25. April 200818 J. Eine besonders sparsame Ottomotoren-Familien will der Automobilhersteller PSA Peugeot Citroen entwickeln. Die Dreizylinder-Triebwerke sollen aus einem Liter Hubraum 52 kW/70 PS bis 74 kW/100 PS Leistung erzeugen und dabei weniger als 4,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen. Die Fertigung soll 2011 in Frankreich mit einer Jahreskapazität von 600 000 Motoren anlaufen; 2012 soll ein eine zweite Anlage in Osteuropa in Betrieb genommen werden. Zum Einsatz kommen könnten die neuen Triebwerke unter anderem in den Kleinstwagen Peugeot 107, Peugeot 1007, Citroen C1 und C2. Quelle: http://auto-presse.de/news-auto.php?action=view&newsid=25668 4,3l/100km finde ich jetzt nicht so besonders ehrgeizig. Grüße, Dirk
25. April 200818 J. Tja, da ist jemand auf den Geschmack gekommen. Gute Nachricht! Weniger als 4,3 Liter ist nicht ehrgeizig?
25. April 200818 J. Mit 70 - 100PS 4,3 Liter zu brauchen, das ist für einen Benziner doch gar nicht übel, oder? Martin
25. April 200818 J. Hallo. Na ja, besser spät als nie. Trotzdem kommt das ganze mindestens 5 Jahre, eher 10 Jahre zu spät. Aber dafür hat man ja jahrelang dank Steuerbegünstigung ökonomisch unsinnige Drecksdiesel in Kleinwagen verbaut. 75 bis 100 PS klingt für mich jedenfalls nach mit und ohne Turbo. 4,2 Liter ist nicht schlecht, um mit einem Benziner unter 4 Liter zu kommen, müsste das gesamte Fahrzeugkonzept radikal verändert werden (Gewicht und Stirnfläche vermindern, evtl. Hybrid). Revolution ist das jedenfalls keine. "Dreizylinder" klingt auch ein bisschen nach "wir nehmen einen 1,4-Liter Kompakt-Vierzylinder und sägen einen Zylinder ab". Ich warte jedenfalls auf den ersten Zweizylinder-Boxer mit einem Dreiviertelliter Hubraum und Turbo. Mal sehen, ob Fiat oder VW schneller ist; oder die Japaner. Grüße Georg
25. April 200818 J. Quelle: http://auto-presse.de/news-auto.php?action=view&newsid=256684,3l/100km finde ich jetzt nicht so besonders ehrgeizig. Grüße, Dirk wieso. bei 100 PS ? sind doch 3 liter weniger als im BX bei gleicher PS Zahl.
25. April 200818 J. "Dreizylinder" klingt auch ein bisschen nach "wir nehmen einen 1,4-Liter Kompakt-Vierzylinder und sägen einen Zylinder ab". Wenn man sich so einfach einen Motor backen könnte, hätte der PSA-Konzern wohl kaum den Daihatsu-Motor in seine Karossen eingebaut. Gerade für Kleinstwagen bietet ein Dreizylinder Vorteile, wie zum Beispiel geringes Gewicht (69kg im C1/Aygo), geringer Verbrauch und Kompaktheit. Was sollte ein exotischer Zweizylinder-Boxer da schon besser machen?
25. April 200818 J. Achim, es gibt einige 3-Zylinder am Markt (z.B. Mitsubishi Colt), die wirklich nach beschriebener Methode vom 4-Zylinder abgeleitet wurden. Das spart nicht nur Geld in der Konstruktion, sondern auch in der Fertigung des Motorblocks (gleicher Zylinderabstand und Bohrung, daher keine Umrüstung der Fertigungsstrasse nötig). Ich fahre aktuell einen Dreizylinder (Colt 1,1), und so ein Motor ist bezüglich Massenausgleich zwangsweise das "Non-minus-Ultra". Die Effizienzvorteile (weniger Reibung, nicht zu kleiner Brennraum) bestehen zwar theoretisch, allerdings gibt es auch sparsame kleine Vierzylinder als Gegenbeweis. Die geringere Baulänge dürfte bei Quereinbau relativ bedeutungslos sein. Ein 2-Zylinder-Boxer ist reizvoll, einfach weil er eine konsequente Lösung darstellt. Nachteilig ist natürlich der Ansaugtrakt. Aber zumindest Fiat hat so ein Dingelchen praktisch fertig. Wenn man berücksichtigt, dass die neuen PSA-Motoren eh' erst in etwa 4 Jahren auf den Markt kommen, ist das keine so umwerfende Ankündigung. In ein paar Jahren können schon Inder und Chinesen so was bauen. Georg
25. April 200818 J. Ersteller OK, stimmt -- weniger als 4,3l ist schon nicht so schlecht. Ich hatte gedacht, das geht mit dem aktuellen Toyota-Motor im C1 auch schon, aber laut spritmonitor ist der Durchschnitt bei 5,32l/100km. Das finde ich viel. Grüße, Dirk
26. April 200818 J. Was sollte ein exotischer Zweizylinder-Boxer da schon besser machen? Vorteile: Hat nen besseren Klang Tieferen Schwerpunkt gleichmäßige Gewichtsverteilung ruhiger Lauf im Sinne von Vibrationen (Gewichtsausgleich des laufenden Motors) günstiger in der Wartung; wenig Ölvolumen, alles ist nur 2x vorhanden Nachteil: teurer in der Fertigung MfG DS
26. April 200818 J. Nachteil: teurer in der Fertigung MfG DS Wenn man die Kosten für die nötige stärkere Schalldämmung gegenrechnet, ist's schon gar nicht mehr so schlimm... Gruß Jan
26. April 200818 J. Evtl. dauert das ja auch solange, weil PSA da an einer radikalen Neuentwicklung bastelt. *hoff* Wäre ein 3-Zylinder-Boxer technisch möglich, oder würde der zuviel Platz benötigen?
26. April 200818 J. ...möglich mit einem großen Zylinder in der Mitte und zwei kleinen rechts und links (strange) oder als 3-Zylinder-Stern, bevorzugt mit senkrechter Kurbelwelle, klingt bestimmt cooool und sollte geringe Vibrationen haben (?), ist aber für die Serienproduktion wohl zu aufwändig. Jürgen
27. April 200818 J. 3-Zylinder-Sternmotor wäre kein Boxer. Unterschiedlich große Zylinder wären möglich, aber wenig sinnvoll weil äußerst aufwendig (man bräuchte völlig unterschiedliche Einspritzanlagen und Ein/Auslaßsysteme und man würde die Kurbelwelle ungleichmäßig belasten) und vom Motorlauf her wohl eher unruhig. Aber ein Dreizylinder-Reihenmotor ist recht einfach auszuwuchten und läuft dementsprechend ruhig (an einen Boxer kommt er natürlich trotzdem nicht 'ran). Klingt nur ob der unregelmäßigen Zündfolge etwas krank (nur als Viertakter, als Zweitakter klingt so eine Maschine wunderbar). Gruß Jan
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