22. Dezember 200718 J. http://www.welt.de/welt_print/article1482789/Das_Auto_als_Feind_der_Umwelt.html Man lernt nie aus. Ich bin bereit, ein Stück umzudenken.
22. Dezember 200718 J. Dieser Bericht ist sehr gefährlich, denn mit ein zwei Aussagen, die zwar theoretisch wahr sind, aber im Kontext falsch verwendet, versucht man Seriosität vorzugaukeln, obwohl es nur Lobbying für die deutsche Aotomobilindustrie ist. Ein Beispiel: Es stimmt, dass wenn man zu viert in einem VAN sitzt, ist der pro Kopf Ausstoss geringer, als wenn einer alleine in einem Kleinwagen rumfährt. Nur gilt das eben auch umgekehrt, 2 Leute in einem C1 verursachen massiv weniger Ausstoss als 1 Person in einem fettern Audi, BMW oder Zermedes .... diese Aussage ist also kein Argument. Und die Aussage "Frankreich und Italien, Europas einzige Autoproduzenten neben Deutschland, setzen auf kleine und mittlere Pkws, während in der Premiumklasse über 80 Prozent des Weltmarkts bei Daimler, BMW und Audi vom Band rollen." lässt ja tief blicken ... ich denke nicht, dass die 3 genannten Marken v.a. Vans für mehrköpfige Familien bauen. Dass sie eine falsche Produktstrategie haben, ist schliesslich einzig und alleine deren Fehler, und dafür müssen sie nun eben auch gerade stehen. Das Argument der Produktion (graue Energie) ist dagegen gerechtfertigt. Nur werden da Aussagen gemacht ohne sie konkret zu belegen. Wie die aufgerechnete E-Bilanz solcher Fahrzeuge über die gesamte Lebensdauer ist, wird nicht gesagt. Ausserdem wurden in diesem Vergleich die grossen und grösseren Fhz der 3 oben genannten Marken seltsamerweise nicht erwähnt, interessanterweise wird dann ein Hummer als Vergleich genommen und nicht ein Q7 oder Cayenne. Kein Wunder, denn da würde der Prius wieder um einiges besser aussehen Gruss, Philippe
22. Dezember 200718 J. Aber man muß schon sagen, daß ein Hummer das ideale Familien-Ausflugsfahrzeug ist, daher eindeutig umweltfreundlich. Schade, daß das bisher nur drei deutsche Käufer begriffen haben. Derweil fahren lauter soziophobe Egomanen sprit- und ressourcenverheizend mit ihren Prii herum und schmeißen sie auch noch pünktlich bei km- Stand 100.000 weg, obwohl sie noch prima funk- tioniert hätten. Wer fährt mal mit nem Hummer bei der "Welt" vor und wirft ein emissionsfreies Bömberl durchs Fensterl? Den europäischen Nachbarn kann man ihren historisch durchaus begründbaren Luxusstrafzoll leicht nachsehen: In Italien gab's seit jeher Strafen ab 2.0l Hubraum, in Frankreich war die magische Grenze 2.7l. Jetzt wird eben eine neuer Hebel angesetzt um die Speckschleudern zu verteuern. Schade um die deutschen Arbeitsplätze, BMW hat gleich mal 8.000 Arbeiter zukunftsweisend vor die Tür gesetzt. Macht hoch die Tür, ihr Premiumhersteller, könnt eng werden an Euren Bändern! D.
22. Dezember 200718 J. Schade um die deutschen Arbeitsplätze, BMW hat gleich mal 8.000 Arbeiter zukunftsweisend vor die Tür gesetzt. ...und zwar nur darum, weil die Margen von BMW im Vgl. zur Konkurrenz zu gering sind ... die Scheffs können so eben ihre Boni nur schlecht rechtfertigen...
22. Dezember 200718 J. Moment! Die 8.000 gehen nicht wegen Zukunftsplänen von EU-Kommissare. Sondern um die Rendite zu verbessern, die jetzt hier und heute bei besten Verkäufen irgendwie "nicht stimmt". Neue EU-Vorgaben werden von der Industrie schnell als Hilfsmittel zur Beschleunigung des Verfalldatums aktueller Vehikel begriffen, datt is sicher, wetten?
22. Dezember 200718 J. Die WELT gehört dem Springer Konzern, was will man da anderes erwarten? Und wenn man deren Angaben mal zuende rechnet, dann kommt man auf folgendes Ergebnis: Bei 20,- Strafsteuer pro Gramm CO2-Ausstoß, müsste ein Hummer-Käufer einmalig EUR 3.620,- bezahlen (13l/km -> 301 gr CO2/km). Das macht bei einer Laufleistung von 300.000 Meilen (480.000km) ganze 0,7(!) Cent pro Kilometer aus. Oder EUR 140,- pro Jahr bei einer Jahreskilometerleistung von 20tkm. Wenn dem armen Hummer-Fahrer das zu viel ist, dann sollte er vielleicht die 17"-Alufelgen für EUR 3.845,- weglassen oder gleich einen C1 kaufen. Wenn Frau Merkel und Herr Glos sich über Dinge, die die Bürger deutlich mehr belasten (z.B. Mehrwertsteuererhöhung um 3 Prozentpunkte), so aufregen würden, hätten wir einen gerechteren Staat! Da kann man nur den Kopf schütteln. Martin
22. Dezember 200718 J. @ scheich Wer die Welt liest... Schön, Toyota gibt 8 Jahre / 160.000 km Garantie auf die Hybridkomponenten. Wenn das die Lebenszeit ist, dann kennen wir ja auch gleich die Lebenserwartung anderer Autos. Wer sich mit dem Thema Energieverbrauch des Lebenszyklus auseinandersetzt, muss viel, sehr viel lesen, mehrere Studien vergleichen und vor allem Unmengen von Daten und Annahmen analysieren. Der Vergleich mit dem Hummer ist natürlich größter Unsinn. Er wäre allerdings berechtigt, wenn der Hummer ebensolche 1300 KG wöge wie der Prius und nur etwas mehr verbrauchte. Da das aber nicht der Fall ist, darf man dem Hummer nicht nur beim Verbrauch (mindestens 80 Prozent des Lebenszyklusenergieverbrauchs) sondern auch in Produktion und Entsorgung als Umweltsau bezeichnen. Viel Stahl kostet viel graue energie. Die produktion eines größen Reifens braucht mehr Energie als die eines kleinen - das kann man bis zum Zählen der Schrauben fortführen. Eigentlich nach dem Spritverbrauch der einfachste Teil einer Umweltbilanz, aber egal. Verstehe das einer. 12. 000 kleine Prius in 10 Jahren und so eine große Angst. Ich weiß nicht was die Presse macht. Sie schreiben sich doch den Markt der Zukunft kaputt. Alle deutschen Hersteller werden eines Tages solche Autos absetzen wollen und stoßen dann auf verunsicherte Konsumenten? Oder sollen sollen zukünftig alle Hummern? Ein kläglicher Versuch. Ich sehe täglich wie gut hybrid funktioniert. Das werden andere später erfahren, wenn hybrid noch besser funktioniert, weil von den Deutschen. :-) hs PS: Wer sich angesichts ihrer Komplexität in die Thematik vertiefen möchte - in dieser Studie wird modellhaft eine amerik. Mittelklasselimouisine mit verschiedenen Sparkonzepten (Benzin oder/und Leichtbau, Hybrid und Hybid-Leichtbau und Brennstoffzelle und BSZ-Leichtbau) auf ihre Gesamternergie- und Gesamtschadstoffbilanz untersucht. Viel Stoff - ich bin noch nicht durch. ;-) 1.: Übersicht als PDF (Englisch) http://www.transportation.anl.gov/pdfs/TA/378.pdf 2.: Alle verwendeten Daten in xls-sheets: http://www.transportation.anl.gov/software/GREET/ Mann muss sich vor dem download registrieren.
22. Dezember 200718 J. Entschuldige bitte, aber wenn ich dich hier so hörte, dann wirst du doch den Prius nie so lange fahren, dafür wird das Toyota sponsoring schon sorgen das spätentens nächsten Jahr dein Prius Gratis getauscht wird, bei der Werbung ja auch das mindeste :-)
22. Dezember 200718 J. Wenn Hintergrundwissen zum Prius bei dir als Werbung ankommt, warum nicht. ;-) hs
22. Dezember 200718 J. Heißt das, Du fährst ab 1.1.2008 Li-On-Primus? TWIKE behauptet, das LION-Modell ab 2008 zu verkaufen. Obwohl in der Übersichtsdatei der Accukonzeptvergleiche die Sparte "Erfah- rungswerte" mit (--) markiert wurde. Zwanzig Mille für revolutionäre Technik? Warum nicht - das Ein-Literauto scheint einerseits noch auf sich warten zu lassen, und billiger wirds sicher nicht! (Das Twike würde auch als 0,5-L-"Auto" durchgehen) D.
22. Dezember 200718 J. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein vollgewichtiges E-Auto flott den Berg hochkommen soll ohne die Batterie leerzusaugen. Sollte dem aber bald so sein... 3,0-3,5 Liter Super im NEFZ wäre ein nächster Zwischenschritt, den ich gerne mitgehen würde. hs
22. Dezember 200718 J. Das Twike wiegt leer 184kg, also unter 100kg pro Insasse. Die neuen LION-Pakete ab 34kg (80km Reichweite) und zu dritt bis 102 kg (über 200km), also 150kg brutto für zwei oder 286kg für einen Luxus-Twiker. Das schafft kaum ein Viersitzer vollbesetzt und erst recht kein Siebensitzer. Von wegen Kleinwagen seinen ineffizient. Schuld ist die Auslastung! Das hört sich gut an für ein kleines Pendlermobil. Nur emt kein NCAP-Star. D.
22. Dezember 200718 J. Das hört sich gut an für ein kleines Pendlermobil. Nur emt kein NCAP-Star. Das Twike ist für mich indiskutabel. Kein passendes Umfeld ehmt. hs
22. Dezember 200718 J. Car sharing für low emission exhibitionisten: http://www.boston.com/cars/news/articles/2007/02/18/citycar/ Hübsches Teil, finde ich. Brauchts nur noch einen Investor, der die Städte mit den Mobilchen versorgt und im Gegenzug die Rechte an allen Werbeflächen bekommt. Klappt bei Fahrrädern ja auch. mg
22. Dezember 200718 J. wie jetzt.....gibt's einen staatlichen Zuschuss, wenn ich mir einen Hummer kaufe ?
22. Dezember 200718 J. Hallo! Wo es gerade um den Hummer geht: die für Europa bestimmten Hummer H3 werden nicht etwa in den USA, sondern in Südafrika produziert. MFG
22. Dezember 200718 J. Also mit Stallgeruch aus'm Kruger National Park? magoo propostete: Brauchts nur noch einen Investor, der die Städte mit den Mobilchen versorgt und im Gegenzug die Rechte an allen Werbeflächen bekommt. Klappt bei Fahrrädern ja auch.Könnte klappen. Innercitygondel. Irgendwann dürfen dann nur noch solche in die City. Klappt aber nur richtig mit Parkhäusern in Landflucht. Städter machen den Anfang, nicht die Parkhäuser. Ist doch klar, oder? hs
22. Dezember 200718 J. Für uns unsereiner Landei gibt es dann die Hybridversion, die schafft's auch bis zum Parkhaus. Komponenten von Bosch, Siemens VDO & Co. Die entwickeln ja schon eifrig ... mg
28. Dezember 200718 J. Ja, hübsches Teil. Später Dank hiermit! Die Schubkarren-Funktion besticht durch logische Raumspar-Konsequenz. Und den Zugang zu der Schleuder verschafft man sich vermutlich ähnlich wie im Supermarkt: Minse hienein, schon fällt einem der Klops in den Schoß. Wie praktisch! Würde Frau Hoppenstedt sagen. Und unsereins den Kopf a bissl kratzen... Egal. Reingesetzt und geschwind losgespart. Wir haben schließlich nicht ewig Mobilität! D.
29. Dezember 200718 J. Das Twike ist wirklich indiskutabel. Den Aptera hingegen finde ich echt toll - den könnte ich mir als Pendlerfahrzeug wirklich vorstellen. http://www.aptera.com/
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