7. April 200818 J. Hi, brauch ein wenig KNOW HOW. Aber zuerst, mann doh, immer wenn ich die Seite aufrufe, komme ich aus dem Lesen nicht mehr raus. Dammich, einfach zu interressant alled datt!! Soo, also hab ja schon einiges gefunden zur hinteren Bremse X1 `96 1,8 16v, aber wie kriege ich die bremse dann wieder gängig? Habe das mal getestet, ganz hoch, bremse treten ,ganz runter, wagen knackt dann stückweise runter. Und beim starken verzögern(bis zum regeln des ABS vorne) geht der hinten auch nicht runter. Denke bremse hinten fest. Also, Sattel runter, kleine schraube nicht vergessen, sonst 2teile inner hand, und dann? Mit bremse versuchen die kolben rauzudrücken und Gammel entfernen, oder wie am besten? Und dann zum Zahnriemen, hab den "Hannes", man soll nachm auflegen die drei schrauben der Nockenwellenräder lösen. Ok, aber ganz so doll ist es mit meinem Englisch nicht... Macht man das um evtl kleine (mmweise) Anpassungen Räder-Riemen vorzunehmen?!! Unbedingt nötig? Und was ist mit den Simmerringen? Hatte damit noch bei keinem Meiner Autos Probleme. Allerdings keine Cits. Ist bestimmt auch ne Menge arbeit?? Danke schonmal
7. April 200818 J. Ist zwar vom BX sollte aber beim Xandling auch so ähnlich gehen: Vielleicht verkanten sich die Belagsträger im Sattel. Meine Bremssattelreinigungsmethode: Trägerhalteschraube M5 raus, alte Beläge raus, total abgefahrene Beläge rein, Halteschraube M5 rein, voll auf die Bremse steigen damit die Kolben max. ausfahren, Halteschraube M5 raus, abgefahrene Beläge raus, Halteschraube M5 rein, Sattel von Schwingarm lösen, Bremsscheibe runter, Sattel auf Arm schrauben, Halteschraube M5 raus, Kolben mit Bremsenreiniger und Lappen rundherum säubern, ein paar Tropfen LHM drauf und mit der Hand in den Sattel zurückdrücken (evtl. einen mit Zwinge festhalten damit nicht der andere herausschießt. Dann den Sattel mit Dremel-Drahtbürste reinigen (Bereich wo die Belagträger gleiten sollen oben und unten, evtl. auch Flanken der Belagträger), Fläche hauchdünn mit Kupferpaste einschmieren, detto Flanken der Belagträger, Halteschraube M5 rein, Sattel vom Arm, Bremsscheibe drauf, Sattel auf Arm, Halteschraube M5 raus, Beläge rein, Halteschraube M5 rein, fertig! (Feder und Abdeckblech nat. nicht vergessen. >> BXdrvr [ACCM]
7. April 200818 J. Wenn der oder die Kolben im Sattel richtig schwergängig sind, liegt das oft an einem gammelnden Bremssattel, und zwar hinter den Dichtringen der Kolben. Dann hilft nur Kolben ausdrücken oder drehen (Werkstatt hat da schöne Spanner dafür, die sich in die Innenseite des Kolbens klemmen, um diesen dann rauswürgen zu können). Danach die Dichtringe entfernen, den Schmodder und das Aluoxid hinter den Ringen restlos rauszukratzen, alles schön sauber machen, mit LHM einschmoddern, neue Dichtringe rein (auch LHM drauf). Die Kolben in der Drehmaschine vorsichtig mit Läppband vom wahrscheinlich vorhandenen Oberflächengammel befreien, ohne dabei die schützende Eloxierung zu verletzen. Alles wieder zusammen, entlüften, und beten, dass es nicht mehr so schnell nachgammelt. War bei meinen GSAs fast immer Pflichtprogramm, beim XM und Xantia bislang davon verschont geblieben. Boris
7. April 200818 J. Ersteller Danke euch Beiden!! Sehr detailliert, wunderbar. Brauche jetzt nur noch ein wenig Zeit(leider Mangelware) für die ganze Aktion.
8. April 200818 J. @Bitte, gern geschehen! Ich empfehle allerdings, daß Du Dir mein Geschreibsel Punkt für Punkt in eine Liste zum Abhaken einfügst, denn wenn man dabei etwas falsch oder in falscher Reihenfolge macht kann es sein, daß man die zwei Hälften des Bremssattels in der Hand hat. Wenn Du keine total abgefahrenen Beläge zur Hand hast (ich habe sie mir für diese Arbeit aufgehoben) frag´ im Forum nach der Mindestdicke der Beläge und mach Dir zwei passende Stückchen aus HARTholz! Mit "Halteschraube rein" meine ich auch, daß man sie festzieht und nicht nur hineinsteckt! Gutes Gelingen! >> BXdrvr [ACCM]
8. April 200818 J. Hi, zur Bremse wurde jetzt einiges gesagt. Will ich nicht auch noch. Die Nockenwellenräder müssen gelöst werden, damit der Riemen einwandfrei gespannt werden kann. Lässt Du die fest, bekommst Du nie die vorgeschriebene Spannung hin, weil sich der Riemen im Bereich zwischen den NW-Rädern nicht mitspannt, nur davor und dahinter. Ergo: Lösen der Riemenscheiben unbedingt notwendig! Das ist aber auch kein Problem, weil die Nockenwellen selbst ja fixiert bleiben.
8. April 200818 J. Ersteller AAh, jetzt löst sich der Nebel!! So gesehen ganz klar und logisch, danke!! Ich dachte man müsste die Räder dem Riemen angleichen. Also Riemen drauf, Schrauben NW lösen, ZR spannen, Schrauben fest. Wieder was gelernt
8. April 200818 J. Ersteller Bremse hinten greift erst ab einem gewissen Bremsdruck. Obwohl ich vom Xantia ziemlich begeistert bin, finde ich dieses Technikfeature doch recht blöd. Habe zwar noch keine Probleme diesbezüglich gehabt, aber fände es doch besser wenn hinten sofort leicht mitverzögert würde, allein um die Funktion aufrecht zu erhalten. Bremsen in den Kurven ist mit Stabilisierung hinten doch auch weit sicherer. Wie hat Cit das denn mit einem Notfallsystem(Ausfall)? Bei deutschen besteht da ja dieser "zweigeteilte" Bremskreis, der dann über Kreuz wirkt, um im Notfall noch einigermaßen gerade zum stehen zu kommen. Und was passiert, wenn mal vorne ein Bremsschlauch platzt? GROSSE NOT? ALLES WEG? mit Handbremse, oder wie oder was????
8. April 200818 J. Hallo, das die HA erst ab einem bestimmten Bremsdruck greift, wie du schreibst ist normal. Möchte nicht sehen, welche Kringel Du auf die Straße malst, wenns nicht so wäre.Stichwort - Bremskraftregler. Im Fahrbetrieb ist es noch mal anders als auf dem Prüfstand. Du hast sogar einen Vorteil den normalos gegenüber - der Hydro-Cit. meldet Dir im Cockpit mit roten Warnhinweisen, wenn was nicht stimmt. Macht so kein anderes Auto. Der 2te Bremskreis fällt einfach so weg. Die Handbremse um zum stehen zu kommen - schaft auch beim Nichthydr.-Auto kaum eine. Gruß Herbert
8. April 200818 J. Ersteller Wenn ich hinten gemacht habe werde ich dann ja sehen ,wie sich das so fährt. Die Bremsen (zur Zeit nur vorne) sind auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben
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