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Tata! Die neue Ente?

Hervorgehobene Antworten

übrigens - wer die Grössenordnung dieser Firma nicht kennt:

Tata Motors verkaufte im Geschäftsjahr 2005/06 245.022 Nutzfahrzeuge und 209.107 Personenkraftwagen.

Hat sich schon mal jemand gefragt, wieviel für ein Inder 100.000 Rupien sind? Vielleicht sollte man mal davon ausgehen, dass der "Durchnittsinder" etwas weniger verdient als ein "Durchschnittsdeutscher". Das ist sehr, sehr viel Geld für einen Inder. Vor allem ist die Mittelschicht, also die Zielgruppe für ein Auto erst mächtig am Entstehen. Aha, und wir sitzen mit unserem verwöhnten Ar... in 300 PS Schleudern, bei denen eine Leasingrate soviel kostet, wie der ganze Tata und machen uns Gedanken, womit die Inder demnächst rumfahren (müssen oder wollen???). Ich finde es sehr gut, dass diese Marktlücke aus eigener indischer Kraft erschlossen wird, bevor die Kollegen auch China (mit der Smart-Kopie) das tun.

Mich erinnert das Auto und auch die Umstände sehr an die 50er und was da geschaffen wurde, um die Menschen von A nach B zu bringen, war ja nach heutigen Maßstäben auch nicht pralle (Isetta, Goggo, Messerschmitt, Lloyd, Heinkel, usw.). Keine Klima, kein Airbag, kein ESP, ABS, ATC, usw. völlig wurscht. Aber es war Mobilität und die persönlichen räumlichen Grenzen wurden weiter und weiter. Und das ist genau die Situation in Indien.

Grüße

Alex

Hallo!

Der Tata ist def. für den Indischen Markt geschaffen und soll den dortigen Motorrädern Konkurrenz machen. Diese werden derzeit von mehrköpfigen Familien als Packesel verwendet. Der Tata ist nur ein wenig teurer, als ein dortiges Motorrad und soll den Familien dort mehr Komfort und auch Sicherheit im Vergleich zum Motorrad bieten.

Damit ihr mal eine Vorstellung habt, wie es so in einer indischen Großstadt verkehrstechnisch ab geht, schaut euch ruhig dieses Video an:

Und nun stellt euch vor, die Hälfte der dort fahrenden Motorräder sind durch diesen Tata ersetzt. Was soll denn das crashtechnisch großes passieren? Die paar LKW und etwas größeren Autos sind fast zu vernachlässigen. Im Regelfall würde der Tata auf einen anderen Tata oder ein Motorrad treffen. Da passiert nicht viel!

Anders sieht das in nicht asiatischen Ländern aus. Hier ist die Anzahl der großen Autos wesentlich größer, so daß ein kleines Auto, bzw. deren Insassen nur durch technische Kniffe, wie sie der Smart aufweist überleben kann.

Dennoch denke ich, daß der Tata auch in Europa verkauft werden und seine Freunde finden wird. In ganz Europe? Nein, ein kleiner Staat Namens Deutschland wird diesen Wagen ob seiner Hörigkeit zur dortigen Autoindustrie verteufeln!

Im Ernst: Ich denke, daß besonders in Italien, den Niederlanden und Frankreich der Wagen wohl einige Käufer finden wird. Hier in DE wird die Autoindustrie schon dafür sorgen, daß die Bundesregierung den kleinen nicht zulassen wird. Denn Autos, die weniger als 2 Tonnen wiegen, sind für einen deutschen Bonzen nicht standesgemäß!

PSA+Toy wären sicherlich in der Lage, den C1 in Grundausstattung in Indien oder China zu ähnlichen Preisen wie den Nano zu bauen. Sie befürchten aber Grauimporte zu ~5000€ und verzichten lieber.

Schade, der C1 könnte eines der meistverkauften Autos der Welt werden.

Jürgen

Schade, der C1 könnte eines der meistverkauften Autos der Welt werden.

Jürgen

Richtig und das mit Recht! Denn der C1 hat auch mal locker 4 von 5 Sternen im Euro NCAP Crashtest bekommen: http://www.euroncap.com/tests/citroen_c1_2005/218.aspx

Ich bezweifle, daß der Nano auch nur einen Stern bekommt.

Wenn Tata den Wagen für den Europäischen Markt sicherheitstechnisch anpaßt und so ein Auto für max. € 7000,- auf den Markt wirft, wird er Erfolg haben.

Leider verkaufen sich aktuell in ganz Europa, aber besonders in DE Artikel nur über den Preis.

Nachdem ersten Crashtest ist Auto sowieso nicht mehr vorhanden und wird deshalb auch keine Zulassung in Europa erhalten. Die Chinesen haben da ja auch schon leidvolle Erfahrungen machen müssen mit Ihrem Geländewagen. Außerdem wer will in Deutschland schon ein Auto ohne Zentralverriegelung und Servolenkung haben? Ein Dacia Logon in der Minimalausstattung ist in Deutschland so gut wie unverkäuflich. Wenn der Tata auf ein Mindestmaß an Sicherheit und Ausstattung angehoben wird, dann kostet der fahrende Sarg auch mehr als 1.700€.

In Abetracht vom über 1 Mrd. Inder und insgesamt ca. 3 Mrd. Menschen in Asien ist der deutsche Markt für Tata wohl völlig uninteressant und dem Hersteller auch Wurscht, was Europa (um es etwas größer zu greifen) über das Auto denkt.

In Abetracht vom über 1 Mrd. Inder und insgesamt ca. 3 Mrd. Menschen in Asien ist der deutsche Markt für Tata wohl völlig uninteressant und dem Hersteller auch Wurscht, was Europa (um es etwas größer zu greifen) über das Auto denkt.

Exakt !

Es wäre ja auch völlig unsinnig, und ich traue den Indern soviel Grips zu, dieses Auto auf einen Markt zu werfen für den es schlicht und einfach nicht gemacht und nicht geeignet ist.

Zumal - man bräuchte erstmal ein Händlernetz, müsste Garantien geben und weiß der Kuckuck was sonst noch ales die Kosten hochtreiben würde, warum sollte Tata sich das antun ?

Wir müssen mal unsere Schewuklappen ablegen und zur Kentniss nehmen, daß die Welt ohne Europa und Amerika immer noch einen gigantischen Markt bereithält.

Jo, da habt ihr zwei recht!

Mich erinnert das Auto und auch die Umstände sehr an die 50er und was da geschaffen wurde, um die Menschen von A nach B zu bringen, war ja nach heutigen Maßstäben auch nicht pralle (Isetta, Goggo, Messerschmitt, Lloyd, Heinkel, usw.). Keine Klima, kein Airbag, kein ESP, ABS, ATC, usw. völlig wurscht. Aber es war Mobilität und die persönlichen räumlichen Grenzen wurden weiter und weiter. Und das ist genau die Situation in Indien.

Grüße

Alex

So ist es, ich erinnere mich noch so dunkel an diese Vehikel, wer eines hatte war glücklich, denn jetzt wurde er im Gegensatz zum Motorrad nicht mehr naß auf der Fahrt, und Mutti konnte endlich auch im "Geblümten" mitfahren.

Da die Kohle bekannterweise nicht mehr so locker sitzt und viele ein Auto nur als Forbewegungsmittel nutzen wollen, glaube ich das diese Fahrzeug sehr großen Erfolg haben werden, er definiert sich über den Preis (Alternative Antriebe interessieren doch ehrlich, niemanden wirklich, also uninteressant). Kommen jetzt noch die Chinesen im 2. Anlauf mit Ihren Fahrzeugen daher, kann die deutsche und wahrscheinlich noch andere Autoindustrien ihre Läden auf lange Sicht hin dichtmachen. Preise für Neufahrzeuge sind eh mittlerweile jenseits von gut und böse. Da ist es vielleicht ganz gut das andere Nationen mal zeigen das es auch anders geht.

Beispiel Smart (Ich sträube mich Ihn Kraftfahrzeug zu nennen, weshalb der eine Daseinsberechtigung hat ist mir ein Rätzel), gehört meiner Meinung nach überall hin nur nicht auf die Straße, ist unverschämt teuer, Gegenwert ist vielleicht auch nicht mehr als beim neuen Inder. Aber für den Preis doch eine Überlegung wert.

Die Aufgabe der Automobilhersteller der nächsten Jahre wird es sein, günstige Autos zu produzieren die trotzdem eine hohen Sicherheitsstandard bieten und gleichzeitig einen guten Komfort. Das die Anforderung in Indien andere sind als in Europa dürfte jedem klar sein, aber warum sollte ein indisches Autos nicht auch die Sicherheit eines euruopäischen Modells haben? Es ist meiner Meinung nach nicht die richtige Einstellung zu sagen, das Auto ist immer noch besser als ein Motorrad, der Stand der (Auto-) Technik (nicht nur der Sicherheitstechnik) von 1950 reicht für die Inder aus!

Da die Kohle bekannterweise nicht mehr so locker sitzt und viele ein Auto nur als Forbewegungsmittel nutzen wollen, glaube ich das diese Fahrzeug sehr großen Erfolg haben werden, er definiert sich über den Preis ...
Warum ist dann der Dacia Logan bei uns nicht DER Renner? Ein richtiges Auto, in der Kombiversion nicht abstoßend hässlich, sondern nur einfach hässlich, ausgestattet mit allem, was man braucht und noch ein wenig mehr??

Der Dacia Logan verkauft sich doch sehr gut. Die Absatzzahlen steigen seit Einführung des Kombi permanent.

Aber nicht in der Einfachversion, die ist in Deutschland so gut wie unverkäuflich!

so lange in deutschland das auto neben seiner funktion als mobilitätsgerät AUCH als ego-booster herhält, solange wird der krümelkärren-markt eben nicht groß sein. wenn hierzulande sogar die hausfrau im essjuhwie die bratzen zum kindergarten oder nach aldi zum einkaufen fährt, sagt das schon was, finde ich...

Warum ist dann der Dacia Logan bei uns nicht DER Renner?

Weil man für das Geld auch einen gescheiten Neuwagen oder Fast-Neuwagen bekommt! Einfach mal auf mobile.de schauen. Einen Fiat Grande Punto bekommst du fürs gleiche Geld, und sparsamer ist er obendrein.

DAS ist eines der Hauptprobleme des Logan: Er schluckt VIEL zu viel für das bißchen Auto!

Und gleich noch eins: Er hat keine umklappbaren Rücksitze, ist also absolut unpraktisch, gerade für die Zielgruppe. Denn die wollen auch mal was (billig gekauftes) selbst transportieren können. Jeder Kleinstwagen mit Schrägheck ist praktischer.

Und wenn man in den Logan etwas Ausstattung reinpackt, bekommt man für das Geld auch schon einen gleich ausgestatteten C4 oder sämtliche andere Polo-Klassen der anderen Markenhersteller.

Warum ich das meine beurteilen zu können: Mein Vater hat gerade nach längerer Suche einen C4 gekauft. Davor hatte er, beim Logan beginnend, alle ähnlich großen Neu- und Fast-Neuwagen der gängigen Hersteller angeschaut.

Der Logan ist nicht billig genug. Er ist nur billig, weil alles fehlt, was die anderen Autos teurer macht. Also kauft man sich lieber ein 1-2 Jahre altes "gescheites" Auto und hat alles drin.

Der Logan dürfte in der Nacktversion nicht teurer sein als ein 5 Jahre altes besser ausgestattetes Auto. Nur dann hätte er eine Chance, den typischen Gebrauchtwagenkäufer abzuwerben.

Gruß

Daniel

Hallo!

Ach ja, der Logan. Vergleiche mit Gebrauchtwagen halte ich für unsinnig: Gebrauchtwagen haben keine Werksgarantie und bieten nicht das Neuwagen-Gefühl.

Der Logan MCV ist konkurrenzlos praktisch: Radstand so lang wie beim C6, bis zu 7 Sitze.

Da gibt es nichts Vergleichbares. Ein Berlingo ist teurer.

MFG

Hallo!

Ach ja, der Logan. Vergleiche mit Gebrauchtwagen halte ich für unsinnig: Gebrauchtwagen haben keine Werksgarantie und bieten nicht das Neuwagen-Gefühl.

Der Logan MCV ist konkurrenzlos praktisch: Radstand so lang wie beim C6, bis zu 7 Sitze.

Da gibt es nichts Vergleichbares. Ein Berlingo ist teurer.

Die Logan Limousine ist ein Konkurrent für Autos wie den Fiat Siena: doch der kostet über 50% mehr.

Andere Hersteller bieten in der Billig-Liga nur Uralt-Konstruktionen: Fiat verkauft in Brasilien den konstruktiv 24 jahre alten Uno ab umger. 9000 EUR, VW verlängt in Südafrika ähnlich viel für den Golf 1.

MFG

Nicht ganz: Es gibt ja noch Lada. Sind auch sehr günstige Autos. Also für Preis eines C1 zum Beispiel, bekomme ich einen Lada Kombi und kann dann sogar noch auswählen, Benzin, Diesel oder Autogas. Autogas ohne Aufpreis.

Diese günstigen, robusten Autos sieht man auch nirgends rumfahren. "Man fährt doch kein Lada, was sollen denn die Nachbarn denken."

MfG DS

Bist Du schon mal eine Lada gefahren? Glaube ich kaum, sonst würdest Du nicht so reden! Ich durfte mal einen fahren, die Lenkung ohne Servo mit viel Spiel (Fahr da mal in Frankfurt im Stadtverkehr und fahr damit mal ins Parkhaus!), Bremsen ohne Servounterstützung, eine Gangschaltung wo man erstens nicht genau wußte in welchen Gang man gerade fährt und zweitens die Gänge nur durch Zufall eingelegt werden konnte, irgendwelchen Sicherheitfeatures waren noch nicht mal im Traum vorhanden. Ich möchte nicht in einem Fahrzeug fahren was den Stand der 50-ziger Jahre hat!!! Man müßte dann mal ehrlich sein und zugeben, daß wenn man soetwas als Ideal hervorhebt, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten explodieren würde. Warum sonst gab es in den 50-ziger Jahre das Vielfache von Verkehrstoten bei einem Bruchteil an Bestand von Autos?

Es ist schon eine ziemliche Heuchelei selbst einen Citroen zu fahren und allen ERNSTES so etwas zu fordern.

Man muß mal feststellen, daß es in Deutschland zum Glück eine Marktwirtschaft gibt und die Leute selbst entscheiden können! Es steht keinem zu anderen Leuten das Auto vorzuschreiben! Ich möchte jedenfalls keine Zustände wie in der DDR, mit Einheitsauto und vermeintlicher Einheitsmeinung!

Nicht ganz: Es gibt ja noch Lada. Sind auch sehr günstige Autos. Also für Preis eines C1 zum Beispiel, bekomme ich einen Lada Kombi und kann dann sogar noch auswählen, Benzin, Diesel oder Autogas. Autogas ohne Aufpreis.

Diese günstigen, robusten Autos sieht man auch nirgends rumfahren. "Man fährt doch kein Lada, was sollen denn die Nachbarn denken."

MfG DS

Nicht zu vergessen der Niva, ein SUV mit dem man tatsächlich im Gelände fahren kann.

"Man fährt doch kein Lada, was sollen denn die Nachbarn denken."

Da hätte ich kein Problem, meine Nachbarn denken sehr wenig.

@ACCM DerTänzer: Alles gewöhnungssache. Von meinen 7 Autos hatten nur 2 Servolenkung: Fiat Tempra SX und Xantia Prestige; und bei meinen anderen Autos, hab ich die nie vermißt. Man kann auch Autos ohne Servobremse fahre, es kommt auch auf das Bremssystem an. Siehe A-Modelle mit LHM, bei einem beherzten Tritt steht das Auto, wegen einem Pedalweg, der kaum vorhanden ist. Bei EINIGEN Autos mit Servobremse bekomme ich z.B. das grauen, weil die ein ewig langen Bremspedalweg haben.

Außerdem fordere ich keinem herraus ein anderes Auto zu fahren, es war nur ein BEISPIEL. Das hat auch nix mit Heuchelei zu tun. Bei uns in der Familie sind wir schon in 4.Generation Citroën-Fans und seit 3 Generationen auch Fahrer.

Aber was laber ich hier, hab so wie so eine ganz andere Einstellung zum Autofahren, als der größte Teil der Bevölkerung.

@Xantiaheinz: Meine Nachbarn können auch denken, was die wollen - es interessiert mich nicht.

MfG DS

Nicht zu vergessen der Niva, ein SUV mit dem man tatsächlich im Gelände fahren kann.

Kein SUV. Reiner Geländewagen.

Denn die Definition eines SUV ist ein komfortables Auto mit viel Komfort und Platz, um sein Sportgerät dort hin zu transportieren, wo man es einsetzen will.

Also wenn das die Definition eines SUV ist, dann muß ich mich leider als SUV-Fahrer outen.

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