25. Mai 200818 J. Hallo, ich wende mich heute schon wieder einmal mit der Bitte um Rat ans Forum. Vor knapp einem Jahr kaufte ich einen Xantia X1 Break (1,8i 8V, EZ 12.1996, Orga-Nr. 7191, Schlüssel-Nr. zu 1) 3001, zu 2) 276) und habe seitdem nur das Unvermeidliche an Wartung hineingesteckt. Nun hat sich natürlich ein größerer Wartungs-/Reparaturstau gebildet: Außer der üblichen Inspektion sind Zahnriemen- und Kupplungstausch und die dabei empfehlenswerten Arbeiten fällig. Leider habe ich keine Bühne oder Grube zur Verfügung aber einen Gabelstapler bzw. könnte ich den Wagen auf stabile Unterlagen ca. 80 cm hoch aufbocken. Außerdem müsste ich draußen arbeiten und möchte in meinem Alter natürlich nicht gerne die ganzen Arbeiten unter dem Fahrzeug liegend durchführen und die Bandscheiben strapazieren. Der Beitrag von LordAir vom 24.5.2008 brachte mich auf die (dumme???) Idee: Ist es vielleicht praktischer, den gesamten Antriebsblock (Motor + Getriebe) auszubauen, auf einer Palette zu fixieren und dann bequem im Gebäude (mit dem Stapler auf gute Arbeitshöhe gehoben) die Reparaturen durchführen? Ist der Aufwand überschaubar oder hat schon jemand schlechte Erfahrungen damit gemacht? Ich denke, daß ich beim Kupplungstausch die Simmerringe an Kurbelwelle und Getriebeeingangswelle erneuern sollte und beim Zahnriemenwechsel die Spannrolle, Wasserpumpe, Simmerringe an Kurbel- und Nockenwelle und den Keilrippenriemen. Mir ist schon aufgefallen, daß diese „Gummieinlage“ an dem getriebeseitigem Betätigungshebel der Kupplung, in die der Kupplungszug eingehängt wird, zerbröselt. Gehört das Gummiteil zum Lieferumfang der Kupplungsteile? Was sollte ich bei dieser Gelegenheit noch austauschen? Ist bei dieser Aktion „exotisches“ Werkzeug notwendig? Welche Schlüsselweite hat die Mutter an der Antriebswelle? Löse ich die Riemenscheibenmutter an der Kurbelwelle besser noch im eingebauten Zustand? Brauche ich für die Kupplungsscheibe einen speziellen Zentrierdorn? Bei manchen Kupplungssätzen war früher ein „Wegwerf-„ Zentrierdorn dabei – ist das heute auch noch so? Mit welchen unvorhersehbaren Schwierigkeiten oder „Gemeinheiten“ sollte ich noch rechnen? Was geht bei diesen Arbeiten gerne samstagabends kaputt und sollte vorher besorgt werden? Ein Spannungsmessgerät für den Zahnriemen habe ich nicht, denke aber, daß die Daumen-Zeigefinger-90-Grad-Methode exakt genug ist. Ich habe schon lange nicht mehr so umfangreich an meinen Fahrzeugen geschraubt, traue mir diese Arbeiten aber durchaus noch zu. Mit Citroen und Frontantrieblern habe ich noch keine Erfahrungen. Gibt es irgendwelche „Besonderheiten“ zu beachten? An Arbeitszeit habe ich 2 bis 3 Tage eingeplant. Komme ich damit zurecht? Wo kaufe ich die Teile am Besten, mit welchem Kupplungsfabrikat habt Ihr die besten Erfahrungen gemacht? Fragen über Fragen – hoffentlich kann mir jemand raten. Auch wenn es nur heißt: „Schnappsidee, laß die Finger davon und mach es auf die übliche Art und Weise.“ Gruß Obivater
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