1. Juli 200818 J. ....bin grade dabei meine Werkstatt etwas umzubauen,dabei ist es nötig einige nichttragende Mauerarbeiten durchzuführen......Als eingefleischter DIY-Handwerker hab ich mir einfach nen Sack vorgemischten Mauermörtel geholt und mal ein bisschen Baumeister gespielt....Meine ersten Übungsstücke sehen eigentlich auch schick aus aber irgendwie gefällt mir mit die Haltbarkeit des Mörtels nicht....viel zu bröselig! Kann ich da jetzt einfach zusätzlich Zement zum Mörtel mischen um den stabiler zu machen? Wenn ja,in welchem Mischungsverhältnis? Gibt es Tricks die mir die Häuslebauer hier im Forum nicht vorenthalten wollen?;-) Entschuldigt die OT-Frage,hat aber ja am Rande auch mit Autos zu tun!^^ grüße wolf
1. Juli 200818 J. Öhm, hast Du denn auch den richtigen Mörtel gekauft? Da gibt es schon Unterschiede. Wenn Du den dann im richtigen Verhältnis anmischst, darf es eigentlich keine Probleme geben. Du mußt nur auf den richtigen Verband achten und die Mauer hält. Wenn Du Zement hinzufügen möchtest, ist es schwer das richtige Mischungsverhältnis für die von Dir gekaufte, bereits fertige Mischung zu finden. Was für Mauermörtel hast Du denn gekauft und wo soll die Mauer stehen? Inne, außen, Feuchtraum, etc.?
1. Juli 200818 J. Moin , was für Steine verarbeitest du denn?? Wenn du z.B. Ytong verarbeitest zieht dir dieser zu schnell die Feuchtigkeit aus den Mörtel. Da kann man dann am besten billigen Fliesenkleber nehmen. Gruß Karsten
1. Juli 200818 J. Ersteller Hm, auf dem Sack steht "Putz und Mauermörtel,für alle Mauerarbeiten im Innen- und Aussenbereich,auch für Feuchträume!" Der Fachdepp beim Bautreff sagte das wäre der Richtige;-) Ich verarbeite etwa 100 Jahre alte Ziegel^^
1. Juli 200818 J. Bei so alten Ziegeln solltest Du diese vor dem Verarbeiten kurz wässern. Sonst wird dem Mörtel ebenfalls das Wasser entzogen. Also, den Mörtel nach Angaben auf der Packung richtig anmischen und jeden Ziegel direkt vor dem Auflegen kurz in einen Eimer mit Wasser tauchen. Dann sollte es klappen. Über den Verband hast Du Dir schon Gedanken gemacht?
1. Juli 200818 J. Ersteller ...ok,dann versuche ich es mal mit wasser;-) Den Verband werde ich so weitermachen wie bei den umgebenden Mauern....
1. Juli 200818 J. Übrigens wäre es noch wichtig, das nach einem Tag an Festigkeiten noch nicht so viel zu erwarten ist (Ich weiss ja nicht, wann du gemauert hast und wann du beschlossen hast, der Kram wäre zu bröselig). Die Konsistenz des Mörtels beim Mauern sollte etwas steifer als abklingender Dünnpfiff sein Nach 28 Tagen sind 100 % erreicht (rechnerisch), nach 7 Tagen ca. 85 % der Endfestigkeit.
1. Juli 200818 J. Hallo, wie schon gesagt - Wasser auf / resp. in die Steine. Wenn die Pampe zu klumpig / trocken war, hast Du ein Problem - wenn sollte es neben rauslaufen, aber nicht Überhänge die abreißen von der Schwerkraft (Trockenbau ist was anderes ;-)))) ). Gruß Tower
3. Juli 200818 J. Ersteller Ju, mit genügend Feuchtigkeit wird das wesentlich besser....;-) Das ich einige Tage warten muss bis es stabil is war mir klar.....waren so 3 Tage beim bröseligen Versuchsmörtel^^
3. Juli 200818 J. Tip am Rande: Nicht Eierkuchenteig draus machen, das Wasser, welches (chemisch) nicht erforderlich ist, verdunstet und es bilden sich Poren (luftgefüllt). Die Dichtigkeit bzw. Druckfestigkeit des Mörtels sinkt ab. Tip am Rande der zu erstellenden Wand: Wenn du butterweiche Ziegel hast, sagt eine alter Putzerregel: Nach aussen hin immer weicher werden ! Weiche Ziegel --> noch weicherer Putz. Möglichkeit: Kalkputz mit hydraulischem Kalk (Baumarkt) und Sand
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