14. Mai 200818 J. Hallo, Ein Spiegelartikel, den ich gerade gefunden habe: Audi geht am schwersten aufDen besten Einbruchs- und Diebstahlschutz bietet einer neuen Untersuchung zufolge die Volkswagen-Tochter Audi. Nach Recherchen des britischen Forschungsinstituts Thatcham beißen sich Autoknacker an den Modellen Q7, TT und S8 die Zähne aus. Thatcham - Die Ingolstädter setzen sich damit auf der Liste der Hersteller mit dem besten Diebstahlschutz vor Volvo und Volkswagen. In den einzelnen Fahrzeugklassen kann Audi drei Siege einfahren: Der Roadster TT ist das sicherste Cabrio, die Hochleistungslimousine S8 ist der sicherste Sportwagen und das SUV Q7 liegt bei den großen Allradlern vorn. Berücksichtigt wurden bei der Untersuchung unter anderem das Vorhandensein und die Funktionsfähigkeit von Lenkradschloss, Alarmanlage, elektrischer Wegfahrsperre und Fahrzeug-Identifizierungssysteme. Der am besten gegen Diebstahl gesicherte Kleinwagen ist laut der Untersuchung der Citroën C3, bei den Kompakten siegt der Citroën C4, in der Mittelklasse erreicht der Peugeot 407 die beste Wertung. Unter den Mittelklasse-Business-Limousinen erreicht der Lexus IS die Spitzenposition. Bei den großen Autos hat der Citroën C6 die Nase vorn, in der Oberklasse kann die Mercedes-Benz S-Klasse überzeugen. Den besten Diebstahlschutz unter den Kompaktvans bietet der Citroën C4, bei den großen Vans liegt der Ford S-Max an der Spitze. Der Nissan X-Trail siegt bei den Kompakt-SUV. Quelle:Spiegel Online (Link zum Thema, Klick!) Ich würde mal sagen, damit liegt Citroën mit den 4 Spitzenplätzen vor Audi (die haben nur 3 Top-Plazierungen). Gruß Fred Bearbeitet (14. Mai 200818 J. von Kugelblitz)
14. Mai 200818 J. Also, wenn man sich die Ergebnisse ansieht (und dann noch den Sieg des 407 in der Mittelklasse berücksichtigt) - Hut ab, PSA! Daß der Artikel zuvor schreibt, Audi siegt vor Volvo und VW ist in dem Zusammenhang wirklich ein schlechter Witz LG Peter
14. Mai 200818 J. Also meinen XM klaut auch sicher niemand ... und wenn doch mal einer auf die Idee käme mal einzusteigen, dann scheitert er gnadenlos an der Wegfahrsperre. Was ist nun der Unterschied zwischen "große Autos" und Oberklasse?
14. Mai 200818 J. Hihi, an der XM-Wegfahrsperre sind sogar Leute gescheitert, denen ich den Code gegeben habe :-) Der XM hat sowiso ein hervorragendes Verhältnis zwischen Marktwert für Hehler und Widerspenstigkeit für den Autoknacker. Der Titel des Spiegel-Artikels ist eine grandiose Fehlinterpretation und kann natürlich nur auf selektive Wahrnehmung zurückgeführt werden. Schön, dann muß ich vielleicht mit einer zerdepperten Scheibe und ein paar fehlenden Gegenständen rechnen, aber der C4 bleibt mir letztenendes. Auch gut.
15. Mai 200818 J. Was ist nun der Unterschied zwischen "große Autos" und Oberklasse? Ich würde meinen, die "großen Autos" sind das, was man gemeinhin "obere Mittelklasse" nennt, zu der u.a. die E-Klasse, der C6 und A6 zählen. "Oberklasse" sind dann die S-Klassen, 7er BMW, Audi A8 usw. Ja, auch der XM ist keine "Oberklasse", sondern stand in Konkurrenz zum W124, auch wenn er Oberklasse-Komfort bietet.
15. Mai 200818 J. Bilanz von drei Jahren Grenoble (noch mehr Aspekte, die ein Auto "interessant" machen): Zuerst hatte ich einen etwa 8 Jahre alten Y10 mit deutschem Kennzeichen - in zwei Jahren dreimal aufgebrochen. Immer mit derselben Methode: so feste oben am Türrahmen gezogen, daß er oben eine Spanne breit aufstand und man hineingreifen konnte; macht halt keinen Krach... Dann habe ich mir einen neuen 145 gekauft, dort zugelassen, nie Ärger. Erst dann, als ich mit demselben Auto ein paar Jahre später wieder mit deutschem Kennzeichen dort war: Türschloß rausgedreht (wenigstens professionell, ohne große Schäden)
15. Mai 200818 J. Kleiner Hinweis: Das Testergebnis ist nicht ohne weiteres auf in Deutschland verkaufte Fahrzeuge zu übertragen. Großbritannien hat die höchste Diebstahlsquote aller (west- ?) europäischen Staaten, weit vor Italien oder Frankreich. Dementsprechend sind dort bei den meisten Herstellern zusätzliche Diebstahlsicherungen (Alarmanlagen, ZV mit doppeltem Schließsystem etc.) serienmäßig, die es hierzulande nur gegen Aufpreis oder gar nicht gibt. Lutz-Harald Richter
24. Mai 200818 J. Das (#9) wundert mich etwas, denn die geklauten Autos von der Insel nach Polen, Ukraine, Belorus etc. zu bringen dürfte doch wesentlich schwieriger sein als sie "mal eben" über die grüne Grenze zu fahren?
26. Mai 200818 J. Das hat mich auch immer sehr gewundert. Aber es hat dort eine lange Tradition. Es scheint ein Volkssport vor allem jüngerer "Fans" zu sein, Autos für Spritztouren zu klauen und häufig zu demolieren/verschrotten. Dabei gibt es wohl auch "ambitionierte" Amateure, die beweisen wollen, dass sie jede Sicherung knacken können, was zu einer Art Wettrüsten bei Sicherungssystemen geführt hat. Lutz-Harald Richter
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