8. Mai 200818 J. Hallo, VW will Pit-Stop und ATU Konkurrenz machen: Klick! Mal sehen, ob die Qualität der Arbeit der Qualität bei ATU entspricht... Viele Grüße der Fred
8. Mai 200818 J. Also diesen Satz verstehe ich überhautp nicht: "...erteile daher die Order, bei komplizierten Reparaturen an VW-Modellen [...] direkt auf den nächsten VW-Händler zu verweisen..." (Spiegel Online) Was soll denn das dann für eine Werkstatt sein, die nicht mal alle Reparaturen an den eigenen Modellen durchführen kann??? Ich bin etwas verblüfft... Noch dazu sind bei der genannten Zielgruppe der "älteren Modelle" sicher zum Großteil sogenannte "komplizierte Reparaturen" zu machen... Also ein purer Kundennepp: der gemeine Kunde fährt zu "Stop+Go", die schauen sich das Werkl 2 Stunden lang an, schrauben wieder alles zusammen, verlangen 120 Euro und schicken dich - weil keine Ahnung - zum VW Händler, der dann wieder mit der Fehlersuche beginnt? Gewußt wie! Wenn man dort mit einem "älteren" Citroen hinfährt (was ja von vornherein schon abzulehnen ist), was sagen die dann? Sind da Mechaniker angestellt oder nur Lehrlinge? Fragen über Fragen... lg thomas
8. Mai 200818 J. Hallo. Natürlich ist alles, was von VW kommt, hier erst mal prinzipiell doof. Trotzdem finde ich die Idee nicht schlecht. Es ist doch Schwachsinn, wenn ich bei einen Öl- oder Reifenwechsel anteilsmäßig irgendeine Spezialschulung für den Meister oder das neue Motorprüfgerät mitbezahle (und das zahlt man in der "Fachwerkstätte" immer mit). Insoferne ist es doch sinnvoll, Routinearbeiten in einfacher ausgestatteten Werkstätten durchzuführen, und die teueren Werkstätten (und teures Personal) nur für echte Facharbeiten einzusetzen. Grüße Georg
14. Mai 200818 J. Tja - erst wird das Händlernetz gnadenlos zusammengestrichen und dann macht man wieder neue Werkstätten auf. Ist wie bei der Post: erst alle Filialen zumachen und dann Briefmarken im Kiosk verkaufen, was früher ja (Hoheitliche Aufgabe!!) völlig undenkbar war...
14. Mai 200818 J. Insoferne ist es doch sinnvoll, Routinearbeiten in einfacher ausgestatteten Werkstätten durchzuführen, und die teueren Werkstätten (und teures Personal) nur für echte Facharbeiten einzusetzen. Mal davon abgesehen, dass es mich weder betrifft, noch allzusehr interessiert was VW macht... Sinnvoll für wen? Sinnvoll für die Kunden, die zu einer Werkstätte eine gesunde Kundenbeziehung aufbauen wollen (oder auch umgekehrt), sicher nicht. Wenn du jahrelang nur immer zum Billigableger fährst und dann musst mit einem Problem - das dann nämlich wirklich ein Problem ist, denn sonst würdest du ja nicht hinmüssen - plötzlich zu jemand völlig anderen, der vermutlich auch deinen Wagen (außer vielleicht beim Neuwagenverkauf) noch nie zuvor gesehen hat und dementsprechend auch die Macken nicht kennt und dich als Kunden sowieso nicht, dann kann da langfristig eigentlich nichts Gutes dabei rauskommen. Und billiger macht das die Sache für den Endverbraucher auch nicht, weil wie du selbst schreibst dafür die eigentlichen Reparaturen umso teurer werden. Zumal es ja nicht so sein wird, dass sich die "normalen" Werkstätten weigern werden einen Öl- oder Reifenwechsel auch weiterhin zu machen. Nur damit macht man die eigentlichen Vertragswerkstätten noch teurer - die einzige Strategie, die dahinter lauern könnte ist die, dass man Händler- und Werkstättennetz überhaupt voneinander trennen möchte. Und gerade wenn du das "teurere" Personal ansprichst: Mir ist immer noch lieber, ich muss ein wenig mehr bezahlen und habe dafür die Gewissheit, dass der Mechaniker selbst beim simplen Bremsklötzewechsel einen fachkundigen Blick auf Radaufhängung etc. wirft, als einfach nur eine Checkliste von 1-10 abzuhaken, weil ihm im Kurs vom Arbeitsamt leider nicht mehr beigebracht wurde (sehr überspitzt formuliert, ich will niemanden kränken). Damit überflutet man den Arbeitsmarkt unter Umständen mit schlecht ausgebildeten Pseudomechanikern oder drängt die gut ausgebildeten Mechanikern in schlecht bezahlte Jobs, die noch dazu das Lohnniveau der ganzen Branche weiter nach unten drücken. Aber wie gesagt, vielleicht macht es wirklich Sinn für VW sich in die Schlacht gegen andere Werkstattsketten zu werfen, mittelfristig betrachtet, halte ich persönlich es aber für keine allzu innovative Idee - weder für die Kunden, noch für die Vertragswerkstätten, noch für die Mechanikerzunft.
14. Mai 200818 J. Ich glaube, so was ähnliches gibt es schon längst. Bei mir um die Ecke ist eine Filiale von "ASS AutoFit". Die kooperieren mit reifendirekt.de und haben mir immer meine günstig gekauften Reifen montiert. Im Laufe der Zeit habe ich gemerkt, daß die zum wenige hundert Meter entfernten VAG-Betrieb gehören: Bei Personalknappheit oder techn. Problemen beim Auswuchten hilft man sich gegenseitig aus. Inzwischen ist diese Filiale auch auf das Gelände des VAG-Betriebs umgezogen. >>Jürgen
15. Mai 200818 J. Mal sehen, ob die Qualität der Arbeit der Qualität bei ATU entspricht... Viele Grüße der Fred Mahlzeit, mein Schwager (jahrelanger VW Fahrer) kann das bestättigen , bei seinem letzten Passat war mehr kaputt als er aus der Werkstatt kam als vorher und das soll bei Alle Teile Umtauschen ja auch so sein! Jetzt fährt er Hyundai Sonata Diesel und ist damit zufrieden. Gruß Andreas
Erstelle ein Konto, um zu kommentieren