20. Mai 200818 J. Auf diese gute Nachricht haben die Verfechter von Elektroautos sicher gewartet. Der erste explosionssichere Li-Ion Akku fürs Auto ist fertig und wird bereits ab 2009 in Serie produziert. In Japan! NEC-Nissan-Ableger fertigt Li-Ion-Akkus für Autos ab 2009 in Serie Meldung vorlesenDie japanischen Konzerne NEC und Nissan Motor wollen ab dem kommenden Jahr die Serienproduktion von Lithium-Ionen--Akkus (Li-Ion-Akkus) für Kraftfahrzeuge aufnehmen. Das zu diesem Zweck vor zwei Jahren gegründete Gemeinschaftsunternehmen Automotive Energy Supply Corporation (AESC) habe nunmehr den Betrieb aufgenommen, teilten die Unternehmen am Montag mit. In den kommenden drei Jahren will das Joint-Venture 12 Milliarden Yen (74 Millionen Euro) investieren. Die beim Nissan-Werk in der japanischen Präfektur Kanagawa angesiedelte AESC konzentriert sich auf Entwicklung und Massenproduktion von Li-Ion-Akkus zum Einsatz in verschiedenen Fahrzeugtypen – das Einsatzspektrum reicht vom reinen Elektroauto über Hybridfahrzeuge mit einer Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor bis zu Brennstoffzellen-Fahrzeugen. 2009 will das Joint-Venture zunächst die Fertigung von Li-Ion-Akkus für Gabelstapler aufnehmen, im Jahr darauf soll AESC die Li-Ion-Akkus für ein Hybrid- und ein Elektroauto von Nissan liefern – beide Modelle sollen zunächst nur in den USA und in Japan angeboten werden. Die im ersten Jahr auf 13.000 Einheiten ausgelegte Produktion soll auf 65.000 Stück jährlich hochgefahren werden. Einen starken Anstieg der Nachfrage nach Li-Ion-Akkus erwartet Nissan ab 2012. Dann will der japanische Autobauer, der mit dem französischen Renault-Konzern über wechselseitige Aktienbeteiligungen verflochten ist, Elektrofahrzeuge zu einem Massenprodukt entwickeln. Unabhängig vom Erfolg dieser Strategie von Renault/Nissan will AESC seine Li-Ion-Technologie auch anderen Konzernen anbieten. Mit Blick auf [ticker: 83059 Brandunfälle] mit Li-Ion-Akkus in Notebooks und Handys betont der Hersteller, dass die von ihm eingesetzte Technologie besonders sicher sei: Dank ihrer Laminatstruktur hätten AESC-Akkus gegenüber zylindrischen Akkus, die aus den gleichen Ausgangsmaterialien gefertigt seien, eine deutlich geringere Tendenz zur Erhitzung bei kontinuierlichen Lade- und Entladevorgängen. Als Kathodenmaterial kommt Mangan (Mn) zum Einsatz, das NEC seit 1996 in Li-Ion-Akkus anbietet. Bei den Auto-Akkus von AESC sind die Lithium-Partikel in ein Mangan-Gitter eingebettet. Diese dem Aufbau von Schmucksteinen ähnelnde Spinell-Struktur des Akkus verspricht dem Hersteller zufolge eine höhere strukturelle Stabilität gegenüber der schichtweisen (Layer-)Anordnung von Elektroden und damit erhöhten Explosionsschutz im Fall einer Überladung. ... Quelle
20. Mai 200818 J. habe es auch vor kurzem gelesen. Mal sehen, was die Autokonzerne daraus machen, -ist jedenfalls ein Schritt weiter. doncarlos
20. Mai 200818 J. Der Schritt zur explosionssicheren Ltihium-Akkutechnologie ist längst vollzogen.Wo sich NEC und Nissan in ihrer Pressemitteilung des Futurs bedienen ist A&ATechnologies schon seit zwei Jahren in der Praxis. Nach allem, was ich bisher gelesen habe, auch aus der elektrischen Modellfliegerei, hat derzeit A&A das Produkt mit der besten Performance und Haltbarkeit am Markt. Die sind m.W. Zulieferer für die Studien und Prototypen von GM/BMW/Mercedes/Tesla und für Conti (für ihre irgendwann auf den Markt kommende modulare Hybridplattform). Es gibt viele Meldungen. Kaufen kann man leider fast nix: Ausblick Energiespeicher Für die nächste Volt-Generation werden im Labor des GM Tech Center bereits Kombinationen aus Supercaps und Lithium-Ionen-Batterien erprobt. Dabei wurde eine Kombination aus 6 Supercaps mit 100 F von Nesscap mit zwei Lithium-Ionen-Batterien getestet. Man erhofft sich davon einen künftigen Energiespeicher für "extended range electric vehicles (EREVs)", welche die Vorteile beider Welten vereinen sollen. Damit könnte man gleichzeitig eine hohe Leistungs- und Energiedichte des Energiespeichers realisieren. Diese neuen Supercaps/Li-Ion-Energiespeicher sind aber ausdrücklich für die nächste Volt-Generation geplant, also nicht für die erste Generation welche ab Ende 2010 am Markt erhältlich sein soll. (mp/wga) Also: 2010 ist das Jahr der Sensationen - in den Verkaufräumen! Auch bei Citroën und Renault. Jedenfalls wenn mandie Verlautbarungen der Hersteller festhält und dann, in 2010, einfach mal lospilgern könnte um die angekündigte vielfältige Auswahl vergleichend probezufahren. Das wäre zu schön. Ein Plug-in wäre meiner. Mit selbst erzeugtem Sonnenstrom leise und müffelfrei pendeln... Ja, das wär's doch! hs btw: E-Infizierten, die es noch nicht kennen, möchte ich www.wattgehtab.com empfehlen. Bearbeitet (20. Mai 200818 J. von avantprimacx)
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