8. Oktober 200817 J. da steht auf autoscout ein C4 HDI109 mit 124.000 km - Turbolader defekt gestern sah ich irgendwo im Netz einen HDI 135, knapp über 50.000 km - aber mit Austauschmotor. Einzelfälle angesichts der MAsse an HDIs, die insgesamt unterwegs sind, trotzdem frage ich mich da, haben die Maschinen spezifische Schwachpunkte, die zu vorzeitigem Exitus führen (können) ? Ich meine, daß diese modernen Hochleistungsdiesel nicht mehr die Langlebigkeit eines Kammerdiesel, der Zeitlebens im Schondrehzahlbereich läuft, erreichen ist klar, aber 250-300t sollte doch ein moderner Motor schon halten, oder ?
8. Oktober 200817 J. Mein neuer 1,6 C5 II HDI hatte immer Motoraussetzter und Leistungsverlust. Begonnen hatte das damals mit ca. 18tkm. Obwohl der über einen Monat in der Werkstätte war, konnte man das nur kurz beheben. D.h. nach 200 km war die Ruckelei wieder da. Jetzt bin ich wieder ein glücklicher BX/GS/A-Fahrer. Grüße Hermann
8. Oktober 200817 J. eigentlich sind keine großen Probleme mit den HDIs bekannt. Turboladerschäden können gerne mal auftreten, wenn die kiste mit zu wenig öl gefahren wurde oder öfter nach schnellfahrten sofort der motor abgestellt wurde. Ich denke mal defekte können bei jedem Motor auftreten seis Fertigungsfehler, Bedienfehler, aber die PSA-HDIs sind schon recht haltbar, auf jeden Fall haltbarer als die VW-Diesel.
8. Oktober 200817 J. Die zwei ältesten HDis (beide 2.0 Liter, 109 und 90 PS, z.B. in den jüngsten Xantias eingebaut) waren IMO großzügig dimensioniert. Die sind jetzt 8-10 Jahre alt und fahrleistungen über 300 Tkm sind keine Rarität. Die Luftmassenmesser verabschieden sich langsam, sprich die Meswerte stimmen nicht mehr genau, es wird weniger Kraftstoff eingespritzt und darunter leidet der Durchzug. Sonst war bei den Motoren die Unterdrucksteuerung immer eine Problemquelle, da diese Steuerung von der Diagnostik nicht berücksichtigt wird. Die neueren HDis kommen mir persönlich etwas hochgezüchtet. Aus 1.6 L-Motor die gleiche Leistung wie aus dem früheren zweiliter :-| Sonst kann ich mich zu den neueren nicht äussern. Karel
8. Oktober 200817 J. Die neueren HDis kommen mir persönlich etwas hochgezüchtet. Aus 1.6 L-Motor die gleiche Leistung wie aus dem früheren zweiliter :-| Sonst kann ich mich zu den neueren nicht äussern. Karel Ich fahre mittlerweile den 1,6 HDi in einem Berlingo, allerdings die 75PS-Variante. Die 90PS-Variante hatte ich bei einem Probefahrt Berlingo-Kasten. Der Unterschied ist in den Berlingos nicht drastisch. Die beiden HDi sind sehr gut mit niederer Drehzahl fahrbar, d.h. dahinrollen im 5. Gang mit knapp über 50km/h bei knapp über 1000/min geht ganz gut, solange es eben ist. Den 1,6 HDi fährt man am Besten zwischen 1500 und 2250/min, Drehmomentspitze ist bei 75PS und 90PS bei 1750/min. Der Turbolader setzt sehr sanft ein, kein Vergleich zu alten VW TDIs (Klassiker 1,9l) oder gar einem neuen 3-Zylinder-VW-TDI. Denen merkt man an, daß VW den Umgang mit Turbolader am Diesel (immer noch) nicht vernünftig umsetzen kann. Zur Haltbarkeit in den Berlingos ist zu sagen, daß weder die 2.0 HDi noch die 1,6 HDi mit besonderen Fehlern aufwarten (laut Berlingo-Forum). Selbst Turboschäden tauchen nicht allzu häufig auf. Allerdings fürchte ich, daß die Haltbarkeit der Teile unter der Motorhaube durch zwei Faktoren begrenzt ist: - Elektronik, ab 8 Jahre wird's kritisch, betrifft Steuerungen intern und Kabelverbindungen, - Plastikteile werden spröde. Besonders die vielen Plastikteile im Bereich der Ansaugluft, auch im Druckbereich zwischen Turbolader und Zylinderkopf, sind mir ein Dorn im Auge. Bei meinem haben sich nach 11 Monaten bereits ein paar Halterungen aus Plastik aufgerieben. Gruß, Ralf
8. Oktober 200817 J. Der Turbo-Tritt in den Hintern gehört bei VW zum Konzernimage. Die Motoren sollen den Eindruck machen, daß sie kräftig ziehen.
8. Oktober 200817 J. Der Turbo-Tritt in den Hintern gehört bei VW zum Konzernimage. Die Motoren sollen den Eindruck machen, daß sie kräftig ziehen. Auch wenn's nicht direkt zur ursprünglichen Anfrage paßt: mein 1,6 HDi hat bisher praktisch keine nicht vorhersehbare Reaktionen des Motors produziert, wenn ich vom Schiebebetrieb in den Lastbetrieb übergegangen bin. Der 1,4l-VW-TDI mit 80PS (mein Testwagen) war dagegen insbesondere im Stop&Go-Betrieb fast unfahrbar. Je nachdem wie lange vorher der Turbolader nicht mehr angeschubst wurde, liefert der VW-Motor bei leichtem Gasgeben sehr viel Leistung oder praktisch gar keine. Entweder regelt der PSA-HDi-Motor dieses Verhalten über eine völlig andere Auslegung des Turboladers, oder .... ?? "Anfüttern" wäre noch eine Idee, nur macht das mein HDi-Motor entweder derart unauffällig, daß ich das nicht merke oder es findet nicht statt. Der 1,5l-Renault-Motor mit 68PS (mein dritter Testwagen) verhielt sich übrigens ähnlich kultiviert wie der PSA-Motor. Gruß, Ralf
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