6. Februar 200818 J. Hallo! Traurig aber wahr: vom C6 oder dem neuen C5 hätte man eine Lösung erwartet, die die Vorteile der großen Heckklappe mit der beliebten Stufen-Silhouette verbindet. Stattdessen weisen C6 und die neue C5-Lim. ein Stufenheck mit kleinem Kofferraumdeckel auf. Die zweigeteilte Limousinen-Heckklappe als Weltneuheit weist nun ausgerechnet die neue Skoda Suberb Limousine auf: eine Idee, die Citroen würdig gewesen wäre....vermutlich aber von PSA für zu teuer erklärt wurde.... Bei der zweigeteilten Heckklappe kann man nach Wahl nur den kleinen Heckdeckel oder die komplette Klappe incl. Heckfenster öffnen. Das gab es tatsächlich noch nie. Text von Autozieger zitiert: "Ein konstruktives Novum ist das einzigartige Heckklappenkonzept TWINDOOR, das von den Škoda Ingenieuren entwickelt und patentiert wurde. Es macht den Superb unverwechselbar. Obwohl das Design am in dieser Klasse üblichen Stufenheck-Konzept festhält, hat der neue Superb eine Heckklappe, die dem Ladevermögen kaum Grenzen setzt. Nach Wahl kann entweder nur die Kofferraumklappe geöffnet werden, wenn mit einem Handgriff kleines Gepäck zu verstauen ist. Oder der Superb Fahrer kann nach Betätigung eines ebenso cleveren wie einfach zu handhabenden Mechanismus die ganze Heckklappe samt Heckscheibe anheben, um sperriges Ladegut einzupacken. Der praktische und gut zugängliche Laderaum nimmt in der Basiskonfiguration 565 Liter Gepäck auf – über 85 Liter mehr als beim aktuellen Modell." Mal Baumarkt, mal Aktenkoffer: der Superb wagt als einzige klassische Limousine diesen Spagat. MFG
6. Februar 200818 J. hab hinten auch 2 türen an der azu und sie nimmt mehr als 1000 liter auf (wenn das volumen nichts wiegen täte) sry! ;-P z.
6. Februar 200818 J. Ersteller Hallo! Stimmt: der Begriff "zweigeteilte Heckklappe" beschreibt die Skoda-Lösung nur unzureichend. Letzendlich möchte Skoda das Auto in Osteuropa, Indien und China auch als Chauffeurslimousine etablieren. Den Chauffeursbetrieb hatte Citroen ja auch bei der doppelten Heckscheibe einiger XM berücksichtigt. Natürlich hat diese bisher konservative Marke hier keine große Lobby, bei mir eigentlich auch nicht. Aber Skoda ist eine der wenigen Marken, die echte Substanz statt Image verkaufen. MFG
6. Februar 200818 J. genau DEN Gedanken hatte ich auch, als ich zum ersten Mal von dieser Skoda entwicklung laß - sowas hätte ganz perfekt zum C6 gepasst. Schade, stattdessen - verpasst
6. Februar 200818 J. Trotzdem erstaunlich, daß man sich sowas noch patentieren lassen kann! Viele Kombis und SUVs mit separat zu öffnender Scheibe bieten ähnliches, und den kleinen Renault Modus gibt es mit einer in klein und groß zu öffnenden Heckklappe: http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,373701,00.html >>Jürgen
7. Februar 200818 J. Schade, daß Citroën diesen Zug verpasst hat. Leider ist das Design des neuen Superb nach den ersten Bildern so grottenschlacht, daß er trotzdem keine Alternative darstellen kann.
7. Februar 200818 J. 'Ne Weltneuheit ist das nicht. ;-) Ein Bekannter von mir hatte sich das vor über 20 Jahren schon für seine Ente gebastelt. Eine Kombination aus normaler Heckklappe und dem Umbausatz für die große Heckklappe. Einfach genial!
7. Februar 200818 J. Stufenheck bleibt Stufenheck. Auch wenn man das gesamte Heck wegklappen könnte, die Form begrenzt die Ladekapazität. Und so neu ist doch eine zweigeteilte Lösung auch nicht. Auch ein C2 hat eine zweigeteilte Heckklappe, die dazu noch als Sitzbank dient. Wer beim C5 eine große Heckklappe will, der kauft einfach den Kombi. Der ist noch praktischer. Und mit der separat aufklappbaren Heckscheibe hat man auch die Option einer kleinen Ladeluke. Und in einen Kombi passen Fahrräder, Kühlschränke etc. rein. Der C6 ist unpraktisch - das stimmt. Die Hersteller sollen einfach wieder schöne Fliessheckautos bauen, dann braucht es solche Gimmicks nicht. Gruß Markus PS: Gibt es eigentlich dieses Mal einen Superb Kombi, oder darf Skoda den wieder nicht bauen, weil er dem Passat Konkurrenz machen würde?
7. Februar 200818 J. Wer beim C5 eine große Heckklappe will, der kauft einfach den Kombi. Der ist noch praktischer. Und man handelt sich damit alle Nachteile eines Kombis ein: Offener Kofferraum oder umständliches Gefriemel mit der wabbligen Kofferaumabdeckung und viel lauter als eine Limousine Die Hersteller sollen einfach wieder schöne Fliessheckautos bauen, dann braucht es solche Gimmicks nicht. Volle Zustimmung! Leider wird das wahrscheinlich im Zeitalter der Minivans so schnell nicht’s mehr. PS: Gibt es eigentlich dieses Mal einen Superb Kombi, oder darf Skoda den wieder nicht bauen, weil er dem Passat Konkurrenz machen würde? Wofür noch einen Kombi wenn es doch eine Fließheckvariante gibt. Und nicht vergessen: Kombis gehen eigentlich nur im deutschsprachigen Raum gut. Juergen
7. Februar 200818 J. Das schräge an der Fließheckkonstruktion ist, dass der ggü. dem Stufenheck geringere verschwendete Raum schräg ist. Echte und praxisnahe Variabiltät funktioniert erst ab Fließheck. Ich verstehe bis heute nicht, was der die ID mit der Limousine soll. Für mich eine unsinnige zeitlose Modeerscheinung, die mit Image und ich weiß nicht was sonst zu tun hat. Obwohl ich Fließhecklimousinen mag, denke ich, dass sie in Deutschland überflüssig sind, sobald Limousine und Kombi zur Wahl stehen. Ein schicker Kombi kann im deutschen Markt über ein fehlendes Fließheck hinweg trösten. Die Fließhecksilhuette steht ohnehin nicht mehr für smarte, elegante Raumkonzepte, sondern für das Gegenteil, für innen eng geschnittene "Coupélimousinen", natürlich in den meisten Fällen mit Seriosität anmutenden Kofferaumdeckeln. Plop. hs
7. Februar 200818 J. Sobald mein neuer Pluriel geliefert wird gibt´s auch bei mir wieder eine zweigeteilte Heckklappe :-)
7. Februar 200818 J. Mal Baumarkt, mal Aktenkoffer: der Superb wagt als einzige klassische Limousine diesen Spagat.MFG Moin, die angepeilte Kundschaft des Superb wird wohl eher weniger sich im Baumarkt rumtreiben. Gruß HD
7. Februar 200818 J. Mir ist nicht klar, wozu es ein zweigeteilte Heckklappe braucht, das macht das Auto doch nur schwerer, denn so umständlich ist es doch nicht, eine Heckklappe anzuheben. Die Bedienungserleichterung einer zweigeteilten Heckklappe ist sicherlich minim.
7. Februar 200818 J. Beim XM war ja das Argument für die 13. Scheibe, daß es den Passagieren hinten an den Hals zieht, wenn man die Klappe öffnet. Vermutlich versucht man beim Superb das gleiche Problem zu lösen, einfach mit mehr Klappe aber weniger Klappern. Möglicherweise geht's aber auch nur darum, daß man den konservativen Schein wahren kann, wenn man nur den unteren Teil öffnet (und kleine Personen können bei einigen Heckklappen schon auch etwas Mühe bekommen, die im offenen Zustand wieder einzufangen und zu schließen).
7. Februar 200818 J. Hallo, nach einem halben Jahr C6 finde ich eine Heckklappe nur noch drollig. Der kleine Kofferdeckel ist ganz leicht, das Auto ist steifer, das Auto ist leiser und den Zwang, große Kartons zu transportieren, hatte ich noch nie. Im XM blieb die 13 Scheibe jedenfalls auch immer eingebaut. Kleine Menschen müssen sich doch ziemlich sinnlos strecken, um so eine Heckklappe zu schliessen. Oder man semmelt mit dem Kopf an. Also von mir aus muß Heckklappe nicht sein. Ob nun einteilig oder extra klapprig mehrteilig. Gernot
7. Februar 200818 J. Nach 5 Jahren GS und CX finde ich die Klappe meines Xantia eine Wohltat. So sind die Geschmäcker verschieden.
7. Februar 200818 J. Ersteller Hallo! Gerade mit der knapp motorisierten 105-PS-Dieselversion zielt der Skoda Superb auch auf die Baumarkt-Klientel. Der Superb hat zwar mehr Radstand, mehr Karosserielänge und mehr Chrom- und Ausstattungslametta als der Passat , kostet bei gleich moderner Technik trotzdem weniger. Es gibt weltweit nur sehr wenige Märkte (wie GB, F) die bei größeren Limousinen eine große Heckklappe akzeptieren oder sogar bevorzugen. Es gibt aber weltweit keinen einzigen Markt, der bei großen oder größeren Limousinen die klassischen Stufenhecksilhouette verschmäht. Während Citroen und Saab die gesamte Limousinen-Palette eben von Schräg- auf Stufenheck umgestell thaben, ist Skoda ist nun der weltweit einzige Hersteller, der alle Limousinen mit großer Heckklappe statt kleinem Kofferraumdeckel austattet. Die Zeiten ändern sich eben. MFG
8. Februar 200818 J. Der aktuelle Superb basiert ja noch auf dem Vorgänger-Passat, also gleich modern ist er zur Zeit nicht mehr. Wie ich aber gelesen habe, soll der neue Superb nicht mehr auf dem Passat basieren, sondern auf dem Octavia (also faktisch auf der Golf-Plattform). Ob er dann noch mehr Radstand als der Passat aufweisen kann, wage ich zu bezweifeln.
8. Februar 200818 J. Hallo, der Passat steht auf der Golf Plattform und hat als Kombi auch nicht mehr Platz als der Golf Kombi. Der Passat wird nur noch für die gebaut, die immer Passat gefahren haben. Dafür dann etwas teurer verkauft. Brav. Gernot
8. Februar 200818 J. Ersteller Hallo! Ganz so einfach ist das nicht. Für Superb und Passat wurde die "Golf-Plattform" nicht nur verlängert, sondern auch verbreitert. Der neue Superb hat 6 cm mehr Radstand als der Passat und 18 cm mehr Radstand als der Golf. MFG
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