28. April 200323 J. In der Sonntagsausgabe der Südwestpresse erschien neben einem Test des C3 1.6 16V Exclusive Sensodrive gestern ein interessanter Artikel über die China-Aktivitäten von Citroën, hier ein Auszug: Nach einer Schilderung der Vorkriegsaktivitäten von Citroën (Croisière Jaune etc.) fährt der Autor fort: „...als Citroën 1985 an der ersten internationalen Autoschau in Schanghai teilnahm und begann, kleine Stückzahlen der Modelle CX und Visa nach China zu exportieren. 1992 wurde ein Joint Venture von Citroën und der Dongfeng Motor Company gegründet... Im vergangenen Jahr hat Citroën in China 85100 Autos verkauft und ist damit nach VW der zweitstärkste europäische Hersteller im Lande. China wiederum ist für Citroën zum erfolgreichsten Markt außerhalb Europas geworden. Die Autos mit denen die Franzosen ihr Geld verdienen, sind im Wesentlichen Ableitungen des Citroën ZX, der in Europa zur Kompaktklasse zählt. In China gilt er als gehobene Klasse und wird unter dem Namen Fukang (Wohlbefinden) verkauft. Seit vergangenem Sommer ist eine auf 4,30 Meter verlängerte Stufenhecklimousine im Programm, die Elysée heißt. Einen Elysée VIP mit verlängertem Radstand gibt es seit Jahresbeginn als geräumiges Dienst- und Behördenfahrzeug. Der Einstieg in die automobile Welt kostet in China umgerechnet 11200 Euro den Citroën ZX Fukang. Damit er auch auf schlechten Straßen zurechtkommt, ist sein Fahrwerk robuster als in Europa abgestimmt und die Bodenfreiheit leicht erhöht. Auf der Messe Auto Schanghai 2003, die vergangene Woche nach nur drei Tagen wegen der SARS-Gefahr abgebrochen wurde, hat Citroën angekündigt, den fünftürigen Xsara in China einzuführen. Außerdem stellten die Franzosen den Kleinwagen C3, den wandelbaren C3 Pluriel und den Minivan C8 aus.“ Weil ich den Artikel lesenswert fand, dachte ich mir, es könnte auch andere hier interessieren. MfG Maik
28. April 200323 J. Ja, besonders der Kurzbericht über die gelbe Kreuzfahrt war sehr interessant. So etwas findet man in der deutschen Presse kaum mehr. Martin
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