3. Dezember 200916 J. Einerseits Schwachsinn, andererseits weiß ich aus leidvoller Erfahrung als Radfahrer, daß viele Fußgänger die Straße nach Gehör überqueren. Und das sind keine klinisch BLINDEN! Die sind einfach nur Doof. Ich denke bei der Flächendeckenden Einführung des Elektroautos muß man sich besondere Gedanken über den Fußgängerschutz machen, oder einfach auf natürliche Auslese pochen. Irgendwann hat die überlebende Bevölkerung es dann kapiert, daß Autos nicht mehr "brumm" machen. Von künstlicher Lärmerzeugung halte ich aber gar nix!
3. Dezember 200916 J. Man stelle sich den Supermarktparkplatz oder eine verkehrsberuhigte Zone mit einer derartigen Kakophonie rollender Autos vor. Im Zeitalter der Sensorik sind solche Ansätze dermaßen retro... Es gilt den Fahrer zu warnen, nicht die Umwelt. hs
3. Dezember 200916 J. Ich finds "lustig", dass Hr. Farah ständig mit den Händen fuchtelt, wenn er was der nichtsehenden Zuhörerschaft erklärt - gäbe es sowas wie Videodolmetscher für Blinde, hätte dieser wahrscheinlich sowas angesagt: "Und jetzt Oberkörpergymnastik"... Gruß Tower
1. April 201016 J. "Wie sich das Auto im Straßenverkehr schlägt, wann und wie der Range Extender aktiv wird, wie lange der Saft wirklich reicht - diese wirklich interessanten Fragen bleiben weiter offen. Schon in etwa acht Monaten sollen die ersten Volt-Modelle den Kunden übergeben werden. Wenn sich der Hersteller jetzt noch nicht traut, das Auto für eine richtige Testfahrt zur Verfügung zu stellen, hinterlässt das ein ziemlich mulmiges Gefühl." http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,686372,00.html Video der Testfahrt: http://www.engadget.com/2010/03/30/engadget-test-drives-the-chevy-volt-video/ Bearbeitet (1. April 201016 J. von e-motion)
1. April 201016 J. Für die Toyota-Prius-Verschwörungtheorie spricht, daß einerseits GM nahezu pleite ist, andererseits der Volt aber ein zukunftsweisender GM-Wagen ist. Außerdem noch ein ziemlicher Prius-Killer. Ich sehe beim Volt viel Potenial für eine einfache Modellpflege. Jährlich leistungsfähigere Akkus. Schrittweise wird der "Range-Extender" kleiner. Und irgendwann ist er weg und auf seinem Platz ist noch ein Akkupack.
1. April 201016 J. Das geht mit verzweigtem Hybrid wie im Prius prinzipiell genauso. Auch der fährt grundsätzlich immer elektrisch. Vor allem fahren elektrisch aufgemotzte Prius schon im Alltag. Ich bin sehr gespannt auf den Volt. Wenn der kleine Corsa-Motor nicht allzu oft und allzu sehr nervt (1.4L, 71 PS), wäre das Auto eine interessante Alternative. hs Bearbeitet (1. April 201016 J. von e-motion)
1. April 201016 J. Corsa-Motor: Ich hatte vor einigen Jahren mal eine sehr interessante Studie über einen Dampfmotor auf Corsa-Motor-Basis gelesen. Katalythische Verbrennung von Erdgas in einem Keramikkörper mit Kapillaren wo Wasser in einem geschlossenen Kreislauf durchgeht. Wasser wird schlagartig verdampft, treibt den Kolbenmotor an und wird über einen normalen Kühler kondensiert. Da ein Range-Extender aber nur mit der optimalen Drehzahl laufen muß, könnte man eine Dampfturbine nehmen. Großer Wirkungsgrad und saubere Verbrennung mit wenig Schadstoffen
1. April 201016 J. Man kann davon ausgehen, dass der ICE im Volt optimiert läuft, z.B. auch eine sehr hohe Verdichtung aufweist. Die Frage bleibt, ob der Wirkungsgradgewinn nicht durch den Weg über die Batterie zu den Rädern großteils wieder verloren geht. Es bleibt jedenfalls spannend, was so ein Ampera hier auf meiner 36 km Pendelstrecke mit Benutzung der Klimatisierung und Bewältigung von 400 hm verbrauchen wird. Ich werde sicher einer der ersten ernsthaft interessierten Probefahrer sein. Selbst wenn er auf Langstrecke mehr als ein Prius verbrauchen sollte, worauf einige Berechnungen hinweisen, wäre das bei meinem Fahrprofil hinnehmbar. Er muss aber auch Spaß machen. Und danach sieht's aus. 150 E-PS. Cool. Aber ein Abstandtempomat ist ein Muss! Will ich nicht mehr missen. Gruß Holger Bearbeitet (1. April 201016 J. von e-motion)
1. April 201016 J. Was ist denn nun mit dem Opel Ampera? Kommt der auch? Den finde ich nämlich schöner, als den Volt
1. April 201016 J. Ende 2011 ist m.W. avisiert. Anfang 2012 wäre dann wahrscheinlich probefahren möglich, 1-2 Jahre später, nach der Betatestphase der mutiger Opelaner könnte ich drüber nachdenken... ... wenn ich keine Kinder und keinen Hund hätte. In meinem Fall bleibt's also bei einer Probefahrt zwecks Kennenlernen der Technologie. hs
22. April 201016 J. Spiegel online hat den Ampera nun erstmals realen Verkehr (im Rhein-Main-Gebiet) probefahren dürfen. Wohl unter strenger Aufsicht eines Opel-Technikers, denn genaues liest man nicht. Zum Beispiel den Verbrauch. Aber immerhin: http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,690293,00.html Wie will der kleine Range-Extender auf Dauer 150 PS E-Motor Leistung herstellen - das ist doch Quark. Zum Glück war die Autobahn zu. Dennoch höchst aufgeschlossene Grüße Holger
2. August 201016 J. Chevy Volt “ist eine elektrische Zitrone” http://www.teczilla.de/chevy-volt-ist-eine-elektrische-zitrone/12413
27. April 201115 J. Eben ist auf der A671 ein Ampera an mir vorbeigeflogen. War wohl mit Vollstrom, also Tempo 160, wo der Ampera abregelt. Ich fuhr 130. Man erkennt den imperialen Star Wars Soldaten-Look sofort im Rückspiegel. Während der Vorbeifahrt fielen die Fenstervergrößerungsverkleidungen sehr auf. Sehr eigenständiges Design zwar, aber die Front ist halt sehr eigenständig aggressiv. Das Auto müsste technisch schon sehr überzeugend funktionieren, um diese miese und aggressive Fresse hinnehmen zu können. Passt nicht zum Elektroauto, wohl aber zum Zeitgeist. hs
10. November 201114 J. Opel besteht inzwischen auch nicht mehr darauf, den Ampera als Elektroauto zu bezeichnen. Schönen Gruß von Nissan: http://www.youtube.com/watch?v=j0sCCJFkEbE&feature=player_embedded Kein Wunder, wenn die direkte Kopplung des Verbrenners durch ein Planetengetriebe inzwischen nicht mehr zu verleugnen ist. Und drei Kuplungen (C1, C2 und C3!)! (copyright citroën?) Hier ein Schema des Antriebs: http://farm4.static.flickr.com/3488/5754766155_bcaf265d83_o.jpg http://opel-ampera.com/wp/2011/06/01/komplexe-effizienz/ Naja, "Plug-in Hybrid" ist ja auch was feines. Und das Ampera-Planetengetriebe wird durch die Kupplungen besser genutzt als im Prius, bei dem Verbrenner ab Tacho 79 mitdrehen muss. Erläuterung (engl): http://www.motortrend.com/features/editorial/1010_unbolting_the_chevy_volt_to_see_how_it_ticks/ Erfahrungsberichte (dt.): http://adacemobility.wordpress.com/2011/08/25/drei-elektrisierende-tage/ hs Bearbeitet (10. November 201114 J. von e-motion)
10. November 201114 J. Ist in der kältesten Zeit des Jahres vorgesehen, soweit Opel einen für mindestens 24h rausrückt. Ich will wissen, ob ich im Winter bei meinem Tempo mit der Batterieladung durchkomme. Wenn ja, dann hat der Ampera nur vielleicht eine Chance. Bin nämlich mehr als zufrieden mit dem P3. Der Ampera hat keinen Abstandtempomat, und ob er so störungsfrei funktioniert wie ein Prius ... ... da will ich eigentlich nicht einer der Ersten sein, die das rausfinden sollen. hs
10. November 201114 J. http://www.popularmechanics.com/cars/alternative-fuel/electric/chevy-volt-range-tests 7,5 Liter City und 6,5 Liter Highway verbraucht er, wenn die Batterie sich zurückzieht. Im Mix Batterie und Verbrenner ermittelten sie 6,3 Liter City und 6,2 Liter Highway. In den USA - also vergleichsweise mit mäßigem Fahrstil. Hinzu kommt natürlich noch der Stromverbrauch. Der liegt bei 24kWh/100km = was auch noch mal mindestens 2,5 Litern Sprit entspricht. Ohne Ladeverluste gerechnet!! hs
10. November 201114 J. Erfahrungsberichte (dt.):http://adacemobility.wordpress.com/2011/08/25/drei-elektrisierende-tage/ Ja wie denn jetzt? Regelt er nur im reinen E-Betrieb ab? Allerdings hielt nur die Hälfte von ihnen die Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h für ausreichend. Die Straßenlage des Ampera ist sehr gut, vor allem auf der Autobahn bei hohen Geschwindigkeiten machen sich das hohe Gewicht und der lange Radstand bemerkbar, selbst bei 170 km/h lag er total ruhig auf der Straße. Aber mich fasziniert immer wieder, dass sich die deutschen Autofahrer selbst offenbar tatsächlich als "Verkehrhindernis" sehen, wenn sie "nur" 160km/h auf der AB fahren...!? - Für mich mehr als ausreichend, auch auf deutschen Autobahnen. Ich war anfangs vom Chevy Volt fasziniert - aber lesen zu müssen, dass der Verbrauch mit Range Extender in der Größenordnung von 7-8l/100km liegt, wenn man mal den Batteriebetrieb überwunden hat, ist in der Tat ernüchternd und damit für mich unbrauchbar. Dann wohl doch lieber einen DS5 Hybrid4, wenn's schon 40.000 kosten soll... Also interessant vielleicht dann, wenn die tägliche Fahrt zur Arbeit und zurück die 50km nicht überschreitet und man daheim aufladen kann und Spielgeld auf der Seite hat. Ansonsten eher nicht.
13. November 201114 J. Obwohl ich mit dem Prius überraschenderweise preiswerter liege, als mit einem vergleichbar ausgestatteten Diesel, war das nicht mein Kaufmotiv. Solche Autos kauft man doch nicht wegen des Sparens! Das gilt natürlich auch für den Ampera oder den der DS5. Dass keine direkten Abgase emittiert werden und man in den Ortschaften abgasfrei rumfährt, interessiert ohnehin nur die wenigsten. Das fahrende europäische Volk hat sich an Diesel-Subventionen und das begleitende Motorgeknatter gewöhnt und wertet die vergleichsweise brachiale Technik nicht als Makel, sondern als Bonus. Da macht es auch nichts, dass der DS5 zum gleichen Preis nicht mal ein Zehntel des E-Mobil Spaßes bieten kann. Ich werde den DS5 nur probefahren, um die Technik selber in der Praxis beurteilen zu können. Aber ein Kauf kommt von vorneherein nicht in Frage. Der Opel ist aber sehr interesaant, nochmehr der Chevy, weil ruhiger gestylt. Also interessant vielleicht dann, wenn die tägliche Fahrt zur Arbeit und zurück die 50km nicht überschreitet und man daheim aufladen kann und Spielgeld auf der Seite hat. Was machen 7-8 Liter, die übrigens sehr hoch gegriffen sind, wenn sie nur in 10 Prozent der Jahresfahrleistung anfallen und man sonst mit einen Strom-Benzin Äquivalent ca 2, höchsten 3 Litern rumfährt? Natürlich falllen einige Fahrprofile raus, aber wenn die Hand auf dem Herz liegt, treffen diese 10 Prozent Langstrecke auf die große Mehrheit der Autofahrer zu. Viel einschränkender als das jeweilige Fahrprofil ist wahrscheinlich die fehlende Möglichkeit, den Plug-in zu Hause oder im Betrieb zu laden. Außerdem, den DS5 mit dem Ampera zu vergleichen, ist schon ziemlich daneben. Warten wir doch mal auf den Plug-in DS5, wie viel der kosten wird. Im Vergleich zum Ampera und auch zum Prius ist der Citroën richtig teuer. hs Bearbeitet (13. November 201114 J. von e-motion)
14. November 201114 J. Hand aufs Herz: Plug-in Hybride mit Diesel-Motoren ist meiner Meinung das Beste (Kraftstoff-optimierte) KFZ Antriebs-Konzept bis Batterien deutlich mehr Ladung aufnehmen können. Selbstverständlich nur für die, die sich kein rein elektrisches Zweitwägelchen leisten wollen/können. 1. Stadt und Kurzstrecke nur Elektrisch. 2. Langstrecke mit dem Sparsamen Dieselmotor. Warum bauen die nie Dieselmotoren in ihre Hybride??
18. November 201114 J. Weil die Motoren und ihre Abgasreinigung in Anschaffung und Unterhalt zu teuer sind. hs Hier ein Hybrid-Vergleich der autobild - eine Liebeserklärung für den Ampera (entnommen aus dem Lexus Owners Forum) Große Aufmache: "Der Opel Ampera spart im Pendler Vergleich über 200 Euro im Jahr" Richtig wäre: "Der Opel Ampera spart im Pendler Vergleich gegenüber einem Hybdridauto wie dem Toyota Prius über 200 Euro Spritkosten im Jahr" Gegenüber einem Plug-in Prius sind's nur noch € 83,60 Dafür kostet er in der Basisausstattung 8.000 Euro mehr als der Plug-in Prius und 15.000 Euro mehr als ein Standard Prius. Nach fünf Jahren hat man vom Mehrpreis also insgesamt € 1.000 bzw € 420 reingefahren. Genauso wenig überzeugt der Plug-in Prius im Vergleich zum Standardmodell. Bei einem Mehrpreis von 8000 Euro (ab), oder wie ich schätze, 5000 Euro, machen ersparte € 141,85 Spritkosten im Jahr auch wenig Sinn. Der Standard Prius ist einfach zu gut, setzt den Maßstab. Noch mehr solche Liebesbekundungen: "Die Tatsache, dass der Viersitzer (Opel) einen um 100 Liter kleineren Kofferraum als der Prius Plug-in (Fünfsitzer) besitzt, bleibt angesichts des innovativen Antriebskonzepts eine Randnotiz." "Der hochgerechnete Verbrauch (auf der 90km Pendelstrecke) liegt bei 1,6 Liter auf 100 Kilometer, wobei für die 19,4 km mit dem Verbrenner 1,5 Liter Benzin (umgerechnet 7,7 Liter pro 100km) verbrannt wurden." Hallo! Das ist ein Armutszeugnis gegenüber den 4 Litern des Standard Prius unter gleichen Bedingungen. Wer also wirklich quasi nur pendelt, könnte seinen teuren Spaß haben (Kaufpreis). Wenn man aber öfter den Verbrenner braucht, wird man kaum glücklich werden, wenn die Karre fast das Doppelte verbraucht als ein steckerloser Hybrid oder auch deutlich mehr als jeder gewöhnliche Diesel. hs Bearbeitet (18. November 201114 J. von e-motion)
18. November 201114 J. Ja, wenn ein Plug-in 5000!! Euro mehr kosten soll, dann ist das wirklich keine wirtschaftliche Option. Da kaufe ich mir lieber einen Renault Twizy (6000 Euro) und mache damit meine 40 km Pendelstrecke. Der Xantia bleibt fürs Grobe (hoffentlich noch lange). Dann ist mein persönlicher Diesel-Hybrid eben in zwei verschieden Fahrzeugen...
18. November 201114 J. Noch schlimmer, da autobild den Stromverbrauch nicht in Verbrauchsangabe mit einrechnet. Die 10,2 kWh (das wäre ein extrem guter Wert, wie auch die 4,0 L des normalen Prius) auf den rein elektrischen 80km entsprechen mehr als 1 Liter Benzin. Macht also auf 100km gerechnet noch mal 1,5 Liter zu den 1,6, ergo 3,1 Liter. Wir dürfen jetzt aber nicht alte Gebrauchte mit einem modernen Neuwagen vergleichen. Außerdem verhindert ein Plug-in Hybrid ja gerade die Doppelbelastung des Betriebs zweier Fahrzeuge. Und man kann auch einen Tata gegen einen C5 Hdi rechnen, wenn man nur die Kosten sieht. Oder für Premium Gedöns in Sachen Haptik wird auch mal gerne mal 5.000 und mehr hingelegt, siehe DS-Reihe von Citroën. Muss halt jeder selber wissen, was ihm wie viel wert ist. Der autobild Vergleich hingegen ist interessant, weil alle drei Fahrzeuge recht gut vergleichbar sind. Besonders zwischen Prius Plug-in und Standard Prius, weil der Toyota Plug-in gegenüber dem Standard- Prius nur den Kaufpreis, aber nicht die anderen Nachteile hat, die der Ampera mitbringt: Der ist der mit Abstand Teuereste und hat weniger Platz, weniger Kofferraum, weniger Ausstattungs- optionen - und wahrscheinlich auch nicht die Zuverlässigkeit, mit der ein Prius bisher sogar alles was da konventionell knatterte und schlürfte übertraf. hs Bearbeitet (18. November 201114 J. von e-motion)
19. November 201114 J. Hallo Die neusten Nachrichten zum E.- Auto. US-Verkaufsstart: Elektroauto Chevrolet Volt kostet fast 32.000 Euro - Nachrichten Motor - WELT ONLINE US-Automesse: Die wichtigsten Trends der Motorshow Detroit - Nachrichten Motor - WELT ONLINE liebe Grüsse Bearbeitet (19. November 201114 J. von Büestry)
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