beschränken sich dann auf den Gewinnanteil, den man aber eben deckelt. Es funktioniert dann nicht einmal, die Raffinerie woanders hin zu verlegen. Erstens kostet das Milliarden, und zweitens produzieren die auch für den Export, müssen sich da aber nach dem Markt richten. Wer zu teuer anbietet, verkauft eben weniger. Und was zu teuer ist, kann man im gedeckelten Heimmarkt an der Zapfsäule ablesen... Nicht zuletzt: Da gehts um die Landesversorgung: Wenn der russische Staat Raffinerien besitzen kann, können das andere auch. Geht ja bei Autoherstellern auch.
25. März 20224 J. Der Gewinn ist doch nicht höher als die nun geplante Reduzierung der Energiesteuer. Der Gewinn steckt in den 111,3 bzw. 133,6 ct, nicht um Verkaufspreis. Der Gewinn wird kleiner sein, als die nun kommende reduzierte Energiesteuer (35,5 ct/ l Benzin; 33 ct/l Diesel) und hätte somit weniger Wirkung.
25. März 20224 J. Hab jetzt auf die Schnelle nur diese Focus-Grafik gefunden, aber man sieht das sich der (Kriegs-)Gewinn für die Konzerne verdoppelt hat. https://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreise/es-ist-nicht-der-oelpreis-benzinpreis-auf-rekordhoehen-wer-wirklich-an-den-steigenden-spritkosten-schuld-ist_id_69881342.html
25. März 20224 J. vor 1 Minute schrieb SeppCx: Hab jetzt auf die Schnelle nur diese Focus-Grafik gefunden, aber man sieht das sich der (Kriegs-)Gewinn für die Konzerne verdoppelt hat. https://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreise/es-ist-nicht-der-oelpreis-benzinpreis-auf-rekordhoehen-wer-wirklich-an-den-steigenden-spritkosten-schuld-ist_id_69881342.html Genau, Marge verdoppelt. Danke, liebe Konzerne. Bearbeitet (25. März 20224 J. von Kugelblitz)
25. März 20224 J. Zitat Der Anteil am Spritpreis, der an die Konzerne geht, erhöhte sich seit Anfang Februar um 108 Prozent von 20 auf 43 Cent pro Liter. Das ist allerdings nicht gleichbedeutend mit der Marge oder dem Gewinn. Von dem Geld müssen die Konzerne noch ihre eigenen Kosten decken, etwa für Personal, den Transport und die Lagerung des Sprits. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese in den vergangenen sieben Wochen nicht so stark gestiegen sind. Personal- und Lagerungskosten sind unabhängig vom Rohölpreis, einzig der Transport könnte sich durch gestiegene Ölpreise leicht erhöht haben – aber eben auch nur um maximal 23 Prozent. https://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreise/es-ist-nicht-der-oelpreis-benzinpreis-auf-rekordhoehen-wer-wirklich-an-den-steigenden-spritkosten-schuld-ist_id_69881342.html
25. März 20224 J. vor 3 Minuten schrieb Ronald: https://www.focus.de/finanzen/news/benzinpreise/es-ist-nicht-der-oelpreis-benzinpreis-auf-rekordhoehen-wer-wirklich-an-den-steigenden-spritkosten-schuld-ist_id_69881342.html Stimmt, dann hat sich die Marge nicht verdoppelt, sondern verdreifacht oder vervierfacht. Mehr als 20 Cent pro Liter zusätzlich, die direkt in den Gewinn fließen...
25. März 20224 J. Ich behaupte mal die Energiesteuersenkung hat nur einen kurzen Effekt (< 3 Monate), denn jetzt "kennt" die Mineralölindustrie die "Schmerzgrenze" und strebt diese weiter an. Es wir einen Algorithmus geben, der die dutzenden Preisänderungen und deren Wirkung auf den Umsatz am Tag auswertet.
25. März 20224 J. Dann brauchen wir polnische Verhältnisse, da zappeln die Spritpreise nicht so rum, sind wochenlang gleich. Geht doch
1. April 20224 J. Am 8.3.2022 um 20:01 schrieb RalphB: Uns solange hier immer noch (heue!) am Kiosk der Wagen läuft, während die Vögel Bier kaufen gehen, ist Sprit einfach noch nicht teuer genug.
2. April 20224 J. Es soll Autos geben, da kann man im Autokino den ganzen Film übers Radio hören und das Radio bleibt nach dem Abstellen des Motors an. 🤔
2. April 20224 J. Heute Morgen habe ich auch ( wie der Nachbar seinen Diesel) den Motor gestartet, in aller Ruhe die Scheiben freigekratzt und der Innenraum war direkt schön warm. Hat 1,1 KWh gezogen.
20. Mai 20224 J. Das bloedeste Projekt seit dem Turmbau zu Babel, die Subvetionierung des Kraftstoffes, ist ja jetzt beschlossen worden. Hilft niemandem wirklich, wird wohl am 1. Juni ein ordentliches Chaos an den Tankstellen verursachen und bezahlt werden muss die Aktion natuerlich auch. Der guenstigste Fall, von den Profiteuren, wird es nicht sein, sondern von denen die wenig Auto fahren. Ueber das 9 Euro-Ticket kann man ja noch streiten, aber ueber diese kontraproduktiven Massnahme freuen sich wohl hauptsaechlich die Mineraloelkonzerne, bei denen sicher ein Teil der Reduzierung haengen bleibt.
20. Mai 20224 J. Genauso siehts aus. Der dumme Michl freut sich trotzdem - so zumindest mein Eindruck im Bekanntenkreis. Da kann ich nur mit Unverständnis den Kopf schütteln.
25. Mai 20224 J. Am 6.3.2022 um 02:31 schrieb schwinge: Kauf dir diesen Haufen billigsten Plastikschrott. Anders kann man einen Dacia nicht beschreiben AUTO Strassenverkehr 12/22 (Zeitung von AMS) vergleicht die Qualitätsanmutung des Jogger mit Mercedes 190er, Volvo 240 und Golf IV. Testergebnis 274 ( von 320 ?) Punkten, besser als viele andere Kompaktwagen. Der Kia Sportage gewinnt gegen den VW Tiguan!
30. Mai 20224 J. Dutzende Mal am Tag den Kraftstoffpreis ändern, weil dies und jenes am Ölmarkt passiert ist , aber wenn die Energiesteuer gesenkt wird, muss gewartet werden bis der Tank leer und neu gefüllt wird. Zitat Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie e.V. weist darauf hin, dass die Tanks der Tankstellen am 1. Juni in unterschiedlichem Umfang noch mit normal versteuertem Benzin und Diesel gefüllt sein werden. Dies hänge auch vom Verbraucherverhalten ab, wobei zu erwarten sei, dass die Tankkunden in der Zeit vor der Energiesteuersenkung zurückhaltend sein werden, so ein Verbandssprecher. Daher könnte sich der Effekt der niedrigeren Steuersätze nicht überall gleich am Stichtag um Mitternacht einstellen, sondern erst in der Folgezeit, wenn die normal versteuerten Kraftstoffe abverkauft und nach und nach die niedrig versteuerten Kraftstoffe angeliefert werden. https://www.adac.de/news/tankrabatt-tankstellen-juni/
30. Mai 20224 J. Ja klar. Der Einkaufspreis des Kraftstoffs in den Tanks an den Tankstellen ändert sich nach Lieferung ja auch nicht mehr ständig.... 🤔
30. Mai 20224 J. Mir kommt mittlerweile regelmäßig das Kotzen wenn ich hier an den Tankstellen vorbeifahre, dieses Wochenende an der Tanke im nächsten Dorf war es schon krass. Samstagabend war Diesel bei 1,97€ und runde 20 Cent billiger als E10. 12 Stunden später am Sonntagmorgen dann 2,17€ und nur noch 3 Cent Differenz zum E10. Mittags auf dem Rückweg nach Hause mal schnell den Preis in der Suchmaschine gecheckt, da standen dann satte 2,26€ für den Liter Diesel. Bei der nächsten Tanke die am Weg lag bezahlte ich dann "nur" 2,06€, 10 Minuten später beim Vorbeifahren an der Dorftanke war der Preis aber schon wieder um 18 Cent gefallen auf 2,08€. Mit dem starken Rückreiseverkehr am frühen Sonntag hat diese Preispolitik natürlich so rein gar nichts zu tun denke ich. Was bin ich froh daß ich mir dieses Theater nur noch wenige Wochen antun muß...
30. Mai 20224 J. vor 5 Stunden schrieb bx-basis: Was bin ich froh daß ich mir dieses Theater nur noch wenige Wochen antun muß Sterben kommt ja nun nicht in Frage! Wanderst du aus oder steigst du um auf BEV / Öffi?
30. Mai 20224 J. Ersteller vor 10 Stunden schrieb bx-basis: Mir kommt mittlerweile regelmäßig das Kotzen wenn ich hier an den Tankstellen vorbeifahre, dieses Wochenende an der Tanke im nächsten Dorf war es schon krass. Samstagabend war Diesel bei 1,97€ und runde 20 Cent billiger als E10. 12 Stunden später am Sonntagmorgen dann 2,17€ und nur noch 3 Cent Differenz zum E10. Mittags auf dem Rückweg nach Hause mal schnell den Preis in der Suchmaschine gecheckt, da standen dann satte 2,26€ für den Liter Diesel. Bei der nächsten Tanke die am Weg lag bezahlte ich dann "nur" 2,06€, 10 Minuten später beim Vorbeifahren an der Dorftanke war der Preis aber schon wieder um 18 Cent gefallen auf 2,08€. Mit dem starken Rückreiseverkehr am frühen Sonntag hat diese Preispolitik natürlich so rein gar nichts zu tun denke ich. Was bin ich froh daß ich mir dieses Theater nur noch wenige Wochen antun muß... Tja, wärst du mit dem Fahrrad gefahren, hätte dich das ganze nicht gejuckt ...............
30. Mai 20224 J. vor 11 Stunden schrieb bx-basis: Mir kommt mittlerweile regelmäßig das Kotzen .... gestern gab´s den diesel bei uns noch für 194,9 heute dann mal für 2.08,9. um solche zustände sollte man einfach wissen und daraus seine konsequenzen ableiten, anstatt jedes mal kotzen. letzteres häufig praktiziert, greift nicht nur die speiseröhre an, die kurzen magensäureexpositionen setzten auch den zähnen arg zu, selbst wenn man diese gleich danach putzt. zu den hohen spritkosten kommt dann auch noch der eigenanteil für kronen und implantate hinzu. geändert hat sich trotzdem nichts... Bearbeitet (30. Mai 20224 J. von frommbold)
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