30. Juli 200818 J. Hallo, hat schon jemand den Unterschied erfahren ?In einigen Zeitschriften wird die hohe Qualität des neuen C5 III gelobt.Und dann kommts. Die Stahlfederung ist so gut, dass sie die teurere Hydraulik nicht vermissen lässt. Auch der Citroenverkäufer bei der Vorstellung des C5 III blies ins gleiche Horn. Also ich kann es mir nicht vorstellen, dass die Stahlfederung so gut, oder die Hydraulik im direkten Vergleich so schlecht ist. Hat jemand ehrliche Erfahrungswerte ? Gruß C5 Driver
1. August 200818 J. Auf kurze (schnelle) Stöße spricht die Stahlfederung besser an, sie hat beim Fahren ohne starker Zuladung auch einen durchaus harmonischen und ausgewogenen, weichen Federungskomfort! Die HP leidet hier beim Ansprechen auf kurze Stöße im Vergleich am prinzipbedingt etwas höherem Losbrechmoment durch die Dichtungsreibung im Federungszylinder, was eben Querfugen auf Autobahnen im Vergleich stärker durchkommen lässt. => Hier war die deutlcih größere Hebelübersetzung der Federzylinder an den Doppelquerlenkerachsen von D/SM/GS/CX eindeutig vorteilhafter, weswegen diese immer noch am besten federn! Ansonsten ist die HP in der Charakteristik weicher ausgelegt, was durch den Niveasuausgleich möglich ist, zudem liegt der Wagen grundsätzlich etwas niedriger auf der Straße. Lange Bodenwellen werden unnachahmlich sanft angefangen, ein Genuß - für Kenner. Vorteil Stahfederung: geringe Kosten, keine zusätzliche Wartung (Auch die Hydr. II+ dürfte nach einiger Zeit etwas Pflege bedürfen!), dadurch anspruchsloser im Unterhalt. Nachteil: Nur ein Kompromiß in der Auslegung leer und voll beladen, sowohl bei Fahrsicherheit wie beim Komfort, gerade beim Tourer. Vorteil HP: Zwiespalt zwischen weicher Federung und großer Zuladung durch HP-Niveauausgleich trefflich gelöst. Sehr komfortable Federung, speziell auf langen Bodenwellen unschlagbar. Nachteil HP: Bei kurzen Fahrbahnstößen nicht besser als Stahlfederung, selten sogar schlechter. Zusätzliche technische Komponenten, die immer als Kostenfaktor einkalkuliert werden sollten.
1. August 200818 J. Hallo, man kann durch eine Hebelage aus einer beliebigen Federsteifigkeit eine beliebige Federsteifigkeit erzeugen. DS & Co sind so labberig gefedert, weil man das so wollte. Ein Problem bei solchen Hebelagen ist die Reibung in den Gelenken. Daher sollten die Hebelagen so gewählt werden, daß die Kräfte in den Gelenken gering sind. Der C6 ist da ein schönes Beispiel. Bei Stahlfedern sollte man unter der Rubrik "Wartung" einen gelegentlichen Federtausch ins Auge fassen. Gernot
1. August 200818 J. ...und zusätzlich einen noch gelegentlicheren (nein, eher häufigeren) Stoßdämpferaustausch! >>Jürgen
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