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Reifengas die 23.

Hervorgehobene Antworten

Wo lupus2 Recht hat, hat er Recht. Jedem das Seine! Mir doch egal, ob die Reifengasler ihr Geld in den Gulli werfen.

Ach Menno, ich wollte jetzt endlich einmal hören wieviel dB die Abrollgeräusche mit Reifengas leiser werden.

Ich glaube nicht dass nur blaue oder grüne Käppchen die Geräusche senken sonst müsste meiner Frau ihr grünes Auto ja auch leiser sein wie das silberne, sonst identische meines Vaters! Oder muss ich jetzt noch das Auto meiner Frau mit Reifengas füllen? ;)

Moin,

das Reifengas erinnert mich stark an den Audio-Bereich, wo für richtig viel Geld solch sinnvolles HaiEnd-Zubehör angeboten wird wie C37-Lack, laufrichtungsgebundene Lautsprecherkabel, abgeschirmte Netzkabel, Steckdoseneinsätze mit vergoldeten Kontakten etc. Unter Anwendung fundamentaler Grundsätze der Elektrizitätslehre und des eigenen logischen Denkvermögens lässt sich ganz einfach nachweisen, dass das alles kein Mensch braucht, weil es schlicht blanker Unsinn ist.

Jo, genau.

Daß Musik zwar auch nur mit XLR Anschlüssen und Mikrofonen produziert wird, stört da niemanden.

Desweiteren verschlingen Referenz-Tonstudios Unsummen an Geld (ein Vielfaches zur Technik!) für Akustik.

Jeder Audiofreak ist also schon per se auf Subjektivität verdonnert.

Wie heisst es so schön?:

Ob man nun an etwas glaubt, oder an etwas nicht glaubt, man wird immer Recht behalten.

Gruß

T

In früheren Mofa-Zeiten wurden verchromte Zündfunken und Kolbenrückzugsfedern angeboten. Mofas sollten damit deutlich schneller fahren.

Man musste nur dran glauben und genügend Vorstellungskraft haben... ;-))

In früheren Mofa-Zeiten wurden verchromte Zündfunken und Kolbenrückzugsfedern angeboten. Mofas sollten damit deutlich schneller fahren.

Man musste nur dran glauben und genügend Vorstellungskraft haben... ;-))

Nicht zu vergessen die Vergaserinnenbeleuchtung, damit das Benzin seinen Weg durch die Kanäle schneller findet - bringt ca. 20% mehr Leistung!

Halte ich für wichtiger als alles Reifengas dieser Welt:

Ventilkappen

Niemals ohne: Die fest sitzende Ventilkappe verhindert, dass es bei hohem Tempo zu plötzlichem Druckverlust kommt, weil die einwirkenden Fliehkräfte das Ventil öffnen. Auf dauer sind Ventilkappen aus Metall am besten geeignet, sie werden durch ihre Beschaffenheit nicht porös, und gewährleisten dadurch keinen Druckverlust über das Ventil.

http://www.ld-motorradreifen.de/Lexikon/lexikon.html

HINWEIS: Ventilkappen immer fest aufschrauben, fehlende sofort ersetzen. Ventilkappen aus Metall und mit Gummidichtung helfen besser die enormen Fliehkräfte, die auf das Ventil beim Fahren wirken, auszuschalten. Bitte nur kurze Ventileinsätze verwenden.

http://www.gummi-garage.de/reifen.html

Gruß Jan

Und bei Metallkappen das Gewinde n bißchen einölen, da sie sich festknastern können. Hatte ich bei meinen Winterreifen mal.

MfG DS

Teilweise mußte ich dann die Tür aufmachen und einmal mit dem Kopf nach hinten schauen ob ich schon auf bzw. hinter dem Gitter war.

Hoffentlich ist dabei das grüne Käppchen nicht abgefallen !

Übrigens bin ich durch das Lesen dieses Freds ins Grübeln gekommen, ob ich mir auch

Reifengas einfüllen lassen soll, vielleicht hat mein oller BX Saugdiesel dann ja ein bisschen

mehr Czub ...

@ Dorothea : ich fahre auch mit blauem Käppchen ( Elbsegler )icon6.gif

Ventilkappen müssen aus Messing und verchromt sein, innen einen Dichtring haben und den Dopelwinkel tragen, sonst wird das nichts.

Kommen wir doch noch einmal zu den Unterschieden Luft - N2.

Bei Luft kommt noch etwas dazu: Feuchte. Da nicht kompressibel, bildet sich Nebel oder Tropfen, und am Boden eines Behälters irgendwann eine richtige kleine Pfütze. Schlecht gewartete Luftanlagen reißen dann Feuchtigkeit mit und reichen sie an den Verbraucher = in den Reifen weiter.

Außerdem geben solche Anlagen noch gerne Öle mit (bestimmt in der F1 wenig, in der Luft, weil unkontrollierbar, überhaupt nicht erwünscht).

Selbst Atemluftqualität hat Restfeuchte, aber so gering, daß sie bei der Druckentspannung nicht kondensiert und den Druckminderer zusetzt (der letzte Blubb des Tauchers, soz.).

N2 gilt hingegen als trocken. Erst recht, wenn es klassisch durch Kälte erzeugt wird, da sein Taupunkt eben um 196° unter dem des Wassers liegt.

Selbst bei 'Reifengas', also minderer Qualität, wird die Restfeuchte vernachlässigbar sein.

Die Freiheit von Ölen u.a. Dreck gibt's soz. gratis dazu.

Was nun Feuchte IM Autoreifen anrichtet, mögen andere beschreiben.

Dass Feuchte aber ein guter Schallträger ist, kann jeder an nebligen Tagen auf'm platten Land selber in Erfahrung bringen.

Unter den 'trockenen' Gasen ist N2 nun mal das gängigste. Wenn also Feuchte und Reinheit eine Rolle spielen, ist N2 die erste Wahl. Zudem soll das Geld nicht in der Gase- (Luft) aufbereitung, sondern auf dem Gewinnkonto der Hersteller / Vertriebsfirmen hängen bleiben.

Wer bei Autoreifen auf Stabilität Wert legt, vielleicht noch gutes Bremsen auswählt, nicht alle 20 000 einen neuen Satz kaufen möchte usw., wird wohl kaum bei den leisesten Reifen landen.

Wen Rollgeräusche (zu Recht) nerven, z.B. auf den schönen franz. und brit. Landstraßen, UND wenn dann auch noch die Reduktion der Feuchte einen Vorteil für EUR 10,-- verteilt auf 2 - 3 Jahre bringt: billiger kann man das kaum austesten bzw. sich den Vorteil einkaufen.

Gruß,

Jan

Gängige Kompressoranlagen besitzen einen Lufttrockner / Wasserabscheider. Der Restfeuchtigkeitsgehalt der Druckluft ist daher vernachlässigbar klein.....

Feuchtigkeit in Reifen ist bestimmt nicht zu unterschätzen, aber wieviel Luft ist drin? Karel hat 40 Lieter ausgerechnet. Die Luft wird bei allen halbwegsvernbünftigen Kompressoren getrocknet. Was aber nicht getrocknet wird sind die Reifen selbst. Ich habe oft gesehen wie Reifen aus totalkalten Lagerhallen in die beheizten Werkstätten getragen werden um dort montiert zu werden. Ich behaupte mal das die eingesparte Luftfeuchtigkeit durch Stickstoff da nichts mehr ausmacht.

Jetzt wiederhole ich mich nochmal: wer misst jetzt endlich mal wieviel dB es ausmacht. Irgendjemand muss doch so ein doofes Messgerät haben, ich habe leider keines mehr.

Hallo,

das Problem mit der trocknung der Luft hatte ich oben ja schon mal erwähnt.

Bei uns im Betrieb wird die Luft erst mit einem Destilations Lufttrockner von Atlas Compo getrocknet, dann gibt es zwei große Trockenpatronen/ Wasserabscheider von Booge.

Vor jeder Zapfstelle dann ein kleiner Lufttrockner von domnichunter ( pneudry).

Dann ist die Luft wirklich trocken und es können damit Optiken gereinigt werden.

Vorher haben wir gereinigte Luft aus den USA gekauft..eine Konservendose( 6 bar) für 18€.

Daher ist Stickstoff halt viel billiger, wird Großindustriell hergestellt.

Ich denke das ist auch der Grund warum die Federkugeln mit Stickstoff befüllt werden...man ist zu 100% sicher das kein Wasser drin ist.

Gruß Edgar

@Manfred:

frei nach Radio Eriwan: im Prinzip ja, aber....

Die beste Wartungseinheit eines guten Kompressors ist für die Katz, wenn sie nicht gewartet wird.

Selbst Atemluftanbieter zur Flaschenbefüllung in den Tauchparadiesen sind in dieser Sache zu häufig schwarze Schafe.

Da möchte ich nicht wissen, was so an der Tanke mit in die Reifen gepustet wird!

Deswegen noch einmal, wie auch Edgar schon mehrfach schrieb: wer halbwegs verlässliches Gas braucht ohne es atmen zu müssen, kommt um N2 nicht herum.

@ CX-Fahrer: ich sollte mir mal den Spaß erlauben, unsere Atemluft in die Reifen zu pusten.

Ihre Qualität käme zwar in Edgars Betrieb nicht zur Anwendung; der qualitative Vorsprung zu den üblichen 10 oder 16 bar Kompressoren ist jedoch eindeutig.

Ich muß mich mal um eine Adaption kümmern. Der Rest, von der Kleinflasche bis zur Regelung, ist im Haus.

Jan

Darf ich mal bitte zwischenfragen, wieso Ausdehnungsgefäße (z.B. Flexcon bei Heizanlagen oder die Federkugeln bei Citroen) mit Stickstoff befüllt werden und nicht mit Luft?

Ich könnte mich ja noch einmal neu in die Thematik einlesen. Im Kopf ist mir aber noch: Weil Druck aufgrund der Größe der Stickstoffmoleküle stabiler bleibt.

Da müssten ja jetzt die gleichen Argumente zutreffen, die gegen die Befüllung von Reifen mit Stickstoff sprechen.

Dorothea

Im Kopf ist mir aber noch: Weil Druck aufgrund der Größe der Stickstoffmoleküle stabiler bleibt.

Nochmal, gaaanz langsam: Stickstoffmoleküle sind kleiner als Luftmoleküle!

Egal, wie man nun zu Reifengas steht, der Physik ist das vollkommen egal. Sie macht auch für das teuerste "Reifengas" keine größeren Moleküle :D

Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass Stickstoff in den Kugeln durchaus Sinn macht, allein schon wg oben genannter Argumente.

Darf ich mal bitte zwischenfragen, wieso Ausdehnungsgefäße (z.B. Flexcon bei Heizanlagen oder die Federkugeln bei Citroen) mit Stickstoff befüllt werden und nicht mit Luft?

Dorothea

Weil der Sauerstoff relativ agressiv ist und im Kontakt mit Stahl Rost verursacht.

Karel

PS: beim Reifenrauf/runterziehen habe ich in meinen Reifen noch nie Kondenswasser gesehen. Auch die Felgen rosten da nicht.

Ventilkappen müssen aus Messing und verchromt sein, innen einen Dichtring haben und den Dopelwinkel tragen, sonst wird das nichts.

Genau ! Wo gibt´s die zu kaufen ?

Sie macht auch für das teuerste "Reifengas" keine größeren Moleküle :D

Wenn ich mich richtig erinnere gab's das aber doch mal: da wurde Schwefelhexafluorid verkauft für reichlich Geld. Da sind die Moleküle tatsächlich größer als bei Stickstoff oder Sauerstoff - und trotzdem diffundiert es wohl noch schneller aus den Reifen heraus....

...habt ihr noch alle Luft in den Reifen...ääähh...im meine Gas?!...

aV1mXTq0.gif

Warum kann man Reifen eigentlich nicht mit Helium befüllen? Das Auto wird dadurch bestimmt 400 Gramm leichter, was den Spritverbrauch senkt und gleichzeitig die ungefederten Massen verringert, was den Komfort erhöht und außerdem ist Helium ist nicht brennbar, also der Sicherheit ist auch genüge getan.

Chemiker vor! Was haltet ihr davon?

Prima Idee, Lutz. Wenn ich mich auch als Physiker dazu äußern darf: leider ist Helium ein Edelgas, das heißt, daß es keine Moleküle bildet, sondern als edle Einzelatome herumschwirrt. Die sind so klein, daß sie durch die kleinsten Poren entweichen können. Helium wird daher für Drucktests bzw. Dichtigkeitstests genommen. Ist also keine gute Wahl.

Nachweislich (=meine langjährige Erfahrung) sind die meisten Reifen auch mit normaler Druckluft monatelang dicht und meine Stahlfelgen sind auch nicht verrostet. Außerdem sind die grünen Käppchen peinlich.

Prima Idee, Lutz. Wenn ich mich auch als Physiker dazu äußern darf: leider ist Helium ein Edelgas, das heißt, daß es keine Moleküle bildet, sondern als edle Einzelatome herumschwirrt. Die sind so klein, daß sie durch die kleinsten Poren entweichen können. Helium wird daher für Drucktests bzw. Dichtigkeitstests genommen. Ist also keine gute Wahl.

Nachweislich (=meine langjährige Erfahrung) sind die meisten Reifen auch mit normaler Druckluft monatelang dicht und meine Stahlfelgen sind auch nicht verrostet. Außerdem sind die grünen Käppchen peinlich.

So ein Mist - und ich dachte schon, ich hätte jetzt die Idee des Jahrhunderts gehabt. Aber zumindest mal wieder etwas gelernt.

Man könnte natürlich auch understatementmäßig mit normalen schwarzen Kappen herumfahren, unter denen sich heimlich reiner Stickstoff verbirgt ...

In meinen Kullern bleibt zunächst einmal normale Raumluft, solange mir jemand nicht messtechnisch nachweist, dass das Abrollgeräusch nicht wirklich deutlich abnimmt bei einer Stickstofffüllung. Denn das hätte ich gerne. Glauben tu ich es allerdings nicht ...

Was ist eigentlich in Formel 1 u.Ä. Fahrzeugreifen drin? Weiß das jemand?

nehmen wir doch einfach wieder Vollgummireifen, wofür gibt´s denn die HP ???

nehmen wir doch einfach wieder Vollgummireifen, wofür gibt´s denn die HP ???

Aber dann nur mit Längslenkern (wie DS,ID,GS,CX...), denn sonst hoppeln die Autos bei kurzen Huppeln (siehe BX,Xantia etc.) wegen McPherson; der hat sowas nicht gern.

MfG DS

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