7. Dezember 200718 J. Da bin ich dabei. Was ist schlimmer, wenn alles auf einmal ausgemacht wird, oder alles auf einmal an? Was schlimmer ist, weiß ich nicht (für was hat man sonst seinen Stromversorger(Raffzahn)) ??? Nur wenn was passieren sollte, z.B. AKW läuft aus dem Ruder und läßt sich nicht mehr abschalten, würde ich mich für die BRD freuen und stolz sein. Komisch ???, wa.???? Gruß Herbert Ich weiß grad echt nicht, ob ich das wirklich geschrieben hab ??? So weit isses schon. Gute Nacht, Deutschland.
8. Dezember 200718 J. Was ist schlimmer, wenn alles auf einmal ausgemacht wird, oder alles auf einmal an? Ist eigentlich egal. Für den Strombedarf hat jeder Versorger bzw. Kraftwerksbetreiber einen sog. "Fahrplan", der sich aus Erfahrungswerten der vergangenen Jahre, der aktuellen Wettersituation, Jahreszeit, ungewöhnliche Ereignisse wie Grossveranstaltungen,etc. stützt. Alles was plötzlich von diesen ermittelten Prognosewerten eklatant und dann auch noch kurzfristig abweicht, wird zum Problem, das ggf. nicht mehr durch sofortige Gegenmaßnahmen ( künstlich Verbrauch erzeugen durch das Anwerfen von Wasserspeicherkraftwerken z. B. ) ausgeglichen werden kann. Wenn dann auch das benachbarte Ausland im europäischen Verbundnetz die überschüssige Energie nicht abnehmen kann, schalten sich die Übertragungsnetze durch Überlastschutz ab. Aber da die Aktion angekündigt ist, gibt es in der Branche natürlich einen abweichenden Fahrplan, der von einem bestimmten Anteil an Teilnehmern der Aktion ausgeht. Ich denke also, es wird alles gutgehen.
8. Dezember 200718 J. Ah, sehr interessant. Danke. Dann schau ich mal auf was ich Lust hab. Soll doch ne Überraschung werden. Ich denke also, es wird alles gutgehen. Verdammt.
8. Dezember 200718 J. Moin, dann schiebe ich mal den Senf des Verbrauchermagazins "Quintessenz" des Senders WDR2 nach. In diesem Beitrag kommt unter anderem die Stiftung Warentest zum Zug, die bestätigt, dass Energiesparlampen nicht immer das gelbe vom Ei sind. http://www.wdr.de/radio/wdr2/quintessenz/438849.phtml LG, Oliver
8. Dezember 200718 J. Für Energieversorger sind diese Lampen wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Aber im Ernst: Klar, auch da gibt es Gutes und weniger Gutes. Um herauszufinden, was ich mir da kaufen sollte, werden solche Tests ja gemacht. Jetzt zu sagen:"Siehste, taugt alles nix. Ich lasse die herkömmlichen Glühlampen drin." Das ist wohl auch nicht die richtige Quintessenz.
9. Dezember 200718 J. Ersteller Naja, es ging bei der 5-Minuten Licht-aus Aktion ja nicht so sehr ums Strom sparen, sondern darum ein Zeichen zu setzen, dass Klimaschutz wichtig ist. Uns mag vielleicht der Klimawandel gelegen kommen, weils in D wärmer wird - spätestens wenn mal wieder der Keller nach einem Hochwasser vollgelaufen ist, der Sturm ein ordentliches Stück Wald platt gemacht hat oder uns sonst in unserer Existenz bedroht, sieht das auch anders aus. Wir haben es ja noch richtig gut, an anderen Ecken der Erde sieht das nicht so positiv aus. Überschwemmungen in Bangladesh, Dürre in der Sahel-Zone, das geht uns ja Alles nichts an. Ich finde diese Sichtweise kurzsichtig und zum Teil auch arrogant denen gegenüber, die nicht dafür können. Hauptsache, wir schaffen es, uns herauszureden und die negativen Folgen einer Klimaveränderung herunterzureden. Den Hype der Energieversorger um mögliche Gefahren für die Stromversorgung durch Spannungschwankungen halte ich für übertrieben, schließlich dürften 5 Minuten Licht oder Nicht-Licht bei der Grundlast durch den Rest (Fernseher, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Stereoanlage, Computer, ...) nicht wirklich viel ausmachen. Die veränderung durch drei wegfallende 80 W Leuchtmittel dürfte im Vergleich zu dem, was man sonst so verbraucht sehr gering sein. Ich verbuche das mal als Panikmache der Energieversorger, die keine Lust auf Klimaschutz haben. Gruß Fred
9. Dezember 200718 J. Energiesparlampen sind wahrlich "nicht immer" das Gelbe vom Ei. An Stellen, wo das Licht häufig angeschaltet wird und nur kurz an ist, sind sie MÜLL!! Weil ihre Lebenserwartung dann stark verkürzt ist und die aufwändige Herstellung die Energieeinsparung um ein Mehrfaches übertrifft. Hier sind Glühlampen nach wie vor erste Wahl. Energiesparlampen sollen übrigens höchst problematische Stoffe enthalten :-) Wenn gestern abend so viele Leute konsequent mitgemacht HÄTTEN, wie es sich die Ökologistengemeinden (manche halten diese für "Umweltschutzverbände" :-D) gewünscht haben, hätte es durchaus zu Problemen führen können. Überspannungen, durch die Steuergeräte von Heizungen und PC hätten beschädigt werden können, wären wahrscheinlich gewesen, wenn mehr Leute diesen SCHWACHSINN mitgemacht hätten. Es ist nicht wahr, dass Energieversorger gegen Energie sparen sind. JEDER Produzent, egal ob von Klobürsten oder Strom, hat ein starkes Interesse daran, seine Energierechnung so niedrig wie möglich zu halten. Das ist MARKT, und der kann von der neomarxistischen Ökologistenideologie nur zu unser aller Schaden und zum Nachteil der Natur durch unbegründete (bzw. durch bescheuerte Vorurteile begründete) dirigistische Maßnahmen empfindlich gestört werden. Unsere "Eliten" sind grad auf dem besten Wege dazu, unsere Lebensgrundlage und die Geldquelle für sinnvolle Umweltschutzmaßnahmen bewusst zu zerstören! Energie sparen hat mit KLIMASCHUTZ nicht das Geringste zu tun, denn: KEIN MENSCH mit klarem Verstand hat irgendeinen Zweifel daran, dass der Mensch und seine Industrie gar nicht in der Lage ist, das "Klima" zu beeinflussen.
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