9. November 200718 J. Lesenswert: http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E2332C8A90ABD415693761BE06E77A5E5~ATpl~Ecommon~Scontent.html Gruß Holger
9. November 200718 J. Hallo, ein sehr langatmiger Artikel. Mir hat es gereicht, einmal mit besoffenen Fußballfans nach Stuttgart zu fahren, mit einem extrem nach Pisse und Schweiß riechenden Obdachlosen in der S - Bahn in München zu fahren und einmal morgens um 5.15 Uhr vergeblich auf dem Augsburger Bahnhof zu stehen (Zugausfall wegen Selbstmord, passiert regelmäßig), um zu wissen: In Deutschland fahre ich keine Bahn, allenfalls einmal im Jahr und ausnahsweise. Gernot
10. November 200718 J. ...sehr einseitiger Artikel, der sich auf dem Verbrauchsäquivalent pro Peron in l/100 km versteift. Andere Aspekte werden da gar nicht angesprochen, die durchaus etwas mit der Umweltfreundlichkeit eines Verkehrsmittels zu tun haben: -Flächenverbrauch des Verkehrswegesystems -Schadstoffemissionen bei der Energieerzeugung. Ich gehe fest davon aus, dass sich Bahnstrom mit weniger Schadstoffaufkommen erzeugen lässt, als ein Verbrennungsmotor seine Energie erzeugt. -Primärenergieverbrauch bei der Herstellung des Fahrzeugs. Trotz der hohen Massen der Züge (4 t/Person im ICE statt 1,3 t/Person im Auto) dürfte der Energierucksack aufgrund der erheblich längeren Nutzungszeiten und damit viel weniger Recyclingprozessen der verbauten Materialien im Produkt "ICE" günstiger ausallen als im Produkt "Auto" -Der Vergleich zum Flugverkehr hinkt: Dort werden Schadstoffe weitgehend unbehandelt (oder fliegen die mit Kat und Partikelfilter) in die Atmosphäre eingetragen. Klimaaspekte mal ganz außen vor. -Lärmschutz: Während man die Bahntrassen meist recht gut verpackt hat, sieht das bei Flughäfen und auch Straßen doch oft anders aus. -Feinstaubproblematik Das alles kann man zwar nicht in "Liter/Person und 100km" ausdrücken, gehört aber in einen seriösen Umweltverträglichkeitsvergleich mit rein. Wenn die Bahn allerdings mit getürkten Zahlen arbeitet und nur auf diesen Zahlenwerten rumreitet, muss sie sich aber auch nicht wundern, dass sie vorgeführt wird. Grüße, Sascha
10. November 200718 J. Hi! So gern ich mit meinen Autos fahre, so wenig kann und will ich auf die Bahn verzichten. Für Geschäftstermine von Hannover ins Ruhrgebiet oder nach Berlin - mit dem Auto auf der A2 kann man die Fahrzeit kaum berechnen, da es immer wieder staut. Mit dem ICE bin ich auf vielen Strecken gleich schnell oder schneller mit höherer Sicherheit, was die Pünktlichkeit angeht. Auch mit der Familie ziehe ich auf vielen Strecken die Bahn vor. Mit dem Niedersachsen-Ticket kann ich für 26 Euro mit 5 Personen in den Harz, nach Bremen, Oldenburg oder Osnabrück fahren. Die Kinder finden es gut, wenn sie während der Reise rumrennen oder spielen können. Gleichzeitig nervt die Preispolitik der Bahn. Seit Jahren wird nur der Geschäftskunde als Zielgruppe der Bahn wahrgenommen. Mit Aktenkoffer bequem von Bonn nach Berlin, das ist der Idealkunde der "neuen" Bahn. Klassisch Reisen mit Familie und Gepäck ist im ICE fast unmöglich geworden. Wohin mit Koffern, Ski oder Fahrrad? Gepäckabteile gibt es nur noch in den langsamen Zügen. Die Preise machen die Bahn mehr und mehr zum Luxusgefährt. Wenn wieder mehr auf günstige Angebote gesetzt werden würde, wären die Züge besser ausgelastet. Die Bahn sollte mehr in feinfühligere Steuersysteme investieren, damit zu Spitzenzeiten genug Plätze zur Verfügung stehen, statt auf prestigeträchtige Hochgeschwindigkeits-Luxuszüge zu setzen. Ob das Verkehrsmittel umweltfreundlich ist, häng ja auch davon ab, mit wie es eingesetzt wird. Holger P.S. Außerdem sollte die Bahn mehr in ihr Personal investieren, statt auf ihren zukünftigen Börsenwert zu schielen. Mehr Kohle für die Lockführer (zu meiner Kinderzeit noch Traumberuf)!!!
10. November 200718 J. Ersteller Mehr Kohle für Lokführer? Das sehe auch ich so. Ich habe auch die Leserkommentare zum Artikel gelesen. Interessant, dass die E-Loks wie damals die Dampfloks angeblich ausschließlich Kohle verfeuern. hs
10. November 200718 J. Was willst Du denn machen, außer Kohle verbrennen? Atomkraft ist ja bäh und nur mit Wind und Sonnenlicht allein fährt eine E-Lok auch nicht. Sondern möglichst nach Fahrplan
10. November 200718 J. bahnpolitik wird von autofahrern gemacht ...von mir anfangs nur als arbeitshypothese gedacht,...anfangs...
13. November 200718 J. he peinereule! Dein vergleich hinkt auch Zu den schadstoffemissionen. die BAhn fährt hauptsächlich mit atomstrom. Seeeeehrr umweltfreundlich!! Mal abgesehen davon, wohin mit dem müll?? Und auch die produktionsenergie. ich kenne persönlich keine bahnwagen die älter sind als 10 Jahre. die Energiebilanz meines 20 jahre alten cx ist da denke ich wesentlich besser. einmal gebaut, 20 jahre benutzt und noch länger.
13. November 200718 J. Ersteller Hallo Marius, ich habe in den Leserkommentaren gelesen, dass die Bahn ausschließlich Kohlestrom nutzt. Ich werde wohl mal recherchieren müssen. Die Herstellung und Entsorgung eines Autos inclusive anteiliger grauer Energie liegt bei modernen Autos etwa bei 10-15 Prozent der Gesamtbilanz. Bei einer angenommen Fahrleistung von 200.000 km. Der Großteil der Schadstoffemissionen pustests du während dem Fahrbetrieb raus. Der CX sieht da noch viel schlechter aus, weil er erstens viel mehr säuft, und zweitens mehr Schadstoffe rauspustet als ein moderneres Fahrzeug. Fazit: Je mehr du fährst, um so schlechter die Bilanz deiner Aufbrauchphilosophie. Leider. CX für Sonntagsfahrten und einen C1 für den Alltag. Das macht Sinn. Gruß Holger
13. November 200718 J. Ersteller Ein Auto verbraucht auf Fernstrecken 5,2 Liter Benzin? Da lachen die Hühner im Dreivierteltakt. Ein paar wenige Automodelle vielleicht. Busfahren ist am sparsamsten. http://www.epochtimes.de/articles/2007/10/14/181423.html http://www.presseportal.de/text/story.htx?nr=994551&firmaid=22521 http://co2projekt.blogspot.com/ hs
13. November 200718 J. Ein Auto verbraucht auf Fernstrecken 5,2 Liter Benzin? Da lachen die Hühner im Dreivierteltakt. hs Da lacht niemand. Im Gegenteil. Den Wert unterbiete ich deutlich. Mein Xsara ist auf Langstrecken durchschnittlich mit 3 Personen besetzt. Der Primärenergieverbrauch liegt also unter 3 Liter pro 100 Kilometer. Damit fahre ich energieschonender als die Bahnfahrer. Und ich ich ärgere mich über die selbstgerechten Umweltapostel, die in ihren kleinen Kisten häufig allein oder zu zweit durch die Gegend kutschieren, aber anderen Vorwürfe machen, wegen des angeblich zu hohen Spritverbrauchs....
13. November 200718 J. Ersteller Du schon, aber statistisch sind PKW mit 1,35 Personen (Mittel aus verschiedenen Statistiken) besetzt. Weiterhin gehen die Statistiker von Normverbräuchen aus, die in der Praxis nicht erreicht werden. 5,2 Liter Benzin ist ein Wert aus dem Land der Träume. @ Tänzer Ich habe genauer gelesen. Gruß Holger
22. November 200718 J. Kann leider aus eigener Erfahrung nur vom Bahnfahren abraten: Morgens zu voll.. Abends immer zu spät... Beispiel: Laut Fahrplan Ankunft Bahnhof 18:17, Gleis 2 Umsteigen Abfahrt 18:20 Gleis 1. Wenn der Zug dann leider 5 Minuten Verspätung hat, eien Stunde warten.. oder zu Fuß laufen... Super Sache das Bahnfahren...
23. November 200718 J. Ich habe neulich ein Freund vom Frankfurter Hauptbahnhof abgeholt, es gab bzw. gibt nicht einen Anzeigetafel auf der ich den Bahnsteig entnehmen konnte, der freundliche Herr von der Auskunft nannte mir zwar einen Bahnsteig, aber das könnte sich auch kurzfristig noch ändern. Unter Service verstehe ich etwas anderes!
23. November 200718 J. Leider ist es sehr schwer, überhaupt an verlässliche Zahlen zu diesem Thema zu kommen. Das merkt man auch, wenn es um die Frage geht, welchen Anteil Herstellung und Entsorgung eines Autos im verhältnis zu dessen Betrieb am Gesamtenergieverbrauch hat. Aber an diejenigen, für die Bahnfahren nicht infrage kommt, weil sie da mal erlebt haben... Wie oft habt Ihr mit dem Auto im Stau gestanden, mal eine Panne gehabt, seid auf einem total versifften Autobahnklo p... gewesen etc.? Steigt Ihr deshalb nie wieder ins Auto? Ich entscheide mich beruflich ganz überwiegend für die Bahn und kann deshalb fast immer problemlos Termine einhalte, ganz zu schweigen davon, dass ich mich in der Bahn noch vorbereiten oder einfach entspannen kann. Einem der "Vorposter" gebe ich im übrigen Recht: mit der Familie am Wochendende, gerade bei weiteren Strecken mit Gepäck, wird dann doch meist das Auto genommen. Außerdem: betrachtet wurde hier nur der Fernverkehr. im Nahverkehr denke ich, sieht die Bilanz für das Auto wesentlich schlechter aus. Ulrich
23. November 200718 J. Ich brauch im Nahverkehr für die Fahrt zur Arbeit 20-30 Minuten mit dem Auto, mit der Bahn 65-90 Minuten. Dreimal darf man raten welches Verkehrsmittel ich dann bevorzuge!
23. November 200718 J. Aber an diejenigen, für die Bahnfahren nicht infrage kommt, weil sie da mal erlebt haben... Wie oft habt Ihr mit dem Auto im Stau gestanden, mal eine Panne gehabt, seid auf einem total versifften Autobahnklo p... gewesen etc.? Steigt Ihr deshalb nie wieder ins Auto? Damit sind wir sehr nah am Kern der Auto - Bahn - Diskussion. Ich habe schon oft im Stau gestanden, hatte schon eine Panne und habe versiffte Autobahnklos erlebt. Aber trotz dieser gelegentlichen Probleme setze ich mich hundertmal lieber in mein Auto als in einen Zug. Die kleinen Sorgen des Autofahrers sind leicht verschmerzbar gegenüber den großen Defiziten des öffentlichen Verkehrs. Klar, im Moment befinden wir uns auf dem Umwelttrip. Da versuchen jene, die prinzipiell den Massentransport gegenüber dem individuellen vorziehen, die anderen durch Umweltargumente umzuerziehen. Das wird nicht funktionieren. Die Vorteile des Autos sind für mich - und für die Mehrheit der Autofahrer - zu stark. Im übrigen: auch unter Umweltgesichtspunkten gehört die Zukunft dem Auto. Moderne, sparsame Autos werden die schwere und schwerfällige Bahn in einigen Jahren noch älter aussehen lassen als heute schon...
23. November 200718 J. Hallo, Bahnfahren ist leider in Deutschland zu einem teuren Abenteuer geworden. Die Unzuverlässigkeit erlebe ich jeden morgen im Nahverkehr und so manche Bahn-Fernreise hat sich durch verpasste Anschlüsse auf das doppelte der geplanten Fahrtzeit verlängert. Dies ist besonders ärgerlich, weil es in anderen Ländern deutlich besser funktioniert. In Japan ist die Bahn ein verlässliches, schnelles und sauberes Verkehrsmittel. Meine Bahncard-50 habe ich jetzt nicht wieder verlängert. Ein Verkehrsmittel, das im Regelfall unpünktlich ist und keine freie Zeitwahl bietet, nützt mir einfach nichts. Grüße, Dirk
23. November 200718 J. Bahnfahren ist leider in Deutschland zu einem teuren Abenteuer geworden. Nicht teurer, als einmal Volltanken.... Nö, kann ich nicht sagen. Wenn man früh bucht und Zugbindung in Kauf nimmt, kann man recht günstig fahren, wenn man die volle Flexibilität zu einem höheren Preis will, hat man auch freie Zeitwahl. Gut, die Pünktlichkeit ist nicht der Bringer. Gruße, Sascha
23. November 200718 J. ...also, um der Diskussion neue Nahrung zu geben habe ich eben mal bei Wiki den TGV angesehen: Einfacher Zug, 8800 kW Leistung, 383 Tonnen, 377 Plätze, d.h. pro Platz eine Tonne und 23,3 kW Leistung pro Platz. Die 8800 kW werden bei voller Pulle abgerufen, d.h. bei 40% Auslastung (der Wert ging hier mal rum), habe ich pro Platz etwa 58 kW bei 300 km/h. Der Energieverbrauch ist demnach nicht wirklich hoch. Ein Auto mit 58 kW Leistung verbraucht bei 300 km/h wieviel??? Die selbe Rechnung beim Gewicht. Dass der deustche ICE so dicklich ist, ist ja nun bekannt. Zumindest der TGV, aber auch der EuroStar und der Thalys zeigen, dass schnell Zug fahren nicht zu einer Energieprasserei führen muss. Gruß, Sascha
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