15. April 200323 J. hallo, mein zx hat einige krazter (nicht von mir) und deswegen kaufte ich mir heute einen Tupflack, in der Hoffnung meinem zx dadurch wieder etwas aufzubessern. Gesagt getan, nur mit dem Ergebnis bin ich nicht wirklich zufrieden, sieht ziemlich rauh aus, die kratzer siehr man zwar nicht mehr, dafür sieht der Lack ziemlich unprofessionell bearabeitet aus. sollte ich die Stelle abschleifen und mit einem Spray darüber gehen? oder habt ihr andere Tipps danke cu wang
15. April 200323 J. Man TUPFT da nicht drauf rum, man füllt sorgfältig und mehrfach genau die Kratzer, NICHT das drumherum, so als würde man den Grand Canyon zuschütten- da kippste auch keine Erde in die Wüste oben daneben. Da kannste leider wenig retten, klingt nach "hab's verbockt". Carsten
15. April 200323 J. Hab's noch nie probiert (Du darfst Versuchskaninchen spielen... hihi) aber folgende Idee: Es gibt für die Herd-Ceranfelder solche Schaber, in die Klingen gespannt werden wie die für Cutter/Teppichmesser. Bei leicht gewölbten Flächen könnte ich mir vorstellen, dass man damit ganz gut die Erhebungen wegschaben könnte... kleiner Probeversuch ist nötig. Dann mit Lackpolitur oder Schleifpaste polieren. Das Ergebnis könnte schon recht gut aussehen. Würde auf keinen Fall mit der Dose arbeiten, das wird's nur verschlimmern! Noch ein Tipp für später (wie Carsten schon andeutete): nimm einen Zahnstocher oder Streichholz, je nach Steinschlaggrösse, bei Kratzern wird es schon schwieriger. Evtl. sehr genau mit Tesakrepp abkleben und dann mit feinem Pinsel beigehen, hinterher Polieren, das ist das A und O. Grüsse,
15. April 200323 J. Das mit dem Schaber wird wohl nix, laß den Lack völlig auhärten und schleif den "Überstand" mit einem Rostradierer ab.
15. April 200323 J. Xantiaheinz posteteDas mit dem Schaber wird wohl nix, laß den Lack völlig auhärten und schleif den "Überstand" mit einem Rostradierer ab. Warum nicht? Meinst Du, die Haut ist zu zäh? Gruss,
15. April 200323 J. Im Oldtimer-Markt hat es vor einigen Jahren mal einen Artikel gegeben, wie man mit "Hausmitteln" Lackkratzer annähernd spurenfrei beseitigen kann. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Details, aber in etwa ging die Geschichte so: Kratzer mit Lack füllen (ich meine, daß die Jungs von Lackstiften abgeraten hatten, weiss ich aber nicht mehr warum), GUT aushärten lassen, vorsichtig beischleifen mit Schleifklotz und feinen Wasserschleifpapier (auf jeden Fall >600! Ich verwende bei Musikinstrumentenlack 1200 und 2000). Die Ceranfeldkratzermethode kommt mir ziemlich suboptimal vor. Wenn Du Glück hast, hast Du den Lack um den Kratzer nicht geschliffen, dann haftet die nächste Schicht nicht sehr gut und läßt sich leicht abschleifen. Man muß aber aufpassen wie der Schießhund, daß man den guten Lack nicht durchschleift und woanders mehr Schaden anrichtet! Gefühlssache. Abkleben. Je nach Kratzertiefe wird es im allgemeinen nicht gelingen, mit nur einer Schicht alles zu füllen. Dann kann man das Verfahren mehrfach anwenden. Und dann am Ende polieren und das Wachsen/Versiegeln nicht vergessen. Sah in der Zeitung superüberzeugend aus. Am einfachsten ist es, wenn Du zu einem Lackierer gehst und den fragst, wie er die Sache macht.. Viel Erfolg! Gernot
15. April 200323 J. Rostradierer zum abtragen (nach Xantiaheinz) hat bei mir gut funktioniert: man kann gut "Zielen" (entfernen der "Ausbesserung" des Vorbesitzers). Allgemein hat sich bei mir bewährt den Kratzer (falls tief) mit einem feinen Pinsel (Modellbauladen, die Dinger an den Lackstiften u.ä. sind viel zu grob!) aufzufüllen mit Grundierung (darf nicht überstehen!), trocknen lassen, dann Decklack genau so machen. Untiefe Kratzer (nicht bis zum Blech) direkt mit dem feinen Pinsel nacharbeiten: nur IM Kratzer auftragen! Dann Polieren und gut'is. Bei grossflächigen Fehlern Oberfläche etwas nass anschleifen mit feinem Sandpapier, damit der Wachs entfernt wird. Gut säubern und mit Decklack nacharbeiten. Statt Sprühdose kannst Du bei einem befreundeten Modellbauer am Besten eine Airbrush ausleihen und mit ein wenig Lack aus dem Stift füllen (ev. verdünnen). Gelingt allerdings bei Metalic-Lack nie perfekt und auch "normaler" Lack zeigt Farbunterschiede durch Ausbleichung/Alterung. Für meine Zwecke reicht es... Viel Erfolg! >> Marcus P.S. ach ja, eine dünne Lage Klarlack hat auch noch nie geschadet... P.P.S. Bin kein Lackprofi: habe halt selber experimentiert bis ich was gefunden habe womit ich selber als Anfänger zurechtkomme...!!! Im Zweifelsfall einen befreundeten Lackierer um Rat fragen.
15. April 200323 J. Ich habe auch so ein paar "Cent-Stücke", eins vorne in der Haube, eines am Dach. Auch wenn ich gerne stolz auf "Eigenleistung" bin, wenn ich damit zu einem Lackierer fahre, um es "professionell" machen zu lassen, dürfte das doch auch nicht die Welt kosten, oder? Gutes Schweben, Christian
15. April 200323 J. Hallo Wenn die Kratzer net so Tief sind hilft Lackpolitur(Politur in der Farbe des Autos von Rex) Ist nach 10 Autowäschen wieder futsch aber man Poliert ja öffter im Jahr. Gruß Strike
15. April 200323 J. @ Strike Gute Idee, muß ich mal testen. Das Problem ist zwar, daß die graue Farbe drunter sichtbar ist, aber etwas 'drüberschmieren' ist sicher erst mal das Einfachste... (Obwohl, wenn es 'gut' aussiehst, könnte man ja evtl. auch mit ein paar Streifen farblosen Nagellack konservieren?) Gutes Schweben, Christian
16. April 200323 J. @Robert, bei so kleinen Kratzern rutscht man mit em Schaber zu leicht auf gesunde Stellen, deshalb mein Vorbehalt. Für richtig ausgehärteten Lack ist der Schaber auch zu weich und ein Metallschaber ist gar nicht so gut.
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