3. April 200323 J. Hallo zusammen, dachte mir heute, nimm doch mal den Heckwischer ab, reinige und schmiere die Mechanik neu! Auto hat jetzt 3 Jahre und 60 tausend gelaufen .... . Na ja und dann saß der Heckwischer auf der Welle wie anschweißt fest. Hab ihn nur mit viel Mühe und Caramba los bekommen. Habe dann alles gereinigt und vor dem Zusammenbau an den richtigen Stellen vorsichtig (!) gefettet (konische Verzahnung auf der Welle), will schließlich hinterher das Fett nicht auf der Heckscheibe haben! Irgendwie hat man hinterher das gute Gefühl, was für die Pflege am Fahrzeug getan zu haben. Solche Mühe macht sich halt keine Werkstatt. Kann ich nur weiterempfehlen, da der Heckwischer auch eine gute Portion Salz u.ä. im Winter abbekommt. Gruß Michael
4. April 200323 J. Hallo Michael, Schmieren, Ölen, Reinigen sind allesamt sehr löbliche Dinge, die man sehr gut selber und auch 'mal eben "zwischendurch" machen kann. Meiner Meinung nach sollte das 1x jährlich gemacht werden. Wie Du auch schreibst bekommt man eine engere Beziehung zum Wagen ohne die Fluchäusserungen bei aufwendigeren Tätigkeiten. Einfach gucken, säubern, schmieren macht Spass und wird belohnt mit höherer Zuverlässigkeit! Peter V hat's woanders mal sehr gut beschrieben (siehe auch den Kontaktvaseline-Thread). Nachteil: der Nachbar könnte sich mal wieder in seinen Vorurteilen über Franzosen bestätigt sehen, es sei denn, wir hängen ein grosses Schild auf, auf dem steht: "Vorsicht! PFLEGEarbeiten!" :-)) Aber das haben wir nicht nötig, oder?? Grüsse,
4. April 200323 J. Yep, muss man dem Nachbarn nur richtig "verkaufen". Wenn er sein Fahrzeug auch so pflegt, läuft er nicht so viel Gefahr, beim samstäglichen Hausputz seiner schürzenbewehrten Durchschnittehefrau vom Siemens-Staubsauger (gehört auch zur Familie) durch die Durchschnittswohnung getrieben zu werden. Biuldzeitunglesen fällt dann eben aus. hihi Gruß von P.
7. April 200323 J. Ersteller Hi Robert, hi Peter V., mit dem Nachbarn, bzw. dem Vermieter ist das so eine Sache. Da ich ja im ziemlich tiefen Oberbayern (Nähe München) wohne, fährt der Vermieter als vorbildlicher, waschechter und von seiner Fahrzeugmarke überzeugter Bayer einen BMW 320d (alternativ käme für ihn noch Audi in Frage!). Bei ihm beschränkt sich die Fahrzeugpflege auf Waschen und gelegentliches Saugen des Fahrzeugs und er(der BMW) läuft nach wie vor problemlos (er würde jetzt sagen: "ist halt ein BMW und kein Franzmann!"). Da ich selbst bei BMW tätig bin, versteht er mich natürlich noch weniger ("Sie kriegen doch Prozente!!"). Wenn ich sehe, wie er seine Winter-bzw. Sommerräder wechselt, denke ich, daß er zu der Technik seines Autos keine Beziehung hat und vermutlich auch nicht will, Hauptsache der Wagen läuft. Aber beruflich kommt er auch aus einer anderen Branche, insofern ist das für mich i.O. . Seine Frau sah mich bei der Geschichte mit dem Heckwischer und sagte, daß ich doch besser Automechaniker geworden wäre. Ich hab ihr dann versucht zu erklären, daß mich diese Arbeit zwar interessiert, aber nicht unter denn Bedingungen, unter denn ein Mechaniker im Autohaus arbeitet (AW-Druck, etc.). So wie sie mich ansah, glaube ich nicht, daß sie mich wirklich verstanden hat. Tja, in Bayern lebt man als überzeugter Citroenfahrer halt in der Diaspora. Gruß Michael
8. April 200323 J. Hi Michael, wer sagt denn, dass der liebe BMW ewig so weiter funzen wird ??? Der Glaube versetzt bekanntlich Berge, zumal in Oberbayern :-))))) Gruß von P.
12. April 200323 J. Hallo, bei meinem Xantia macht der Heckwischer bei jeder Richtungsumkehr ein unangenehmes Geräusch (blubb). Das Gummi ist es nicht. Das Gestänge hab ich mir mal angesehen, scheint auch kein übermassiges Spiel zu haben. Bleibt also das Lager des Wischerarms. Weis jemand ob man da was dran nachstellen kann oder muss ich es erneuern? Gruss Boris
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