1. Juni 200818 J. Hallo Jungs, es gab hier vor einiger Zeit (Jahren) mal einen Thread zum Thema "Fachwerkhaus". Da ich mich im Moment in Ansätzen mit dem Thema Hausbau bzw. Erwerb beschäftige und glaube, daß auch zu solchen Themen hier einiges an Sachverstand vorhanden ist, baue ich wie immer auf Eure Hilfe (. Ich suche den Verweis auf ein für einen Halblaien brauchbares Bauforum. (Passivhaus) Leider posten zu dem Thema meist Leute, die genauso viel Halbwissen mitbringen wie ich... Und die "Fachzeitschriften" sind oft nur leidliche getarnte Werbeblätter der Bausparkassen und Fertighausanbieter... Konkrete Fragen ohne Antwort von Google: 1. Sind Sickergruben in NRW noch gestattet, oder grundsätzlich verboten? 2. Kann ich eine Sickergrube als Energiequelle Nutzen? (Abwärme?, Trockenmist?) Bin gespannt, was hierzu kommt. Besten Dank und Beste Grüße Martin (heute als Spar Schwabe)
1. Juni 200818 J. zu 1. Ich denke, das ist eher eine Frage der Gemeinde als eine für ganz NRW. Ein Anruf bei der Zuständigen Baubehörde gibt Klarheit. zu 2. Hmmm??? Ist schon eine recht eigenwillige Frage. Machbar ist das theoretisch sicher. Aber Du wirst dich schwer tun "fertige" Produkte dafür zu finden. Bautechnische Zulassung??? Mein Tip: Such Dir einen Architekten, der Ahnung von Passivhausbau hat. Ich gehöre zwar auch dem Berufsstand an, habe aber mit solchen Dingen eher wenig Erfahrung, müsste mich erst einlesen.... Vielleicht kann ich Dir jemanden empfehlen. Sehr zu empfehlen ist auch VOR Einreichung eines Bauantrages mit dem zuständigen Sachbearbeiter einen Termin zu machen, bei dem man sein Vorhaben vorstellt, und dann auch schon mal gebündelt Fragen klären kann. Wenn Du weitere Fragen hast, gerne (auch per mail...). Gruss, Eike
1. Juni 200818 J. 1. Sind Sickergruben in NRW noch gestattet, oder grundsätzlich verboten? 2. Kann ich eine Sickergrube als Energiequelle Nutzen? (Abwärme?, Trockenmist?) 1. Bestandschutz gibt es natürlich, aber bei irgendwelchen Baumaßnahmen wird üblicherweise ein Bio-Kläranlage angeordnet. Bei Kanalbaumaßnahmen besteht Anschlusspflicht. (bei uns gerade der Fall)2. Wohl nicht sinnvoll. Aber Wärmetauscher hinter Wasch-, Spülmaschine, Dusche/Wanne und Waschbecken zum Vorheizen des Brauchwassers rentieren sich m.W. nach recht flott. Grüsse
2. Juni 200818 J. Aus eigener Erfahrung will ich meine Sichtweise der Dinge darlegen. Wir haben 2000 ein ökologisches? Haus gebaut. Da es mein Geld war/ist habe ich mich selbst mit der Materie beschäftigt , weil Versuch und Irrtum doch zu teuer ist. Grundlage um Entscheidungen zu treffen war für mich das Buch "Bauökologie" von Burkhard Schulze Darup aus dem Bauverlag. Im Vorfeld kostet alles Geld und auch Zeit , aber erspart während des Baus und später noch mehr viel Ärger und Enttäuschung. Ich denke man muss kein Fachmann sein um für sich die Lösung zwischen dem Machbaren im Punto Ökologie und dem nicht "Bezahlbaren" herauszufinden. So schön eine Beratung ist, kann diese aber nie die eigene Vorstellung kpl. treffen. Für mich ist ein ökologisches Haus-ein Umhausung, welche wenig Energie benötigt und in der ich mich sehr wohl fühle. Ein einfach Satz....aber ein langer Weg bis zur Umsetzung. Das mit dem Halbwissen ist mir leider auch sehr häufig begegnet, deshalb glaube ich ...ist Mann in einem Forum dazu weniger gut aufgehoben. Matthias
2. Juni 200818 J. Hallo, ich baue nun seit einem Jahr etwa ein Fachwerkhaus(Bauernhof) um. Habe auch , wie mein Vorredner, viel Zeit investiert um im Vorfeld so viel als möglich Wissen zu erlangen. Natürlich stößt man auf viele neue Probleme während der Sanierung. Hierfür kann ich die Seite: www,fachwerk.de nur empfehlen. Dort kann man z.B. nach Schlagworten suchen und es kommt im Regelfalle Einiges. Mir hat's jedenfalls sehr weitergeholfen bzw. hilft es immernoch. Michael
2. Juni 200818 J. Ich wußte doch, daß ich auf Euch zählen kann! Danke. Wir stehen allerdings noch ganz am Anfang einer Planungsphase, die 5 Jahre (Daumenpeilung) dauern könnte. Im Moment kommen mit jeder Antwort weitere Fragen hinzu. Persönliche Beratung ist sicherlich am Besten. Aber dafür sind unsere Vorstellungen noch zu inkonkret. Beste Grüße Martin 480 Turbo
3. Juni 200818 J. Bezieht sich das "ökologisch" auf die Erzeugung oder den Betrieb des Hauses ? Gerade mal gefunden: Gewicht Haus angenommen: 200 Tonnen = 200.000 kg Annahme: 30 % der Masse = Ziegel; 70 % der Masse Beton pro kg Ziegel zur Erzeugung: 0,474 kWh pro kg Zement zur Erzeugung: 0,7784 kWh 0,3*200000*0,474 = 28440 kWh 0,7*200000*0,7784 = 108976 kWh _________________________ Summe unter o.g. Annahme: 137.416 kWh Angenommene Wohnfläche: 150 m² Macht im kalten, frischen Rohbauzustand schon mal lockere 916,1 kWh/m² die mal so nur fürs rumstehen gut sind. Bearbeitet (3. Juni 200818 J. von _blossom_)
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