20. April 200818 J. Hallo, nicht ganz OT, kann man ja auch für Autoauspuffanlagen fragen: ich hab gerade die beiden Tüten meiner GPZ 500 herunter und den Rost sowie das Zeug, was die Vorbesitzer im Laufe der Jahre so raufgeschmiert hatten, heruntergebürstet. Mein Ziel ist eine schwarze oder silberne, möglichst beständige Oberfläche. Wie kann ich vorgehen ? Temperaturbeständigkeit ist natürlich auch wichtig. Auspufflack aus der Spraydose traue ich nicht. Danke Torsten (..ja ja, neu kaufen geht auch ganz gut, aber die Dinger sind noch dicht und die ET-Preise abenteuerlich)
20. April 200818 J. Der Rost muss komplett runter und wenn Chrom drauf ist solltest du auch diesen anschleifen, am besten bis auf die Verkupferung. Anschließend mit Aceton gut entfetten und Auspufflack draufsprühen. Der aus dem Baumarkt ist eigentlich nicht schlecht. Gleich nach dem Lackieren bei 250 °C im Backofen einbrennen. Wenn du`s ganz toll machen willst, kannst du den Puff vor dem Lackieren noch galvanisch verzinken lassen. Gruß Lars
20. April 200818 J. Auspufflack auf den Krümmern funktioniert nicht, wird runtergebrannt. Und auf normalen Blechtüten ist er auch nicht unbedingt empfehlenswert, weil er porös ist. Da kann Wasser drunterkriechen und dann rostet es heftig. Aber grundsätzlich stimmt es schon, dass der ganz normale Auspufflack in der Sprühdose, wie es ihn auch bei Gericke, Polo usw. gibt, gut hält. Aber ich würde auch vorher verzinken lassen. Ich lasse meine Auspuffe (allerdings nur die Krümmer) immer verchromen (gibt es auch in schwarz). Und wenn die Töpfe selbst nicht besonders heiss werden, tut es normaler Lack auch.
20. April 200818 J. Ersteller Verträgt es sich mit Auspufflack, wenn ich vorher die Falze der angeschweißten Haltebleche mit Rosthemmer bepinsele ? Oder gibt es Probs wegen der Temperatur ? Gruß Torsten
21. April 200818 J. War da nicht in der OP etwas über Beschichtungen von Krümmern usw. die Firma saß, glaube ich, in Lübeck
21. April 200818 J. @ Xantiaheinz, stimmt! http://www.ote.ag/index1.htm Mir hat mal ein alter Rocker was davon erzählt, dass die Jungs Leinöl auf die Tröten gestrichen haben. Wenn das dann eingebrannt ist, erhält man eine schöne, mattschwarze Optik.
21. April 200818 J. Ersteller @ Xantiaheinz, stimmt! http://www.ote.ag/index1.htm Mir hat mal ein alter Rocker was davon erzählt, dass die Jungs Leinöl auf die Tröten gestrichen haben. Wenn das dann eingebrannt ist, erhält man eine schöne, mattschwarze Optik. Klasse: Danke für den Tipp http://www.hpn.de/forum/archiv092005/messages/59264.html Gruß Torsten
21. April 200818 J. Falls Du jetzt das Leinöl meinst, VORSICHT, damit getränkte Lappen unbedingt in Dosen luftdicht verschließen oder mit viel Wasser ausspülen, das Zeug ist selbstentzündlich.
21. April 200818 J. Falls Du jetzt das Leinöl meinst, VORSICHT, damit getränkte Lappen unbedingt in Dosen luftdicht verschließen oder mit viel Wasser ausspülen, das Zeug ist selbstentzündlich. Hallo Heinz, so schlimm kanns doch nicht sein, wie viele Künstler haben das Zeug zum Anmischen benutzt - und brennt aktuell das MoM oder der Louvre? Dennoch : Vielleicht hatte van Gogh gar keine roten Haare ;-) Also ins Auto gehören die Lappen jedenfalls nicht... Gruß Tower
21. April 200818 J. Auspufflack auf den Krümmern funktioniert nicht, wird runtergebrannt. Und auf normalen Blechtüten ist er auch nicht unbedingt empfehlenswert, weil er porös ist. Da kann Wasser drunterkriechen und dann rostet es heftig.Aber grundsätzlich stimmt es schon, dass der ganz normale Auspufflack in der Sprühdose, wie es ihn auch bei Gericke, Polo usw. gibt, gut hält. Aber ich würde auch vorher verzinken lassen. Ich lasse meine Auspuffe (allerdings nur die Krümmer) immer verchromen (gibt es auch in schwarz). Und wenn die Töpfe selbst nicht besonders heiss werden, tut es normaler Lack auch. Ich habe bei meinen Autos Zinkstaubgrundierung auf die Krümmer gesprüht, das hat gut gehalten. Darauf könnte man dann auch gut hitzebeständige Auspufffarbe/Flüssigalu ( lt. Dosenaufschrift hitzebeständig bis 650 Grad ) sprühen, ich meine das müßte halten. mfg accm Klaus U.
21. April 200818 J. Ersteller Ich hab jetzt Auspufflack mit angeblicher Beständigkeit bis 800 Grad gekauft und alles damit eingenebelt. Nach dem Aushärten werde ich die Krümmer dann mit Leinöl behandeln. @ Heinz: Danke. http://forum.andre-citroen-club.de/showthread.php?t=72195 Gruß Torsten
21. April 200818 J. Hi Torsten, kommt vieleicht etwas spaet, aber Jaeger Glutfest ist ein extrem temperaturbestaendiger Korrosionsschutzlack, eigentlich genau was Du suchst. KfZ-Auspuff ist sogar als typischer Anwendungsfall gelistet. Siehe: http://www.jaegerlacke.de/index.php?article_id=150&clang=0 Gruss, Tom
21. April 200818 J. Ersteller Klingt gut, Danke. Beim nächsten Mal ... mein Auspufflack ist auch auf Silikonölbasis, scheint ähnlich zu sein, es werden aber 800° statt 600° versprochen. Wär noch interessant zu wissen, ob ich die Steaks direkt drauflegen kann oder was zwischenlegen muß Gruß Torsten
22. April 200818 J. Hallo Heinz,so schlimm kanns doch nicht sein, wie viele Künstler haben das Zeug zum Anmischen benutzt - und brennt aktuell das MoM oder der Louvre? Dennoch : Vielleicht hatte van Gogh gar keine roten Haare ;-) Also ins Auto gehören die Lappen jedenfalls nicht... Wie sagte Kollege Nuhr noch gleich? Die Warnung ist absolut ernst zu nehmen. Ich habe mal einen Fußboden mit leinölhaltigem Holzöl behandelt. Weil ich das Problem theoretisch kannte, aber mal ausprobieren wollte, was wirklich passiert, habe ich einen ölfeuchten Lappen in einem Blecheimer auf die Terrasse gestellt. Am nächsten Morgen war der Lappen zu Asche zerfallen. Noch besser ist Leinöl in feiner Stahlwolle. Leinöl gehört zu den sogenannten trocknenden Ölen, die durch Sauerstoffaufnahme aus der Luft polymerisieren. Dies ist eine exotherme Reaktion. Wenn das Öl einmal ausgehärtet ist, passiert nichts mehr, darum stehen die Museen noch. g
22. April 200818 J. Wie sagte Kollege Nuhr noch gleich?Die Warnung ist absolut ernst zu nehmen. Ich habe mal einen Fußboden mit leinölhaltigem Holzöl behandelt. Weil ich das Problem theoretisch kannte, aber mal ausprobieren wollte, was wirklich passiert, habe ich einen ölfeuchten Lappen in einem Blecheimer auf die Terrasse gestellt. Am nächsten Morgen war der Lappen zu Asche zerfallen. Noch besser ist Leinöl in feiner Stahlwolle. Leinöl gehört zu den sogenannten trocknenden Ölen, die durch Sauerstoffaufnahme aus der Luft polymerisieren. Dies ist eine exotherme Reaktion. Wenn das Öl einmal ausgehärtet ist, passiert nichts mehr, darum stehen die Museen noch. g Hallo Gernot, das mit der Stahlwolle versteh ich noch (größere Oberfläche), aber was ist der Unterschied zwischen einer Leinwand und einem Lappen? Auf unserer Leinölfirniss steht zwar der Warnhinweis entzündtlich, aber dies ist ja wohl etwas anderes als selbstentzündlich! Frag ja nur, weil ich sorgen um die Garage - Entschuldigung Schatz, das neue Atelier - habe... Gruß Tower (Pyromanie ist für Langweiler mit guter Versicherung)
22. April 200818 J. http://de.wikipedia.org/wiki/Lein%C3%B6l#Selbstentz.C3.BCndung stimmt schon mit dem lappen!!! wurde auch schonmal in der klotze gezeigt,also vorsicht!!! mfg hoschi1
22. April 200818 J. Ersteller Das mit den Gemälden dürfte wohl an der Beimischung irgendwelchen Zeugs zur Farbenherstellung liegen..
23. April 200818 J. Auf ein Gemälde wird wohl eher selten reines Leinöl gestrichen. Ich habe den gleichen Test gemacht wie Gernot - mit dem gleichen Ergebnis.
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